Treugast-Gastronomie-Ranking 2018: Junge Restaurantkonzepte setzen etablierte Marken der Systemgastronomie unter Druck

Bereits zum dritten Mal wurden die führenden und zukünftigen Mitspieler auf dem deutschen Markt der systematisierten Gastronomie im Treugast-Gastronomieranking untersucht und bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die internationalen Branchengrößen weiterhin dominieren, aber durch innovative Konzepte wie Dean & David oder Hans im Glück unter Druck geraten.

Kapsel-Hotel in Luzern startet jetzt mit Genehmigung

In Luzern können jetzt wieder Reisende in Boxen übernachten. Die Stadt hat den Betreibern des Kapsel-Hotels die fehlende Wirtschaftsbewilligung erteilt. Im letzten November musste das „capsule hotel“ nach nur einer Woche am Markt wieder dicht machen.

Jeunes Restaurateurs (JRE) gegen kostenfreies Leitungswasser

Die EU-Kommission arbeitet an einer neuen Trinkwasserverordnung, um den Menschen einen besseren Zugang zu sauberem Trinkwasser zu garantieren. Dabei wird auch kostenfreies Leitungswasser in der Restaurants diskutiert. Das sieht nun auch die Vereinigung Jeunes Restaurateurs (JRE) kritisch.

Festnahme in Stuttgart: Mann wohnt neun Monate im Hotel – ohne zu bezahlen

Polizeibeamte haben einen 67-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, während eines rund neunmonatigen Aufenthaltes in einem Stuttgarter Hotel nicht einen Cent bezahlt zu haben. 17.000 Euro stehen auf der unbezahlten Rechnung.

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„Pommes-Schnitzel-Gipfel“ in Berlin: Julia Klöckner schmeckt der Kinderteller nicht

Aufgeschreckt von einer Studie über fettige Kinderangebote in der Gastronomie, twitterte Ernährungsministerin Julia Klöckner jüngst drauf los und bat jetzt DEHOGA-Vertreter und Ernährungsexperten zum Gespräch. Nach dem gestrigen „Kindertellergipfel“ ist nun ein Speisekartenwettbewerb im Gespräch. Der Verband will seine Empfehlungen für kinderfreundliche Restaurants überarbeiten. (Mit Video)

Hygienepranger: Bundestag beschließt neue Regeln für Restaurants

Hygieneverstöße in Restaurants, Hotels und Kantinen sollen ab April bundesweit unverzüglich für sechs Monate online veröffentlicht werden. Danach sind die Einträge zu entfernen. Das hat der Bundestag beschlossen. Stimmt der Bundesrat zu, treten die neuen Hygieneprangerregeln zum April 2019 in Kraft.

Stimmt nicht: Deutsche Bahn soll laut Bild Passagieren den Strom abdrehen 

Laut eines Berichts der Bild müssten sich die DB-Lokführer entscheiden, ob sie lieber pünktlich ankommen oder Strom sparen wollen. Um dies zu umgehen, soll sogar der Strom der Fahrgäste angezapft werden, in dem Steckdosen und Lüftungen abgestellt würden. Das ließ die Bahn allerdings nicht lange auf sich sitzen.

Schulessen: Es geht auch lecker

Dass modernes Catering nichts mehr mit Wurstgulasch und undefinierbaren Nudelsaucen zu tun hat, durfte nun eine Berliner Schule erfahren. Nachdem die Schüler das bisherige Essen nahezu geschlossen boykottiert hatten, wechselte die Schule den Anbieter. Und siehe da, plötzlich sind die Tische wieder voll. Und eine weitere gastronomische Lektion gab es gleich noch mit dazu: Qualität hat seinen Preis. Für ein Hauptgericht werden zwar nun 3,90 Euro verlangt, doch den Schülern schmeckt es trotzdem. 

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Air Berlin: Der Weihnachtsbaum fliegt mit

Wer über Weihnachten ins Warme reist, aber dennoch nicht auf seinen Christbaum verzichten will, für den hat Air Berlin genau das richtige. Wie auch schon in den vergangenen Jahren transportiert die Fluggesellschaft die Weihnachtsbäume der Fluggäste kostenlos an den Urlaubsort – und das weltweit. Einzige Bedingung ist, dass die Bäume nicht länger als zwei Meter sind. Nur um eine Anmeldung für den Baumtransport bis 48 Stunden vor dem Abflug wird gebeten. Dann kann Weihnachten ja kommen.

BER: Volksbegehren gegen Nachtflüge erfolgreich

Freude bei den Anliegern des neuen Hauptstadtflughafens – das Volksbegehren für ein umfassendes Nachtflugverbot zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr erhielt deutlich mehr Stimmen als erforderlich. Dies teilte der Landesabstimmungsleiter Bruno Küpper mit. Bis zum Sonntag hätten rund 106.000 Menschen für das Verbot gestimmt, 26.000 mehr als benötigt waren. Der Landtag Potsdam muss nun erneut über ein Verbot beraten.

Kaffee: Preisverfall durch Rekordernte?

Der liebste Wachmacher der Deutschen könnte im nächsten Jahr deutlich günstiger werden. Grund sei eine erwartete Rekordernte in Brasilien, wie das Nachrichtenunternehmen Bloomberg meldete. Die erwartete Ernte im größten Kaffeeanbaugebiet der Welt könne so zu einem Überangebot, der unter anderem von Starbucks und Dunkin Donuts genutzten Sorte Arabica, führen. Die von Bloomberg interviewten Experten prognostizierten auch sogleich bis zum 30. Juni 2012 einen Kursrückgang von 1,311 Dollar pro Pfund, was einem Preisverfall von 14 Prozent entsprechen würde.

Weihnachtsgänse: Sachsens dicke Brummer

Die Weihnachtsgänse des sächsischen Bauern Lorenz Eskildsen sind ein echter Exportschlager: Sie sind genügsam, selten krank und haben dazu noch viel Brustfleisch. Kein Wunder also, dass die gezüchtete Rasse „Eskildsen schwer“ auf der ganzen Welt beliebt ist. Schon heute käme beispielsweise jede fünfte Legegans in Ungarn aus dem Eskildsen-Bestand, berichtete die Bild.

Hotelpreise: Jahrestief im Dezember

Die durchschnittlichen Hotelpreise in Deutschland sind im Sinkflug – Im Dezember wird mit 94 Euro der niedrigste Wert des Jahres erreicht. Dies geht aus dem monatlichen "trivago Hotelpreis Index" hervor. Negative Spitzenreiter sind Düsseldorf (minus 19 Prozent) sowie Hannover (minus 14 Prozent). Doch nicht nur die deutschen Hoteliers müssen im Dezember dieses Jahres mit niedrigeren Raten rechnen. Auch in vielen europäischen Hauptstädten erwartet der Hotelpreis Index von trivago sinkende Zimmerpreise.

USA: Marriott statt Weißes Haus

Mitt Romney hat einen neuen Job. Der gescheiterte Präsidentschaftskandidat der Republikaner hat seine Wahlschlappe offenbar überwunden und sitzt nun wieder im Verwaltungsrat der Hotelkette Marriott – wie schon zwei Mal zuvor. Bereits von 1993 bis 2002 sowie von 2009 bis 2011 war der ehemalige Gouverneur von Massachusetts Mitglied des Gremiums.

Moderne Märchen zur Mehrwertsteuer (Blog von Markus Luthe)

Markus Luthe, Chef des Hotelverbandes, schreibt in seinem Blog, wie vor allen Dingen die Opposition mit modernen Märchen und immer wieder mit inkorrektem Datenmaterial die Fakten bei der Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie auf den Kopf stelle. Auch die Medien bekommen bei Luthe ihr Fett weg: Viele Journalisten hätten den Pfad kritischer, faktenbasierter Berichterstattung verlassen und würden sich als Teil einer Kampagne gerieren, die mittel- und langfristig auf sie selbst zurückfallen werde. Sehr lesenswert!

Wenn Einkaufsgesellschaften Hotelzimmer verkaufen (Blog von Gabriele Schulze)

Als „Buchungsportal von morgen“ hat die  Einkaufsgenossenschaft HGK ihr neues Angebot „hotelnex“ präsentiert. Die Fachpresse berichtete blumig. Doch was bringt eine Technologie, die nach eigenen Angaben noch keine Schnittstelle zu HRS habe, außer neuen Kunden für die HGK und andere beteiligte Partner?, fragt die Marketingexpertin Gabriele Schulze in ihrem Blog. Woher sollen die Gäste für die Hotels kommen? Und ist die Provision gerechtfertigt? Vergleichen sei besser als zahlen, so Schulze.

Wirtin sprengt Gaststätte: Sechs Jahre Knast

Das Landgericht Nürnberg-Fürth schickt eine Gastwirtin wegen des „Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und versuchten Versicherungsbetrugs“ für über sechs Jahre hinter Gitter. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 63-jährige ihren Koch dazu angestiftet hat, die Nürnberger Traditionsgaststätte "Zum Klösterle" in die Luft zu sprengen. Die Küchenhilfe manipulierte daraufhin die Gasleitungen. Die Schenke explodierte, und auch der Koch fährt nun dafür knapp drei Jahre ein.

100.000 Euro futsch: Wirt beklaut Sparclub

Der Essener Wirt Winfried B. hat die Zeche geprellt. Der Kneipenbetreiber ist mit dem Geld seiner Gäste abgehauen und hat sich ins Ausland abgesetzt. Die Mitglieder des Sparclubs hatten, so wie es im Ruhrgebiet Tradition ist, in der Kneipe Woche für Woche ihr Erspartes, abgeliefert. Jetzt sollte Zahltag sein. Alle Sparer erschienen. Doch der Hüter des Sparschrankes blieb fern und mit ihm das ganze Geld.  Die geprellten Sparclub-Mitglieder schätzen den Verlust auf bis zu 100.000 Euro. „Ich bin weg und komme nicht zurück“, lies der Wirt noch über seine Frau ausrichten.

Starbucks will mehr Steuern zahlen

In Großbritannien sehen sich internationale Konzerne wie Starbucks, Amazon und Google derzeit harscher öffentlicher Kritik ausgesetzt, da sie angeblich kaum Körperschaftssteuer zahlen. So werde, wie die „Zeit“ berichtet, bei Starbucks den Aktionären gegenüber mit satten Renditen geworben, während das Unternehmen jedoch fast ausnahmslos Verluste schreibe. Nach Angaben der BBC lenkt die Kaffeekette, die im Königreich auf einen Marktanteil von 31 Prozent kommt, jetzt ein und will freiwillig mehr Körperschaftssteuer zahlen. Der politische Druck sei wohl zu groß geworden.

Verkauf von Heiligendamm verzögert sich

Nicht so zügig wie geplant geht der Verkauf des insolventen Grandhotels in Heiligendamm über die Bühne. Nachdem die Berliner Median-Kliniken ihr Angebot überraschend geändert hätten und jetzt statt des gesamten Areals nur noch ein Gebäude kaufen wollten, stehe der geplante Deal nun in Frage, wie die Ostsee Zeitung berichtet. Da es allerdings mehrere Bewerber und keinen Liquiditätsengpass gebe, sei der Weiterbetrieb auch in der Insolvenz möglich, sagt das zuständige Ministerium und eilt mit Weile.

MV: 17 Prozent mehr Lohn bis 2014

Gute Laune in Mecklenburg-Vorpommern – zumindest bei den Angestellten in den Hotels und Restaurants des Küstenlandes. Der Grund ist der neue Tarifvertrag, auf den sich der Dehoga und die NGG verständigt haben. Bereits im Dezember steigen demnach die Gehälter um fünf Prozent, bis September 2014 sind insgesamt 17 Prozent vereinbart. Der Vertrag läuft bis Ende März 2015. Dies sei der höchste jemals in Mecklenburg-Vorpommern getätigte Tarifabschluss, meldete der Arbeitgeberverband. Damit habe der Dehoga eindeutig Position für die Mitarbeiter der Branche bezogen.

Viral: Das schlechteste Hotel geht um die Welt

Manche Werbekampagnen schlagen einfach ein – Sie treffen den Zeitgeist, sind witzig oder schocken. Die Kampagne des Hans Brinker Budget Hotels in Amsterdam erfüllt gleich alle dieser Vorgaben. Das nach eigenen Angaben „schlechteste Hotel der Welt“ geistert seit Monaten durch die Presse: Von Italien bis Japan, von Australien bis Brasilien ist von Hundekot im Eingangsbereich zu lesen, vom zubetonierten Innenhof oder Ungeziefer. Nicht umsonst ist „Verbessern Sie Ihr Immunsystem“ ein Slogan des Hauses. Der hohen Viralität der Kampagne ist es wohl nun zu verdanken, dass der Laden richtig brummt. Vielleicht liegt das aber auch an der Lage im Amsterdamer Grachtenviertel.

Abgehoben: Die 20 besten Flughafen-Restaurants

Vor dem Flug noch ein Brötchen auf die Hand? Oder doch lieber zünftig mit Hendl und bayerischer Gemütlichkeit? Denn wer glaubt, dass es auf Flughäfen nur Fastfood gibt, der sollte sich das Ranking des US-amerikanischen Gastro-Portals „The Daily Meal“ zu den besten Flughafen-Restaurants der Welt ein bisschen genauer anschauen. Auf Platz eins landete das Porta Gaig in Barcelona, das mit seiner traditionell katalanischen Küche die Experten überzeugen konnte. Auch ein deutsches Restaurant schaffte es in die Hitliste: Das Airbräu Brauhaus in München belegte den 20. Platz.

Finderlohn: 10.000 Euro für ein Kochbuch

Es ist wieder da – und Thierry Drapeau kann aufatmen. Der französische Zwei-Sterne-Koch hatte kürzlich bei einem Besuch in der russischen Stadt Jekaterinburg sein Notizbuch verloren, in das er seit 20 Jahren seine Rezepte schreibt. Und leider hatte er keine Kopie davon. Ein lokaler Unternehmer lobte daraufhin eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro aus, schließlich solle der Franzose die Stadt in guter Erinnerung behalten. Und siehe da … das Buch wurde gefunden. Ein Mann habe das Buch im Rathaus abgegeben, teilte nun der Unternehmer mit. Der Finderlohn wurde anstandslos ausgezahlt.

Metro: Der Milliardendeal

Der angeschlagene Handelsriese Metro hat das Osteuropa-Geschäft seiner Real-Märkte verkauft. Für 1,1 Milliarden Euro sicherte sich der französische Rivale Auchan den Zuschlag. Im Paket waren 91 Real-Märkte enthalten. An den Filialen in Deutschland hält der Konzern jedoch fest. Real Deutschland sei ein fester Bestandteil des Portfolios der Metro Group, so Konzernchef Olaf Koch. Das jüngst aus dem DAX geflogene Unternehmen kann nach eigenen Angaben durch den Verkauf seine Nettoschulden um 1,5 Milliarden Euro reduzieren.

Vergangenheit: Die Hotels der Schwarzwaldhochstraße

Es war einmal vor langer Zeit – da war die Schwarzwaldhochstraße eine der ersten Adressen Süddeutschlands. Man traf sich zur Jagd, fuhr Ski oder genoss einfach die Aussicht. Selbst Kaiserin Sissi kehrte dort ein. Doch der Glanz der alten Tage ist längst verblasst, bis auf die derzeit geschlossene Bühlerhöhe, das letzte verbliebene Luxushotel an der Straße, stehen die ehrwürdigen Häuser leer und verfallen nach und nach. Der Niedergang der Hotels ist aus Sicht des örtlichen Landrats aber kein Zeichen für den Niedergang des Tourismus auf der Höhe: Heutzutage gebe es eben ein anderes Freizeitverhalten.

Advent: Shoppen und schlafen

Wem die deutschen Innenstädte für die Weihnachtseinkäufe nicht ausreichen, der sollte vielleicht noch schnell ein Wochenende ins europäische Ausland fahren. Und damit die Einkaufswütigen nicht den Überblick verlieren, hat das Vergleichsportal Trivago nun ein Special zu den schönsten europäischen Einkaufsstädten zusammengestellt – natürlich mit den passenden Übernachtungsmöglichkeiten.