Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Tagungshotel erreicht wegweisende Reaktionsgeschwindigkeit durch Angebotsautomatisierung und sichert sich so den „First Responder“-Vorsprung im umkämpften MICE-Markt
Nach der Insolvenz des Hotels Maakt in Stralsund übernimmt die Dormero-Gruppe das Haus. Die Eröffnung mit 100 Zimmern ist für April geplant, unterstützt durch eine politische Initiative.
Mit Robert Standfuß gewinnt das Favorite Parkhotel in Mainz einen Experten für das Bankett- und Cateringgeschäft. Als neuer Küchendirektor verantwortet er ab sofort die kulinarische Ausrichtung zentraler Veranstaltungsbereiche und Außenstandorte der Mainzer Hoteliersfamilie Barth.
Die Internetseite der Deutschen Klassifizierung für Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen (G-Klassifizierung) erstrahlt in neuem Glanz. Neben Bildmaterial und Logos zum Download finden sich auf der neu gestalteten Website umfangreiche Informationen zum Thema G-Klassifizierung. Ein integrierter Ferienkalender hilft den potentiellen Gästen bei der Reiseplanung. Derzeit haben sich rund 880 Häuser bewerten lassen.
An einem der prominentesten Plätze Münchens tut sich was: Das Fünf-Sterne-Hotel Königshof am Stachus soll abgerissen, um dann neu gebaut zu werden. Am gestrigen Dienstag beschäftigte sich die „Stadtgestaltungskommission“ vor Ort mit dem Vorhaben der Gruppe „Geisel Privathotels“ in bester Münchner Innenstadtlage. Eigens für die städtischen Inspektoren wurde ein Gerüst am Dach befestigt, das die zukünftig geplanten Dimensionen demonstrieren sollte. Während einige Pläne des Architekten durchfielen, konnten sich die Gutachter allerdings für das Vorhaben erwärmen, dass das neue Gebäude acht Meter höher ragen soll. Der Neubau soll im Jahr 2015 starten.
Nachdem der Stadt Köln gerade die Bettensteuer um die Ohren fliegt und die Diskussion um eine Steuer für Warteschlagen vom Tisch schien, gibt es nun einen neuen Plan, der nicht minder blamagetauglich daher kommt. Die Erfinder der Matratzenmaut diskutieren eine Nutzungsabgabe für rote Teppiche, Baldachine und Absperrungen vor Discotheken. Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, habe Grünen-Ratsherr Andreas Wolter eine solche Steuer im Finanzausschuss mit der Gleichbehandlung aller begründet, die städtischen Grund und Boden für ihr Geschäft nutzten. Schließlich zahle ja auch ein Gemüsehändler für seinen Stand. Die Verwaltung wolle die Anregung nun prüfen, so der Bericht.
Detaillierte und strukturierte Informationen über die Hotelgesellschaften in Deutschland bietet das Kompendium der Markenhotellerie, das jetzt in der aktuellen Fassung erschienen ist. Die Zusammenstellung in zwölfter Auflage wird vom Hotelverband Deutschland (IHA) seit 1999 einmal jährlich herausgegeben und ist eine unverzichtbare Informationsquelle für alle an der Branche Interessierten.
Die Alex-Betriebe von Mitchells & Butlers laufen glänzend. Es wird mit zweistelligen Zuwachsraten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn gerechnet. Das Freizeitgastronomie-Konzept Alex zählt in Deutschland knapp 40 Betriebe. Und es verwundert nicht, dass das britische Unternehmen weiter wachsen will. Gesucht werden Toplagen mit mindestens 500 Quadratmetern Gastfläche in Städten über 100.000 Einwohnern. Wer also noch ein Plätzchen übrig hat ...
Wer im Urlaub manchmal Angst vor Luftangriffen bekommt, für den gibt es jetzt das perfekte Reiseziel: Schlafen im Geschützbunker. Im albanischen Küstenstädtchen Tale entsteht derzeit diese eher ausgefallene Urlaubsanlage, zunächst jedoch nur als Forschungsprojekt deutscher und albanischer Studenten. Genutzt wird einer der unzähligen Schutzräume, die in den siebziger und achtziger Jahren im ganzen Land erbaut wurden.
Der Sommer ist noch nicht vorbei, doch die Bilanz sieht eher düster aus. Im Juli setzten Gaststätten und Hotels zum vierten Mal in Folge weniger um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt in einer Presseerklärung mitteilte, sanken die Umsätze um 2,4 Prozent. Aus Verbandskreisen verlautet, dass diese Zahl nicht überraschend sei, da das schlechte Wetter für massive Umsatzverluste in der Außengastronomie gesorgt hätte. Nun hoffe man auf ein gutes Tagungs- und Messegeschäft, sowie auf Kurzreisen in den Herbstferien.
Google weiß alles. Zumindest mehr, als die meisten. Und damit die Suchmaschine auch in Zukunft die Nase vorn hat, werden laufend neue Datenbänke integriert. So nun auch die Fahrpläne der Deutschen Bahn. Ab sofort nutzt Google Maps die genauen Abfahrtszeiten und sorgt so für eine noch genauere Routenplanung. Auch die S-Bahnnetze von Berlin, Hamburg und München gehören mit dazu. Bei der Streckenberechnung zeigt das System mögliche Bahnverbindungen mit Uhrzeit, Zugtyp und Dauer der Reise an. Die Funktion zur Anzeige eventueller Verspätungen gibt es allerdings nicht.