Nur noch Instagram & Co.: Schweizer Luxushotel verzichtet komplett auf bezahlte Werbung

Der Pool des Hotels Villa Honegg in Ennetbürgen wurde, dank eines Instagram-Videos, weltberühmt. Über 120 Millionen Mal wurde der Clip einer Bloggerin angeklickt. Inzwischen verzichtet das Hotel komplett auf bezahlte Werbung und ist zum „Influencer“-Mekka geworden. Das verriet Hoteldirektor Sebastian Klink jetzt dem Forbes Magazin​​​​​​​. (Mit Video und Bildergalerie)

Mega Shitstorm für Salt Bae nach Maduro-Bewirtung

Dem türkischen Starkoch Salt Bae, dem Salzstreuer, folgen Millionen Menschen in sozialen Netzwerken. Das schützt allerdings nicht vor einem mega Shitstorm, wenn man den venezolanischen Diktator Maduro bewirtet.

Rheinhotel Dreesen-Inhaber übernimmt Villa Godesberg

Das Rheinhotel Dreesen, inzwischen in der Verantwortung von Olaf Dreesen, dem Sohn des Ex-IHA-Chefs Fritz Dreesen, übernimmt das Boutique-Hotel Villa Godesberg. Mit dem Generalanzeiger spricht Dreesen über die Hotelsituation in der ehemaligen Hauptstadt.

Wiesn-Wirte erstmals mit einheitlicher Marke

Man glaubt es kaum, aber in diesem Jahr geben sich die Wirte auf dem Münchner Oktoberfest erstmals ein einheitliches Erscheinungsbild und treten unter einer Marke auf: Die Agentur „The Wunderwaffe“ hat für die Zeltbetreiber sogar eine eigene Schrift entwickelt.

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„Michelin verkauft Reifen, ich verkaufe Essen“

Der britische Promikoch Marco Pierre White hat sich, nach eigener Aussage, mal wieder mit dem Michelin Guide angelegt. Nachdem er bereits im Jahr 1999 seine drei Sterne zurückgegeben hatte, klopfte die Reifenfirma nun erneut bei ihm an. White lehnte jedoch ab (mit Video).

Ausgekocht: Lafer nicht mehr auf Schloss Fleesensee 

Im Mai 2017 stellten Johann Lafer und 12.18 groß ihre Kooperation im Restaurant von Schloss Fleesensee vor, das fortan Blüchers by Lafer hieß und 15 Punkte im Gault&Millau holte. Für die Zusammenarbeit wurde sogar eine eigene Gesellschaft gegründet. Jetzt ist der Zusatz „by Lafer“ in Fleesensee schon wieder Geschichte, wie der Nordkurier berichtet.

Gourmet-Diskussionen nach Schwarzwaldstuben-Streichung im Feinschmecker

Ohne die Restaurantführer sei ein großer Teil des Gourmet-Geschäfts nicht vorstellbar, schreibt die Wirtschaftswoche. Wie wichtig sie seien, wird unter anderem am Beispiel Schwarzwaldstube erklärt. Denn nach dem Abgang von Harald Wohlfahrt übernahm Thorsten Michel zwar die Löffel – aber nicht die Bewertung im Feinschmecker.

Accor Deutschland 2012: Höhere Preise, gestiegener RevPar

Deutschlands größter Hotelbetreiber zieht Bilanz. Im letzten Jahr zeigte sich die Auslastung sowohl in den Economy-Häusern mit 70,5 Prozent (minus 0,7 Prozent) als auch im mittleren und gehobenen Bereich mit 66,8 Prozent (minus 0,1 Prozent) leicht rückläufig. Die durchschnittliche Zimmerrate dagegen entwickelte sich positiv. Ein Plus von 3,8 Prozent auf 57 Euro im Eco-Bereich und von satten 5,0 Prozent auf 89 Euro in den Drei- bis Fünf-Sterne-Häusern konnte bundesweit verbucht werden. Somit stieg auch der RevPar deutlich. Die Ein- und Zwei-Sterne-Häuser legten um 2,1 Prozent auf 40 Euro zu. Die gehobene Klasse steigerte ihren Ertrag pro verfügbarem Zimmer um 5,2 Prozent auf 60 Euro. Weltweit betrug das Umsatzplus im Jahr 2012 2,7 Prozent. 5,649 Milliarden Euro wurden rund um den Globus erwirtschaftet.

Bad Wiessee: Milliardär geht Hotels shoppen

Nachdem der Hexal-Gründer Thomas Strüngmann kurz vor Weihnachten bereits das Spielbankgelände in Bad Wiessee am Tegernsee kaufte, hat sich der Investor nun mit dem Erwerb des Hotel Wittelsbach das nächste Sahnegrundstück direkt am Tegernsee gesichert. Die Zeitung „Merkur“ berichtet, Strüngmann plane, eine neue Luxusherberge an der Wiesseer Seepromenade, möglicherweise ergänzt durch Appartements, Läden und Büros zu errichten. Am nötigen Kleingeld dafür dürfte es nicht mangeln. Wozu ist man schließlich Milliardär.

England: Pferdefleisch im Hamburger bei Lidl und Aldi

Nicht jede Rindfleisch-Bulette hält was sie verspricht: In England und Irland ist in Hamburgern, die in Supermärkten verkauft wurden, Pferdefleisch entdeckt worden. Der Anteil betrug bis zu 29 Prozent. Auch Schweine-DNA tauche in den Frikadellen, auf bestätigte die Lebensmittelaufsicht FSAI. Die Burger wurden bei Lidl, Aldi, Iceland, Tesco und Dunnes gefunden und sofort aus den Regalen genommen. Die Unternehmen teilten mit, dass in Deutschland keine Produkte betroffen seien. Sogar der Premierminister äußerste sich und hält den Gaulskandal für „absolut unakzeptabel“. Führende Experten mutmaßen, dass sich Pferdefleisch schon seit Jahren in britischen Buletten befinden könnte, es sei bislang nur nie getestet worden.

Schulessen: Und wieder alle auf Sodexo?

Nachdem gestern bekannt wurde, dass vergangene Woche an zwei Berliner Grundschulen erneut Essenslieferungen des Caterers Sodexo entsorgt werden mussten, war die Aufregung zunächst groß. Doch bevor jetzt alle besorgten Eltern der Hauptstadt wieder damit anfangen, Schulbrote zu schmieren, lieber gleich die Entwarnung: Es handelte sich lediglich um angeblich 90 nicht ganz durchgebratene Hähnchenkeulen - und nicht mal das ist sicher, denn die Beweisstücke wurden entsorgt. Sehr schlau von den Pädagogen. Keine Erreger, kein Garnichts. Fast schon langweilig, so eine Meldung.

TripAdvisor: Neue Suchfunktion im Test

Wie die Bewertungsplattform TridAdvisor bestätigte, werde derzeit eine „neue Suchfunktion“ für Hotels überprüft, die sowohl auf dem Computer als auch mobil genutzt werden kann. Die Funktion selbst wird wohl keine große Überraschung werden und wird seit Jahren erwartet: Verfügbarkeit und Preis, abhängig von An- und Abfahrtsdaten und dem jeweiligen Ort. Interessant wird das Ganze jedoch durch die Kombination mit den Mengen von Nutzerbewertungen. So kann nicht nur nach der Gesamtbewertung gesucht werden, sondern auch nach den besten Angeboten für beispielsweise Familien oder Geschäftsreisen. 

Dreamliner: Doch eher ein Albtraum?

Und wieder eine Panne beim Dreamliner – Wegen Rauchentwicklung im Cockpit musste am Mittwoch einer von Boeings Vorzeigefliegern in Japan notlanden. Die dortigen Fluggesellschaften halten nun alle Maschinen des Typs vorsorglich am Boden. Bereits in den vergangenen Tagen war es vermehrt zu Zwischenfällen gekommen. Er denke, dass sie sich dem Punkt nähern würden, ab dem sie es als ernsthafte Krise betrachten müssten, so ein Analyst vom Luftfahrtbeobachter Teal Group.

Kleidung: Haute Couture im Hotel

Berufskleidung ist in Hotellerie und Gastronomie ein Muss. Es sehe ja nun auch wirklich seltsam aus, wenn alle Angestellten ihre privaten Klamotten tragen dürften. Doch dass der Einheitslook auch modisch sein kann, weiß zum Beispiel die Designerin Simone Plitzko – denn die 41-jährige hat sich genau darauf spezialisiert. Schließlich sei Berufskleidung zu designen genauso kreativ, wie das Entwerfen von Haute Couture, so Plitzko. Wer also neugierig darauf ist, in welchen Hotels die tiefsten Ausschnitte getragen werden, der sollte ihr Interview im KarriereSpiegel auf keinen Fall verpassen. 

Lebensmittel: Verbraucherschützer rechnen ab

Die Verbraucherschützer haben eine Zwischenbilanz zum Internetportal Lebensmittelklarheit.de gezogen: Seit dem Start im Sommer 2011 habe es 10.000 Meldungen und Anfragen von Verbrauchern gegeben. Darunter allein 6.650 Beschwerden über mangelhafte Produkte. Etwa jede dritte Kritik habe dazu geführt, dass die Hersteller Veränderungen vornahmen, so der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands am Mittwoch.

Umfrage: Kaum Risikomanagement für Geschäftsreisen

Die wenigsten Unternehmen sind auf unvorhersehbare Ereignisse vorbereitet. Wie auch, sollte man meinen. Deswegen ja das „Unvorhersehbar“. Doch die Möglichkeiten für Unternehmer, ihre Mitarbeiter und sich selbst gegen Risiken auf Geschäftsreisen zu schützen, seien sehr wohl vielfältig, so Stefan Vorndran vom Deutschen Reiseverband (DRV). Doch gerade einmal 23 Prozent der Firmen würden über ein professionelles Risikomanagement verfügen, bringt es die DRV-Umfrage „Chefsache Business Travel“ auf den Punkt.

Adagio: Jetzt auch in Köln

Nach Berlin und München hat nun auch die Domstadt am Rhein ein Adagio-Aparthotel. Das Adagio Köln City wird sich, wie es der Marke gebührt, vornehmlich an den Bedürfnissen von Geschäfts- und Urlaubsreisenden orientieren, die ein geräumiges und komfortables Apartment der gehobenen Mittelklasse suchen. Adagio ist ein Gemeinschaftsunternehmen von der Accor-Gruppe und dem Center Parcs-Betreiber Pierre & Vacances. 

Renovierung: Im Schlosshotel Kronberg ist was los

Kaum waren Kaiser und Könige zu Gast, schon ist selbst die Renovierung eine Nachricht wert. So auch im hessischen Kronberg, wo derzeit das Schlosshotel umgebaut wird. Und "Bild" ist live dabei. 40 bis 50 Handwerker sind damit beschäftigt, das vor 120 Jahren von der Mutter des letzten deutschen Kaisers erbaute Hotel wieder auf Vordermann zu bringen. Es ist die größte Renovierung des Hauses seit einem Brand 1967.

München gewinnt: 13 Prozent RevPar-Steigerung in 2012

Gemeinsam mit Fairmas präsentiert hoga um acht exklusiv erste Ergebnisse des Hoteljahres 2012. Fest steht: München ist ein Gewinner. Mit einer RevPar-Steigerung von 12,81 Prozent dürfte die Isarmetropole den Hotelmarkt in Deutschland im Jahr 2012 mit angeführt haben. Weniger die durchschnittliche Jahresauslastung (plus 1,22 Prozent), als vielmehr der Anstieg des Durchschnittspreises um 13,46 Euro, auch aufgrund lukrativer Kongresse, tragen zu der außergewöhnlichen Entwicklung bei.

Getragen durch eine positive Messekonjunktur konnte auch die Hauptstadt den RevPar um 9,85 Prozent im Jahr 2012 erhöhen. Die Auslastung der Berliner Hotellerie stieg um 4,8, die Durchschnittsrate um 4,82 Prozent.

Ebenfalls im Plus bewegte sich im Jahr 2012 die Hansestadt Hamburg. Der RevPar an der Elbe stieg um 3,69 Euro, was 4,46 Prozent entspricht. Hintergrund: Eine um 2,33 Prozent gestiegene Auslastung und um 2,08 Prozent höhere Zimmerpreise.

Und auch die Bankenstadt am Main reiht sich in die Gewinnerliste ein: Die Frankfurter Hoteliers erwirtschafteten einen um 2,97 Prozent gestiegenen Ertrag pro verfügbarem Zimmer. Dieser basiert auf einer besseren Auslastung (plus 1,51 Prozent) und einer leichten Preissteigerung (plus 1,44 Prozent)

Weitere aktuelle Hotelkonjunkturdaten von Fairmas in den nächsten hoga um acht-Newslettern.

Krombacher mit Allzeithoch bei Ausstoß und Umsatz

Der Ausstoß der Krombacher-Gruppe stieg im Jahr 2012 um 1,4 Prozent und damit um 88.000 Hektoliter. Erstmals konnte dabei die 6,5 Millionen-Hektoliter-Marke übertroffen werden. Damit kann die Krombacher-Gruppe im zweiten Jahr in Folge einen Rekord verzeichnen. Das positive Ergebnis spiegelt sich auch in der Umsatzentwicklung wider. So konnte das Unternehmen seinen Gesamtumsatz um 1,2 Prozent und damit um 8,1 Millionen Euro auf 657,9 Millionen Euro steigern.

„Sterne bringen den Aufschwung“

Motel One will auf Hotelsterne verzichten. Aber schließen sich die Kraft der Marke, Bewertungen im Netz und die offiziellen Hotelsterne gegenseitig aus? „Blödsinn“, sagt prizeotel-Chef Marco Nussbaum in einem Beitrag für Hotel & Technik. Nur gemeinsam sei man stark.
Hotel & Technik (PDF)

MDR: „Wie gut sind Billighotels?“

Der Mitteldeutsche Rundfunk hat zwei Mädels aus Sachsen in die Hauptstadt und nach Leipzig geschickt, um Economy- und Budget-Hotels zu testen. Easy-Hotels, B&B, Ibis und Motel One werden unter die Lupe genommen. Als klarer Sieger ging Motel One vor B&B aus dem „Test“ hervor, der mit recht bescheidenen Mitteln und Kriterien durchgeführt wurde.
MDR (Film)

Klassifizierung: Pfusch am Sternenhimmel

Die Deutsche Hotelklassifizierung ist ein wirksames Marketinginstrument der Hotellerie. Leider gibt es jedoch viele Hotels, die sich die Sterne einfach selbst verleihen. Auch die Hotelportale mischen kräftig mit und bewerten Häuser nach eigenen Kriterien. Was der Hotelverband Deutschland (IHA) von diesem Wildwuchs hält, erfahren sie in der Stellungnahme des Hauptgeschäftsführers Markus Luthe zur Reportage „Missbrauch von Hotelsternen?“ im ARD-TV-Format „Plusminus“.

Dumm gelaufen und Geld verdient

Nachdem eine Joggerin in einem Düsseldorfer Hotel gegen eine Glasscheibe lief und sich die Nase brach (

Oldenburg: Bettensteuer mobilisiert die Hoteliers

Die Oldenburger Hoteliers geben so schnell nicht auf. Nun haben sie ihrem Ärger auf der Sitzung des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten Luft gemacht. Sie würden jeden Tag Gäste verlieren, die Menschen seien massiv verärgert, so einer der Wortführer. Es gebe kein Verständnis für die Oldenburger Formular-Bürokratie. Bis zum 18. Februar müssen die Betroffenen aber noch mindestens ausharren. Dann könnte der Rat die entsprechende Satzung wieder kippen.

Rauchverbot: Auf eigene Faust

Am 1. Mai tritt das Nichtraucherschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen in Kraft – und den Wirten gefällt das überhaupt nicht. Zwei von ihnen wollen nun Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einlegen. Doch auch wenn es ein bisschen Don Quijote und seinem Kampf gegen die Windmühlen ähnelt, lassen sich die beiden Gastronomen davon nicht entmutigen. Sollten sie scheitern, wollen sie sich einfach an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden.

Air Berlin: 900 Arbeitsplätze werden gestrichen

Air Berlin räumt auf – bis Ende 2014 plant das Unternehmen rund 900 Stellen zu streichen. Auch betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen, so die Fluglinie am Dienstag in Berlin. Die Streichungen seien Teil des im vergangenen Jahr angekündigten Sparprogramms, mit dem Air Berlin wieder in die schwarzen Zahlen starten will. Erklärtes Ziel sei es, in diesem und im nächsten Jahr rund 400 Millionen Euro einzusparen.