Länder machen Druck: Ermöglichen die Ampel-Parteien jetzt doch den Gastro-Lockdown?

Laut Medienberichten wollen die Ampel-Parteien einem Lockdown für die Gastronomie ermöglichen. Scheinbar pochen einige Bundesländer darauf, die Schließung von Restaurants als Corona-Maßnahme anwenden zu können, das hatten die Koalitionäre bislang abgelehnt. Tageskarte hatte bereists in der letzten Woche berichtet, dass Bund und Länder in ihrem Maßnahmenpaket auch einen zeitlich befristeten Gastro-Lockdown thematisieren.

Länder machen Druck: Ermöglichen die Ampel-Parteien jetzt doch den Gastro-Lockdown?

Laut Medienberichten wollen die Ampel-Parteien einem Lockdown für die Gastronomie ermöglichen. Scheinbar pochen einige Bundesländer darauf, die Schließung von Restaurants als Corona-Maßnahme anwenden zu können, das hatten die Koalitionäre bislang abgelehnt. Tageskarte hatte bereists in der letzten Woche berichtet, dass Bund und Länder in ihrem Maßnahmenpaket auch einen zeitlich befristeten Gastro-Lockdown thematisieren.

Neue Corona-Regeln machen Hamburger Clubszene schwer zu schaffen

Die seit dem Wochenende geltenden schärferen Corona-Regeln machen Hamburgs Musikclub-Betreibern schwer zu schaffen. «Insbesondere bei 2G-plus-Veranstaltungen ist ein fortwährender Einbruch bei den Gästezahlen zu verzeichnen», sagte der Geschäftsführer des Clubkombinats.

Baden-Württemberg und weitere Länder entschärfen 2G-Plus-Regel für Restaurants

In mehreren Bundesländern entfällt die Testpflicht für Menschen, die eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten haben. Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg kündigten die Lockerungen für Drittgeimpfte an. Auch Mecklenburg-Vorpommern prüft einen solchen Schritt.

 

Gerecht: Festwirt verurteilt

Das Landgericht Passau hat einen Festwirt zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 60-jährige stark alkoholisiert einen Schüler angefahren und ihn sterbend im Straßengraben zurückgelassen hatte. Dem Angeklagten sei das eigene Interesse, nicht entdeckt zu werden, wichtiger gewesen, so die Vorsitzende Richterin. So sei er des versuchten Mordes durch Unterlassen schuldig.

China: 14 Tote nach Restaurant-Explosion

Jetzt sind es nicht mehr „nur“ die Bergwerke, jetzt explodieren in China auch schon die Restaurants. Laut Medienberichten kam es bereits am Freitag zu einer Restaurant-Explosion in der Stadt Jinzhong im Norden Chinas, die mindestens 14 Menschen in den Tod riss. 47 weitere seien verletzt worden. Die Suche nach der Ursache läuft auf Hochtouren, ein Zeuge vermutete ein Gasleck.

FRA: Körperscanner im Einsatz

Die Bundespolizei hatte es angekündigt, jetzt wird es ernst. Als erster deutscher Flughafen setzt Frankfurt die umstrittenen Körperscanner im regulären Betrieb ein. Zunächst sei die freiwillige Benutzung der Geräte jedoch nur auf Passagiere auf dem Weg in die USA beschränkt. Als Alternative sei noch immer eine manuelle Kontrolle möglich, wie ein Sprecher der Bundespolizei klarstellte.

Fachkräfte: Provinz? Nein, danke!

Der Fachkräftemangel geht um. Zumindest in der Provinz, denn da will schließlich niemand wohnen. Das ergab eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC). Schon jetzt finde jede zweite Firma nicht genug qualifiziertes Personal, so Peter Bartels, Vorstand und Leiter des Bereichs Familienunternehmen und Mittelstand bei PwC. Zwar seien die Firmen nicht selten Weltmarktführer in ihren Branchen, doch im Gegensatz zu Großkonzernen säßen die Betriebe oft in Kleinstädten oder gar Dörfern. Und das schrecke gut ausgebildete Fachkräfte ab.

Google startet Hotelfinder in Deutschland

Google schlägt das nächste große Kapitel des Online-Vertriebs in der Hotellerie jetzt auch in Deutschland auf. In den letzten Tagen ist der Google-Hotelfinder in deutscher Sprache und mit Euro-Preisen gestartet. Der Google-Hotelfinder ermöglicht die schnelle Hotelsuche sortiert nach Preis, Klassifizierung, Bewertung  oder im Umkreis einer Sehenswürdigkeit. Die Buchung selbst wird dann über Online-Reisemittler (HRS, booking.com) oder, bei direkter Anbindung, über die eigene Website durchgeführt. Der Google-Hotelfinder zieht seine Informationen unter anderem aus Google Places und Panoramio. Die Hotelumgebung wird mit StreetView angezeigt. Der Hotelfinder wird bei der Suche nach Hotels künftig immer ganz oben bei den Suchergebnissen angezeigt. Diese Listung dürfte den Bekanntheitsgrad des neuen Tools mit enormer Geschwindigkeit befördern. Schon heute gehen manche Experten davon aus, dass zukünftig mehr als die Hälfte der Buchungen über den Hotelfinder abgewickelt wird. Studien zeigen, dass fast 80 Prozent aller Reisen bei Google ihren Anfang nehmen. Eines steht fest: Der Hotelfinder macht den Markt noch transparenter, so dass der Preis bei der Hotelbuchung einen noch höheren Stellenwert gewinnen wird.

Bahn: Siemens lässt auf sich warten

Und wieder keine neuen ICE-Züge für die Bahn. Wegen Problemen bei der Steuerung verschiebt Siemens erneut die Auslieferung der neuen ICE 3-Züge (Velaro D). Und das, obwohl Siemens schon jetzt wegen Lieferverzugs einen Gratiszug an die Bahn liefern muss. Im Oktober hatte Bahn-Chef Grube noch optimistisch geklungen: Er gehe davon aus, dass die acht Züge vom Typ Velaro D bis Ende des Jahres auf den Gleisen seien. Damit wird es wohl nun nichts mehr.

Mindestlohn: Gröhe appelliert an FDP

Kaum ein Thema ist in Politik und Wirtschaft so umstritten wie der Mindestlohn. Die einen fordern ihn seit Jahren, halten ihn für den heiligen Gral der Sozialpolitik. Für die anderen ist er der Anfang vom Ende und gefährdet Tausende Arbeitsplätze. Für CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe scheint die Sache zumindest klar: Es wäre gut, wenn sich ihr Koalitionspartner FDP bewegen und ihrem Vorschlag für eine Lohnuntergrenze anschließen würde, appellierte Gröhe jetzt in einem Interview.

NRW: Rauchverbot macht Dehoga Sorgen

Ab Mai 2013 hat es sich ausgeraucht in Nordrhein-Westfalen – denn dann tritt das neue Nichtraucherschutzgesetz in Kraft. Kein Wunder also, dass sich Thorsten Hellwig, Sprecher des Dehoga NRW, in einem Interview mit der Rheinischen Post nicht sehr amüsiert zeigte. Vor allem die Kneipen würden es zu spüren bekommen, so Hellwig. Schließlich sei dort das Geschäftsmodell wie ein dreibeiniger Hocker: reden, trinken, rauchen. Verbiete man eines davon, breche das Konstrukt zusammen. Für viele Kneipenbesitzer sei das der wirtschaftliche Ruin.

Bildband: Hotels zum Staunen

Wer für Weihnachten noch den passenden Geschenktipp sucht, sollte sich den Bildband „Hotels zum Staunen“ nicht entgehen lassen. Die Französin Diane Routex stellt darin 65 Häuser vor, die durch Architektur, Lage, Konzept oder Ausstattung die bunten Seiten der Hotellerie repräsentieren. Egal, ob umgebaute Kläranlage oder Vogelnest in den Bäumen – selten wurde die Abwechslung der Branche so treffend in Bilder gefasst.

Freundlich: Albert Heijn hat Großes vor

Die niederländische Ladenkette Albert Heijn hat den deutschen Markt fest im Blick. Nun eröffnete die zweite Filiale. Doch damit nicht genug, nach Aachen und Essen hat das Unternehmen noch zehn weitere Geschäfte für Nordrhein-Westfalen geplant. Der neueröffnete „Albert Heijn to go“ in Essen hat dabei einiges im Angebot: von Sandwiches und Pasta über Suppen und Sushi bis hin zu Tapas. Auf Wunsch können die Gerichte auch direkt vor Ort erhitzt werden. Doch die Gastronomen des Landes können vorerst aufatmen – außerhalb NRWs sind keine Geschäfte geplant. Die Grenznähe sei nötig für die Warenlieferung, erklärte das Unternehmen in einem Interview mit der WAZ.