Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Nach der Insolvenz der Kalle Halle GmbH wird die Food Hall im Berliner Kalle Neukölln von den dort ansässigen Gastronomen weitergeführt. Während der Eigentümer MREI auf Eigenverantwortung und neue Strukturen setzt, verweist der bisherige Betreiber auf die Kündigung des Mietvertrags und die schwierige Lage im Gastgewerbe.
Spanien will das Rauchverbot deutlich ausweiten. Künftig könnten Restaurantterrassen, Strände und zahlreiche weitere öffentliche Außenbereiche rauchfrei werden – sofern das Parlament zustimmt.
Mubadala Capital treibt die Übernahme von Pierre et Vacances voran. Mehr als 80 Prozent der Aktionäre haben ihre Unterstützung zugesagt, der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2027 angestrebt. Zu Pierre & Vacances gehören die Center Parcs und Adagio.
Sowohl auf Bundesländer- als auch auf Städteebene zeigt sich bei der deutschen Hotellerie ein starkes Preisgefälle. So kosteten im Juni, nach Auswertungen des Buchungsportals hotel.de, Übernachtungen in der günstigsten Großstadt nur halb so viel wie beim Spitzenreiter Kiel. Übers Jahr gleichbleibend hochpreisig zeigen die Touristenmagneten München, Heidelberg, Bonn und Hamburg, die auch im Juni wieder zu den teuersten deutschen Großstädten zählten.
Von Frankreich schwappt ein kulinarischer Trend nach Deutschland. Wie im Land der Gourmets eröffnen auch in Deutschland immer mehr Spitzenköche günstige Zweitlokale neben ihren Speisetempeln. Die Expansion eröffnet auf der einen Seite Freiräume und Platz für Experimente. Wirtschaftliche Gründe sind aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen.
Das WM-Quartier in Campo Bahia kann jetzt auch von Urlaubern gebucht werden. Kaum bekannt: Die Herberge gehört einem Münchner Immobilieninvestor. Und auch der Manager kommt aus Deutschland. Hotelexperte Stephan Gerhard kam im März mit einer „schnellen Eingreiftruppe“ nach Brasilien, um sicher zu stellen, dass das Haus pünktlich eröffnet.
Der Oberste Gerichtshof in Wien hat die Vermietung von Privatwohnungen an Touristen deutlich erschwert. Nach einer aktuellen Entscheidung ist die wiederholte kurzfristige Vermietung von Wohnungen, die nur zu Wohnzwecken gewidmet sind, nur mit Zustimmung aller Eigentümer einer Liegenschaft oder bei Umwidmung der Wohnung durchführbar. Da sich beides in der Praxis nur selten als möglich erweisen wird, ist diese Entscheidung als deutlicher Rückschlag für Plattformen wie Airbnb zu werten.
Ein schwules Paar wollte in einer Kölner Villa Hochzeit feiern – doch der Eigentümer des Privathotels hatte etwas dagegen. In einer E-Mail hatten die beiden Männer zuvor offenbart, schwul zu sein. Sie hofften, dass es für den Vermieter kein Problem darstelle. Dieser antwortete allerdings, dass das Haus seiner Mutter gehöre, die sich noch nicht so recht mit den neuen Gegebenheiten anfreunden könne. Daher müsse er leider absagen. Das Pärchen sah sich diskriminiert und zog vors Amtsgericht. Der Richter sah es genauso und sprach ihnen jeweils 750 Euro Schadenersatz zu.
Anfang Februar war die Aufregung noch groß – die Schweizer hatten sich für eine Drosselung der Zuwanderung entschieden. Ein halbes Jahr später hat sich das Ganze etwas beruhigt. Grund genug für einen Welt-Redakteur, beim besten Koch Zürichs ein Schnupperpraktikum zu absolvieren. Heiko Nieder hat bereits zwei Michelin-Sterne sowie 18 Gault Milau-Punkte erkocht. Die bevorstehenden Regelungen kann er sich allerdings immer noch nicht richtig vorstellen. Schließlich gebe es gar nicht genügend einheimische Bewerber auf die Stellen in Küche und Service. Von seinen 22 Mitarbeitern seien genau anderthalb Schweizer.
Eigentlich läuft das Restaurant „La Raclette“ von Ex-Dschungelkönig Peer Kusmagk ganz ordentlich – doch nun macht ihm die Berliner Polizei einen Strich durch die Rechnung. Nach Flüchtlingsprotesten riegelten die Behörden einzelne Straßenzüge ab und ließen nur noch Anwohner durch. Er habe Umsatzeinbußen in fünfstelliger Höhe, beschreibt Kusmagk die Situation. Sie hätten bereits einen Brief an Herrn Wowereit aufgesetzt und würden Schadensersatzansprüche stellen.
Während es in den Vereinigten Staaten Unternehmen gibt, die ihren Kunden das Tragen von Waffen verbieten (hoga um acht