Steuer-Razzia bei Sternekoch Alfons Schuhbeck

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat die Geschäftsräume des Münchner Promi-Gastronomen Alfons Schuhbeck durchsucht. Der Sternekoch bestätigt, dass die Behörde ein Steuerstrafverfahren gegen ihn eingeleitet habe.

Neue Experten im Verwaltungsrat der Beratungseinheit EHL Advisory Services

Abgestimmt auf das starke Wachstum im Bereich Beratung für Hospitality-Unternehmen durch die Unternehmenseinheit EHL Advisory Services hat die EHL Group den Verwaltungsrat personell mit zwei neuen Mitgliedern verstärkt. Vorsitzender ist neu Michel Rochat.

Currywurst bleibt beliebtestes Kantinenessen

Der Verpflegungsanbieter apetito hat anlässlich der Bilanzpressekonferenz die beliebtesten Gerichte von Kindern, Berufstätigen und Senioren vorgestellt. Dafür wertet das Familienunternehmen jährlich die Menünachfrage aus. Ungeschlagen und damit am beliebtesten am Arbeitsplatz bleibt die Currywurst mit Pommes.

2020 findet die Sonderschau Newcome wieder auf der Intergastra statt  

Vom 15. bis 19. Februar 2020 nutzen Start-up-Gründer und Jungunternehmer aus dem Gastro- sowie Hotelbereich wieder die Newcome, um ihr Geschäftsmodell der Fachwelt zu präsentieren. Die Sonderschau findet regelmäßig im Rahmen der Intergastra statt und bietet dazu die entsprechende Plattform.

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Deutsche Bahn plant Ameropa-Verkauf

Wie verschiedene Medien berichten, beabsichtigt die Deutsche Bahn den Reiseveranstalter Ameropa zu verkaufen. Die Deutsche Bahn prüfe derzeit „verschiedene strategische Optionen“ für die Städtereise-Tochter schreibt die fvw.

Insolvenzen rückläufig - Unternehmen aus dem Gastgewerbe werden trotzdem nicht alt

Die Insolvenzen in Deutschland waren auch im 1. Halbjahr rückläufig, so eine aktuelle Creditreform-Analyse. Einen Anstieg gab es jedoch im „kleinen“ Mittelstand bis 5 Millionen Euro Umsatz sowie bei Kleinstunternehmen. Bei der durchschnittlichen Lebensdauer von Unternehmen gehört das Gastgewerbe zu den Schlusslichtern.

„Ökonomischer Scherbenhaufen“: Frank Rosin kritisiert Ausbildungsniveau und Gastro-Verbände

Die (nicht ganz neue) Geschichte einer Köchin, die in Österreich wegen der Nutzung von Holzkochlöffeln in Haft gehen sollte, hat Zwei-Sterne-Koch Frank Rosin jetzt auf Facebook aufgegriffen und zum Rundumschlag ausgeholt. Die deutsche Gastronomie stehe vor einem „ökonomischen Scherbenhaufen“, sagt Rosin, der sogleich den DEHOGA mit derben Worten angreift.

Colombi betreibt Klostermühle

Das Colombi-Hotel in Freiburg ist um eine Attraktion reicher. Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel betreibt ab sofort die denkmalgeschützte Klostermühle in Offnadingen. Das Hotel will das historische Ensemble vor allen Dingen für Feiern und Events oder verschiedene Aktionen wie saisonale Kochkurse nutzen. In dem Restaurant der Klostermühle finden 60 bis 80 Gäste Platz. In der ebenfalls ausgebauten Scheune können 160 bis 180 Gäste bewirtet werden. Dazu stehen der Klostergarten und ein Weinkeller zur Verfügung.

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Wiesn: Die Maß ist voll. Meistens.

Beim Bier hört der Spaß auf. Vor allen Dingen in Bayern. Vor allem, wenn es um das Oktoberfest geht. Der Verein gegen betrügerisches Einschenken, den es wirklich gibt und der rund 4.000 Mitglieder zählt, hat nun die Abschaffung der Toleranzgrenze beim Einschenken gefordert. Der Vereinspräsident rechnete vor, dass den Oktoberfestbesuchern durch die systematische Ausnutzung der Toleranz ein Schaden von mehr als fünf Millionen Euro entstehen würden. Rein rechnerisch, versteht sich.

Umzug: Road Stop hat viel vor

Große Pläne bei Road Stop. Das Unternehmen mit Sitz in Essen wird ein Restaurant und ein Motel im Neanderpark eröffnen. Zudem soll der Firmensitz aus Essen in die Kreisstadt Mettmann verlagert werden. Neben dem Verwaltungsgebäude wird dort auch eine Werkstatt entstehen, in der Einrichtungsgegenstände repariert werden können. Das Amt für Wirtschaftsförderung begrüßte laut Rheinischer Post bereits die Absichten des Unternehmens. Road Stop betreibt derzeit Restaurants in Essen, Münster, Wuppertal und Steele sowie einen Club und ein Motel.

Randale: Mitarbeiter vs. Fußballfans

Mitarbeitereinsatz einmal anders: In einer Magdeburger Gaststätte kam es am Wochenende zu einer wüsten Schlägerei zwischen einigen Fußballfans und den Angestellten. Der MDR berichtete von vier Verletzten, einer davon mit Stichwunden. Der Hergang konnte bisher nicht rekonstruiert werden – alle schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung.

Urteil: Gericht verbietet Restaurantnamen

Im kanadischen Montreal muss ein Sushi-Restaurant nun seinen Namen ändern. Wie die Montreal Gazette berichtete, empfanden die Richter „Fukyu Bar a Sushi“ als zu obszön. Da nutzte es auch nichts, dass die Betreiber erklärten, „Fukyu“ sei ein Begriff aus dem Karate und würde daher sehr gut zu einem solchen Restaurant passen.

Saison: Ein gutes Jahr für Pilze

Der Herbst rückt unaufhaltsam näher – und mit ihm die Pilzsaison. Glaubt man dem Sternekoch Harald Wohlfahrt, dann wird die in diesem Jahr besonders reichlich ausfallen. Er erwarte eine regelrechte Schwemme, so der Koch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Bereits in den vergangenen Monaten hätten sie soviel Sommersteinpilze wie selten gehabt.

Deutsche Bahn: Konkurrenz auf der Schiene

Die Deutsche Bahn kann sich auf einen Konkurrenten gefasst machen. Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) will mit ihrer Tochtergesellschaft Netinera ihren Marktanteil auf den deutschen Schienen weiter ausbauen, wie der Netinera-Chef Jost Knebel der Welt am Sonntag mitteilte. Es sei geplant, bis 2014 die Nummer zwei im deutschen Regionalverkehr zu werden.

Mineralwasser: Jetzt mit Biosiegel

Auch Mineralwasser kann Bio sein – das hat der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschieden. Voraussetzung sei, dass das Wasser die gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoffe deutlich unterschreite. Dabei sei es egal, führten die Richter weiter aus, dass es keine gesetzlichen Vorgaben und damit auch keine Kontrollen für ein entsprechendes Siegel gebe.

Lufthansa: Hauptsache billig

Ungeachtet der Kritik hält die Lufthansa weiter an ihren Plänen für eine neue Billigfluglinie fest. Wie das Magazin Wirtschaftswoche am Wochenende berichtete, sollen dem Aufsichtsrat bereits diese Woche entsprechende Pläne vorgestellt werden. Mit dem neuen Tochterunternehmen versucht die Lufthansa, weiter Kosten zu sparen. Die Flugbegleiter befürchten allerdings Nachteile wie Lohneinbußen.

Diebstahl: 150 Kilo-Krone vor Hotel geklaut

Erst letzte Woche stellten wir Ihnen die Untersuchung zu Hoteldiebstählen vor. Und schon gibt es einen neuen Anwärter auf den Titel des dreistesten Hoteldiebs. Im baden-württembergischen Geislingen wurde am Samstagnachmittag das Wahrzeichen des Hotels „Krone“ gestohlen: Eine 150 Kilo schwere Krone aus Gusseisen. Die Polizei ist nun auf Zeugensuche.

Zu dick: New York verbietet XXL-Softdrinks

Im Kampf gegen das Übergewicht vieler Bewohner greifen die Stadtväter in New York jetzt zu Verboten: Die in Fast-Food-Restaurants üblichen XXL-Becher mit fast einem Liter Inhalt sollen zukünftig nicht mehr erlaubt sein, wenn sich darin zuckerhaltige Limonade befindet. Das Verkaufsverbot soll ab 2013 auch für Restaurants, Imbisse, Kinos und Stadien gelten. Supermärkte bleiben ausgenommen. Initiator dieser Aktion ist der Bürgermeister der Metropole. Michael Bloomberg, der bereits ein rigides Rauchverbot durchgesetzt hatte, das inzwischen sogar in Parks gilt, verweist auf Studien, wonach fast 60 Prozent der New Yorker übergewichtig oder fettleibig sind. Die betroffenen Firmen kündigten bereits an, gegen die Entscheidung der Stadt klagen zu wollen.

Bahn frei für Busse: jetzt auch über Land

Ab dem nächsten Jahr dürfen in Deutschland Fernbusse im Linienverkehr fahren. „Zukünftig sind überall in Deutschland Fernbuslinien möglich, die untereinander und auch mit dem Fernverkehr der Bahn konkurrieren dürfen“, so besagt es der Kompromiss, auf den sich am Freitag die Fraktionen von Union, FDP, SPD und Grünen im Deutschen Bundestag einigten. Eigentlich gelten im innerdeutschen Linienverkehr seit über 75 Jahren strenge Beschränkungen, um der Bahn den Wettbewerb vom Hals zu halten. Die gelb-schwarze Regierung hatte sich allerdings bereits im Koalitionsvertrag darauf verständigt, den Bussen freie Bahn geben zu wollen.

Goldener Herbst für Hotels in deutschen Metropolen?

Die prognostizierte Abkühlung des Wirtschaftsklimas in Deutschland macht sich in der heimischen Hotellerie noch nicht bemerkbar. Im Gegenteil: Das Trendbarometer des „Fairmas Hotel-Reports“ zeichnet eine überaus optimistische Prognose für die kommenden drei Monate in den Metropolregionen. In Düsseldorf sehen die Marktanalytiker im September ein RevPAR-Plus von 16 Prozent, in Köln-Bonn soll die Steigerung sogar 17 Prozent betragen. Den mehrheitlich sehr positiven Werten stehen in anderen Destinationen teilweise rückläufige Daten gegenüber. Insgesamt ist das Herbstgeschäft wie immer von der jeweiligen Messekonjunktur geprägt.

Prozess: Türsteher beißt zu

Wegen einer eher ungewöhnlichen Attacke muss sich derzeit ein Regensburger Türsteher vor Gericht verantworten. Während eines Streits mit zwei Mitarbeitern einer benachbarten Disco soll der 24-jährige seinem Opfer auf den Rücken gesprungen sein, um ihm so in die Schulter beißen zu können. Die Wunde musste anschließend ärztlich versorgt werden. Fluchtgefahr besteht zumindest nicht: Der Angeklagte sitzt bereits wegen des Verdachts auf Drogenhandel im großen Stil in Untersuchungshaft.

McDonald´s: Kalorien an der Wand, Aktie im Aufwind

Ob Fruchttüte, Wrap oder Salat – das Sortiment der umsatzstärksten Fastfood-Kette der Welt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Damit  auch die Gäste in den Vereinigten Staaten wissen, was eigentlich genau in ihren Burgern, Pommes oder eben im Salat so alles drin ist, wird das Unternehmen, laut eines Berichts des Handelsblatts, den Kaloriengehalt der Produkte nun in den US-Filialen aushängen. Auch das Angebot soll sich verändern: Künftig soll es mehr gegrilltes, fettarmes Hühnerfleisch geben. Der „Super-Size“-Softdrink für nur einen Dollar wird allerdings im Sortiment bleiben. Derweil ist der Aktienkurs des Unternehmens weiter im Aufwind. Für den August wurde ein weltweites Umsatzwachstum von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ausgewiesen. 

Bremen: Das „Stubu“ macht zu

Eine der bekanntesten Discos Bremens, das Stubu, muss schließen. So urteilte das dortige Verwaltungsgericht und lehnte damit einen entsprechenden Eilantrag der Stubu Dance-House GmbH ab. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass die Firma lediglich Strohmann für den ehemaligen Inhaber sei, der als alleiniger Gesellschafter einen beherrschenden Einfluss auf das Tagesgeschäft hätte. Die für einen Gaststättenbetrieb erforderliche Zuverlässigkeit sei so nicht gegeben. Das Gericht entschied zudem, dass wegen des besonderen öffentlichen Interesses die Verfügung sofort zu vollstrecken sei. Bis zum Ablauf der Beschwerdefrist in knapp zwei Wochen bleibt die Disco jedoch geöffnet.

Kooperation: Burger King und Twix – sonst ändert sich nix

Da haben sich zwei ganz Große zusammengetan: Burger King und Mars Incorporated, die zusammen auf über 30 Milliarden Euro Jahresumsatz kommen, starten eine gemeinsame Marketingaktion. Im November und Dezember 2012 gibt es beim Kauf jedes Twix einen Gutschein für einen Burger King-Cappuccino gratis dazu. Die Gutscheine können bis Ende Februar 2013 in allen teilnehmenden Burger King-Filialen eingelöst werden.

Wachstum: Forscher im Rückwärtsgang

Nach dem RWI hat nun auch ein zweites Forschungsinstitut seine Prognose für die deutsche Wirtschaft korrigiert: Wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) gegenüber dem Handelsblatt bekannt gab, werde die Wirtschaft im kommenden Jahr lediglich um gut ein Prozent wachsen, die Staatsverschuldung jedoch auf 83 Prozent des Bruttoinlandsprodukts klettern. Dies entspräche einem Anstieg von 2,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr, dem höchsten jemals in Deutschland gemessenen Wert.

Reisen: Immer mehr auf große Fahrt

Kreuzfahrten sind beliebter denn je. Wie die Branchenverbände ECC und CLIA mitteilten, knackten die weltweiten Passagierzahlen in 2011 die 20 Millionen-Marke, dies entspricht ganzen zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz dieser glänzenden Zuwachsrate erwarten die Verbände für 2012 sogar noch bessere Ergebnisse. Ob sich die Havarie der Costa Concordia im Januar dieses Jahres negativ auf die Buchungszahlen auswirken wird, werden jedoch erst die kommenden Bilanzen zeigen.

Bahn: Neue Sitze für den ICE

Zufriedene Gesichter bei Grammer. Das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Amberg, das sich auf die Herstellung von Passagiersitzen spezialisiert hat, konnte einen Großauftrag der Deutschen Bahn abstauben. Wie das Unternehmen mitteilte, sei die Bestellung von 46.000 neuen Sitzen für die ICE-Flotte der größte Auftrag dieser Art in der Geschichte der Deutschen Bahn. Zum finanziellen Volumen der Order machte Grammer allerdings keine Angaben.

Mindestlohn: Merkel bleibt hart

Da kann sich die Opposition auf den Kopf stellen, die Bundeskanzlerin lehnt einen einheitlichen Mindestlohn weiterhin ab. In einer Generaldebatte des Bundestags benannte sie den Vorstoß der SPD, dass ein Mindestlohn von 8,50 Euro eine Antwort auf Altersarmut sei, als „nicht redlich“. Merkel kündigte an, dass baldige Vorschläge zur Bekämpfung der Altersarmut folgen würden. Es sei eine „sehr komplexe Frage“ und ließ damit durchblicken, dass die Rentenreform noch etwas auf sich warten lassen wird.

ARD: „Haushaltsabgabe wird verzerrt dargestellt“

Auf der diesjährigen ARD-Hauptversammlung verteidigte, laut dem Magazin Focus, der SWR-Justiziar Hermann Eicher die ab 2013 vorgesehene Haushaltsabgabe. Die Abgabe, die die derzeitige Rundfunkgebühr ersetzen soll, würde verzerrend und irreführend dargestellt, wenn behauptet würde, dass die öffentlich-rechtlichen Anstalten dadurch Milliardenbeträge erhalten könnten. Des Weiteren sei die ARD im August 2012 dank der Olympiade zum ersten Mal das meistgesehene Programm gewesen.

Lufthansa: Rürup soll´s richten

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll der Wirtschaftswissenschaftler Bert Rürup den Tarifstreit zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern schlichten. Der ehemalige Wirtschaftsweise arbeitet seit 2009 als Unternehmensberater, und soll nun in den noch offenen Fragen zum Entgelt-Tarifvertrag zwischen den beiden Parteien vermitteln.

Bettensteuer: Bochum verzichtet

Auf Antrag der CDU-Fraktion wird es künftig keine Bettensteuer mehr in Bochum geben. Ursprünglich war geplant, mit der Abgabe über eine Million Euro einzunehmen, doch das aktuelle Urteil des Bundesverwaltungsgerichts machte der Stadt nun einen Strich durch die Rechnung. Da Geschäftsreisende nicht extra besteuert werden dürften, sei die Abgabe nicht mehr attraktiv genug.

Urteil: Katze greift an – Besitzer muss zahlen

Eltern haften für ihre Kinder, und Besitzer für ihre Haustiere. Ein klarer Fall, sollte man meinen. Doch vor dem Landgericht Bielefeld musste dazu extra ein Prozess geführt werden. Ein Hotelgast hatte sein Tier mit in den Urlaub genommen, dann aber leider die Balkontür offengelassen. So gelangte die Katze in das Nachbarzimmer und biss, bei dem Versuch sie einzufangen, der Nachbarin in die Hand. Das Gericht urteilte nun, dass der Tierhalter neben Schadensersatz und Schmerzensgeld auch für etwaige Folgekosten aufzukommen habe.

Cocoon Club: Ende der Legende?

So hatte sich das Sven Väth bestimmt nicht vorgestellt. Als der berühmte Techno-DJ im Jahr 2004 den Frankfurter Club eröffnete, sah die Zukunft auch noch rosig aus. Doch nachdem bereits im Mai dieses Jahres die Cocoon-Restaurants Micro und Silk dicht machten, scheint ihnen nun auch der Club zu folgen. Wie ein Mitarbeiter, Resident-DJ C Rock, dem Radiosender YOU FM gegenüber bestätigte, stehe die Geschäftsleitung kurz davor, die Insolvenz anzumelden.

Drogenfund: Acht Kilo Marihuana in Disco entdeckt

Da staunten die Bauarbeiter in einer Rosenheimer Disco – bei Umbauarbeiten fanden sie ein Drogenversteck, in dem sich Sporttaschen mit acht Kilogramm Marihuana sowie geringe Mengen anderer Betäubungsmittel befanden. Wie die dapd berichtete, hatten die Arbeiter das Versteck bereits im April entdeckt, aus ermittlungstaktischen Gründen wurde aber Stillschweigen vereinbart. Zwei Verdächtige wurden mittlerweile festgenommen.

Schuhbeck: Essen auf der Wiesn macht nicht dick

Sterne- und Fernsehkoch, erfolgreicher Unternehmer, Kochbuchautor – Alfons Schuhbeck kennt sich aus in der Welt der Gaumenfreuden. Den Besuchern der Wiesn wird es sicher gefallen, denn die Scheu vor fettem Essen ist nach Meinung Schubecks völlig überflüssig. Es sei durch eine Studie bewiesen, „dass das, was man mit Vergnügen isst, weniger dick macht, als das, was man unter Zwang isst“, so der Sternekoch laut einer dapd-Meldung gegenüber dem Playboy-Magazin. Im Alltag sollte man allerdings wieder leichtere Kost essen.

Mindestlohn: Sachsen-Anhalt dagegen, das Saarland dafür

Nach dem Vorstoß der Thüringer Landesregierung im Bundesrat hat sich Sachsen-Anhalt nun gegen einen flächendeckenden Mindestlohn ausgesprochen. Wie der MDR berichtete, unterstütze Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff zwar die Forderung nach einem existenzsichernden Einkommen für Vollzeitarbeiter, will dafür aber keine gesetzliche Regelung. Das Saarland hingegen schon. Durch den Rückhalt aus Saarbrücken scheint ein Erfolg der Thüringer Initiative in greifbare Nähe zu rücken. Beschließt der Bundesrat den Gesetzentwurf, muss sich der Bundestag damit befassen.

Diebstahl: Warum nicht gleich das ganze Zimmer?

Nicht kleckern, sondern klotzen – das scheint für so manchen Hotelgast die Devise zu sein. Zumindest wenn es darum geht, sich vor der Abreise am Inventar zu bedienen. Die Reiseseite Lastminute.de hat nun in einer Umfrage 500 Hoteliers befragt, welche Dinge denn eigentlich am häufigsten entwendet werden: Handtücher, Kosmetik, Bademäntel, hier und da ein Fernseher. In manchen Fällen wurden gar die Badezimmerarmaturen abgeschraubt, im walisischen Cardiff schnappte sich ein Gast einen Zigarettenautomaten und schob ihn an der Rezeption vorbei nach draußen.

Streik: Die Schlichtung ist geschafft

Die Lufthansa und die Gewerkschaft der Flugbegleiter (UFO) haben ein Schlichtungsabkommen unterschrieben. Das teilte ein Sprecher der Fluglinie am Mittwochnachmittag in Frankfurt mit. Während der Schlichtung dürfe die Gewerkschaft nicht zu neuen Streiks aufrufen, weitere strittige Fragen sollen jedoch in parallelen Gesprächen geklärt werden. Auf die Person des Schlichters haben sich die Parteien noch nicht geeinigt.

Europa-Park: Zweiter Platz weltweit

Wenn jemand etwas von Vergnügungsparks versteht, dann sind es die Amerikaner. So vergibt die Fachzeitschrift Amusement Today die Golden Ticket Awards, die die besten Freizeitparks weltweit prämieren. Und der Europa-Park in Rust wurde in diesem Jahr zum zweitbesten der Welt gekürt!  Ganz nach oben aufs Treppchen dürfte allerdings schwierig werden: Cedar Point in Ohio räumte bereits zum 15. Mal in Folge die Goldmedaille ab.

FRA: Passagierrekord im August

Gute Neuigkeiten für den Frankfurter Flughafen: Die Betreibergesellschaft Fraport meldete gestern einen neuen Passagierrekord. Trotz des Streiktags der Flugbegleiter am Monatsende seien die Zahlen um 4,6 Prozent gestiegen. Dies entspricht 245.000 zusätzlichen Passagieren im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nur bei der Luftfracht sieht es nicht so rosig aus. Durch die weiterhin unsichere weltwirtschaftliche Entwicklung musste Fraport ein Minus von 4,1 Prozent hinnehmen.

Emirates: Auf in die Hauptstadt

Anlässlich ihres Messeauftritts bei der ILA hat die arabische Fluglinie Emirates ihr Interesse an weiteren Landeoptionen in Deutschland bekräftigt. Das bisherige Abkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten sieht derzeit lediglich vier Flughäfen vor, auf denen die Maschinen landen dürfen. Und zwar Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Doch nun hat die Airline aus Dubai nachgelegt: Auch Berlin und Stuttgart sollen in Zukunft angesteuert werden können. Die Bundesregierung solle den Wunsch bitte eingehend prüfen, so der Vizepräsident der Fluglinie.

Hotelimmobilie des Jahres: Finalisten stehen fest

Für die Auszeichnung „Hotelimmobilie des Jahres 2012“, die im Rahmen des Hotelforums am 10. Oktober in München verliehen wird, stehen jetzt die Finalisten fest. Aus den 20 Hotelbewerbungen hat die 11-köpfige Jury drei Häuser ausgewählt, die um die Plätze auf dem Siegerpodest streiten: Das Explorer Hotel Montafon in Gaschurn in Vorarlberg, das Hotel TOPAZZ in Wien und das SAKS Urban Design Hotel in Kaiserslautern. Entscheidend bei der Preisvergabe sei eine Zusammenführung einzelner Aspekte wie Lage, Gebäude, Architektur, Investitionskosten, Preisstruktur und Nachhaltigkeit zu einem gelungenen und zudem wirtschaftlich erfolgreichen Hotelkonzept, so der Jury-Vorsitzende Matthias Niemeyer.

Potsdam: Mercure-Hotel bleibt wohl stehen

Das seit Monaten andauernde Gerangel um das Potsdamer Mercure-Hotel scheint jetzt ein Ende gefunden zu haben: In dem markanten Hochhaus in der Landeshauptstadt bleibt fast alles, wie es ist. Accor-Geschäftführer Michael Verhoff zeigte sich bei einer Betriebsratsversammlung „sehr optimistisch“, dass Blackstone als Inhaber des wohl höchsten Gebäudes der Stadt zukünftig auch der Betreiber sein werde, so berichten es die Potsdamer Neuesten Nachrichten. Aus einer Filiale wird also ein Franchisebetrieb. Die öffentliche Diskussion wurde zuletzt von den gemutmaßten Plänen des Milliardärs Hasso Plattner angeheizt, der das Hotel angeblich kaufen und abreißen wollte, um eine Kunsthalle zu errichten.

Coffee to drive: Vorfahren bei Starbucks

Wer zukünftig gerne einen Caffè Latte Grande hätte, kann ruhig sitzen bleiben: Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks plant noch in diesem Jahr die  Eröffnung der ersten Filiale mit einem integrierten Autoschalter in Deutschland. Wie die Rheinische Post online berichtet, soll Düsseldorf der Standort für das "Drive-Thru"-Angebot der Kaffeekette werden. In den kommenden fünf Jahren plant der Kaffeeriese nach eigenen Angaben aus dem letzten Jahr rund 50 solcher Standorte in Deutschland. Düsseldorf hat also eine Pilotfunktion. Ein bereits für den April 2012 in Bottrop geplantes Autocafé sei bislang an den Bedenken der Anwohner gescheitert, so die Zeitung.

Deutsche weiterhin glücklich – besonders in Hamburg

Es geht nicht um Hotellerie oder Gastronomie. Es geht um Glück und um eine seit Jahren gut gelingende Marketingaktion der Post. Und daher ist die Nachricht auch „hoga um acht“ eine Meldung wert: Trotz der Euro-Krise bleibt die Lebenszufriedenheit der Deutschen auf einem hohen Niveau von 7,0 Punkten stabil, so sagt es der "Deutsche Post Glücksatlas 2012“. Der Abstand zwischen ost- und westdeutschen Regionen hat sich weiter verringert und ist 2012 so klein wie noch nie seit der Wende. Im neuen Zufriedenheits-Ranking von 13 Großstädten zeigen sich die Einwohner Hamburgs am zufriedensten mit ihrer Stadt. Düsseldorf und Dresden belegen die Plätze zwei und drei. Essen hat die rote Laterne.

Ranking: Hamburger Hotel weltweit auf Platz sechs!

Das Expedia-Ranking „Insiders´ Select“ zeichnet jedes Jahr Hotels auf der ganzen Welt aus, die in den Kundenbewertungen des Online-Portals am besten abgeschnitten haben. Nachdem es das Berliner Adlon Kempinski im letzten Jahr auf Platz 61 geschafft hatte, erreichte das Madison Hotel Hamburg in der aktuellen Liste sogar Platz sechs. Glückwunsch! Sieger 2012 wurde das Marrol´s Boutique Hotel in Bratislava.

München: Die Wiesn macht das Umland voll

Der Start des größten Volksfest der Welt rückt immer näher – Noch zehn Tage sind es, bis der Oberbürgermeister zum Anstich ansetzen wird. Wer jetzt noch darüber nachdenkt, pünktlich dabei zu sein, der sollte sich mit der Zimmerbuchung wirklich beeilen. Denn selbst im Münchner Umland werden so langsam die Betten knapp. Wie die Zeitung "Die Welt" aus Verbandskreisen erfuhr, seien in Augsburg, Erding und Dachau nur noch Restplätze frei.

Bettensteuer: Jetzt ist´s amtlich

Das Bundesverwaltungsgericht hat gesprochen! Und die Prozessbeteiligten in Sachen Bettensteuer in den Städten Bingen und Trier haben nun auch die schriftlichen Urteilsbegründungen bekommen. Wie der DEHOGA Bundesverband berichtet, stellt das Gericht darin fest, dass die Erhebung von Bettensteuern auf Geschäftsreisen in jedem Fall rechtswidrig sei - und zwar auch dann, wenn mit der Übernachtung private Unternehmungen verknüpft seien. Sowohl der DEHOGA als auch der Hotelverband halten dadurch kommunale Bettensteuern als faktisch vom Tisch.

Brauereien: Exotische Flaschen sorgen für Millionenkosten

Dass innovatives Flaschendesign nicht nur Vorteile hat, können die Bierbrauer in Sachsen nur bestätigen. Wie die Chemnitzer Morgenpost herausfand, muss bis zu 55 Prozent des Leerguts aufwändig aussortiert und zu den eigentlichen Herstellern geschafft werden. Den sächsischen Brauereien entstünden so Kosten in Millionenhöhe, etwa durch das Nachrüsten der Sortieranlagen.

Condor: „Ja zu FRA“

Wer schon immer sein Gesicht auf einem Flugzeug sehen wollte, der sollte sich nun sputen. Auf einem neuen Logo-Jet der Fluglinie Condor werden ab Herbst neben dem Slogan „Ja zu FRA“ auch die Bilder von zehn bekennenden Flughafen-Fans zu sehen sein. Einsendeschluss ist heute. Also schnell auf die Seite gehen, ein Bild hochladen und überlegen, warum der Frankfurter Flughafen Unterstützung verdient.

Idiotisch: Wieder Laserattacke auf Flugzeug

Warum manche Menschen Piloten mit Laserpointern blenden, versteht außer den Tätern wohl niemand. Und selbst bei denen ist es fraglich. Als ein aus Hamburg kommendes Flugzeug am Montagabend mittels Laser attackiert wurde, kam glücklicherweise niemand zu Schaden. Bereits am vergangenen Donnerstag passierte ähnliches den Piloten einer Passagiermaschine im Landeanflug auf den Baden-Airport. Die Polizei wies anschließend darauf hin, dass es eine Straftat sei, die mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden kann. Ein Kavaliersdelikt sieht anders aus. 

Sauber: Air Berlin ist klimafreundlich

Air Berlin ist in Europa einfach spitze – zumindest beim Klimaschutz. Das hat die Umweltorganisation Atmosfair herausgefunden. In der internationalen Hitliste steht die Fluglinie aus der Hauptstadt bei europäischen Linienfluggesellschaften ganz vorne. Auch bei den Charterflügen ist eine deutsche Airline auf dem ersten Platz: Allerdings teilt ihn sich TuiFly mit der britischen Monarch International. Ursprünglich aus einem Forschungsprojekt des Umweltministeriums hervorgegangen, vergibt Atmosfair seit 2011 ihren Atmosfair Airline Index (AAI).

Kooperation: Qype integriert Lieferheld

Mehr als 25 Millionen Nutzer des Bewertungsportals Qype können ab sofort direkt über Lieferheld online Essen bestellen. Dafür integriert das Bewertungsportal die Bestellfunktion von Lieferheld auf seinen Seiten in Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Vor der Bestellung können sich die Hungrigen noch ein Bild von dem ausgewählten Lieferdienst machen, bei dem sie ordern wollen. Die angebotenen Bewertungen durch andere Gäste werden von Qype gleich mit dargestellt.

Zelte zu voll: Jahrhundertkoch fordert Eintritt beim Oktoberfest

Überfüllte Oktoberfestzelte mag Eckart Witzigmann nicht wirklich. Damit man den „Irrsinn“ etwas eindämmen könne, sollte jedes Festzelt Eintritt verlangen, so der Jahrhundertkoch gegenüber der „Abendzeitung“ (AZ). Früher sei alles entspannter gewesen. Laut dem Medienbericht stößt der Vorschlag der Kochlegende bei den Wiesnwirten  allerdings auf wenig Gegenliebe: „Die Wiesn ist für jedermann“, entgegnete zum Beispiel der Hippodrom-Wirt Sepp Krätz. Nach dem gewaltigen Medienecho ruderte eine Witzigmann-Sprecherin am Dienstagabend zurück. Das Ganze sei nur ein Scherz gewesen.

Hygiene: Bußgeldbescheide gegen Vinzenzmurr

Die Münchner Großmetzgerei Vinzenzmurr hat unangenehme Post vom Amt bekommen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, habe das Kreisverwaltungsreferat 29 Bußgeldbescheide erlassen, die sich je nach Schwere der Verstöße zwischen 100 und 4.800 Euro bewegten. Ob Vinzenzmurr tatsächlich zahlen müsse, sei noch nicht sicher, da die Bescheide noch nicht rechtskräftig seien. Von den kontrollierten Lebensmitteln sei keine Gesundheitsgefahr ausgegangen. Auch seien keine Waren in den Umlauf gebracht worden, die für den Verzehr nicht geeignet gewesen wären, so der Medienbericht.

Gast totgeprügelt: Knast für Frankfurter Türsteher

Drei Türsteher der Frankfurter Diskothek "U60311" wandern nach dem Totschlag an einem Besucher im April vergangenen Jahres für mehrere Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht in der Mainmetropole verurteilte zwei der Aufpasser zu neun und zehneinhalb Jahren Haft. Der dritte Angeklagte erhielt eine Jugendstrafe. Die Verteidiger werfen Richtern und Staatsanwaltschaft vor, die Vorwürfe nicht richtig aufgeklärt zu haben und kündigten Revision an.

Rauer Ton: DGB bemängelt Ausbildungsqualität im Gastgewerbe

Schlechte fachliche Anleitung, permanent viele Überstunden, ein oftmals rauer Ton sowie der Eindruck, ausgenutzt zu werden: Der aktuelle DGB-Ausbildungsreport sieht Hotellerie und Gastronomie unter den 25 häufigsten Ausbildungsberufen auf den letzten Rängen. Mit Blick auf die rote Laterne räumte der DEHOGA zwar Handlungsbedarf in einigen Betrieben ein, wies die umfassende Kritik allerdings zurück. Junge Menschen hätten nach Abschluss ihrer Ausbildung gute Perspektiven. Das klein- und mittelständische Dienstleistungsgewerbe sei zudem mit großen Industrieunternehmen nur bedingt vergleichbar, so Geschäftsführerin Sandra Warden. Die Verbandsvertreterin betonte ferner die erfolgreiche „Initiative Ausbildungsqualität“ des DEHOGA.

Erlangen: Check Out mit dem SEK

Nachdem sich ein 45-jähriger Erlanger in seinem Hotelzimmer verbarrikadiert hatte, musste ein Sondereinsatzkommando der Polizei den Spuk beenden. Zuvor hatte der renitente Gast Polizeibeamte mit einem Messer und einer Gaskartusche bedroht. Nach offiziellen Angaben musste damit gerechnet werden, dass er das Gas zur Explosion bringen würde. So entschied man sich für die härtere Gangart und stürmte das Zimmer. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen, verletzt wurde niemand.  

Oetker Collection: Jetzt wird’s karibisch

Eine neue Perle in der Oetker-Krone: Auf der Karibikinsel Saint Barth hat das Unternehmen mit Sitz in Baden-Baden ein Hotel übernommen. Das Hotel Saint-Barth Isle de France liegt direkt an einem der bekanntesten Strände der Kleinen Antillen und wartet von nun an auf zahlungskräftige Kundschaft.  

WLAN: Bloggen für den Durchblick

Die Störerhaftung bei offenen WLAN-Netzen ist gerade für Hotels mehr als nur ein Ärgernis. Den Überblick bei all den Initiativen, Entwürfen und Anträgen zu diesem Thema zu behalten, allerdings auch. Doch zum Glück gibt es die Blogger: In seinem aktuellen Artikel stellt Stefan Dinnendahl vom Hotelverband Deutschland (IHA) die derzeitige Situation dar und beschreibt die neueste Bundesratsinitiative der Länder Berlin und Hamburg.

Reisen: Aufschwung im Deutschland-Tourismus

Der Deutschland-Tourismus boomt. Trotz eines Rückgangs bei den Juli-Übernachtungen um ein Prozent sehen die Zahlen für das bisherige Gesamtjahr wirklich glänzend aus. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, gab es in den ersten sieben Monaten einen Zuwachs von vier Prozent auf 228,9 Millionen Übernachtungen. Besonders die ausländischen Gäste legten mit acht Prozent ordentlich zu.

Best-RMG: Offener Brief an „dreisten“ Unister-Chef

Klare Worte von der Reisebüro-Kooperation Best-RMG. In einem offenen Brief an den Unister-Chef Thomas Wagner kritisieren die Verfasser die "unseriösen Praktiken" des Leipziger Unternehmens: Die Tricks bei der Vermarktung von Ab-in-den-Urlaub.de würden immer "dreister", zudem würde Unister das Markenrecht verletzen. Die Erwiderung des Leipziger Online-Vermittlers wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.

Hygiene: Aigner macht den Weg frei

Nachdem sich die Bundesländer nicht auf ein einheitliches System zur Veröffentlichung von Hygienevorschriften einigen konnten, hat das Bundesministerium nun eine Gesetzesänderung angekündigt. Darin wird den Ländern ausdrücklich gestattet, "weitergehende Regelungen zur Information der Verbraucher über die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen von Betrieben (zu) treffen". Das Bundesrecht stünde den Ländern nicht im Weg, wenn sie Regelungen für ein verpflichtendes Kontrollbarometer finden wollen, so ein Sprecher des Verbraucherministeriums. Damit sei der Weg für die Bundesländer nun endgültig frei, Modelle wie ein „Hygiene-Barometer“ oder den „Gastro-Smiley“ einzuführen. 

Mindestlohn: Thüringer Koalition will Untergrenze

Versuch über den Bundesrat: Die Thüringer Landesspitze aus CDU und SPD macht sich für einen neuen Gesetzesentwurf stark, um einen bundeseinheitlichen Mindestlohn durchzusetzen. Der Entwurf soll noch im September in den Bundesrat eingebracht werden und für alle Branchen und Regionen gelten.

Niedriglohn: Immer mehr machen´s für weniger

Der Niedriglohnsektor wächst und wächst. Wie der Präsident des Statistischen Bundesamtes anlässlich einer Pressekonferenz mitteilte, arbeiteten im Jahr 2010 20,6 Prozent aller Angestellten in Betrieben mit zehn und mehr Beschäftigten für einen Niedriglohn. 2006 lag dieser Anteil noch bei 18,7 Prozent. Eine international verwendete Definition besagt, dass es als Niedriglohn gilt, wenn der Verdienst eines Beschäftigten weniger als zwei Drittel des Durchschnittseinkommens ausmacht. 

Überwachung: Bäckereikette bespitzelt Betriebsrat

Nun muss das Gericht entscheiden: Wie die dpa berichtete, hatte eine schwäbische Bäckereikette den Computer eines ihrer Betriebsratsvorsitzenden überwachen lassen und ihn anschließend gefeuert. Der Betriebsrat wollte davon jedoch nichts wissen und erklärte die Überwachung für unzulässig. Auch die Gewerkschaft NGG war etwas aufgebracht und sprach von „Big-Brother-Methoden“. Die Computer des Betriebsrats seien für den Arbeitgeber tabu. Die Bäckereikette selbst sieht das allerdings anders: Sie wollten eine Straftat nachweisen, und dies sei gelungen. 

Kündigungsgrund: Kiffen in der Freizeit

Wer sich nach Feierabend eine „Tüte baut“ und dem Cannabis-Konsum frönt, muss damit rechnen, gefeuert zu werden. Das gilt jedenfalls, wenn der Drogenkonsum ein Sicherheitsrisiko darstellt. Das hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg jetzt bestätigt (Aktenzeichen: 19 Sa 306/12). In dem konkreten Fall ging es um einen Gleisbauarbeiter, bei dem ein Drogenscreening erhöhte Haschwerte ergab. Der Mann gestand das Drogenrauchen in der Freizeit. Seine Kündigung wurde aus formalen Gründen zwar für unwirksam erklärt, allerdings müsse der Verkehrsbetrieb den Hobbykiffer nicht weiter beschäftigen, da er in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeite, urteilten die Richter.

Starbucks: Kaffee aus dem Automaten

Die amerikanische Coffee-Shop-Kette Starbucks setzt weiter auf Expansion. Neben dem Ausschank in den Kaffeeläden soll dabei jetzt in Großbritannien auch der Verkauf über Automaten erfolgen. Die ersten „Starbucks On The Go“-Maschinen gehen in der nächsten Woche in den Supermärkten von Sainsbury's an den Start. Über ein Touchpad bedienbar, können die Automaten bis zu 200 verschiedene Getränke produzieren. Mit seiner Ankündigung reagiert Starbucks wohl auch auf den Kauf von Coffee Nation durch Costa vor 18 Monaten. Der Konkurrent unter den Kaffekochern betreibt auf der Insel 900 Automaten.

Arbeitsagentur: Mindestlohn für alle

Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit, hat eine deutschlandweite Lohnuntergrenze angemahnt. In einem Interview mit der Welt erklärte er den Mindestlohn für psychologisch wichtig. Schließlich würde viel von den Arbeitnehmern verlangt, so Weise. Da solle es immerhin eine Mindestwertschätzung geben.

Unfall: Von Pizza gerammt

Dass Pizza nicht nur gut schmeckt, sondern auch sehr gefährlich sein kann, haben nun die Fahrer zweier Lieferdienste in Hamburg herausgefunden. Ein „Pizza Max“-Wagen kollidierte am Freitag mit dem Wagen eines „Call a Pizza“-Kollegen. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt, der Fahrer und ein Passagier des anderen Autos mussten ins Krankenhaus. Was aus den Pizzen wurde, konnte nicht festgestellt werden. 

Vietnam: Bikini-Show über den Wolken

Mit einer Bikini-Show während ihres Erstfluges in einen Küstenort wollte die vietnamesische Airline VietJet ihre Gäste aufheitern. Fünf Frauen im Mittelgang, Wickelröcke und Bikinis, dazu Musik und eine „hawaiianische Tanzvorführung“, nach einigen Minuten war die Show auch schon wieder vorbei. Nur für die Luftfahrtbehörde nicht. Die verhängte ein Bußgeld, da die Vorführung hätte angemeldet werden müssen.

Lufthansa: Verzicht auf Leiharbeit und Schlichtungsverfahren

Etappensieg für die streikenden Flugbegleiter: Die Lufthansa verzichtet in Berlin künftig auf den Einsatz von externen Kabinencrews, wie der Vorstandschef der Fluglinie in einer Mitteilung bekannt gab. Die rund 200 betroffenen Flugbegleiter sollen nun im nächsten Jahr feste Arbeitsplätze erhalten. Ferner haben sich die Parteien auf die Einleitung eines Schlichtungsverfahrens geeinigt. Als Schlichter soll Ex-Bundespräsident Horst Köhler im Gespräch sein. Andere Berichte nennen den früheren Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier, den ehemaligen SPD-Chef Franz Müntefering und Hamburgs Ex-Bürgermeister Henning Voscherau. Ufo-Chef Baublies bekräftigte derweil, dass es bis zur zweiten Oktoberhälfte keine Streiks mehr geben werde.

Umfrage: Die beliebtesten Reiseziele Deutschlands

Deutschland wird bei ausländischen Gästen immer beliebter. Kulturelle Vielfalt, beeindruckende Landschaften und lebendige Großstädte begeistern Reisende aus der ganzen Welt. Und wie eine Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus herausgefunden hat, ist das Heidelberger Schloss bei ausländischen Touristen die beliebteste Attraktion des Landes. Auf den Rängen zwei und drei liegen Schloss Neuschwanstein und der Kölner Dom. Auf den weiteren Plätzen folgen das Brandenburger Tor in Berlin, die Frauenkirche in Dresden, der Hamburger Hafen, die Loreley im Oberen Mittelrheintal, Schloss Sanssouci in Potsdam und das Schloss Schwetzingen in Baden-Württemberg sowie die Berliner Museumsinsel.

Alarm: Gas-Unfall in Leipziger Hotel

Alarm im Leipziger Ibis-Hotel. Am Wochenende führte ein technischer Defekt an einer der Schankanlagen zu einem Gas-Unfall, CO2 trat aus. Die Feuerwehr rückte an und lüftete den Keller, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Auch eine Evakuierung sei nicht erforderlich gewesen, wie die Leitstelle der Feuerwehr mitteilte.

Urteil: Deutscher Wein darf nicht „bekömmlich“ sein

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Winzer dürfen ihren Wein nicht mehr als „bekömmlich“ lobpreisen. Dies sei eine gesundheitsbezogene Angabe, die auf die leichtere Verdauung hinweise, aber die Gefahren beim Trinken von Alkohol verschweige, urteilten die Richter in Luxemburg. Nun ist es der Winzergenossenschaft Deutsches Weintor in Rheinland-Pfalz nicht mehr erlaubt, ihre säurereduzierten Weine entsprechend zu bewerben. Ob ein Wein bekömmlich ist, darüber entscheidet also zukünftig jede Kehle selbst, sicherlich auch abhängig von der zugeführten Menge.

Gästezufriedenheit: Deutsche Hotels in Europa an der Spitze

Wenn es um die Zufriedenheit der Gäste geht, haben die deutschen Hotels in Europa die Nase vorn. Die Ergebnisse des aktuellen Market Metrix Hospitality Index (MMHI) sehen die Häuser in der Schweiz und Belgien auf Platz 2 und 3. Hamburg belegt den europäischen Spitzenrang der Städte in dem Index. Und auch bei den Hotelgruppen landet mit Steigenberger ein deutsches Unternehmen auf dem ersten Platz. Insbesondere in der Kategorie "Qualität von Speisen und Getränken" liegen deutsche Hotels vorne. Überraschenderweise sind die Herbergen aus dem Land der Feinschmecker hier das Schlusslicht: Frankreich belegt den letzten Rang.

Oktoberfest: Verein will Bierpreis deckeln

Für den Verein gegen betrügerisches Einschenken ist die Maß voll, allerdings nur was den Preis angeht. Die bayerischen Bieraktivisten fordern eine Höchstgrenze von 7,10 Euro für die Wiesnmaß. Der Preis müsse auch für alkoholfreie Getränke gelten. Um dem Vorhaben Nachdruck zu verleihen, will der Verein jetzt mit einer Unterschriftenaktion Druck ausüben. Sowohl die Stadt München als auch die Wiesnwirte winkten erwartungsgemäß ab. Wirtechef Roiderer bezeichnete den Vorstoß als reinen Populismus. „Warum fordern sie nicht gleich Freibier für alle auf dem Oktoberfest?“, fragt der Zeltbetreiber bissig zurück. Die Maß Bier kostet auf dem größten Volksfest der Welt das  am 22. September startet zwischen 9,10 und 9,50 Euro.

München: Bayerischer Biernotstand

Den Münchnern geht das Bier aus – Schuld ist jedoch nicht der große Durst, oder etwa faule Brauereien, es sind die fehlenden Bierflaschen. Sie hätten ein riesiges Leergutproblem, so der Geschäftsführer von Paulaner gegenüber der Zeitung tz. Wegen des schönen Wetters sei viel Bier verkauft worden, doch viele Münchner hätten ihre Flaschen noch nicht wieder zurückgebracht.

Gerolsteiner: Mit Wasser zum Erfolg

Das Geschäft läuft glänzend für Gerolsteiner Brunnen. Trotz des schlechten Sommers hat der Mineralwasserhersteller mehr verkauft. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres kletterte der Umsatz auf 124 Millionen Euro, eine Steigerung um 3,2 Prozent. Auch die neu eingeführten Limonaden würden gut angenommen, so das Unternehmen.

Easyjet: Bald mit festen Sitzplätzen

Freie Platzwahl – was im Kino noch in Ordnung ist, hat im Ferienflieger nichts zu suchen. Das hat nun auch Easyjet eingesehen, und will ab November Schritt für Schritt die Sitzplätze wieder zuweisen. Die Drängeleien beim Einsteigen dürften also der Vergangenheit angehören. Eine Umfrage hatte ergeben, dass 70 Prozent der Fluggäste feste Plätze vorziehen würden.

BER: Mehdorn fordert Konsequenzen

In einem Brief an Klaus Wowereit hat Hartmut Mehdorn das Chaos um den Flughafenbau angeprangert. Wie die Bild berichtete, forderte der Air-Berlin-Chef einen radikalen Umbau des Managements und sprach sich für eine „klassische Organisationsstruktur“ aus. Ob er vielleicht selbst gern den Posten hätte, ließ er allerdings offen.

Betrug: Falschen Schaffner geschnappt

Eine findige Geschäftsidee hatte ein ehemaliger Bahnmitarbeiter: Der 23-jährige verkaufte seit Anfang des Jahres einfach eigene Fahrkarten. Auch hing er „Außer Betrieb“-Schilder an Ticketautomaten auf und stellte sich daneben, um seine eigenen Produkte an den Mann zu bringen. Ein Bahnmitarbeiter erwischte ihn nun auf frischer Tat und alarmierte die Polizei. In der Wohnung des Beschuldigten fanden die Beamten eine passende Bahnuniform, eine Kontrollzange sowie Stempel und Fahrkarten.

Prozess: Tote Prostituierte in der Suite

Zum Prozessauftakt um den gewaltsamen Tod einer Prostituierten in einem Düsseldorfer Hotel hat der Angeklagte nun alles geleugnet. Die Ermittler hätten schlampig gearbeitet, und die Kammer sei voreingenommen, so der Angeklagte. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. 

Coca-Cola: Mit nur einem Klick zur besseren Welt

50 Millionen „Gefällt mir“-Angaben. Eine Schallgrenze, die auf Facebook fast ausschließlich den Popstars vorbehalten ist. Und nun auch Coca-Cola. Der amerikanische Getränkehersteller möchte dies jetzt dafür nutzen, um die ganze Welt ein bisschen besser zu machen. Das soll mit Hilfe einer neuen Facebook-App geschehen, die als Plattform für einen globalen Ideenwettbewerb dienen soll. Hoffen wir, dass es funktioniert. 

Diebstahl: Der Letzte nimmt das Geld mit

Im österreichischen Millstatt haben es sich ein paar Diebe besonders einfach gemacht. Bisher unbekannte Täter versteckten sich im dortigen Gasthof und warteten ab, bis die Betreiber nach Hause gegangen waren. Der Tresorschlüssel war anschließend schnell gefunden, die 12.000 Euro im Tresor ebenfalls.

Bahn: Künstliche DNA gegen Schienenschwund

Metalldiebstahl ist für die Deutsche Bahn mehr als nur ein Ärgernis. Allein im vergangenen Jahr entstand so ein Schaden von 15 Millionen Euro. Wie die dapd berichtete, setzt die Bahn nun verstärkt auf mit künstlicher DNA markierte Kabel. So könne der Eigentümer festgestellt werden und die Beute sei schwieriger zu verkaufen.

DAX: Metro steigt ab

Der Handelsriese Metro wird zukünftig nicht mehr im wichtigsten deutschen Aktienindex DAX gehandelt. Der Abstieg wurde vom Arbeitskreis Aktienindizes beschlossen und vollzieht sich zum 24. September, wie die Deutsche Börse mitteilte. In einem Schreiben an seine Mitarbeiter zeigte sich Metro-Chef Koch kämpferisch und gab an, dass das Unternehmen den eingeschlagenen Kurs fortsetzen wolle und sich konsequent auf die Steigerung des Mehrwerts für den Kunden konzentriere.