Gastronomie

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Nachholtermin: Internorga vom 20. bis 24. Juni 2020

Die Internorga wird in diesem Jahr vom 20. bis 24. Juni auf dem Hamburger Messegelände stattfinden. Am Dienstag hatte die Hamburg Messe die Internorga 2020 aufgrund der Besorgnis um eine zunehmende Verbreitung des Coronavirus zunächst verschoben.

The World's 50 Best Restaurants 2020 fällt aus

Die Auszeichnung "World's 50 Best Restaurants​​​​​​​" findet in diesem Jahr nicht statt. Auch wird die jährliche Liste der 50 besten Restaurants nicht in Form einer Rangliste veröffentlicht. Stattdessen soll die Veranstaltung im nächsten Jahr stattfinden.

Restaurant Tim Raue startet mit "Fuh Kin Great" eigenen Lieferservice in Berlin

"Fuh Kin Great" haben die beiden Gastronomen Marie-Anne Raue und Tim Raue ihr neues Programm genannt, unter dessen Namen alle Fans der Raue'schen Küche ab sofort dienstags bis samstags in den Genuss von Raues Lieblingsspeisen kommen.

Burger King spendiert Corona-Helfern Whopper und Getränk

Auch Burger King reagiert auf die Corona-Krise und lädt Berufstätige im Gesundheitswesen zu einem Whopper Jr. ein. Mit dieser Aktion und unter dem Motto „Helden Menü – Ihr helft, wir geben!“ will sich das Unternehmen dankbar für den Einsatz zeigen.

Meist gelesene Artikel

Tim Mälzer: „Fickt Adidas!“

Der Stopp von Mietzahlungen für Ladengeschäfte großer Unternehmen hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Koch Tim Mälzer sagte in seinem Podcast „Fietes Spezial Menü“: „Fickt Adidas. Kauft keine Adidas-Schuhe mehr, wenn sich das wirklich bewahrheiten sollte“. Deutliche Kritik kam auch aus der Politik. Adidas rudert zurück.

Bar zu Hause, Lieferdienste, Büro im Hotel - Wie Gastronomen ums Überleben kämpfen und helfen

Hotels, Restaurants und Bars sind Orte der Begegnung. Die Einschränkungen des sozialen Lebens in Deutschland treffen die Gastro-Branche daher besonders hart. Wie kann eine Branche, die so aufs Zusammensein angewiesen ist, derzeit überleben? Einige Beispiele.

Frank Oehlers Speisemeisterei meldet Insolvenz an

Die Speisemeisterei von TV-Restaurantretter Frank Oehler ist pleite. Das Stuttgarter Sternerestaurant musste Insolvenz anmelden. Dies berichtet die Stuttgarter Zeitung in ihrer Samstagsausgabe. „Wir sind untröstlich, dass wir jetzt die Reißleine ziehen müssen", sagte der Geschäftsführer des Betriebes.

Oktoberfest: Razzia beim Promi-Wirt

Sepp Krätz hat erneut  Besuch von den Behörden bekommen: 20 Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben am Dienstag alle 250 Angestellten des Hippodrom-Zeltes überprüft. Verdachtsunabhängig sei es dabei um Schwarzarbeit und Scheinselbstständigkeit gegangen, so ein Sprecher des Münchner Hauptzollamtes. Gegen den Wirt des Hippodrom-Zeltes läuft bereits seit einem Jahr ein Steuerstrafverfahren. Dies sei jedoch nicht der Grund für die jetzige Kontrolle gewesen. Nach der Aktion gab ein Zollsprecher ebenfalls bekannt, dass beim Hippodrom-Personal alles in Ordnung gewesen sei. Bei der Security-Firma hätten sich allerdings Anhaltspunkte auf Mindestlohnverstöße und den Verdacht der Scheinselbstständigkeit ergeben.

Düsseldorf: Sterneköche im Supermarkt

Sterneküche zwischen Dosensuppen und Wursttheke? Kein Problem im Düsseldorfer Edeka-Markt Zurheide, denn dort fand am Wochenende zum dritten Mal das Gourmet-Festival statt. Ob Harald Wohlfahrt, Nelson Müller oder Ralf Zacherl – einige der bekanntesten Köche Deutschlands verwöhnten die über 1.000 Gäste an den kleinen Kochständen, die überall im Markt verteilt waren. Doch nicht nur die Besucher waren begeistert: Veranstalter Heinz Zurheide zeigte sich in einem Interview mit der Rheinischen Post sehr zufrieden. Er plane bereits das nächste Festival, so der Unternehmer. Diesmal mit ganz bestimmten Köchen, mehr wollte er noch nicht verraten. 

Hessen: Tragödie bei Gasthausbrand

Bei einem Brand in einem Gasthaus im nordhessischen Lichtenfels (Landkreis Waldeck-Frankenberg) sind in der Nacht zu Montag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die dpa berichtete, konnte die angerückte Feuerwehr zwar die Flammen selbst löschen, für die Opfer kam leider jede Hilfe zu spät. Der Hausbesitzer hatte sich retten können und wurde in eine Klinik eingeliefert. Das Schicksal von zwei Frauen und zwei Kindern, die in dem Haus wohnten, ist hingegen ungewiss. Das einsturzgefährdete Haus darf nicht betreten werden und erschwert so weitere Rettungsarbeiten.

Finanzministerium: reduzierte Mehrwertsteuer für alle gelieferten Speisen

Caterer, Pizzadienste, Essen-auf-Rädern-Anbieter dürfen sich schon mal freuen: Das Bundesfinanzministerium plant, dass für alle Außer-Haus-Lieferungen von Speisen nur der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben statt 19 Prozent gelten soll – unabhängig davon, wie aufwendig diese zubereitet sind. Am 1. Januar 2013 soll die Regel in Kraft treten. Das geht aus dem Entwurf eines Schreibens der Behörde hervor. Von dieser Regel würden vor allem die Caterer profitieren, die Seniorenheime oder Kitas beliefern, aber auch Pizza-Dienste. Denn im laufenden Jahr kursierten immer wieder Berichte in den Medien, die besagten, die Mehrwertsteuer bei Lieferungen könnte eventuell steigen. Ausgenommen von der niedrigen Steuer bleiben allerdings solche Dienstleistungen, die über reine Essenslieferungen hinaus gehen, wie ein Partyservice mit Bedienung und Essensausgabe. Damit das Wirrwarr ein Ende findet, fordert der DEHOGA weiter einen einheitlich reduzierten Mehrwertsteuersatz für alle Speisen.

Wiesn: Berauschende Eröffnung

Und schon ist es wieder soweit – die Wiesn ist in vollem Gang. Mit souveränen zwei Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Christian Ude am Samstag das 179. Oktoberfest eröffnet. Die erste Maß Bier bekam nach alter Tradition der bayerische Ministerpräsident. Bisher geht die Stadt München von 850.000 Besuchern am Auftaktwochenende aus. In den Vorjahren waren es eher eine Million. Trotz gestiegener Bierpreise, die Maß kostet zwischen 9,10 Euro und 9,50, gab es bereits drei Stunden nach dem Start den ersten Totalausfall. Ein 16-jähriger Niedersachse sei gegen 15 Uhr in einem Festzelt zusammengebrochen, teilte das Bayerische Rote Kreuz am Wochenende mit. Im Gegensatz zum letzten Jahr eine deutliche Verbesserung: Da erwischte es den ersten bereits drei Stunden vor dem Anstich. Auf dem Oktoberfest im letzten Jahr gingen insgesamt sieben Millionen Maß Bier, 530.000 Brathendl und 117 Ochsen über den Tresen.

Hygiene: Vinzenzmurr lenkt ein

Die bayerische Großmetzgerei Vinzenzmurr hat in der Diskussion um Hygienemängel eingelenkt, die von der Stadt München verhängten Bußgelder wurden akzeptiert. Dies teilte das Familienunternehmen in einer Pressemitteilung mit. Die Metzgerei hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe zunächst noch auf Angriff geschaltet: Gegen die Bescheide ging es vor Gericht, eine Veröffentlichung durch die Stadt sollte verboten werden. Nun aber die Kehrtwende. Um die Kunden nicht weiter zu verunsichern, habe man sich dazu entschlossen, die Bußgelder zu akzeptieren. Die gerichtliche Auseinandersetzung solle insgesamt beendet werden.

Belohnung ausgesetzt: Rolf Eden will beim Sex ins Jenseits

Der Berliner Hotelierssohn und ehemalige Discothekenbetreiber Rolf Eden bleibt Playboy bis zuletzt. Dem Magazin Focus teilte der 82-jährige jetzt mit, dass er beim Sex sterben wolle. Damit will „the big Eden“ auch seinem Vater nacheifern, dem, der Legende nach, gleiches Schicksal widerfuhr. Der Akt will natürlich geplant sein: Eden, der sieben Kinder mit sieben Frauen zeugte, hat gleich einmal eine fünfstellige Summe für das begleitete Sterben ausgelobt. Das Geld bekommt die Dame, die ihn auf seinem Weg ins Jenseits begleitet. Ob es ein offizielles Casting geben werde, lies Eden offen.

Cocoon: Neues Konzept soll Zukunft sichern

Der berühmte Frankfurter Cocoon-Club ist pleite. Zunächst waren es nur Gerüchte, jetzt spricht schon der Insolvenzverwalter: Sein Ziel sei es, den Club wieder zu alter Stärke zu führen, erläuterte Frank Mößle der Frankfurter Neuen Presse. Alle Veranstaltungen würden wie geplant durchgeführt. Neben Auftritten wie dem des Star-DJs Paul van Dyk Ende September, sollen auch neue Partyreihen für mehr Gäste sorgen. Eine große Werbekampagne im Internet, in Print und Radio wird zudem für eine größere Öffentlichkeitswirkung sorgen.  

Gütersloh: Feiern trotz Behinderung

Auf einen ganz besonderen Abend freut sich heute die Diskothek Recall in Gütersloh: Die Lebenshilfe feiert ihren 50. Geburtstag. Zu diesem Anlass sind alle Menschen mit Behinderung, deren Freunde und Verwandte zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Wie Ralf Bussian von der Lebenshilfe gegenüber der Lokalzeitung Glocke betonte, wollten sie etwas ganz besonderes machen: eine große Party fernab von Wohnheim- und Werkstatträumen. Sowohl Lebenshilfe als auch das Recall hoffen nun auf viele Gäste.

Heizpilze: Bald auch in Kiel verboten?

Der Winter rückt unaufhaltsam näher. Und mit ihm frierende Gäste in der Außengastronomie. Doch was vor einigen Jahren noch für Wärme sorgen konnte, ist heutzutage fast überall verboten: der Heizpilz. Der hohe Kohlendioxidausstoß war Umweltschützern einfach zu viel, so verschwanden sie nach und nach aus dem Stadtbild. Und dieses Schicksal könnte bald auch in Kiel zu beobachten sein. Die Partei Die Linke will bereits im November einen entsprechenden Antrag in die Ratsversammlung einbringen, erste Rückendeckung, wenn auch unter Vorbehalt, gab es von den Grünen. Die wären jedoch auch mit einer Begrenzung der Heizpilze einverstanden.

Chaîne des Rôtisseurs: Deutsche Christina Merz bester Jungkoch der Welt

Deutschland ist Weltmeister! Nicht im Fußball, aber am Herd: Bei der Jungkoch-Weltmeisterschaft der Chaîne des Rotisseurs setzte sich Christina Merz vom Lufthansa Training und Conference Center gegen die Konkurrenz aus 22 Ländern durch. Die junge Deutsche verwies das Mutterland der Gourmets, Frankreich, auf Platz zwei. Rang drei belegt Südafrika. In der IHK in Berlin galt es, aus einem zuvor unbekannten Warenkorb, ein Drei-Gänge-Menü zu kochen, das von einer internationalen Profiköche-Jury bewertet wurde.

Leaders Club Award: Wer gewinnt die goldene Palme?

Im Festsaal des Hofbräuhauses verleiht der Leaders Club in diesem Jahr zum elften Mal seinen Award für neue, herausragende Gastro-Konzepte. Die Nominierten stehen bereits fest: Aus Berlin das Meisterstück von Frank Waldecker und der Gourmet Liner von Benjamin Thompson, aus Salzburg Brandtner und seine Leit´ von Stefan Brandtner, aus München die Bar Reichenbach von AJ Menexes, aus Frankfurt das VaiVai von Tim Plasse, sowie aus Düsseldorf Dr. Thompson´s von Rainer Wengenroth. Wohl gewohnt kurzweilig, werden Vanessa Koch und Tim Mälzer das Branchenevent erneut moderieren.

Subway: Hacker-Angriff aufgeklärt

Einer der größten Hacker-Angriffe der letzten Jahre ist aufgeklärt. Zwei Männer aus Rumänien bekannten sich vor einem US-amerikanischen Gericht schuldig, an dem Angriff im vergangenen Dezember auf die Sandwich-Kette Subway beteiligt gewesen zu sein. Der digitale Raubzug hatte zu einem geschätzten Schaden von mehr als zehn Millionen US-Dollar geführt, da fast 150.000 Kreditkartendaten betroffen waren. Sicherheitsexperten des IT-Unternehmens Sophos hatten anschließend die digitalen Standards bei Subway kritisiert, Computer hätten unsichere Software und leicht zu erratende Passwörter verwendet.

Last Minute Caffè Latte: Starbucks kooperiert mit L’TUR

Kunden des Reisebüros L’TUR können in Baden-Baden zukünftig beim buchen des Urlaubs auch noch Kaffee schlürfen. Dafür zieht Starbucks im L’TUR-Shop im Baden-Badener Shopping Cité ein, und es verbinden sich erstmals Reisebüro und "Coffee House". Ist das Konzept erfolgreich, sind weitere gemeinsame Standorte geplant.

Österreich: Nun auch Nudeln bei McDonald´s

McDonald´s war schon immer dafür bekannt, die Produktpalette den kulinarischen Vorlieben des jeweiligen Gastlandes anzupassen. Es gibt Reis in Thailand, Curry in Indien und nun eben Nudeln in Österreich. Die neuen McNoodles, die ab dem 20. September zu haben sind, spiegeln zwar nicht unbedingt die Vorliebe der Österreicher für gekochte Teigwaren wider, aber sehr wohl den Trend zur Nudelbox, die auch hierzulande immer beliebter wird. Es sei allerdings vorgesehen, dass die Nudeln nur zwei bis drei Monate im Programm bleiben werden, so eine Sprecherin der amerikanischen Fastfood-Kette.

Köln lässt nicht locker: Rote-Teppiche-Gebühr für Discos?

Nachdem der Stadt Köln gerade die Bettensteuer um die Ohren fliegt und die Diskussion um eine Steuer für Warteschlagen vom Tisch schien, gibt es nun einen neuen Plan, der nicht minder blamagetauglich daher kommt. Die Erfinder der Matratzenmaut diskutieren eine Nutzungsabgabe für rote Teppiche, Baldachine und Absperrungen vor Discotheken. Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, habe Grünen-Ratsherr Andreas Wolter eine solche Steuer im Finanzausschuss mit der Gleichbehandlung aller begründet, die städtischen Grund und Boden für ihr Geschäft nutzten. Schließlich zahle ja auch ein Gemüsehändler für seinen Stand. Die Verwaltung wolle die Anregung nun prüfen, so der Bericht.

Alex: Rekordgewinn treibt Expansion voran

Die Alex-Betriebe von Mitchells & Butlers laufen glänzend. Es wird mit zweistelligen Zuwachsraten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn gerechnet. Das Freizeitgastronomie-Konzept Alex zählt in Deutschland knapp 40 Betriebe. Und es verwundert nicht, dass das britische Unternehmen weiter wachsen will. Gesucht werden Toplagen mit mindestens 500 Quadratmetern Gastfläche in Städten über 100.000 Einwohnern. Wer also noch ein Plätzchen übrig hat ...

Vollrausch: Jugendliche trinken weniger, junge Männer saufen weiter

Seit fast drei Jahren läuft die Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Und in dieser Woche zog die Direktorin der Zentrale Bilanz: Sie werte die Kampagne als „großen Erfolg“, sagte Elisabeth Pott. So trinken die ganz jungen Menschen und die Mädchen im Jugendalter weniger als früher: Die Anzahl der 12- bis 17-jährigen, die mindestens einmal im Monat „Rauschtrinken“ praktizieren, sei auf 15,2 Prozent deutlich gesunken. 2008 habe dieser Anteil noch bei 20,4 Prozent gelegen. Während der Anteil in dieser Altersgruppe sank, stieg er bei den 18- bis 25-jährigen deutlich an. Trotz teurer Plakate und Kinospots trinken besonders junge Männer praktisch unverändert weiter.

Michael Käfer: „Die Schickeria ist tot“

Einst wurde sie besungen und landete sogar auf den ersten Plätzen der Hitparaden: die Münchner Schickeria. Glaubt man dem Promiwirt Michael Käfer, ist von legendären Partygesellschaft an der Isar nicht mehr viel übrig. Die Münchner feierten heute längst nicht mehr so exzessiv wie früher, die Schickeria sei tot, sagte Käfer dem Nachrichtenmagazin Focus. Der Mitinhaber der Nobeldisco P1 will sich trotzdem nicht beklagen. Seine Firma setze im Jahr 125 Millionen Euro in den Sparten Handel, Event, Gastronomie und mit Lizenzen um, sagte Käfer dem Bericht zufolge.

Wiesn: Die Maß ist voll. Meistens.

Beim Bier hört der Spaß auf. Vor allen Dingen in Bayern. Vor allem, wenn es um das Oktoberfest geht. Der Verein gegen betrügerisches Einschenken, den es wirklich gibt und der rund 4.000 Mitglieder zählt, hat nun die Abschaffung der Toleranzgrenze beim Einschenken gefordert. Der Vereinspräsident rechnete vor, dass den Oktoberfestbesuchern durch die systematische Ausnutzung der Toleranz ein Schaden von mehr als fünf Millionen Euro entstehen würden. Rein rechnerisch, versteht sich.