Das Radisson Collection Hotel im Berliner DomAquarée geht mit einem neuen Lobbykonzept wieder an den Start. Zur Wiedereröffnung voraussichtlich Ende des Jahres wird ein 16 Meter hoher, bis ins sechste Stockwerk reichender und rund 120 Quadratmeter umfassender Vertikaler Garten den neuen Mittelpunkt der Hotellobby bilden.

Die MHP Hotel AG setzt ihre positive Entwicklung fort und berichtet über ein starkes erstes Quartal 2024. Der Betreiber von derzeit neun Hotels im Premium- und Luxus-Segment meldet mit 65 Prozent eine deutlich über dem Vorjahreswert (60 Prozent) liegende Belegungsquote.

Spitzengremium bekräftigt Forderung nach einheitlich 7% Mehrwertsteuer auf Essen und drängt auf den sofortigen Stopp drohender neuer bürokratischer Belastungen. Es gehe um Fairness im Wettbewerb und die Zukunftssicherung der öffentlichen Wohnzimmer.

Bereits zum fünften Mal hat METRO den Preis für nachhaltige Gastronomie verliehen. Ausgezeichnet wurden Gastronomiebetriebe für ihre kreativen nachhaltigen Konzepte und Initiativen. Erster Preisträger ist das Restaurant Ronja im Ringlokschuppen aus Mülheim an der Ruhr.

Der Fachkräftemangel ist eigentlich gar nicht so schlimm. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Ein Großteil der Unternehmen konnte demnach auch 2011 den Bedarf an Fachkräften vollständig decken. Grundlage der Studie war das IAB-Betriebspanel, bei der einmal jährlich 16.000 Betriebe befragt werden. Viele der Befragten gaben an, dass sie bereits auf die drohende Verschärfung der Engpässe reagieren würden. Lediglich acht Prozent der Betriebe konnten im ersten Halbjahr 2011 ihre Fachkräftestellen nicht besetzen.

In Nordrhein-Westfalen drohen im kommenden Winter Zugausfälle. Durch die geplante Stilllegung eines Kohlekraftwerks Ende Dezember könne es zu Stromengpässen kommen, warnte der Chef der Deutschen Bahn Rüdiger Grube. Bis zu 30 Prozent der Züge könnten daher an sehr kalten Tagen ausfallen. Hauptursache des Problems sind laut Medienberichten Planungsfehler beim Ersatzkraftwerk Datteln IV, das nach einem Gerichtsbeschluss nicht ans Netz gehen darf. Da sich Bahnstrom vom normalen Haushaltsstrom unterscheidet, wurde zwar ein Umformer in Auftrag gegeben, dieser sei aber erst Anfang 2014 fertig, so Grube. Daher forderte er vom Land eine Ausnahmegenehmigung, damit E.on auch im nächsten Jahr Bahnstrom produzieren kann.

Es muss nicht immer Hochglanz sein – immer häufiger möchten Touristen auch die Schattenseiten ihres Urlaubslandes kennenlernen. Einem Bericht der WAZ zufolge, sollten dabei jedoch einige Dinge beachtet werden: So rät Antje Monshausen von Tourism-Watch dazu, einen lokalen Führer zu engagieren. Er würde dabei helfen, die andere Lebensrealität zu verstehen und Gesehenes einzuordnen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich nur Klischees verfestigen würden.

Die Verdienstgrenze bei Minijobs wird zum 1. Januar 2013 auf 450 Euro angehoben. Das beschloss gestern der Bundestag mit der Mehrheit der Regierungsparteien. Laut Tagesschau begründete die Koalition die Neuregelung damit, dass die 400-Euro-Grenze für die so genannte geringfügige Beschäftigung seit deren Einführung 2003 unverändert in Kraft sei, während sonstige Löhne und Preise seither deutlich gestiegen seien. Die Opposition stimmte dagegen. Minijobs würden eine Nische für unterbezahlte und schlecht abgesicherte Arbeit bieten, erklärte Manuela Schwesig (SPD).

In Deutschland wird ein Viertel der geleisteten Überstunden nicht vergütet. Insgesamt erbringen die Arbeitnehmer in Deutschland 1,4 Milliarden nicht bezahlte Mehrarbeit. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Danach leistete jeder Mitarbeiter im Jahr 2010 durchschnittlich 12,3 Überstunden pro Monat. Von diesen wurden 6,9 Stunden durch Freizeit ausgeglichen oder bezahlt. 3,2 Stunden wurden nicht kompensiert. Die meisten Überstunden werden dabei von Männern in Führungspositionen erbracht.

Es ist nicht klar, ob dieser Kaffee leicht verdaulich ist. Fest steht aber, dass die Bohnen, die die thailändische Hotelkette Anantara zum Kaffee kochen nutzt, zunächst an Elefanten verfüttert, anschließend von diesen verdaut und dann wieder ausgeschieden werden. Die Bohnen werden sogleich aus dem Elefantenkot herausgepickt, um daraus ein Gebräu zu kochen, das nach Angaben der Gruppe besonders mild im Aroma sei. Der Elefantenschiss-Kaffee heißt übrigens "Black Ivory", also schwarzes Elfenbein, und eine Tasse wird in den Hotels für schlappe 25 Dollar angeboten. Wohl bekomm's!

In Heiligendamm läuft es schon lange nicht mehr ganz rund für Anno August Jagdfeld. Nachdem bereits das Grand Hotel in die Insolvenz schlitterte, verlor der Investor kürzlich auch noch das Baurecht für die Villen in der sogenannten Perlenkette. In der nächsten Woche stimmen die Stadtväter von Bad Doberan nun über einen neuen Küstenwanderweg ab, der genau über den privaten Grund Jagdfelds verlaufen soll. Dieser sieht darin den Versuch der „kalten Enteignung“, wie sein Sprecher der Ostsee-Zeitung mitteilte.

Überraschendes Ende einer Gerichtsverhandlung. Obwohl das Verwaltungsgericht in Freiburg nur die Klage einer Kneipe verhandeln sollte, die gegen die Sperrzeit verstoßen hatte aber das Zwangsgeld zu hoch empfand, hatten die Richter laut Bericht der Badischen Zeitung auch zur Sperrzeitverordnung selbst eine Meinung: Die Sperrzeit berücksichtige zu wenig die Belange der Anwohner. Das Gericht sah eine Kollision mit der Gaststättenverordnung, auf der die Sperrzeitregelung basiert, und deutete an, dass die Verordnung im Falle eines Urteils für ungültig erklärt würde. Doch da weder Stadt noch Kneipe Interesse daran hatten, dass die bei den Gastronomen akzeptierte Regelung kippt, einigten sich die Parteien auf einen Vergleich. Das Zwangsgeld wurde aufgehoben, die Klage der Kneipe zurückgezogen.