Gault&Millau in Österreich mit fünfter Haube

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Seit 40 Jahren gibt es in Österreich schon den Gault&Millau. Nun erweitert der Restaurantführer die eigene Bewertungsskala und spendiert dem Alpenland eine fünfte Haube. Damit folgt der Guide dem französischen Vorbild, dort wurde die fünfte Haube bereits vor Jahren eingeführt. Begründet wurde der Schritt mit der wachsenden Anzahl an Spitzenrestaurants im Land, die eine differenziertere Bewertungsskala notwendig machen. Die fünfte Haube in Österreich trägt zudem zu einer besseren internationalen Vergleichbarkeit bei.

„Um einer international agierenden und immer stärker werdenden Marke Rechnung zu tragen, müssen wir Lizenznehmer nicht nur alle an einem Strang ziehen, sondern auch das selbe System anwenden“, erklärte Gault Millau Österreich Herausgeber Karl Hohenlohe den Schritt zur neuen Bewertungsskala.


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Los gehen soll es mit dem neuen Bewertungssystem in Österreich bereits mit dem nächsten Guide 2020, der im kommenden Herbst veröffentlicht wird. Dabei wird das Punktespektrum für den Haubenbereich ausgeweitet. Der Einstieg beginnt bereits mit 11 Punkten, fünf Hauben gibt es ab 19 Punkten. Betriebe, die bisher mit 13 Punkten die erste Haube erlangen konnten, werden in Zukunft also mit 11 Punkten bewertet. Gute Restaurants, deren Küche sich jedoch nicht ganz auf Haubenniveau befindet, werden in Hinkunft mit 10 beziehungsweise 10,5 anstatt wie bisher mit 12 oder 12,5 Punkten bewertet. 

„Wir verlassen das bewährte System zwar mit etwas Wehmut, weil uns die 4-Haubenskala in Herz und Blut übergegangen ist. Gleichzeitig ergibt sich für uns durch das erweiterte Punkte- und Haubensystem jedoch die Möglichkeit, noch genauer und differenzierter zu bewerten. Gerade im 2- und 3-Haubenbereich erscheint uns das besonders sinnvoll und wird den Gästen eine noch bessere Orientierung bieten“, erklärt Chefredakteurin Martina Hohenlohe.


 

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