Gerade erst hat die Berliner HR-Group die Centro-Hotels übernommen, da kündigt sich das nächste große Geschäft an. Das Unternehmen will ein „Columbia-Hotelportfolio“ erwerben. Was steckt dahinter? Eine traditionsreiche Hotelmarke mit deutschen Wurzeln steht in Verbindung mit „Hotel Columbia-GmbHs“.

97 Prozent der Hotelgäste ziehen Bewertungen früherer Gäste zu Rate, wenn sie einen Aufenthalt in einem Hotel oder Resort buchen wollen: Das ist das Ergebnis einer Accor-Umfrage unter 5.000 Reisenden aus fünf europäischen Ländern.

Schreibmaschine, Rohrpost oder Diskette – einiges von dem, was mal als modernster Bürostandard galt, gehört heute längst der Vergangenheit an. Ein Urgestein der Bürokommunikation aber hält sich trotz Alternativen hartnäckig – das Faxgerät.

Der Hotelbetreiber Gorgeous Smiling Hotels GmbH (GSH) hat eine neue Website für seine Super 8 by Wyndham​​​​​​​ Häuser lanciert, die das Gästeerlebnis bereits vor dem Einchecken ins Hotel in die digitale Welt überträgt.

Coca-Cola ist die wertvollste Marke der Welt. In der aktuellen Rangliste des US-amerikanischen Beratungsunternehmens Interbrand liegt der Getränkehersteller jedoch nur noch knapp vor Apple. Dank iPhone und iPad konnte das kalifornische Elektronikunternehmen seinen Markenwert mehr als verdoppeln – und das innerhalb nur eines Jahres. In der Rangliste 2011 lag Apple noch auf Platz acht. Auf den weiteren Plätzen: IBM, Google, Microsoft, General Electrics, McDonald´s, Intel, Samsung und Toyota. Kentucky Fried Chicken (Platz 64), Pizza Hut (Platz 86) und Starbucks (Platz 88) sind weitere gastronomische Unternehmen in dem Ranking.

Da freut sich der Finanzminister: Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erwarten Bund, Länder und Gemeinden in diesem Jahr erstmals über 600 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Und die Tendenz ist weiter steigend. Wie das Handelsblatt berichtete, dürften die Einnahmen damit fünf Milliarden Euro höher liegen, als bei der letzten DIW-Schätzung im Mai dieses Jahres. Selbst die schwächelnde Konjunktur könne den Höhenflug nicht stoppen, so die Wirtschaftsforscher. Für 2013 werden gar Einnahmen in Höhe von 620 Milliarden Euro vorhergesagt.

82 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland achten auf gesunde Ernährung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Studie im Rahmen des „IN Form-Wettbewerbs!“, der vom Bundesernährungsministerium (BMELV), Tim Mälzer und der Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit dem Küchenhersteller Nolte durchgeführt wird. Über zwei Drittel der befragten Kinder gaben zudem an, dass sie gerne in der Schulküche kochen lernen würden. Nur jeder Fünfte hatte dies bereits getan.

Wo sonst eher Ochsen und Hendl für die kulinarischen Bedürfnisse der Gäste sorgen, gab es in diesem Jahr eine echte Delikatesse: Bisonfleisch im Schottenhammelzelt. Die Wildrinder Nordamerikas, die noch vor 100 Jahren vom Aussterben bedroht waren, haben sich in Deutschland zu einem echten Gaumenschmaus entwickelt. Doch Qualität hat seinen Preis – gerade auf dem Teller. Die Portion Bison-Gulasch für 25 Euro sei ein Experiment, so Christian Schottenhammel im Donaukurier. Der Renner sei es aber bisher nicht, selbst für die Wiesn wäre es ein extrem hochpreisiges Angebot. Ein finanzielles Risiko mussten die Gastronomen trotzdem nicht eingehen. Für den Umsatz würden weiterhin Bier und Hendl sorgen.

Mit einem Wegweiser für Ausbilder will der DEHOGA Bundesverband die Ausbildung in der Branche verbessern. Als Bestandteil der „Initiative Ausbildungsqualität“ gibt der Wegweiser auf 160 Seiten praktische Arbeitshilfen an die Hand und informiert zu allen fachlichen und rechtlichen Themen rund um die Nachwuchsgewinnung. Nachdem Hotel- und Restaurantfachleute auch in diesem Jahr auf den letzten Plätzen des DGB-Ausbildungsreports gelandet waren, ist der Wegweiser ein Schritt in die richtige Richtung. Schließlich müsse es die Messlatte sein, die Qualität in der Berufsausbildung zu sichern und zu verbessern, die Abbrecherquote und die Abwanderung junger Fachkräfte zu reduzieren, so DEHOGA-Präsident Ernst Fischer.

An bayrischen Tankstellen wird es künftig nach 22.00 Uhr keinen Alkohol mehr geben. Das ist das Ergebnis eines monatelangen Streits zwischen Landesregierung und Tankstellenbetreibern. Die Vertreter der Tankstellen stimmten nun einer Selbstverpflichtung zu, die den Verzicht von nächtlichem Alkoholverkauf beinhaltete. Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer nannte die Einigung einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch. Auch werde so der Vollzug des Ladenschlussgesetzes erleichtert.

Und schon mögen sie sich wieder: Bei einem Treffen der Spitzenvertreter von DGB und SPD haben sich die alten Weggenossen wieder zusammengerauft. Es gebe zwar noch etliche Differenzen, wie etwa die Rente mit 67, doch die Interessen der Arbeitnehmer würden wieder in den Mittelpunkt gerückt werden, machten Gewerkschaft und Partei im Anschluss an das Treffen deutlich. Nun bleibt abzuwarten, wie die DGB-Forderungen zum Mindestlohn oder der Eindämmung von Leiharbeit und Minijobs das neue Verhältnis beeinflussen werden.

Auch für Computer müssen Rundfunkgebühren bezahlt werden, zumindest wenn sie an das Internet angeschlossen sind. Das hat das Bundesverfassungsgericht in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss bekanntgegeben. Internetfähige Computer seien „neuartige Rundfunkempfangsgeräte“, so die Richter. Und für solche dürften die öffentlich-rechtlichen Sender auch Gebühren erheben. Damit ist die Verfassungsbeschwerde eines Rechtsanwalts gescheitert, der in seiner Kanzlei die Rechner auch für das Internet genutzt hatte. Mit ihrer Entscheidung bestätigten die Verfassungsrichter ein gleichlautendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts.