Deutsche Weinhoheiten ziehen Zwischenbilanz nach 100 Tagen

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"Die ersten Monate als Deutsche Weinkönigin waren sehr intensiv", resümiert Sina Erdrich nach ihren ersten 100 Tagen im Amt. Am 24. September des vergangenen Jahres wurde die Durbacherin zur 73. Deutschen Weinkönigin gekrönt.

Danach hatte sich das Leben der jungen Frau von einem auf den anderen Tag komplett verändert. Es dauerte einige Zeit, bis sie diese Veränderung wirklich realisiert habe, bekennt die Bildungswissenschaftlerin, die ihre Masterarbeit für die Dauer der Amtszeit auf Eis gelegt hat. Bereits am Tag eins nach dem Finale wartete ein großer Empfang in ihrem Heimatort auf Sina Erdrich, in der ersten Woche folgten zahlreiche Pressetermine, Fernseh- und Radioauftritte sowie ihr erster offizieller Termin – die Preisverleihung des DWI für Deutschlands 30 „Ausgezeichnete Vinotheken 2021“ (Tageskarte berichtete).

Zahlreiche Präsenztermine in den ersten Monaten

Anschließend ging es auf Einladung des Generalkonsulats auf die erste Auslandsreise nach Danzig. Anders als ihre Vorgängerin im Amt, Eva Lanzerath, die während ihrer Amtszeit auf Grund der Corona-Pandemie nur wenige Präsenztermine wahrnehmen konnte, zeigte sich der Kalender der Deutschen Weinmajestät in den ersten 100 Amtstagen gut gefüllt.

Ob auf der Verleihung des Fachhändlerpreises von DWI und der Fachzeitschrift WEIN+MARKT in Heilbronn, der Verleihung des Rosé-Sonderpreises im Rahmen der DLG-Bundesweinprämierung 2021 in Mainz, der DLG-Bundesehrenpreisverleihung in Ingelheim, mit der Präsentation deutscher Weine und Sekte auf der Eat&Style in München oder mit ihrem Grußwort zum Thema Nachhaltigkeit auf dem parlamentarischen Abend des Deutschen Weinbauverbands – die Badenerin ist glücklich und dankbar, dass sie bisher viele Termine wahrnehmen und sich gemeinsam mit Saskia Teucke und Linda Trarbach für die Branche und das Weinland Deutschland stark machen konnte.

Gemeinsam für die Weinbranche

Auch die Deutschen Weinprinzessinnen können auf einige Höhepunkte während ihrer 100-tägigen Amtszeit zurückblicken. So schulte Saskia Teucke nicht nur junge Nachwuchsdiplomat/innen im Auswärtigen Amt in Berlin und stellte die 13 Anbaugebiete mit ihren typischen Rebsorten vor, sondern wusste auch die Verbraucher/innen auf der Eat&Style Hamburg für die deutschen Weine und Sekte zu begeistern. Linda Trarbach überreichte gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt die Ehrenpreise für ausgezeichnete Sekte und Weine und warb auf der Veranstaltung mit der Landwirtschaftskammer RLP für junge Menschen in landwirtschaftlichen Berufen.

Neue Social Media-Konzepte für neue Zielgruppen

Im pandemiebedingt etwas ruhigeren Dezember beschäftigten sich die Weinhoheiten ausgiebig mit den Social Media-Kanälen, entwickelten Konzepte, planten Beiträge im Weinberg und Keller, produzierten Fotos von Wine&Food-Kombinationen und Podcasts. Alle drei hoffen natürlich auf Ihre Antrittsbesuche in den Gebieten, die planmäßig im Februar mit den Gebieten Nahe, Saale-Unstrut und Sachsen starten sollen. Aber auch, wenn die Reisen verschoben werden müssten, zeigen sich die Weinmajestäten optimistisch: „Wir nehmen es, wie es kommt und machen das Beste daraus“.


 

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