Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.
Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.
Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.
Die Alex-Betriebe von Mitchells & Butlers laufen glänzend. Es wird mit zweistelligen Zuwachsraten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn gerechnet. Das Freizeitgastronomie-Konzept Alex zählt in Deutschland knapp 40 Betriebe. Und es verwundert nicht, dass das britische Unternehmen weiter wachsen will. Gesucht werden Toplagen mit mindestens 500 Quadratmetern Gastfläche in Städten über 100.000 Einwohnern. Wer also noch ein Plätzchen übrig hat ...
Seit fast drei Jahren läuft die Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Und in dieser Woche zog die Direktorin der Zentrale Bilanz: Sie werte die Kampagne als „großen Erfolg“, sagte Elisabeth Pott. So trinken die ganz jungen Menschen und die Mädchen im Jugendalter weniger als früher: Die Anzahl der 12- bis 17-jährigen, die mindestens einmal im Monat „Rauschtrinken“ praktizieren, sei auf 15,2 Prozent deutlich gesunken. 2008 habe dieser Anteil noch bei 20,4 Prozent gelegen. Während der Anteil in dieser Altersgruppe sank, stieg er bei den 18- bis 25-jährigen deutlich an. Trotz teurer Plakate und Kinospots trinken besonders junge Männer praktisch unverändert weiter.
Einst wurde sie besungen und landete sogar auf den ersten Plätzen der Hitparaden: die Münchner Schickeria. Glaubt man dem Promiwirt Michael Käfer, ist von legendären Partygesellschaft an der Isar nicht mehr viel übrig. Die Münchner feierten heute längst nicht mehr so exzessiv wie früher, die Schickeria sei tot, sagte Käfer dem Nachrichtenmagazin Focus. Der Mitinhaber der Nobeldisco P1 will sich trotzdem nicht beklagen. Seine Firma setze im Jahr 125 Millionen Euro in den Sparten Handel, Event, Gastronomie und mit Lizenzen um, sagte Käfer dem Bericht zufolge.
Mitarbeitereinsatz einmal anders: In einer Magdeburger Gaststätte kam es am Wochenende zu einer wüsten Schlägerei zwischen einigen Fußballfans und den Angestellten. Der MDR berichtete von vier Verletzten, einer davon mit Stichwunden. Der Hergang konnte bisher nicht rekonstruiert werden – alle schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung.
Im kanadischen Montreal muss ein Sushi-Restaurant nun seinen Namen ändern. Wie die Montreal Gazette berichtete, empfanden die Richter „Fukyu Bar a Sushi“ als zu obszön. Da nutzte es auch nichts, dass die Betreiber erklärten, „Fukyu“ sei ein Begriff aus dem Karate und würde daher sehr gut zu einem solchen Restaurant passen.
Der Herbst rückt unaufhaltsam näher – und mit ihm die Pilzsaison. Glaubt man dem Sternekoch Harald Wohlfahrt, dann wird die in diesem Jahr besonders reichlich ausfallen. Er erwarte eine regelrechte Schwemme, so der Koch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Bereits in den vergangenen Monaten hätten sie soviel Sommersteinpilze wie selten gehabt.
Große Pläne bei Road Stop. Das Unternehmen mit Sitz in Essen wird ein Restaurant und ein Motel im Neanderpark eröffnen. Zudem soll der Firmensitz aus Essen in die Kreisstadt Mettmann verlagert werden. Neben dem Verwaltungsgebäude wird dort auch eine Werkstatt entstehen, in der Einrichtungsgegenstände repariert werden können. Das Amt für Wirtschaftsförderung begrüßte laut Rheinischer Post bereits die Absichten des Unternehmens. Road Stop betreibt derzeit Restaurants in Essen, Münster, Wuppertal und Steele sowie einen Club und ein Motel.
Im Kampf gegen das Übergewicht vieler Bewohner greifen die Stadtväter in New York jetzt zu Verboten: Die in Fast-Food-Restaurants üblichen XXL-Becher mit fast einem Liter Inhalt sollen zukünftig nicht mehr erlaubt sein, wenn sich darin zuckerhaltige Limonade befindet. Das Verkaufsverbot soll ab 2013 auch für Restaurants, Imbisse, Kinos und Stadien gelten. Supermärkte bleiben ausgenommen. Initiator dieser Aktion ist der Bürgermeister der Metropole. Michael Bloomberg, der bereits ein rigides Rauchverbot durchgesetzt hatte, das inzwischen sogar in Parks gilt, verweist auf Studien, wonach fast 60 Prozent der New Yorker übergewichtig oder fettleibig sind. Die betroffenen Firmen kündigten bereits an, gegen die Entscheidung der Stadt klagen zu wollen.