Länder machen Druck: Ermöglichen die Ampel-Parteien jetzt doch den Gastro-Lockdown?

Laut Medienberichten wollen die Ampel-Parteien einem Lockdown für die Gastronomie ermöglichen. Scheinbar pochen einige Bundesländer darauf, die Schließung von Restaurants als Corona-Maßnahme anwenden zu können, das hatten die Koalitionäre bislang abgelehnt. Tageskarte hatte bereists in der letzten Woche berichtet, dass Bund und Länder in ihrem Maßnahmenpaket auch einen zeitlich befristeten Gastro-Lockdown thematisieren.

Jürgen Mädger mit dem Award der Gaspart Bonet Stiftung ausgezeichnet 

Im Rahmen der 83. HOTREC Generalversammlung in Lyon wurde Jürgen Mädger mit dem Award der Gaspart Bonet Stiftung für seine herausragenden Verdienste um Nachwuchsförderung und Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

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HOTREC Generalversammlung in Lyon: Gastgewerbe in Europa mahnt Unterstützung an 

Am 2. und 3. Dezember 2021 begrüßte HOTREC in Lyon die nationalen Verbände und Redner zu seiner Generalversammlung. Die Delegierten äußerten ihre Sorge um das wirtschaftliche Überleben der Branche und forderten die politischen Entscheidungsträger auf, die Unterstützungsmaßnahmen zu verlängern und zu verstärken. 

Etihad greift Air Berlin unter die Flügel

Nach vielen Jahren in den Miesen wird Air Berlin in diesem Jahr wohl erstmals wieder ein positives Ergebnis verbuchen können. „Wir gehen heute davon aus, dass wir 2012 einen Gewinn darstellen können“, sagte Fluglinienchef Hartmut Mehdorn. Die schwarzen Zahlen sind allerdings „erkauft“. Denn auf der anderen Seite ist die Air Berlin jetzt 70 Prozent seines Vielfliegerprogramms los. Die Bonussammler werden für 184 Millionen Euro an den Partner Etihad verkauft.

Neue Vorwürfe gegen Unister: Möglicherweise Sicherheitsleck bei Kreditkarten

Und wieder einmal Unister: Weil der Reisevermittler Kundedaten schlecht geschützt habe, soll ein Schaden in sechsstelliger Höhe entstanden sein, wie eine Recherche des MDR und der Computer Bild ergeben hat. Rund 400.000 Menschen, die mit ihrer Kreditkarte bei Unister haben, sollen betroffen sein. Unister bestreitet die Vorwürfe, habe allerdings etwa 140.000 Euro Strafe und Wiedergutmachung an die Kreditkartenfirman Visa und Master Card gezahlt.

McDonald´s: Bewaffneter Raubüberfall in Oberhausen

Aufregung in Oberhausen – drei maskierte und bewaffnete Männer überfielen zu Beginn der Woche die McDonald´s-Filiale am Bero-Zentrum. Mit Pistolen und einem Messer bedrohten sie die vier Angestellten und zwangen die Kunden, sich auf den Boden zu legen. Nach Angaben der WAZ konnte jedoch nur ein kleinerer Geldbetrag erbeutet werden, verletzt wurde niemand. Für Oberhausen sei ein Überfall auf ein Schnellrestaurant jedoch „nahezu einmalig“, beruhigte die örtliche Polizei. Hoffen wir, dass es dabei bleibt.

Drei Mohren: Restaurant muss wieder schließen

Das Augsburger Hotel Drei Mohren hat keinen guten Lauf. Nachdem die Eröffnung des sanierten Hauses zu Beginn des Jahres mehrfach verschoben werden musste, läuft es mit dem Restaurant auch nicht gerade besser. Das Lokal ist zwar erst seit Anfang des Monats geöffnet, muss nach Silvester aber schon wieder geschlossen werden. Es gebe Probleme mit der Musikanlage, erklärte Vorstandsmitglied Dagmar Waßmann der Augsburger Allgemeinen. Die Schäden seien zwar schon länger bekannt, es wäre jedoch nicht möglich gewesen, es während des laufenden Geschäftsbetriebes zu erledigen. Die voraussichtliche Wiedereröffnung ist für Mitte oder Ende Januar geplant.

Österreich: Die Wirte sollen zahlen

Es brodelt bei den österreichischen Kollegen – sollte die überarbeitete Verordnung der EU-Kommission zu Lebensmittelkontrollen in ihrer derzeitigen Form umgesetzt werden, müssten die Wirte künftig alle Kosten für die verpflichtenden Inspektionen selbst übernehmen. Bisher haben das der Bund und die Länder getan. Die Lebensmittelkontrolle sei eine hoheitliche Aufgabe und daher auch aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren, erklärte Helmut Hinterleitner vom Fachverband Gastronomie. Nur so könnten Prinzipien der Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit sichergestellt werden. Warten wir ab, was passiert, wenn der geplante Hygiene-Pranger auch in Österreich eingeführt wird.

Berlin: Der neue Luxus der Hauptstadt

Man könnte meinen, in Berlin wäre noch nie ein Luxushotel entstanden. Wenn es um das erste Waldorf Astoria Deutschlands geht, ist die Aufregung jedenfalls groß. Fast alle Zeitungen berichteten bereits, zeigten den Baufortschritt und schrieben Artikel mit vielen netten Adjektiven. Die aktuelle Reportage im „manager magazin“ macht da keine Ausnahme. Doch auch das „Stue“ wird gelobt. Das erst Anfang Dezember eröffnete Fünf-Sterne-Superior-Haus ist ein Projekt der Investitionsgesellschaft WHIM, die mit dem „Stue“ ihr erstes deutsches Hotel betreibt. Bei so viel Werbung kann ja eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

Adlon: Ab Januar im ZDF

Große Bühne für das Berliner Hotel Adlon – Am 6. Januar 2013 startet „Das Adlon – eine Familiensaga“ im ZDF. Die Rolle in dem Dreiteiler habe ihr erst gezeigt, was für eine Bedeutung das Adlon für Berlin hat, so Josefine Preuß anlässlich der Vorstellung des Fernseh-Epos zu Beginn der Woche am Potsdamer Platz. Den Luxus, den hätte sie wahrgenommen. Aber dass es mit Hilfe des Kaisers finanziert wurde und das erste Hotel mit Rohrpost war, das wisse sie jetzt erst alles.

NGG: Aufruf zum Lohn-Check vor Weihnachten

Viele Chefs im Gastgewerbe würden beim Weihnachtsgeld mogeln, ist sich der Kölner Geschäftsführer der NGG Ernst Busch sicher. Aus diesem Grund habe die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten dazu aufgerufen, dass die Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe noch vor Weihnachten ihre Gehaltsabrechnungen genau unter die Lupe nehmen sollten. Die Sonderzahlung sei das gute Recht aller Beschäftigten in NRW, die länger als ein Jahr im Betrieb angestellt seien. Alle, die im Westen bisher nichts bekommen hätten, sollten das Weihnachtsgeld schriftlich bei ihrem Chef einfordern, so Busch.

Unister: Tui springt ab

Und weiter geht’s mit Unister – Die Ermittlungen rund um das Leipziger Online-Unternehmen haben zur ersten großen Kündigung geführt: Laut einem Bericht des Handelsblatts habe der Reiseriese Tui den Agenturvertrag gekündigt. Und zwar fristlos. Das bedeute, so Firmensprecher Mario Köpers, dass es ab sofort keine Tui-Produkte mehr über die Unister-Portale zu kaufen gäbe. Unister sei zwar ein großer Player im Online-Markt, doch Tui verzichte lieber auf eine ganze Menge Umsatz, als in diesen Sumpf hineinzugeraten. Das betroffene Unternehmen suchte sogleich nach anderen Erklärungen. Nach Angaben des Unternehmenssprechers komme die Kündigung nicht überraschend. Die Branche spekuliere seit längerem darüber, ob die Tui aus strategischen Gründen nicht mehr mit Fremdportalen arbeiten möchte. Der hannoversche Reisekonzern sieht das allerdings anders: Sie seien Qualitäts- und Marktführer. Da komme eine Zusammenarbeit nicht infrage.

Motel One: Gratis Internet im ganzen Hotel

Ab Januar 2013 surfen Motel One-Gäste gratis im Internet, überall, in allen Hotels der Gruppe. Das gab Motel One jetzt via Facebook bekannt. Von hunderten „Fans“ bekam die Wifi-Ankündigung sofort ein „like“. „Daumen hoch“ kommen auch von der hoga um acht-Redaktion.