Online-Bewertungen sind weiterhin vertrauenswürdige Informationsquellen

TripAdvisor hat die Ergebnisse einer Studie präsentiert, laut der Bewertungen die Buchungsentscheidung nachhaltig beeinflussen. Dazu wurden 23.000 User in 12 Märkten weltweit zur Nutzung von Online-Bewertungen befragt und dazu, welche Rolle diese bei der Buchung von Hotels, Restaurants und Erlebnissen spielen.

WISO: Fake-Food und gekaufte Sterne

Gefälschte Lebensmittel und gefälschte Internetbewertungen rücken in zwei "WISO"-Dokus in den Blick. "Fake Food - Das Geschäft mit dem Etikettenschwindel" begleitet Kontrolleure auf ihrer Spurensuche. "Gekaufte Sterne - Das Geschäft mit den Internetbewertungen" zeigt, wie leicht Bewertungen manipuliert werden.

Reise-Studie: Junge Urlauber wollen in die USA, ältere nach Italien

In einem sind sich alle einig: Die Deutschen verreisen gerne, egal ob jung oder alt. Mehr als jeder zweite Bundesbürger räumt dieser Beschäftigung einen eher hohen bis sehr hohen Stellenwert ein, das zeigt eine Studie von Allianz Partners. Das war es dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten.

10.000 Zimmerreinigungen weniger: a&o bietet Gästen Gratis-Getränk bei Verzicht

Eine Testphase in mehreren a&o-Häusern hat gezeigt: Viele Gäste halten eine tägliche Zimmerreinigung für überflüssig. Das Unternehmen zieht daraus nachhaltig Konsequenzen: Gäste können jetzt beim Check-in ihren Verzicht erklären und werden dafür mit einem Gratis-Getränk belohnt.

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Online-Bewertungen sind weiterhin vertrauenswürdige Informationsquellen

TripAdvisor hat die Ergebnisse einer Studie präsentiert, laut der Bewertungen die Buchungsentscheidung nachhaltig beeinflussen. Dazu wurden 23.000 User in 12 Märkten weltweit zur Nutzung von Online-Bewertungen befragt und dazu, welche Rolle diese bei der Buchung von Hotels, Restaurants und Erlebnissen spielen.

Marc Veyrat will Michelin-Sterne zurückgeben

Marc Veyrat, Küchenchef des Restaurants La Maison des Bois​​​​​​​ in Frankreich, will seine beiden Michelin-Sterne zurückgeben. Er sei seit sechs Monaten deprimiert, beschrieb Veyrat seinen Gemütszustand, seitdem er im Januar von drei auf zwei Sternen zurückgestuft worden war. Für ihn sei der Verlust des dritten Sterns schlimmer gewesen, als der Verlust seiner Eltern.

Tegernseer Bräustüberl verklagt Google

Wer via Google nach einem Restaurant sucht, dem liefert der Konzern, neben Adresse und Öffnungszeiten, auch weitere Informationen. Doch was, wenn diese Angaben falsch und somit geschäftsschädigend sind, Google daran aber nichts ändern will? Das hat sich das Tegernseer Bräustüberl gefragt und will vor Gericht ziehen. 

Moderne Märchen zur Mehrwertsteuer (Blog von Markus Luthe)

Markus Luthe, Chef des Hotelverbandes, schreibt in seinem Blog, wie vor allen Dingen die Opposition mit modernen Märchen und immer wieder mit inkorrektem Datenmaterial die Fakten bei der Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie auf den Kopf stelle. Auch die Medien bekommen bei Luthe ihr Fett weg: Viele Journalisten hätten den Pfad kritischer, faktenbasierter Berichterstattung verlassen und würden sich als Teil einer Kampagne gerieren, die mittel- und langfristig auf sie selbst zurückfallen werde. Sehr lesenswert!

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Wenn Einkaufsgesellschaften Hotelzimmer verkaufen (Blog von Gabriele Schulze)

Als „Buchungsportal von morgen“ hat die  Einkaufsgenossenschaft HGK ihr neues Angebot „hotelnex“ präsentiert. Die Fachpresse berichtete blumig. Doch was bringt eine Technologie, die nach eigenen Angaben noch keine Schnittstelle zu HRS habe, außer neuen Kunden für die HGK und andere beteiligte Partner?, fragt die Marketingexpertin Gabriele Schulze in ihrem Blog. Woher sollen die Gäste für die Hotels kommen? Und ist die Provision gerechtfertigt? Vergleichen sei besser als zahlen, so Schulze.

Wirtin sprengt Gaststätte: Sechs Jahre Knast

Das Landgericht Nürnberg-Fürth schickt eine Gastwirtin wegen des „Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und versuchten Versicherungsbetrugs“ für über sechs Jahre hinter Gitter. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 63-jährige ihren Koch dazu angestiftet hat, die Nürnberger Traditionsgaststätte "Zum Klösterle" in die Luft zu sprengen. Die Küchenhilfe manipulierte daraufhin die Gasleitungen. Die Schenke explodierte, und auch der Koch fährt nun dafür knapp drei Jahre ein.

100.000 Euro futsch: Wirt beklaut Sparclub

Der Essener Wirt Winfried B. hat die Zeche geprellt. Der Kneipenbetreiber ist mit dem Geld seiner Gäste abgehauen und hat sich ins Ausland abgesetzt. Die Mitglieder des Sparclubs hatten, so wie es im Ruhrgebiet Tradition ist, in der Kneipe Woche für Woche ihr Erspartes, abgeliefert. Jetzt sollte Zahltag sein. Alle Sparer erschienen. Doch der Hüter des Sparschrankes blieb fern und mit ihm das ganze Geld.  Die geprellten Sparclub-Mitglieder schätzen den Verlust auf bis zu 100.000 Euro. „Ich bin weg und komme nicht zurück“, lies der Wirt noch über seine Frau ausrichten.

Starbucks will mehr Steuern zahlen

In Großbritannien sehen sich internationale Konzerne wie Starbucks, Amazon und Google derzeit harscher öffentlicher Kritik ausgesetzt, da sie angeblich kaum Körperschaftssteuer zahlen. So werde, wie die „Zeit“ berichtet, bei Starbucks den Aktionären gegenüber mit satten Renditen geworben, während das Unternehmen jedoch fast ausnahmslos Verluste schreibe. Nach Angaben der BBC lenkt die Kaffeekette, die im Königreich auf einen Marktanteil von 31 Prozent kommt, jetzt ein und will freiwillig mehr Körperschaftssteuer zahlen. Der politische Druck sei wohl zu groß geworden.

Verkauf von Heiligendamm verzögert sich

Nicht so zügig wie geplant geht der Verkauf des insolventen Grandhotels in Heiligendamm über die Bühne. Nachdem die Berliner Median-Kliniken ihr Angebot überraschend geändert hätten und jetzt statt des gesamten Areals nur noch ein Gebäude kaufen wollten, stehe der geplante Deal nun in Frage, wie die Ostsee Zeitung berichtet. Da es allerdings mehrere Bewerber und keinen Liquiditätsengpass gebe, sei der Weiterbetrieb auch in der Insolvenz möglich, sagt das zuständige Ministerium und eilt mit Weile.

MV: 17 Prozent mehr Lohn bis 2014

Gute Laune in Mecklenburg-Vorpommern – zumindest bei den Angestellten in den Hotels und Restaurants des Küstenlandes. Der Grund ist der neue Tarifvertrag, auf den sich der Dehoga und die NGG verständigt haben. Bereits im Dezember steigen demnach die Gehälter um fünf Prozent, bis September 2014 sind insgesamt 17 Prozent vereinbart. Der Vertrag läuft bis Ende März 2015. Dies sei der höchste jemals in Mecklenburg-Vorpommern getätigte Tarifabschluss, meldete der Arbeitgeberverband. Damit habe der Dehoga eindeutig Position für die Mitarbeiter der Branche bezogen.

Viral: Das schlechteste Hotel geht um die Welt

Manche Werbekampagnen schlagen einfach ein – Sie treffen den Zeitgeist, sind witzig oder schocken. Die Kampagne des Hans Brinker Budget Hotels in Amsterdam erfüllt gleich alle dieser Vorgaben. Das nach eigenen Angaben „schlechteste Hotel der Welt“ geistert seit Monaten durch die Presse: Von Italien bis Japan, von Australien bis Brasilien ist von Hundekot im Eingangsbereich zu lesen, vom zubetonierten Innenhof oder Ungeziefer. Nicht umsonst ist „Verbessern Sie Ihr Immunsystem“ ein Slogan des Hauses. Der hohen Viralität der Kampagne ist es wohl nun zu verdanken, dass der Laden richtig brummt. Vielleicht liegt das aber auch an der Lage im Amsterdamer Grachtenviertel.

Abgehoben: Die 20 besten Flughafen-Restaurants

Vor dem Flug noch ein Brötchen auf die Hand? Oder doch lieber zünftig mit Hendl und bayerischer Gemütlichkeit? Denn wer glaubt, dass es auf Flughäfen nur Fastfood gibt, der sollte sich das Ranking des US-amerikanischen Gastro-Portals „The Daily Meal“ zu den besten Flughafen-Restaurants der Welt ein bisschen genauer anschauen. Auf Platz eins landete das Porta Gaig in Barcelona, das mit seiner traditionell katalanischen Küche die Experten überzeugen konnte. Auch ein deutsches Restaurant schaffte es in die Hitliste: Das Airbräu Brauhaus in München belegte den 20. Platz.

Finderlohn: 10.000 Euro für ein Kochbuch

Es ist wieder da – und Thierry Drapeau kann aufatmen. Der französische Zwei-Sterne-Koch hatte kürzlich bei einem Besuch in der russischen Stadt Jekaterinburg sein Notizbuch verloren, in das er seit 20 Jahren seine Rezepte schreibt. Und leider hatte er keine Kopie davon. Ein lokaler Unternehmer lobte daraufhin eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro aus, schließlich solle der Franzose die Stadt in guter Erinnerung behalten. Und siehe da … das Buch wurde gefunden. Ein Mann habe das Buch im Rathaus abgegeben, teilte nun der Unternehmer mit. Der Finderlohn wurde anstandslos ausgezahlt.

Metro: Der Milliardendeal

Der angeschlagene Handelsriese Metro hat das Osteuropa-Geschäft seiner Real-Märkte verkauft. Für 1,1 Milliarden Euro sicherte sich der französische Rivale Auchan den Zuschlag. Im Paket waren 91 Real-Märkte enthalten. An den Filialen in Deutschland hält der Konzern jedoch fest. Real Deutschland sei ein fester Bestandteil des Portfolios der Metro Group, so Konzernchef Olaf Koch. Das jüngst aus dem DAX geflogene Unternehmen kann nach eigenen Angaben durch den Verkauf seine Nettoschulden um 1,5 Milliarden Euro reduzieren.

Vergangenheit: Die Hotels der Schwarzwaldhochstraße

Es war einmal vor langer Zeit – da war die Schwarzwaldhochstraße eine der ersten Adressen Süddeutschlands. Man traf sich zur Jagd, fuhr Ski oder genoss einfach die Aussicht. Selbst Kaiserin Sissi kehrte dort ein. Doch der Glanz der alten Tage ist längst verblasst, bis auf die derzeit geschlossene Bühlerhöhe, das letzte verbliebene Luxushotel an der Straße, stehen die ehrwürdigen Häuser leer und verfallen nach und nach. Der Niedergang der Hotels ist aus Sicht des örtlichen Landrats aber kein Zeichen für den Niedergang des Tourismus auf der Höhe: Heutzutage gebe es eben ein anderes Freizeitverhalten.

Advent: Shoppen und schlafen

Wem die deutschen Innenstädte für die Weihnachtseinkäufe nicht ausreichen, der sollte vielleicht noch schnell ein Wochenende ins europäische Ausland fahren. Und damit die Einkaufswütigen nicht den Überblick verlieren, hat das Vergleichsportal Trivago nun ein Special zu den schönsten europäischen Einkaufsstädten zusammengestellt – natürlich mit den passenden Übernachtungsmöglichkeiten.

Abwrackprämie: Hotellerie soll neue Heizungen zahlen

Um die Konjunktur in Deutschland zu stützen, hat die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen jetzt eine Abwrackprämie für alte Heizungen ins Spiel gebracht. Zur Gegenfinanzierung schlagen verschiedene NRW-Minister vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen wieder zu streichen. "Das Geld, das wir mit diesem Steuergeschenk zum Fenster hinauswerfen, wäre bei einer solchen Abwrackprämie sinnvoller eingesetzt", sagte Umweltminister Johannes Remmel (Grüne).

Potsdam: Mercure bleibt Mercure

Das Tauziehen um eines der „Wahrzeichen“ der Brandenburgischen Landeshauptstadt ist beendet. Der Hotelturm am Lustgarten wird nicht abgerissen, und SAP-Gründer Hasso Plattner baut auch keine Kunsthalle. Das Mercure bleibt ein Mercure. Nach Recherchen der Märkischen Allgemeine wird Blackstone, der Eigentümer der Immobilie, zukünftig auch der Betreiber. Mit anderen Worten: Aus einer Accor-Filiale wird ein Franchise-Betrieb. Ein entsprechender Vertrag soll, dem Vernehmen nach, auf zehn Jahre abgeschlossen sein.

Umfrage: Gastgewerbe droht Anstieg der Energiepreise

Durch die Erhöhung der sogenannten EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) werden die Gastronomen ab 2013 zusätzlich belastet. Eine aktuelle Dehoga-Umfrage unter 4.100 Gastronomen und Hoteliers zeigt die finanziellen Konsequenzen: So steigt die durchschnittliche Mehrbelastung für einen Gastronomiebetrieb durch die Erhöhung der Umlage um 1.100 Euro, für einen Hotelbetrieb sogar um durchschnittlich 5.300 Euro pro Jahr.

David Beckham will Restaurant mit Gordon Ramsay eröffnen

Da sich seine Fußballkarriere dem Ende zu neigt, will David Beckham weitere Geschäftsfelder ausprobieren. Und weil er das Kochen so liebt, denkt der Kicker darüber nach, zusammen mit seinem Freund, dem Starkoch Gordon Ramsay, ein Restaurant in London zu eröffnen. „Wir haben etwas in der Pipeline“, sagte Beckham der „Sun“. Der Fußballer und der Koch sind seit langem gut befreundet.

Burger King: „Klima der Angst“

Es brodelt bei Burger King – Die Fastfood-Kette und Teile ihrer Franchisenehmer sind seit dem Börsengang des Unternehmens tief verstritten. Laut eines Berichts der Financial Times Deutschland sorge die Einteilung der Filialen in zukunftsfähig oder nicht für Furcht unter den Lizenznehmern. Es herrsche ein Klima der Angst, so die FTD. Wer aus Sicht der Konzernzentrale keine Perspektive habe, solle Platz machen für andere, für größere, erfolgreichere, für welche, die sich nicht querstellen und hinnehmen, wenn Leistungen wegfallen würden. Sogar eine eigene Website haben die enttäuschten Gastronomen eingerichtet, um weitere „Opfer“ des Unternehmens ausfindig zu machen.

Duisburg: Willkommen im Erotik-Restaurant

Ein neuer Stern erstrahlt am Duisburger Gastro-Himmel: Diesen Donnerstag eröffnet das Erotik-Restaurant. Das Ordnungsamt erteilte nun die benötigte Gaststättenkonzession. Sie würden davon ausgehen, dass es tatsächlich eine Gaststätte sei, so Peter Hilbrands, Sprecher der Stadt. Die Anwohner sind jedenfalls wenig begeistert und wandten sich bereits an die Regierungspräsidentin. So ganz abgeneigt scheinen die Duisburger aber dann auch doch nicht zu sein – Das Eröffnungsdinner mit dem eingängigen Menünamen „Libido und Potenz“ ist bereits ausgebucht.

Rauchverbot: Streit endet beinahe tödlich

Dass Rauchen ungesund ist, wurde nun in einer Münchner Gaststätte eindrucksvoll bewiesen. Nachdem es zu Unstimmigkeiten zwischen mehreren Gästen wegen der Glimmstängel kam, eskalierte der Streit. Es kam zu Messerstichen, zwei Männer wurden verletzt. Während einer der Verletzten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen durfte, musste der andere notoperiert werden. Ein Tatverdächtiger konnte noch vor Ort festgenommen werden. Die Mordkommission ermittelt.

Ausbildung: Garen hinter Gittern

Für Gefängnisinsassen ist Arbeit oft die einzige Abwechslung zum tristen Knastalltag. In einer Frankfurter JVA können Frauen nun sogar den Beruf der Köchin erlernen. Und das sogar in einer um ein Jahr verkürzten Lehrzeit – denn Ablenkung gibt es kaum hinter schwedischen Gardinen. Insgesamt 13 Ausbildungsplätze werden angeboten, die Azubis sind zwischen 22 und 50 Jahre alt. Neben der verkürzten Lehrzeit gibt es aber noch einen weiteren Unterschied zu einer Ausbildung in Freiheit: In der Gefängnisküche ist Alkohol streng verboten. Auch Hefe oder Mohn sucht man vergebens, da 40 Prozent der Insassen Alkohol- oder Drogenprobleme haben.

Budget: Billig? Will ich!

Die Budget-Hotellerie boomt – vor allem in den Großstädten wird das Angebot an günstigen Übernachtungsmöglichkeiten immer größer. Da sollte es nicht verwundern, dass neben den alten Hasen auch immer wieder neue Konzepte auf den Markt drängen. So wird zum Beispiel auch der schwedische Möbelkonzern Ikea bald ein erstes Budget-Hotel in Deutschland eröffnen. Für einen detaillierteren Überblick über die heimische Budget-Branche hat nun das Magazin „Der Spiegel“ gesorgt.

Marriott: Millionen für München

Das München Airport Marriott-Hotel soll für acht Millionen Euro saniert werden. Von Januar bis September 2013 werden alle 253 Zimmer, Bäder und Flure renoviert. Auch die Tagungsräume und die Haustechnik sollen auf den neuesten Stand gebracht werden. Um das Hotel auch in Zukunft erfolgreich führen zu können, war es der Eigentümergesellschaft Patrizia KAG mbH zudem wichtig, weiterhin unter der Marke „Marriott“ zu firmieren.

Einigung: Zahlt Strauss-Kahn Millionen?

Im Prozess um den Vergewaltigungsvorwurf gegen den ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn soll es zu einer Einigung gekommen sein. Medienberichten zufolge wolle er dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo sechs Millionen Dollar zahlen. Strauss-Kahn war am 14. Mai 2011 festgenommen worden, weil er in seinem Zimmer des New Yorker Sofitel-Hotels das Zimmermädchen zum Oralsex gezwungen haben soll.

BER: Vier Todesfälle auf Flughafen-Baustelle

Da mussten erst die Piraten kommen – Nach einer kleinen Anfrage der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus kam nun heraus, dass es auf der Baustelle des neuen Hauptstadtflughafens BER zu vier Todesfällen seit Baubeginn kam. IG-Bau-Regionalleiter Rainer Knerler kritisierte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa umgehend die verspätete Veröffentlichung der Unglücke. Auch die Aussage eines Flughafensprechers, wonach die Baustelle eine vergleichsweise sichere sei, rief Empörung hervor. So etwas zu behaupten, sei zynisch, kommentierte Knerler. Auch auf Großbaustellen seien „null tödliche Unfälle“ möglich.

Junge Frau bei McDonald's verätzt

Tragischer Unfall bei McDonald's: Anstatt des bestellten Mineralwassers wurde einer 20-jährigen in Kempen möglicherweise Natronlauge eingeschenkt. Nach dem Genuss des Getränks spuckte die Schülerin Blut und wird inzwischen auf der Intensivstation behandelt. Nach Angaben der Bild-Zeitung bat die junge Frau bereits in dem Schnell-Restaurant um Hilfe, sei aber vom anwesenden Personal nicht beachtet worden. McDonald's bestätigte dem Blatt, dass es nicht auszuschließen sei, dass der Vorgang in Zusammenhang mit der Reinigung der Getränkeanlage stehen könnte. Bei der Kreispolizei Kempen ging inzwischen eine Anzeige wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung ein.

Bettensteuer: Erfurt unbelehrbar

Allen Bedenken zum Trotz hat der Erfurter Stadtrat eine neue Satzung zur Kulturförderabgabe beschlossen. Die angeblich an das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts angepasste Satzung sieht vor, dass nur noch privat reisende Gäste zur Kasse gebeten werden sollen. Geschäftsreisende müssen jedoch den Grund ihrer Reise nachweisen können. Nicht beachtet wurde dabei das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, über das hoga um acht in dieser Woche berichtet hatte. Der Beschluss der Stadt sei für sie nicht im Ansatz nachvollziehbar, kommentierte Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Thüringen, das Urteil.

Wuppertal: Wirt verteidigt sich mit Messer

Damit hatten die beiden Angreifer wahrscheinlich nicht gerechnet: Nachdem zwei ungebetene Gäste am Mittwochabend des Lokals verwiesen wurden, kamen sie zurück und schlugen unvermittelt auf den Gastronomen ein. Dieser ging zu Boden und wurde anschließend in eine Glastür geschleudert, die dabei zu Bruch ging. Doch nun kam die Überraschung: Anstatt zu flüchten oder um Hilfe zu rufen, zog der wehrhafte Wirt ein Messer und stach einem der Angreifer mehrfach in den Unterschenkel. Beide Täter ergriffen daraufhin die Flucht. Warum denn nicht gleich so?

Berlin: Stadt muss Café von Ekel-Liste streichen

Das Verwaltungsgericht hat gesprochen: Nachdem ein Berliner Café-Betreiber gegen die Veröffentlichung seines Kontrollergebnisses geklagt hatte, muss der Bezirk Tempelhof-Schöneberg sie nun wieder entfernen. Die Mitteilung von Noten oder Minuspunkten sei nicht aussagekräftig genug, so das Gericht. Lediglich über festgestellte Verstöße dürfe informiert werden. Die mit der schlechten Beurteilung verbundene Prangerwirkung müsse der Gastronom jedenfalls nicht hinnehmen.

Koblenz: Wirte fordern Alkoholverbot für Altstadt

Den Koblenzer Wirten reicht es – die derzeitige Situation in der Altstadt ist für sie nicht länger hinzunehmen. An den Wochenenden häufen sich Prügeleien und Vandalismus, und die Gastronomen sollen Schuld daran sei. Dieses Gefühl hat zumindest Thomas Wilbert, der sich gemeinsam mit etwa einem Dutzend seiner Kollegen an die Rhein-Zeitung gewendet hat, um so auf die Probleme hinzuweisen. Sie sollen jetzt verantwortlich sein für die Sicherheit in der Stadt – das könne nicht sein, machte Wilbert deutlich. Aus Sicht der Wirte wäre daher ein Alkoholverbot – außerhalb der Außengastronomie und der Stadtfeste – wünschenswert. Das hätte am Bahnhof schließlich auch gut funktioniert.

Service: Tui-Tochter beleidigt Reisende

Den romantischen Mexiko-Urlaub hatte sich ein britisches Pärchen wohl anders vorgestellt: Nachdem sie sich für ein Premiumzimmer entschieden und 3.000 Pfund bezahlt hatten, wollten sie sich nicht mit der kleinen und unkomfortablen Kammer zufrieden geben, die ihnen zugewiesen worden war. Eine erste Mail an den Reisekonzern Thompson, der zur deutschen Tui gehört, schaffte schnelle Abhilfe. Doch einen Monat nach dem Urlaub bekamen sie E-Mails des Unternehmens, die es in sich hatten: Ob sie wirklich denken würde, dass es die Firma einen Scheiß interessieren würde, und dass sie endlich ihren Mund halten solle, so das mitfühlende Schreiben. Sie solle doch künftig mit Thomas Cook verreisen. Ohnehin hätte das Hotel gemeldet, dass sie eine jammernde Schlampe sei. Thompson entschuldigte sich mittlerweile bei der geschockten Urlauberin – ein verstimmter Angestellter sei schuld gewesen.

Verkehrsclub: Billigflieger gibt es nicht

Die meisten Geschäftsreisenden setzen auf das Flugzeug. Doch wie der Verkehrsclub Deutschland (VCD) nun herausgefunden hat, sollte die Wahl viel häufiger auf die Bahn fallen. Denn nicht mal der Preis spreche noch dafür, so VCD-Chef Michael Ziesak. Mit dem Zug sei es in Deutschland fast immer billiger als mit dem Flieger. Das ist das Ergebnis des aktuellen Bahntests 2012. 270 Verbindungen hatte der Verein dafür untersuchen lassen – und bei 91,5 Prozent der Verbindungen schnitt die Bahn günstiger ab.

Deutscher Gastronomiepreis 2012: Die Nominierten

Die Auswahl der nominierten Kandidaten für den Deutschen Gastronomiepreis steht fest. Der  Jury, unter der Schirmherrschaft der Geschäftsführenden Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, Catharina Cramer, sprach sich für Roland Fischer vom Romantikhotel Namenlos in Ahrenshoop, Marco Grenz vom Restaurant Alte Kanzlei in Stuttgart und Christian Mook, Inhaber der Mook-Group in Frankfurt am Main als Nominierte in der Kategorie Food aus. In der Kategorie Beverage gehen Marc Ciunis und Christoph Strenger vom east Hotel in Hamburg, Michael Büter vom Goparc in Herford sowie Uwe Bergmann, Inhaber der Bergmann-Gruppe in Hamburg, ins Rennen um den 19. Deutschen Gastronomiepreis.  

Kandidat für Platz 1 der Ekelliste: 80 Enten auf Küchenboden aufgetaut

So geht Pekingente nicht: Wegen eines angeblichen Einbruchs wurde die Polizei im Baden-Württembergischen Waiblingen in ein China-Restaurant gerufen. Dort eingetroffen fanden die Beamten zwar keine Verbrecher, trauten aber ihren Augen nicht, als sie 80 Enten entdeckten. Das tiefgekühlte und bereits gerupfte Federvieh war aus den Verpackungen genommen worden und lag zum Auftauen fein säuberlich aufgereiht auf dem Küchenfußboden. Die Ordnungshüter alarmierten den Verbraucherschutz. Anzeige wurde erstattet.

Bonjour: Burger King kehrt nach Frankreich zurück

Burger King kehrt nach 15 Jahren Abstinenz in das Land der kulinarischen Hochgenüsse zurück. Dank einer Kooperation mit dem italienischen Unternehmen Autogrill, Anbieter für Dienstleistungen und Restaurants für Reisende, wird es „Le Whopper“ zunächst am Flughafen von Marseille und an einer Autobahnraststätte in der Nähe von Reims geben. Autogrill ist langjähriger Partner von Burger King und betreibt weltweit mehr als 140 Filialen.

Kooperation: Qype.com und OpenTable bieten Tisch-Reservierungen in Echtzeit

OpenTable, der nach eigenen Angaben weltweit führende Anbieter von kostenlosen Restaurant-Online-Reservierungen, kooperiert ab sofort mit Qype.com. OpenTable und Qype bieten den Nutzern von Europas größtem Empfehlungsportal für Geschäfte und Restaurants die Möglichkeit, in einer umfassenden Liste von Restaurants nicht nur nach Reservierungsmöglichkeiten, also freien Tischen, zu suchen, sondern mit OpenTable auch direkt eine Reservierung zu tätigen.

NGG: Gewerkschaft fordert mehr Geld

Die Angestellten in Hotellerie und Gastronomie sollen nach Meinung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mehr Lohn erhalten. Laut einer Pressemitteilung strebe die Empfehlung für die Tarifrunde 2013 fünf bis sechs Prozent höhere Entgelte und Ausbildungsvergütungen an. Zudem forderte die Gewerkschaft den Gesetzgeber zur Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro für alle Branchen auf.

Schlüsselkarten: Für Hacker kein Problem!

Immer mehr Hotels verwenden Schlüsselkarten für ihre Zimmertüren – eine Einbruchsserie in Texas hat nun allerdings gravierende Sicherheitsmängel offenbart. Die weltweit genutzten Systeme der Firma Onity, die auch in vielen deutschen Hotels eingesetzt werden, können nach Ansicht des Programmierers Cody Brocious mit Equipment für weniger als 40 Euro geknackt werden. Onity selbst bestätigte in einer Mitteilung, dass die Lesegeräte an den Zimmertüren in Zukunft zusätzlich geschützt werden sollen. Die Kosten für das Nachrüsten müssten die Hotels jedoch selbst tragen.

Günstig: Luxusurlaub für kleines Geld

Ob Sterne-Küche oder edle Ausstattung, ob exquisite Lage oder Rundumversorgung – die Luxushotellerie liest ihren Gästen fast jeden Wunsch von den Augen ab. Doch wer kann sich das schon leisten? Fast jeder, zumindest wenn man sich am aktuellen Artikel der Rheinischen Post orientiert. Dort wurden nun zehn europäische Hotels mit fünf Sternen vorgestellt, in denen das Wohnen auch für Normalverdiener erschwinglich ist.  

BER: Gutachten prophezeit düstere Zukunft

Als wäre die Pannenserie nicht schon lang genug, sorgt nun ein aktuelles Gutachten für neuen Zündstoff in der Berliner Flughafenmisere. Das Gutachten, dass der Flughafenexperte Dieter Faulenbach da Costa im Auftrag der Brandenburger CDU-Fraktion erstellt hat, prophezeit Düsteres: Die Planungsmängel am BER seien etwa so dramatisch, dass die „Servicestandards unter denen von Tegel liegen werden“. Auch die ordnungsgemäße Passagierabfertigung sei „nicht möglich“. Das Fazit ist dementsprechend negativ: Der neue Flughafen, der nach eigenen Angaben der modernste in Europa sein soll, ist zu klein, zu eng und wird vermutlich ein dauerhafter Verlustbringer sein. Zum Glück gibt es ja den Länderfinanzausgleich.

DIW: Deutsche Wirtschaft stagniert im November

Die deutsche Wirtschaft erwartet im vierten Quartal des Jahres eine deutliche Abkühlung. Im Gegensatz zum Vorquartal prophezeit das aktuelle Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Stagnation. Die Wirtschaft leide zurzeit ziemlich unter der Nachfrageschwäche aus dem Euroraum und dem Rest der Welt, so DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Deswegen würden sich die Unternehmen in Deutschland auch mit den Investitionen zurückhalten, das belaste die Wirtschaft zusätzlich.

Thomas Cook: Krise und kein Ende

Europas zweitgrößter Reiseveranstalter kommt auf keinen grünen Zweig – allein im abgelaufenen Geschäftsjahr musste Thomas Cook durch gestiegene Treibstoffkosten und Abschreibungen in Frankreich und Nordamerika einen Verlust von umgerechnet 725 Millionen Euro hinnehmen. Damit fiel das diesjährige Minus sogar noch höher aus als ein Jahr zuvor, als ein Verlust von knapp 644 Millionen Euro erwirtschaftet wurde. Die neue Konzernchefin Harriet Green bleibt laut einem Bericht des Focus jedoch weiterhin optimistisch: Von nun an könne es nur noch aufwärts gehen, so die zuversichtliche Managerin.

Hamburg: Bürgerschaft beschließt Bettensteuer

Auf in die nächste Runde: Ungeachtet der bundesweiten Entwicklung und aktueller gerichtlicher Entscheidungen, hat die Hamburger Bürgerschaft mit den Stimmen von SPD und CDU in ihrer gestrigen Sitzung die Einführung einer Kultur- und Tourismustaxe beschlossen. Ab dem kommenden Jahr will die Hansestadt von jedem Privatreisenden einen Betrag sehen, der, abhängig vom Übernachtungspreis, zwischen 50 Cent und zwei Euro liegt. Geschäftsreisende sind nach dem Beschluss von der Abgabe ausgenommen. Nach der aktuellen Entwicklung der Rechtsprechung dürfte es allerdings mehr als fraglich sein, ob die Hamburger Matratzenmaut lange Bestand haben wird. Auch haben bereits erste Hoteliers, wie zum Beispiel der Chef der Lindner-Gruppe, Otto Lindner, Klage gegen die Bettensteuer angekündigt.

Zukunft von Steigenberger Gründungshotel gesichert

Der Fortbestand des Steigenberger Gründungshotels in Baden-Baden ist langfristig gesichert. Die Brierly Gardens Investments Limited mit Sitz in Zypern hat das historische Gebäude, in dem sich seit 1930 der Europäische Hof befindet, gekauft. Diese Gesellschaft ist seit 2009 auch Eigentümer der Steigenberger Hotels AG in Frankfurt. Durch den Kauf des Hotels werde der Fortbestand des Traditionshauses unter dem Namen Steigenberger langfristig sichergestellt, sagen die Betreiber. Umfangreiche Investitionen in das Hotel seien nun geplant, um den Europäischen Hof wieder zu altem Glanz zurückzuführen.

Bettensteuer-Irrwitz: Kommunen beschließen neue Abgaben

Immer mehr Kommunen wollen, trotz der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, nicht auf die begehrten Einnahmen der Bettensteuer verzichten. So wurde zu Beginn der Woche in Oldenburg eine entsprechende Satzung verabschiedet, die im Gegensatz zur vorherigen Variante nur noch Privatreisende abkassieren wird. Auch in Thüringen planen, laut Dehoga, die Kommunen, an der Steuer festzuhalten und ihre Satzungen rückwirkend rechtskonform zu gestalten. Dies sei rechtlich jedoch sehr fraglich, betonte Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer Dehoga-Thüringen. Lediglich Jena hatte die Steuer nach dem Urteil umgehend gestoppt und will dies auch beibehalten.

Hipaway: Neues Portal bietet Zimmer für die Hälfte

Im Internet buchen und bis zu 50 Prozent des Preises sparen? Laut dem Berliner Start-up Hipaway soll dies möglich sein. Auf ihrer Webseite bieten die Unternehmer aus der Hauptstadt seit diesem Jahr zwar Fotos der Zimmer und dazugehörige Bewertungen früherer Gäste – nur der Name des Hotels wird erst nach der Buchung bekanntgegeben. Lediglich der grobe Standort wird dem potentiellen Gast mitgeteilt. So soll die Ratenparität umgangen werden und der günstige Preis entstehen. Hipaway bietet seinen Service bisher in 20 Städten an, bis Ende des Jahres sollen 25 weitere hinzukommen und die Marke von 3.000 buchbaren Hotels geknackt werden.

Hyatt: Expansion in neue Märkte

Hyatt Hotels & Resorts hat neue Märkte im Blick. Wie das Unternehmen bekannt gab, seien Eröffnungen in Armenien (2013), Kambodscha (2013), Sri Lanka (2014) und Uruguay (2015) geplant. Mit der Eröffnung des Hyatt Place Jerewan in Armenien werde zudem das erste Hyatt Place außerhalb der Vereinigten Staaten eröffnet. Das Angebot der neuen Hotels richtet sich sowohl an Geschäfts- wie auch an Freizeitreisende.

Dresden: Volle Betten dank des Weihnachtsmarkts

Die Dresdner Hotellerie freut sich auf die Adventszeit – dank der Weihnachtsmärkte ist gerade im Stadtzentrum kaum noch ein freies Bett zu finden. Sie könnten theoretisch einige Zimmer zwei oder drei Mal verbuchen, so Stephan Becker vom Taschenberg Palais Kempinski im Interview mit den Dresdner Nachrichten. Die Stadt hätte sich in den vergangenen Jahren einen sehr guten Ruf als Weihnachtsstadt erarbeitet. Eine Ursache dafür sei auch die großflächige Kampagne des Dresden Marketings.

Kölner Kneipe: Schüsse mit Pumpgun

Ein echter Krimi in Köln – am frühen Dienstagmorgen feuerte ein 30-jähriger mit einer sogenannten Pumpgun auf eine Kölner Kneipe. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, lediglich die Scheiben gingen zu Bruch. Der Täter konnte festgenommen werden, auch die Tatwaffe wurde durch die Polizei sichergestellt. Obwohl die Hintergründe der Tat noch im Dunkeln liegen, deuten erste Ermittlungen auf Rivalitäten im Rockermilieu hin.

K.O.: Klitschko vs. Hühnchensalat

Da halfen auch die ganzen Weltmeistertitel nicht weiter – gegen den Thai-Chicken-Salat im Hamburger Hotelrestaurant „East“ hatte Wladimir Klitschko, laut einem Bericht der Bild, keine Chance. Nach einem Geschäftsessen musste der Boxer und seine Begleitungen wegen einer Lebensmittelvergiftung behandelt werden, ein Notarzt versorgte den Ukrainer noch in der Nacht mit Infusionen. Eine Sprecherin des Hotels entschuldigte sich daraufhin bei Klitschko. Und das, obwohl es laut Veterinäramt keine Beanstandungen gab.

Juan Amador ist pleite

Eines der bekanntesten Restaurants des Landes ist pleite. Das gerade mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Amador in Mannheim hat Insolvenz angemeldet. Ziel sei eine Bereinigung und Weiterführung des Unternehmens, erklärte Juan Amador in einem Interview. Das Restaurant hat trotz der Insolvenz weiterhin geöffnet und will mit den bisherigen Mitarbeitern den Betrieb aufrechterhalten. Der Sternekoch plant nun mit einem neuen Konzept zurück in die Gewinnzone zu gelangen.

Und wieder eine weg: Gericht kippt Dortmunder Bettensteuer

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Bettensteuer der Stadt Dortmund, die auf private Übernachtungen erhoben wird, für rechtswidrig erklärt. Die zugrundeliegende Satzung sei nichtig. Die fünfprozentige Abgabe ist damit vom Tisch. Bislang hatte die Kommune mehr als 1,2 Millionen Euro kassiert. Das Gericht erklärte, dass die Hoteliers keine rechtliche Handhabe hätten, die für die Differenzierung zwischen privat und beruflich veranlassten Übernachtungen notwendigen Angaben vom Hotelgast zu erlangen. Steuergerechtigkeit sei damit nicht gewährleistet.

46 Millionen-Investment: a-ja-Hotel in Travemünde

Die Deutsche Immobilien AG kauft das Travemünder Aqua-Top-Grundstück für 4,6 Millionen Euro und investiert dort 46 Millionen Euro in den Bau eines Hotels. Das Unternehmen aus Rostock erhielt jetzt den Zuschlag, da der bisherige Investor, Rohlf Oven, das Handtuch geworfen hat. Auf dem 1-A-Grundstück mit Blick auf Meer und Trave soll nun ein „a-ja-Volkshotel“ mit 252 Zimmern und 108 Hotelappartements entstehen. In Warnemünde bei Rostock wird derzeit das erste a-ja-Hotel gebaut und soll im April 2013 zu einem Basispreis von 39 Euro pro Übernachtung eröffnen.

Umfrage: Deutsche für Alkoholverbot in Zügen

Mehr als 80 Prozent der Deutschen sind für ein Alkoholverbot in Zügen. Die Hälfte davon plädiert jedoch für einen Alkoholausschank im Bordrestaurant. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die im Auftrag von "Zeit online" durchgeführt wurde. 41 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für ein generelles Verbot aus. Frauen stimmten dabei mit 48 Prozent weitaus häufiger für ein Verbot als Männer mit 34 Prozent. Ein guter Grund für die Abstinenz wurde auch sogleich genannt: Ein Drittel gab an, schon von alkoholisierten Passagieren belästigt worden zu sein.

Reisen: Das Ausland liegt im Trend

Die Europäer zieht es ins Ausland. Die Zahl der Auslandsreisen stieg in diesem Jahr um zwei Prozent – und der Trend wird wohl auch in Zukunft anhalten, so das Ergebnis des World Travel Trends Reports der Tourismusmesse ITB Berlin. Besonders Städtereisen scheinen es uns Europäern dabei angetan zu haben, hier gab es ein Plus von 14 Prozent. Leidtragender ist der gute alte Badeurlaub mit einem Minus von einem Prozent.

Locker: Die Piraten und der Jugendschutz

Die Piratenpartei will den Jugendschutz lockern. Denn dieser sei zu streng, überbürokratisiert und nicht mehr zeitgemäß, wie es in dem angenommenen Antrag auf ihrem Bundesparteitag am Wochenende hieß. Es dürfe keinen Missbrauch des Jugendschutzes für Zensurzwecke geben. Der Jugendschutz sei nur dann sinnvoll, wenn „eine nachgewiesene Gefährdung“ abgewendet werden könne. Wie eine solche nachgewiesene Gefährdung aussehen könnte, ließen sie jedoch leider offen.

GfK: Konsum bleibt stabil

Die Stimmung der deutschen Verbraucher ist kurz vor Beginn der Weihnachtszeit etwas durchwachsen. Während die Konjunkturerwartung leicht zulegen konnte, mussten sowohl Einkommenserwartung als auch die Kauflaune leichte Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert daher für Dezember nur noch 5,9 nach 6,1 Zählern im November. Die Konsumneigung sei weiterhin sehr hoch, beruhigte GfK-Experte Rolf Bürkl jedoch gleich. Die hohe Beschäftigung bändige die Angst vor dem Jobverlust und fördere damit die Planungssicherheit.

Weltrekord: 642 Köche und kein Brei

Weltrekord auf der „Eat & Style“ in Stuttgart: Zusammen mit Sternekoch Kolja Kleeberg und 30 weiteren Berufsköchen knackten 642 Hobbyköche den Weltrekord und bereiteten ein Drei-Gänge-Menü zu. Auf über 4.500 Quadratmetern mit 60 voll ausgestatteten Kochstationen wurde stundenlang gewerkelt und so der bisherige Rekord fast um das Doppelte übertroffen. Für Kleeberg, der mit der Aktion mehr Aufmerksamkeit auf das genussvolle Kochen in der Gesellschaft lenken wollte, war der Tag ein voller Erfolg. Das lag vielleicht aber auch daran, dass es keinen Brei gab, so der Sternekoch.

November 2012: Düsseldorf spitze beim Durchschnittspreis

Düsseldorf führt im November 2012 die Hotellerie in Deutschland an, zumindest mit einem durchschnittlichen Netto-Logisumsatz von 142 Euro, so sagen es aktuellste Daten von Fairmas. Mit der Messe Medica im Rücken behaupteten die Rheinländer, wie im letzten Jahr, den Spitzenrang und verwiesen München (133 Euro) und Hamburg (120 Euro) auf die Plätze zwei und drei.

Dass Durchschnittspreis nicht alles ist, zeigen die Oberbayern allerdings umgekehrt beim RevPar der Top-3-Städte. Denn beim Umsatz pro verfügbarem Zimmer hatten die Münchner-Hotels im November mit 99 Euro die Nase vorn. Düsseldorf, im Vorjahr noch Tabellenführer belegt mit 98 Euro Platz 2. Erneute Nummer 3: Hamburg mit 92 Euro.

Bei der Auslastung wiederrum schafften es die Hamburger im November mit 77 Prozent an die Spitze. Hier fand ein Platztausch mit München Stadt. Die Isar-Hoteliers holten mit 74 Prozent den zweiten Rang. Bei der Belegung kamen dann auch Berliner mit 73 Prozent auf den dritten Platz des Treppchens.

hoga um acht präsentiert gemeinsam mit Fairmas aktuelle Daten und Trends aus der Hotellerie. Am 1. Dezember stellt Fairmas weitere detaillierte Ergebnisse zur Entwicklung des Hotelmarktes in seinem Hotelticker vor.

hotel.de: mehr Umsatz durch höhere Hotelprovisionen

Die hotel.de AG steigerte in den ersten neun Monaten des Jahres den Umsatz um 13,6 Prozent  von 30,56 Millionen auf 34,70 Millionen Euro. Das Geld kommt aus der Hotellerie. Denn zu dieser Entwicklung hat maßgeblich die im März dieses Jahres durchgeführte Erhöhung der Provision für Einzelhotels von 12 auf 15 Prozent beigetragen. Die Mehreinnahmen wirkten sich auch positiv auf den Ertrag der Gesellschaft aus. Trotz eines praktisch unveränderten provisionsfähigen Netto-Abreisevolumens, stiegen die Umsätze im dritten Quartal um 11,6 Prozent von 11,57 Millionen auf 12,91 Millionen Euro.

Koch verliert Rezeptbuch: 10.000 Euro Finderlohn

Ein schönes Sümmchen winkt jetzt demjenigen, der das Rezeptbuch findet, das ein französischer Zwei-Sterne-Koch verloren hat. Wer sich auf die Suche machen möchte, muss allerdings weit Reisen, denn die Kochfibel, in die Thierry Drapeau seit 20 Jahren seine Rezepte schreibt, ging in Jekaterinburg am Uralgebirge verlustig. Von dem russischen Gastronomen Michail Kowalew wurde jetzt auch der Finderlohn bereitgestellt. Der spendable Kollege sagte der Agentur Interfax, dass es eine Pflicht sei, Thierry Drapeau zu helfen, da man wolle, dass er die Stadt und ihre Bewohner in guter Erinnerung behalte. Sollte das Büchlein wieder auftauchen, könnten die Russen Drapeau vielleicht auch den Tipp geben, dass man heute schon recht günstig Kopien erstellen lassen kann.

Blackstone kauft größtes Hotel in Dublin

Die Investoren kehren nach Irland zurück. Jetzt hat der Hilton-Eigentümer Blackstone zugeschlagen und das größte Hotel in Dublin für 86 Millionen US-Dollar erworben. Ein Schnäppchen: Im Jahr 2007 wurde das Haus noch für 373 Millionen Dollar veräußert. Jetzt will Blackstone 20 Millionen Dollar in das 501-Zimmer-Hotel investieren, um es als erstes DoubleTree by Hilton in Irland wieder zu eröffnen.

Essen: Ein Inside an der Ruhr

Die spanische Hotelkette Meliá Hotels International kommt nach Essen. Die auf Mallorca ansässige Kette plant ein Vier-Sterne-Haus mit 107 Zimmern ihrer Designmarke Inside, wie eine Meliá-Sprecherin nun bestätigte. Das Unternehmen habe bereits einen Mietvertrag über 25 Jahre mit der Düsseldorfer WGF AG unterschrieben. Doch bis es los geht, wird es noch ein Weilchen dauern – die geplante Eröffnung 2015 hänge mit der anspruchsvollen Innenarchitektur der Inside-Hotels zusammen. Derzeit betreibt die Kette 22 Hotels der Marken Meliá, Tryp und Inside in Deutschland. Verträge für vier weitere Inside-Häuser sind bereits unterschrieben.

Eine Million pro Jahr: Bonner Hotellerie will Festspielhaus unterstützen

Die Bonner-Hotellerie steht hinter dem geplanten Beethoven-Festspielhaus, über das in der ehemaligen Bundeshauptstadt diskutiert wird, so sieht es zumindest Dehoga-Nordrhein-Geschäftsführer Christoph Becker. Der Verbandsvertreter erklärte: "Ein Großteil der Bonner Hoteliers ist sich im Kern einig, dass wir etwas machen werden". Im Gespräch sei ein jährlicher Beitrag von rund einer Million Euro.  Von dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer im Sommer ins Spiel gebrachten "Beethoventaler", einer Abgabe von einem Euro pro Hotelübernachtung, hält Becker dagegen wenig. Dem Dehoga-Mann schwebt eher ein genossenschaftliches Modell mit freiwilliger Umlage vor.

Bürger sagen „Nein“: Keine Tourismusabgabe in Graubünden

So einfach geht das in der Schweiz: Nicht den Hauch einer Chance haben die Einwohner des Kantons Graubünden einer durch die Verwaltung geplanten Tourismusabgabe gelassen. Die Gebühr wurde im Stimmenverhältnis von zwei zu eins verworfen. Geplant war, Unternehmen abhängig von ihrem Fremdenverkehrsumsatz zu besteuern. Pro Jahr hätte die Abgabe etwas mehr als 60 Millionen Franken einbringen sollen.

ifo: Die Zufriedenheit wächst wieder

Entgegen der Erwartungen ist der Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts nach sechs Rückgängen in Folge erstmals wieder gestiegen. Die Zufriedenheit der deutschen Unternehmer mit der gegenwärtigen Lage nahm leicht zu. Das ist das Ergebnis des aktuellen ifo-Konjunkturtests für November 2012. Wie Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts, feststellte, würden die Firmen deutlich weniger pessimistisch auf die weitere Entwicklung blicken. Die deutsche Konjunktur stemme sich gegen die Eurokrise.

Potsdam: 100 Höllenengel und eine Hundertschaft

Aufregung in Potsdam – die Hells Angels waren da. Etwa 100 Höllenengel hatten sich am Freitagabend in einer Gaststätte versammelt und so für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Beamte der Berliner Hundertschaft wurden zur Unterstützung hinzugezogen. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, hätten sich die Rocker beim Eintreffen der Ordnungskräfte verbarrikadiert und konnten erst nach einigen Verhandlungen zum Verlassen des Gebäudes überredet werden. Verhaftet wurde allerdings niemand.

Hygiene: Saubere Saarland-Sozis

Die Hygiene-Ampel – welch schönes Thema, um sich politisch zu positionieren, denn sauber will es schließlich jeder haben. Die saarländische SPD macht da keine Ausnahme und kündigte nun an, das mit der Ampel „jetzt regeln“ zu wollen. Begründet wurde der neue Vorstoß mit der Blockade der Bundesregierung; die ginge zu Lasten der Verbraucher. Da wäre es laut SPD-Sprecherin doch viel besser, wenn die Betriebe die Kontrollergebnisse selbst veröffentlichen müssten. Da werden bestimmt alle mitmachen.

Gerecht: Festwirt verurteilt

Das Landgericht Passau hat einen Festwirt zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 60-jährige stark alkoholisiert einen Schüler angefahren und ihn sterbend im Straßengraben zurückgelassen hatte. Dem Angeklagten sei das eigene Interesse, nicht entdeckt zu werden, wichtiger gewesen, so die Vorsitzende Richterin. So sei er des versuchten Mordes durch Unterlassen schuldig.

China: 14 Tote nach Restaurant-Explosion

Jetzt sind es nicht mehr „nur“ die Bergwerke, jetzt explodieren in China auch schon die Restaurants. Laut Medienberichten kam es bereits am Freitag zu einer Restaurant-Explosion in der Stadt Jinzhong im Norden Chinas, die mindestens 14 Menschen in den Tod riss. 47 weitere seien verletzt worden. Die Suche nach der Ursache läuft auf Hochtouren, ein Zeuge vermutete ein Gasleck.

FRA: Körperscanner im Einsatz

Die Bundespolizei hatte es angekündigt, jetzt wird es ernst. Als erster deutscher Flughafen setzt Frankfurt die umstrittenen Körperscanner im regulären Betrieb ein. Zunächst sei die freiwillige Benutzung der Geräte jedoch nur auf Passagiere auf dem Weg in die USA beschränkt. Als Alternative sei noch immer eine manuelle Kontrolle möglich, wie ein Sprecher der Bundespolizei klarstellte.

Fachkräfte: Provinz? Nein, danke!

Der Fachkräftemangel geht um. Zumindest in der Provinz, denn da will schließlich niemand wohnen. Das ergab eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC). Schon jetzt finde jede zweite Firma nicht genug qualifiziertes Personal, so Peter Bartels, Vorstand und Leiter des Bereichs Familienunternehmen und Mittelstand bei PwC. Zwar seien die Firmen nicht selten Weltmarktführer in ihren Branchen, doch im Gegensatz zu Großkonzernen säßen die Betriebe oft in Kleinstädten oder gar Dörfern. Und das schrecke gut ausgebildete Fachkräfte ab.

Google startet Hotelfinder in Deutschland

Google schlägt das nächste große Kapitel des Online-Vertriebs in der Hotellerie jetzt auch in Deutschland auf. In den letzten Tagen ist der Google-Hotelfinder in deutscher Sprache und mit Euro-Preisen gestartet. Der Google-Hotelfinder ermöglicht die schnelle Hotelsuche sortiert nach Preis, Klassifizierung, Bewertung  oder im Umkreis einer Sehenswürdigkeit. Die Buchung selbst wird dann über Online-Reisemittler (HRS, booking.com) oder, bei direkter Anbindung, über die eigene Website durchgeführt. Der Google-Hotelfinder zieht seine Informationen unter anderem aus Google Places und Panoramio. Die Hotelumgebung wird mit StreetView angezeigt. Der Hotelfinder wird bei der Suche nach Hotels künftig immer ganz oben bei den Suchergebnissen angezeigt. Diese Listung dürfte den Bekanntheitsgrad des neuen Tools mit enormer Geschwindigkeit befördern. Schon heute gehen manche Experten davon aus, dass zukünftig mehr als die Hälfte der Buchungen über den Hotelfinder abgewickelt wird. Studien zeigen, dass fast 80 Prozent aller Reisen bei Google ihren Anfang nehmen. Eines steht fest: Der Hotelfinder macht den Markt noch transparenter, so dass der Preis bei der Hotelbuchung einen noch höheren Stellenwert gewinnen wird.

Bahn: Siemens lässt auf sich warten

Und wieder keine neuen ICE-Züge für die Bahn. Wegen Problemen bei der Steuerung verschiebt Siemens erneut die Auslieferung der neuen ICE 3-Züge (Velaro D). Und das, obwohl Siemens schon jetzt wegen Lieferverzugs einen Gratiszug an die Bahn liefern muss. Im Oktober hatte Bahn-Chef Grube noch optimistisch geklungen: Er gehe davon aus, dass die acht Züge vom Typ Velaro D bis Ende des Jahres auf den Gleisen seien. Damit wird es wohl nun nichts mehr.

Mindestlohn: Gröhe appelliert an FDP

Kaum ein Thema ist in Politik und Wirtschaft so umstritten wie der Mindestlohn. Die einen fordern ihn seit Jahren, halten ihn für den heiligen Gral der Sozialpolitik. Für die anderen ist er der Anfang vom Ende und gefährdet Tausende Arbeitsplätze. Für CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe scheint die Sache zumindest klar: Es wäre gut, wenn sich ihr Koalitionspartner FDP bewegen und ihrem Vorschlag für eine Lohnuntergrenze anschließen würde, appellierte Gröhe jetzt in einem Interview.

NRW: Rauchverbot macht Dehoga Sorgen

Ab Mai 2013 hat es sich ausgeraucht in Nordrhein-Westfalen – denn dann tritt das neue Nichtraucherschutzgesetz in Kraft. Kein Wunder also, dass sich Thorsten Hellwig, Sprecher des Dehoga NRW, in einem Interview mit der Rheinischen Post nicht sehr amüsiert zeigte. Vor allem die Kneipen würden es zu spüren bekommen, so Hellwig. Schließlich sei dort das Geschäftsmodell wie ein dreibeiniger Hocker: reden, trinken, rauchen. Verbiete man eines davon, breche das Konstrukt zusammen. Für viele Kneipenbesitzer sei das der wirtschaftliche Ruin.

Bildband: Hotels zum Staunen

Wer für Weihnachten noch den passenden Geschenktipp sucht, sollte sich den Bildband „Hotels zum Staunen“ nicht entgehen lassen. Die Französin Diane Routex stellt darin 65 Häuser vor, die durch Architektur, Lage, Konzept oder Ausstattung die bunten Seiten der Hotellerie repräsentieren. Egal, ob umgebaute Kläranlage oder Vogelnest in den Bäumen – selten wurde die Abwechslung der Branche so treffend in Bilder gefasst.

Freundlich: Albert Heijn hat Großes vor

Die niederländische Ladenkette Albert Heijn hat den deutschen Markt fest im Blick. Nun eröffnete die zweite Filiale. Doch damit nicht genug, nach Aachen und Essen hat das Unternehmen noch zehn weitere Geschäfte für Nordrhein-Westfalen geplant. Der neueröffnete „Albert Heijn to go“ in Essen hat dabei einiges im Angebot: von Sandwiches und Pasta über Suppen und Sushi bis hin zu Tapas. Auf Wunsch können die Gerichte auch direkt vor Ort erhitzt werden. Doch die Gastronomen des Landes können vorerst aufatmen – außerhalb NRWs sind keine Geschäfte geplant. Die Grenznähe sei nötig für die Warenlieferung, erklärte das Unternehmen in einem Interview mit der WAZ.

Lieferheld: Gastgeschenke zum Geburtstag

Lieferheld hat Geburtstag – und verteilt lieber selbst die Geschenke. Pünktlich zum zweiten Jahrestag verschenkt der Online-Bestelldienst ab heute einen Smart, Telefone, Spielekonsolen und jede Menge Gutscheine an seine Kunden. Wer einen der Preise abräumen möchte, sollte also schnell bestellen. Denn bis zum 23. Dezember werden im ganzen Land 400.000 goldene Pizzakartons im Umlauf sein. Mit diesem muss dann ein Foto gemacht und auf der Lieferheld-Seite bei Facebook geposted werden. Unter den Top 10 der meisten Likes entscheidet anschließend das Los, wer sich über ein neues Auto freuen darf.

„FINE Das Weinmagazin“: neue Staffel bei n-tv

Nach dem  großen Erfolg im letzten Jahr, geht am 24.11.2012 um 18.30 Uhr die zweite Staffel von „FINE Das Weinmagazin“ bei n-tv an den Start. „FINE Das Weinmagazin" wird in Kooperation mit dem Tre Torri Verlag produziert und präsentiert Themen aus der Welt der Weine, des Genusses und der Gastlichkeit. Initiator der TV-Reihe ist der Verleger und Weinexperte Ralf Frenzel, der der Produktion beratend zur Seite steht. Die achtteilige Reihe läuft bei n-tv wöchentlich samstags um 18.30 Uhr und wird sonntags um 14.05 Uhr sowie dienstags um 16.05 Uhr wiederholt.