Hotels, Flüge, Mietwagen, Restaurants: Booking.com will Komplettanbieter für Reisen werden

Die Buchungsplattform Booking.com will ihr Angebot künftig deutlich ausbauen. „Wir wollen alles bieten, was zu einer Reise gehört“, sagte der Chef des Mutterkonzerns Booking Holdings, Glenn Fogel, der aktuellen Ausgabe des „Manager Magazins“. Bisher konzentrierte sich das Internetportal vorrangig auf das Vermitteln von Hotelzimmern. Flugbuchungen oder Mietwagen waren eher ein Nebengeschäft.

Gästeanfragen im Hotel automatisch abwickeln

Von einer Verfügbarkeitsabfrage bis hin zur Zimmerbuchung: „CLEO“ übernimmt die vollständige Abwicklung von Gastanfragen und Reservierungen in Hotels. Der automatische Ablauf spart Zeit an der Rezeption, die dann für die Wünsche der Gäste vor Ort genutzt werden kann.

Hochinzidenzgebiete Spanien und Niederlande - Reisebranche fürchtet um Geschäft

Ausgerechnet Spanien: Angesichts stark steigender Corona-Zahlen wird das beliebte Urlaubsland zum Hochinzidenzgebiet hochgestuft. Das hat zwar vor allem für Ungeimpfte Folgen. Doch einige Reiseanbieter befürchten insgesamt eine wachsende Verunsicherung der Kunden. Auch die Niederlande werden Hochinzidenzgebiet.

Ravensburg zieht positive Bilanz von Modellprojekt Cluböffnung

Fast eineinhalb Jahre haben die Clubs wegen Corona geschlossen. Nur in Ravensburg dürfen junge Menschen seit Anfang Juli wieder gemeinsam tanzen. Zum Superspreader-Event ist das nicht geworden - im Gegenteil. Ob das Modell jetzt landesweit Schule macht?

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USA: Hotel mit Geistern

In den USA ist das Stanley Hotel in Colorado eine echte Berühmtheit. Ließ sich doch schon Steven King hier für seinen Horrorschocker „Shining“ inspirieren, der durch Kubricks Verfilmung Weltruhm erlangte. Der berühmteste Gast ist jedoch kein Bestsellerautor, es ist der Geist von Mrs. Wilson, der seit 1911 das Zimmer 217 putzt. Zumindest, wenn man den Aussagen der Gäste glaubt. Und sollten die trotz erschöpfender Geisterjagd nicht einschlafen können, auf Kanal 42 läuft „Shining“ in Dauerschleife.

KFC: Argumente gegen den Protest

Die Eröffnung der ersten Kentucky Fried Chicken-Filiale in Freiburg stieß am Wochenende nicht nur auf Gegenliebe. Der angekündigte Protest der Tierschutzorganisation Peta fiel jedoch deutlich kleiner aus als zunächst angenommen. Ein halbes Dutzend Aktivisten kam zusammen, um gegen Tierquälerei und mangelnde Hygiene zu demonstrieren. Und KFC kontert mit Argumenten: Die Zulieferer würden alle Tierschutzrichtlinien und die vorgeschriebenen Vorgaben der EU einhalten, ließ das Unternehmen mitteilen. Die Sicherheitskontrollen seien zudem strenger als gesetzlich vorgesehen. Peta und KFC streiten sich schon seit Jahren. Bereits 2003 rief die Tierschutzorganisation erstmalig zum Boykott des Unternehmens auf.

Neue App: „Zu gut für die Tonne“

Was soll mit den Lebensmittelresten aus der Küche passieren? Wer sich diese Frage schon einmal gestellt hat, kann nun mit prominenter Unterstützung rechnen. Denn die Initiative „Zu gut für die Tonne“ des Bundesverbraucherministeriums vereint die besten Tipps und Ideen von 50 Spitzenköchen und Prominenten, um Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu bewahren. Und diese Tipps können jetzt bequem per Smartphone-App abgerufen werden. Ein erster Erfolg konnte schon verbucht werden: „Zu gut für die Tonne“ erhielt am Montag den Politikaward 2012.

Abgehoben: Easyjet steigert Gewinn

Der Billigflieger Easyjet glänz mit guten Zahlen – der Vorsteuergewinn konnte im abgeschlossenen Geschäftsjahr um 28 Prozent auf 394 Millionen Euro gesteigert werden. Auch der Umsatz legte ordentlich zu und stieg um fast zwölf Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Freuen können sich nun vor allem die Aktionäre der Airline: Die Dividende soll mehr als doppelt so hoch ausfallen wie vor einem Jahr.

Zimmerservice: Einmal Paella ohne Reis, bitte

Dass Hotelgäste mitunter seltsame Gelüste haben, sollte mittlerweile bekannt sein. Wie seltsam, hat nun das Reiseportal „lastminute.de“ in einer Umfrage herausgefunden. 500 Hoteliers wurden dazu nach den Essensgewohnheiten ihrer Gäste befragt. Die Top Ten der seltsamsten Wünsche: Kartoffelpüree gemischt mit Eiscreme, Hühnchensalat mit Lachs statt Hühnchen, Wassermelone mit Butter, Pizza mit Pommes, Eiscreme mit Mayonnaise, Sandwich mit Schokoglasur, gekochte Ameisen, Clubsandwich nur mit Brot und Salat, Paella ohne Reis und Spaghetti Bolognese ohne Bolognese-Sauce. Guten Appetit!

Mindestlohn im NRW-Gastgewerbe

In Nordrhein-Westfalen gilt jetzt ein tariflicher Mindestlohn im Gastgewerbe. Arbeitsminister Schneider hat die untersten Stufen des neuen Tarifvertrags für Hotellerie und Gastronomie für allgemeinverbindlich erklärt. Damit sind die Mindestentgelte bindend für alle Arbeitgeber in der Branche. Die Mindestlöhne wirken rückwirkend ab dem 4. September 2012. Beschäftigte mit einfachen Tätigkeiten bekommen damit in der untersten Gehaltsgruppe deutlich mehr Geld: Statt 6,76 Euro pro Stunde erhalten sie künftig nach einem Stufenplan bis zu 8,50 Euro.

Rauchverbot im NRW-Gastgewerbe

In Nordrhein-Westfalen gilt ab dem 1. Mai 2013 ein striktes Rauchverbot. Darauf haben sich die rot-grünen Koalitionäre in Düsseldorf verständigt. Das generelle Rauchverbot greift auch für Eckkneipen und Brauchtumsveranstaltungen. Nur bei geschlossenen Gesellschaften für private Familienfeiern darf weiter gequalmt werden. Firmen und Vereinsfeiern sind also zukünftig rauchfrei. Auch eine Übergangsregelung für Wirte, die bereits einen separaten Raucherraum eingerichtet haben, ist nicht vorgesehen. Damit dürfte juristischer Streit vorprogrammiert sein.

Motel One plant 600-Zimmer-Hotel am Ku’damm

Motel One setzt weiter Maßstäbe und wird Hauptmieter des geplanten 118-Meter-Hochhauses am Kurfürstendamm in Berlin. Die Design-Budget Gruppe zieht in 18 der 34 Etagen eines der Zwillingstürme direkt am Breitscheidplatz ein. Und da kleckern noch nie wirklich die Sache der Motel One-Leute war, soll hier ein Hotel mit 582 Zimmern entstehen. Dies wäre dann auch das größte Haus der Gruppe in Berlin, wo bereits acht Herbergen betrieben werden. Die Eröffnung ist für 2016 geplant. Es wurde ein Mietvertrag auf 25 Jahre geschlossen.

Medica Düsseldorf: Rate runter, RevPar rauf

Neue Kooperation
Ab sofort kooperiert hoga um acht mit Fairmas. Mit dem CityBenchmarking der Gesellschaft für Marktanalysen vergleichen Stadthotels auf Knopfdruck die eigene Leistung mit den Ergebnissen des Wettbewerbs. Auf der Grundlage der Fairmas-Daten präsentiert hoga um acht von nun an regelmäßig Entwicklungen und Trends in der Hotellerie.
Heute im Fokus: Die Medica in Düsseldorf.

Medica Düsseldorf: Rate runter, RevPar rauf
Die Medica 2012 (14. bis 17. November) hat die Betten in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wieder ordentlich gefüllt. Anlässlich der weltgrößten Medizinmesse steigerte die Düsseldorfer Hotellerie die Auslastung um 2,85 auf 86,68 Prozent. Auf den ersten Blick wurde dieser Anstieg mit einer um 1,75 Prozent gesunkenen Rate „erkauft“. Der Nettoumsatz pro verkauftem Zimmer lag mit 272,58 Euro 4,85 Euro unter dem Vorjahreswert. So ist es alleine der guten Belegung zu verdanken, dass der RevPar zur Medica um 1,05 Prozent auf 236,27 Euro stieg.

Hotellerie und Gastronomie Schlusslichter beim Gehaltsreport

In keinem europäischen Land ist das Lohngefälle so groß wie in Deutschland – das ist das Ergebnis des aktuellen Gehaltsreports 2012 der Internetjobbörse Stepstone. 40.000 Personen wurden für die Studie befragt, heraus kamen eklatante Gehaltsunterschiede auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Wer also in der nächsten Zeit besonders viel Geld verdienen möchte, sollte schnell ein Jura-Studium beginnen, promovieren und nach Hessen ziehen. Der Durchschnitts-Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie sammelt dagegen keine Reichtümer an. Die Brache der Gastlichkeit ist beim Gehalt nämlich absolutes Schlusslicht.