Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Das Landhotel Gut Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern wird für 1,55 Millionen Euro verkauft. Die Eigentümer wollen nach Bayern zurückkehren, während der laufende Hotelbetrieb fortgeführt wird.

Der Herbst rückt unaufhaltsam näher – und mit ihm die Pilzsaison. Glaubt man dem Sternekoch Harald Wohlfahrt, dann wird die in diesem Jahr besonders reichlich ausfallen. Er erwarte eine regelrechte Schwemme, so der Koch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Bereits in den vergangenen Monaten hätten sie soviel Sommersteinpilze wie selten gehabt.

Die Deutsche Bahn kann sich auf einen Konkurrenten gefasst machen. Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) will mit ihrer Tochtergesellschaft Netinera ihren Marktanteil auf den deutschen Schienen weiter ausbauen, wie der Netinera-Chef Jost Knebel der Welt am Sonntag mitteilte. Es sei geplant, bis 2014 die Nummer zwei im deutschen Regionalverkehr zu werden.

Auch Mineralwasser kann Bio sein – das hat der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschieden. Voraussetzung sei, dass das Wasser die gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoffe deutlich unterschreite. Dabei sei es egal, führten die Richter weiter aus, dass es keine gesetzlichen Vorgaben und damit auch keine Kontrollen für ein entsprechendes Siegel gebe.

Ungeachtet der Kritik hält die Lufthansa weiter an ihren Plänen für eine neue Billigfluglinie fest. Wie das Magazin Wirtschaftswoche am Wochenende berichtete, sollen dem Aufsichtsrat bereits diese Woche entsprechende Pläne vorgestellt werden. Mit dem neuen Tochterunternehmen versucht die Lufthansa, weiter Kosten zu sparen. Die Flugbegleiter befürchten allerdings Nachteile wie Lohneinbußen.

Erst letzte Woche stellten wir Ihnen die Untersuchung zu Hoteldiebstählen vor. Und schon gibt es einen neuen Anwärter auf den Titel des dreistesten Hoteldiebs. Im baden-württembergischen Geislingen wurde am Samstagnachmittag das Wahrzeichen des Hotels „Krone“ gestohlen: Eine 150 Kilo schwere Krone aus Gusseisen. Die Polizei ist nun auf Zeugensuche.

Im Kampf gegen das Übergewicht vieler Bewohner greifen die Stadtväter in New York jetzt zu Verboten: Die in Fast-Food-Restaurants üblichen XXL-Becher mit fast einem Liter Inhalt sollen zukünftig nicht mehr erlaubt sein, wenn sich darin zuckerhaltige Limonade befindet. Das Verkaufsverbot soll ab 2013 auch für Restaurants, Imbisse, Kinos und Stadien gelten. Supermärkte bleiben ausgenommen. Initiator dieser Aktion ist der Bürgermeister der Metropole. Michael Bloomberg, der bereits ein rigides Rauchverbot durchgesetzt hatte, das inzwischen sogar in Parks gilt, verweist auf Studien, wonach fast 60 Prozent der New Yorker übergewichtig oder fettleibig sind. Die betroffenen Firmen kündigten bereits an, gegen die Entscheidung der Stadt klagen zu wollen.

Ab dem nächsten Jahr dürfen in Deutschland Fernbusse im Linienverkehr fahren. „Zukünftig sind überall in Deutschland Fernbuslinien möglich, die untereinander und auch mit dem Fernverkehr der Bahn konkurrieren dürfen“, so besagt es der Kompromiss, auf den sich am Freitag die Fraktionen von Union, FDP, SPD und Grünen im Deutschen Bundestag einigten. Eigentlich gelten im innerdeutschen Linienverkehr seit über 75 Jahren strenge Beschränkungen, um der Bahn den Wettbewerb vom Hals zu halten. Die gelb-schwarze Regierung hatte sich allerdings bereits im Koalitionsvertrag darauf verständigt, den Bussen freie Bahn geben zu wollen.

Die prognostizierte Abkühlung des Wirtschaftsklimas in Deutschland macht sich in der heimischen Hotellerie noch nicht bemerkbar. Im Gegenteil: Das Trendbarometer des „Fairmas Hotel-Reports“ zeichnet eine überaus optimistische Prognose für die kommenden drei Monate in den Metropolregionen. In Düsseldorf sehen die Marktanalytiker im September ein RevPAR-Plus von 16 Prozent, in Köln-Bonn soll die Steigerung sogar 17 Prozent betragen. Den mehrheitlich sehr positiven Werten stehen in anderen Destinationen teilweise rückläufige Daten gegenüber. Insgesamt ist das Herbstgeschäft wie immer von der jeweiligen Messekonjunktur geprägt.