Niederländisches Konzept Zusje startet in Deutschland

| Gastronomie Gastronomie

Das in den Niederlanden erfolgreiche Gastronomiekonzept Zusje expandiert nach Deutschland. Die Eröffnung des ersten deutschen Standorts ist für Mitte Februar des kommenden Jahres vorgesehen und markiert gleichzeitig die 41. Filiale des Unternehmens. Als Standort wurde eine zentrale Lage am Aachener Markt ausgewählt.

Das Konzept, dessen Leitspruch „Taste. Cheer. Enjoy.“ lautet, zielt darauf ab, neben der Kulinarik vor allem das gesellige Miteinander in den Vordergrund zu stellen.

Fokus auf kleine Gerichte und Atmosphäre

Das Speisenangebot umfasst über 70 Tapas-artige Gerichte, die stets frisch zubereitet werden. Die bewusste Entscheidung für kleinere Portionsgrößen soll den Gästen ermöglichen, über die gesamte Dauer ihres Aufenthalts hinweg eine Vielzahl unterschiedlicher Speisen zu probieren und eine lockere Esskultur zu fördern.

Die Gestaltung der Restaurants ist darauf ausgerichtet, eine einladende Atmosphäre zu schaffen, in der sich Gäste wohlfühlen und länger verweilen. Elemente wie funkelnde Kronleuchter, weiche Sofas und warme Beleuchtung tragen zum Ambiente bei. Ein wiederkehrendes Gestaltungselement sind Uhren mit stillstehenden Zeigern, welche die Idee der Entschleunigung und des unbegrenzten Zeitgenusses bei Zusje symbolisieren sollen.

Gründer Peter Smits erläutert die Grundidee: „Die Idee war von Anfang an, einen Ort zu schaffen, an dem man nicht hetzt, sondern bleibt. Unsere Gäste probieren viele kleine Gerichte, lassen sich überraschen und genießen einfach die gemeinsame Zeit. Dass dieses Konzept in den Niederlanden so eingeschlagen ist, hat uns selbst überwältigt – und ich freue mich sehr, es jetzt nach Aachen zu bringen.“

Partnerschaft mit Gustoso Gruppe für den Deutschlandstart

Die Expansion auf den deutschen Markt erfolgt in Kooperation mit der Gustoso Gruppe, die das Konzept in Deutschland etablieren will. Das Unternehmen sieht in dem Zusje-Konzept eine vielversprechende Ergänzung für die Gastronomiebranche (Tageskarte berichtete).

Nico Engel, CEO der Gustoso Gruppe, kommentiert den Deutschlandstart: „Zusje ist mehr als ein Restaurant – es ist ein Erlebnis, das Menschen zusammenführt. Die Mischung aus Kulinarik, Design und Atmosphäre ist einzigartig. Wir sind überzeugt, dass die Gäste in Aachen dieses besondere Konzept lieben werden. Für uns ist das der Auftakt zu einer spannenden Expansion in Deutschland.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach der Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos in Crans-Montana steht fest: Viele derjenigen, die es nicht mehr lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kanton Wallis berichtet.

Die Strukturkrise im britischen Gastgewerbe hat sich im vergangenen Jahr weiter verschärft. Neue Daten belegen eine kontinuierliche Verringerung der Betriebszahlen, während die Branche vor einer massiven Erhöhung der steuerlichen Belastung steht.

Ein Blick in die Küche zeigt manchmal, was Gäste nie sehen sollen: Mäusekot auf Fensterbänken, Keime in Blumenerde und Gastronomen in der Bredouille. Ein Stuttgarter Lebensmittelkontrolleur erzählt.

Feuerwalze, Wunderkerzen, offene Fragen: Was hat die Tragödie von Crans-Montana ausgelöst? Hinweise darauf geben Berichte von Überlebenden. Verzweifelte Familien suchen nach Antworten.

In der Silvesternacht ist im Schweizer Wintersportort Crans-Montana ein verheerendes Feuer in einer Bar ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben der Kantonspolizei Wallis kamen bei dem Unglück rund 40 Menschen ums Leben. Weitere 115 Personen wurden verletzt, ein Großteil von ihnen schwer.

Ab Januar 2026 gilt in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen. Die Umstellung erfordert von Betrieben eine präzise Anpassung der Kassensysteme und eine klare Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen. Wir fassen die wichtigsten Regeln für die Praxis zusammen.

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.