McDonald's kommt Franchisenehmern finanziell entgegen

| Gastronomie Gastronomie

McDonald's verzichtet in der Corona-Krise auf einen Teil der Zahlungen seiner Restaurantbetreiber in Deutschland. Ihnen wurden die Pacht- und Franchisegebühren für März und April gestundet, ein Teil der Miete auch erlassen, wie die «Wirtschaftswoche» berichtet.

Zudem plant der Burgerbrater eine Werbeoffensive. Hintergrund sei, dass von Montag an wieder in allen Bundesländern auch die Innenräume der Schnellrestaurants genutzt werden können, sagte ein Sprecher am Freitag.

Die meisten der 1480 McDonald's-Restaurants in Deutschland werden von rund 200 Franchisenehmern betrieben. Dem Bericht zufolge verzichtet das Unternehmen nun vorübergehend auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Über zusätzliche Hilfen solle im Einzelfall entschieden werden.

In der Krise hatte McDonald's versucht, möglichst viel über die Drive-In-Schalter zu verkaufen. Den Wegfall in den Innenräumen habe man damit aber bei weitem nicht kompensieren können, sagte Deutschland-Chef Holger Beeck dem Blatt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Offenbar Corona-Ausbruch nach Restaurant-Besuch in Leer in Niedersachsen

Bei einem Restaurantbesuch im Landkreis Leer in Niedersachsen haben sich offenbar sieben Menschen mit dem Coronavirus infiziert. «Die Infektionen stehen vermutlich in Zusammenhang mit einem Besuch in einem Lokal», teilte der Landkreis am Freitag mit.

Jonathan Kartenberg engagiert Daniel Achilles als Partner für die Küche im eins44

Mit dem in der Vergangenheit zweifach besternten Spitzenkoch Daniel Achilles stellt eins44​​​​​​​ Betreiber Jonathan Kartenberg seinem Küchenchef Tim Tanneberger eine Berliner Größe an die Seite. Mit der Rückkehr aus dem verordneten Shutdown startet auch das neue Konzept.

Zum Wohl der Gaststätten: Magdeburg schmeißt mobile Snack- und Bierwagen raus

Magdeburgs will bis auf Weiteres keine mobilen Getränke- und Snackstände mehr zulassen. So solle verhindert werden, dass die mobilen Wagen den Lokalen in der Stadt Konkurrenz machten. Gaststätten seien für die Stadtentwicklung lebensnotwendig.

Hygieneexperte: Restaurantgäste sollten möglichst draußen sitzen

Nach wochenlangen Corona-Maßnahmen werden die Regeln für Restaurants und Cafés gelockert. Ein Hygieneexperte sagt, dass Gäste möglichst draußen sitzen sollten. Wie das in Betrieben ohne Terrasse funktioniert, bleibt aber offen.

Berlins Wirtschaftssenatorin warnt Wirte: Lockerungen abhängig von Entwicklung

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hat die Gastwirte der Hauptstadt um die verantwortungsvolle Einhaltung der coronabedingten Regeln gebeten. Die Lockerungen nach dem Shutdown in der Gastronomie seien abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie.

Vatertag: Wirte und Polizei rufen zu Vernunft und Achtsamkeit auf

Mit Blick auf traditionelle Bollerwagentouren am Vatertag rufen Gastronomen und Polizei zu Vernunft und Achtsamkeit auf. Denn auch an Christi Himmelfahrt gelten die wegen der Corona-Pandemie verfügten Kontaktbeschränkungen.

Sternekoch Bourgueil: «Ich habe Scheiße gebaut»

Nach Rassismus-Vorwürfen gegen den Star-Koch Jean-Claude Bourgueil hat der Guide Michelin das Düsseldorfer Edel-Restaurant «Im Schiffchen» aus seinem Online-Guide gestrichen. Jetzt äußerte sich Bourgueil im Interview zu den Geschehnissen und zu dem Schritt des Restaurantführers.

Fazit nach einer Woche Gastronomie in NRW: Nur Bruchteil der Einnahmen

In Nordrhein-Westfalen haben nach der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen mehr als 90 Prozent der gastronomischen Betriebe wieder geöffnet. Viele erzielen aber nur einen Bruchteil ihrer früheren Einnahmen.

Berlin öffnet mehr Gehwege und Straßen für Gastronomen

Nachdem München gerade mehr Gastronomie auf öffentlichen Flächen erlaubt hat, geht Berlin einen vergleichbaren Weg. Hauptstadt Gastronomen sollen ihre Gäste in der Corona-Pandemie verstärkt auch auf Gehwegen, Parkplätzen oder Straßen bewirten können.

NGG appelliert an Gäste: Jedes Bier zählt!

Die Gastronomie im Südwesten hat wieder offen - und verlangt nicht nur den Wirten, sondern auch den Gästen einiges ab. «Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier», so die NGG.