Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Motel One und B&B Hotels erhalten im Treugast Rating 2026 erneut die Bestnote AAA. Odyssey Hotel Group steigt mit BBB ein, während Premier Inn und travdo ausgezeichnet werden.

Das Konferenzhotel Lufthansa Seeheim tritt künftig als Lufthansa Group Hotel & Campus Seeheim auf. Der neue Name soll die Verbindung von Hotelbetrieb, Tagungsangebot und Lufthansa Group stärker abbilden.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

20.000 Eier, 4.600 kg Gemüse, 1.000 kg Fleisch, 1.200 kg Fisch, 700 kg Kartoffeln, nicht nur die Zutatenliste bei der Olympiade der Köche, die vom 6. bis 9. Oktober in Erfurt stattfindet, ist beeindruckend. Auch die Beteiligung ist auf Rekordniveau: 1.320 Köche aus der ganzen Welt, 35 Nationalmannschaften, 25 Jugendteams, 16 Teams im GV-Award, acht Militärmannschaften und vier Patissier-Teams verbreiten an den vier Tagen auf dem Messegelände der thüringischen Hauptstadt guten Geschmack.

Skurriler Ärger unter Kollegen: Wie die Badische Zeitung berichtet, streiten sich im Breisgau zwei Hoteliers um vier Buchstaben. Es geht um das kleine Wörtchen „Park“. Im Namen des „Hotels Stadt Freiburg“ tauchte im Jahr 2009 der „Park“ auf. Das Haus liegt zwar nicht an einem Solchen, verweist aber auf eigene "wunderbare Grünanlagen". Dies missfiel wiederum dem Betreiber des "Park Hotel Post", das in der Tat an einen echten Park angrenzt. Gerichtliche Klärung musste her. Anders als das Landgericht urteilte nun das Oberlandesgericht: Ohne „Park“ kein „Parkhotel“. In Freiburg herrscht jetzt wohl Ruhe im Park. Man kann sich um die Gäste kümmern.

Große Bühne für Gerstensaft und Gaumenfreuden: Das Weinmagazin FINE aus dem Tre Torri-Verlag erscheint morgen (Samstag, 6.10.2012) als Sonderausgabe in der Süddeutschen Zeitung. Der Beileger berichtet unter anderem über Moselwinzer Ernst Loosen und seine grenzenlose Weinwelt und präsentiert Texte von Gourmet-Papst Jürgen Dollase. Durch die Kooperation mit einer der größten deutschen Tageszeitungen garantiert FINE Themen aus der Welt der Weine, des Genusses und der Gastlichkeit zum wiederholten Mal hundertausendfache Aufmerksamkeit.

Gleichstellung sieht anders aus. Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen noch immer deutlich weniger als Männer mit der gleichen Qualifikation. Und je höher es auf der Karriereleiter nach oben geht, desto größer werden die Unterschiede. Die aktuelle Verdienststrukturerhebung macht deutlich, dass weibliche Angestellte im Jahr 2010 durchschnittlich 22 Prozent weniger verdient haben als ihre männlichen Kollegen. In den Chefetagen waren es sogar bis zu 30 Prozent. Auch das Alter spielte eine große Rolle: Lag die Differenz in der Altersgruppe bis 24 Jahre noch bei zwei Prozent, wuchs sie bei den 25- bis 34-jährigen schon auf elf Prozent. Bei den 35- bis 44-jährigen waren es bereits 24 Prozent. Das Schlusslicht bildeten die 55- bis 64-jährigen. Hier war der Unterschied mit 28 Prozent am höchsten.   

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung verschärfen Minijobs den Fachkräftemangel und die ungleiche Verteilung von Einkommen. Sie würden wie eine „Geringfügigkeitsfalle“ wirken und eine Hürde für den Wiedereinstieg von Müttern darstellen, so ein Vorabbericht im Handelsblatt. Die aktuellen Pläne der Regierung zur Anhebung der Verdienstgrenze seien vor diesem Hintergrund eine „vertane Chance“. Die Studie empfiehlt eine zweiteilige Reform: Der Minijob sollte zum einem in seiner derzeitigen Form abgeschafft und stattdessen eine gleichmäßige Erhöhung der Abgaben bei Jobs bis 800 Euro eingeführt werden. Zum anderen sieht die Studie eine Begrenzung des Steuersplittings durch einen Höchstbetrag vor. So könnten bis zu 60.000 neue Vollzeitstellen entstehen. Zugleich würde die Staatskasse bis zu neun Milliarden Euro mehr einnehmen.

Trotz des Granatenangriffs auf eine türkische Grenzstadt sehen Reiseveranstalter derzeit keinen Grund, einen gebuchten Türkeiurlaub abzusagen. Wie der Reiserechtler Paul Degott der dpa erklärte, seien die Urlaubsregionen nicht betroffen, Angstgefühle im Oberbauch hingegen keine Grundlage für einen Vertragsabbruch. Erst wenn sich die Lage ändere und bestimmte Leistungen nicht mehr angeboten werden könnten, sei ein Grund für ein kostenloses Stornieren gegeben. Auch das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung für die Türkei bisher nicht verschärft und warnt lediglich vor Reisen in das türkisch-syrische Grenzgebiet.

Die Fluglinie American Airlines kämpft mit technischen Problemen. Auf mehreren Flügen haben sich die Passagiersitze aus ihren Verankerungen gelöst und zwangen so die Piloten zur Notlandung. Die Airline bestätigte gegenüber dem Nachrichtenportal usanews.com die Vorfälle und gab an, dass die betroffenen Maschinen umgehend kontrolliert würden. Eine erste Untersuchung habe gezeigt, dass es Probleme mit den Bodenschienen geben könne. Acht weitere Boeing-Maschinen, die ähnliche Probleme aufweisen könnten, werden nun ebenfalls inspiziert.

Endlich kann es losgehen in der Ostsee-Gemeinde Wendtorf. Wie der NDR berichtete, haben die Gemeindevertreter am Dienstagabend nun ihre Zustimmung für einen 70 Millionen-Auftrag in der Marina gegeben. Dort plant die dänische Investorengruppe Planet-Haus eine ganze Ferienanlage mit 180 Wohneinheiten und entsprechender Gastronomie. Die Gruppe geht von 192.000 Übernachtungen pro Jahr aus und erhofft sich nach eigenen Angaben eine Wiederbelebung des heruntergewirtschafteten Hafengeländes. Die Häuser werden Schritt für Schritt auf Rechnung des Investors gebaut und anschließend vermietet oder verkauft. Einzige Bedingung ist die touristische Weiternutzung der Immobilien. Noch in diesem Jahr könnten die ersten Bagger rollen.