Elsässischer Sterne-Koch Émile Jung gestorben

| Gastronomie Gastronomie

Der französische Sterne-Koch Émile Jung ist tot. Jung war ein Aushängeschild der elsässischen und der französischen Gastronomie und jahrelang Chefkoch des Restaurants «Au Crocodile» in Straßburg. Bei der Bekanntgabe der neuen Auszeichnungen des französischen Gastronomieführers «Guide Michelin» würdigte Gwendal Poullennec, der Chef der Feinschmecker-Bibel, ihn am Montag mit den Worten, Jung habe die französische Gastronomie und die elsässische Region hochgehalten. Monique Jung bestätigte den Tod ihres Ehemannes auf Facebook. Nähere Angaben gab es zunächst nicht.

Jung hatte während seiner Karriere drei Michelin-Sterne für seine Kochkünste erhalten. Lokale Medien machten unterschiedliche Angaben zu Jungs Alter, das mit 78 und 79 Jahren angegeben wurde.

Das Restaurant «Au Crocodile» in Straßburg hatte erst in der vergangenen Woche nach mehrmonatigen Renovierungsarbeiten wieder seine Türen für Gäste geöffnet. Jung hatte dort bis 2009 als Chefkoch die Führung inne. Er hatte das Restaurant 1971 gemeinsam mit seiner Ehefrau übernommen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

NRW erlaubt Buffets und Frühstücksbuffets

Ran ans Buffet: Eine neue Verordnung in Nordrhein-Westfalen macht möglich, was anderswo in Hotellerie und Gastronomie untersagt ist: Unter strengen Auflagen sind auch Buffets und Frühstücksbuffets wieder zulässig, am Tisch sind jedoch nur Tellergerichte erlaubt.

Corona-Falle: Gerstner, Hirschberger und Rosin wollen Restaurants retten

Beraterin Eva-Miriam Gerstner, Hans-im-Glück-Gründer Thomas Hirschberger und Sternekoch Frank Rosin gehen jetzt gemeinsam auf Rettungsmission. „Raus aus der Corona-Falle“ ist das Motto der Sendungen, die seit letzter Woche von Kabel Eins gedreht werden.

Palazzo: Spielzeiten in Hamburg und Berlin auf 2021 verschoben

Die Gourmet-Theater-Show der Spitzenköchin Cornelia Poletto vor den Hamburger Deichtorhallen wird, wegen der Corona-Pandemie, in diesem Jahr ausfallen. Auch in der Hauptstadt wird das „Fest für alle Sinne“ auf den Herbst 2021 verschoben.

Gäste-Registrierung: Berliner Beauftragte für Datenschutz konkretisiert Vorgaben

Der Berliner Senat empfiehlt Restaurants dringend, Besucher zu registrieren. Nun hat die Datenschutzbeauftragte der Hauptstadt die Vorschläge konkretisiert. Demnach sollten die Daten für jede Person auf einem gesonderten Blatt erfasst werden. Nach vier Wochen muss vernichtet werden.

Regenwetter vermiest Wiener Wirten den Gastro-Neustart

Das hatten sich die österreichischen Gastwirte sicher anders ausgemalt: Nach einer 59 Tage langen Corona-Pause hat das Wetter den Gastronomie-Neustart in der Alpenrepublik getrübt. Regenwetter und Temperaturen um 10 Grad hielten am Freitag etwa in der Hauptstadt Wien viele Menschen fern.

NRW: Masken für Gäste bei zu wenig Platz in Restaurants

Für Restaurants, Cafés und Kneipen hat in dieser Woche die neue Normalität begonnen. Wo nicht ausreichend Abstand eingehalten werden kann, sollen Gäste in Restaurants notfalls Schutzmasken tragen.

Restaurants starten im Südwesten mit Existenzängsten

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause darf die Gastronomie im Südwesten ab Montag jedenfalls teilweise wieder den Betrieb aufnehmen. Doch die Unsicherheit ist groß. Tausende -Betriebe stehen laut Dehoga vor dem Aus.

«Wie zu DDR-Zeiten»: Kneipen, Biergärten und Lokale öffnen in Sachsen

Etwas Skepsis ist noch da. Doch die Freude und Erleichterung über den Neustart überwiegt. In Leipzig sind viele Biergärten schon gut gefüllt. Einige Inhaber nahmen die Vorschriften schmunzelnd: Platzierung «wie zu DDR-Zeiten».

Brandenburg: Erste Bilanz von Café - und Restaurant-Betreibern durchwachsen

Auf diesen Tag haben Gastronomen lange gewartet. Cafés und Restaurants dürfen auch in Brandenburg wieder öffnen. Eine erste Bilanz fällt verhalten aus. Gastronomen kritisieren uneinheitliche Reglungen.

Berliner genießen erstmals wieder Restaurantessen in der Krise

Erstmals in der Corona-Krise können Restaurants wieder öffnen. Viele Betriebe stellten am Freitag Tische in die Sonne - und die Berliner nahmen die Möglichkeit dankbar an. Für ein offizielles Fazit ist es allerdings zu früh.