Hotelimmobilien

Hotelimmobilien

Das Hotel als Betreiberimmobilie rückt immer mehr in den Fokus privater und vor allem institutioneller Investoren. In der Vergangenheit wurden Hotelimmobilien lediglich Anlageportfolios beigemischt oder als Ersatzinvestition für beispielsweise Büroimmobilien angesehen. Die Hotelimmobilie hat sich nun als eine eigenständige Asset-Klasse auf dem deutschen Anlagemarkt etabliert.

Aktuelle Nachrichten zu Hotelimmobilien

In den ersten neun Monaten 2014 sind am Hotelimmobilienmarkt in Deutschland 1,95 Milliarden Euro investiert worden. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahreszeitraums von 1,07 Milliarden Euro um 83 Prozent gesteigert. Das Gesamtergebnis aus dem Jahr 2013 wurde ebenfalls bereits um 13 Prozent übertroffen. Das geht aus einer Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE hervor.

Rekorde über Rekorde – die österreichische Tourismuswirtschaft legt alljährlich deutlich zu. Wohin geht der Trend? Fließen die Investitionen nach dem Boom der Hotelneubauten in der Bundeshauptstadt nun in die Bundesländer und deren attraktive Städte? Der Hotelimmobilienspezialist Christie + Co beleuchtet in einem Überblick die Entwicklungstrends der Hotelmärkte: Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz und Linz.

Auch bei Steigenberger wird an die Zukunft gedacht – das Unternehmen möchte das Portfolio verbreitern. Derzeit werde intensiv an einer zwischen den Marken Steigenberger und InterCity angesiedelten Mittelklassemarke gearbeitet, wie ein Manager anlässlich des Deutschen Hotelimmobilien-Kongresses verriet. Das Kind habe zwar noch keinen konkreten Namen, es gebe aber schon konkrete Gespräche über Standorte. Zudem gebe es Planungen für eine Marke unterhalb von InterCity. Dieses Projekt habe jedoch nicht die höchste Priorität.

Investoren, Eigentümer und Projektentwickler im Hotelimmobilienmarkt sehen den kommenden Monaten optimistisch entgegen. Das zeigt eine Studie, die der Brancheninformationsdienst „hospitalityinside.com" und die Fondsgesellschaft Union Investment gemeinsam initiiert haben. 51,6 Prozent der Teilnehmer bezeichneten die aktuelle Marktsituation für das eigene Geschäft als „gut", 22,5 Prozent als „zufriedenstellend". 16,1 Prozent bewerten die Situation „sehr gut". Eine Studie des Beratungsunternehmen PwC stützt die positive Stimmung. Diese Untersuchung von 18 wichtigen europäischen Städten zeigt, dass die Branche in den kommenden zwei Jahren ihre Auslastung verbessern und die Erlöse steigern kann.

Eine aktuelle Studie von Hotelimmobilienberater Christie & Co. und STR Global nimmt den Hotelmarkt an den fünf führenden europäischen Flughäfen unter die Lupe. Ergebnis: Der Bau neuer Hotels an den Flughäfen in Frankfurt, Amsterdam und Paris erlebe einen Wachstumsschub. Doch nur die Hotellerie am Flughafen Frankfurt könne darüber hinaus auch mit einer Steigerung der Logiserlöse pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) und einem Plus von zwölf Prozent punkten.

Internationale Investoren, heimische Versorgungswerke und vermögende Privatleute kaufen sich immer stärker in deutsche Hotelimmobilien ein. Obwohl der Wettbewerb um rentable Objekte groß ist, wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Hotelimmobilien im Wert von 734 Millionen Euro verkauft. Das Maklerhaus CBRE will eine Verdreifachung des Transaktionsvolumens festgestellt haben.

Der Hotelimmobilienmarkt in Deutschland hat wieder Fahrt aufgenommen. Gingen in der ersten Hälfte des Jahres 2012 in Deutschland Hotels im Gesamtwert von 200 Millionen Euro über den Tresen, so erhöhte sich das Investitionsvolumen bereits im dritten Quartal auf 335 Millionen Euro. Für das Jahr 2013 rechnen Experten mit einer Transaktionssumme von über 700 Millionen Euro. Vor allen Dingen institutionelle Anleger pumpen ihr Geld in den deutschen Hotelmarkt. Daher wechseln nun auch große Hotels wieder den Eigentümer.

Hotelimmobilien haben ihren Preis, besonders wenn sie in Moskau unweit des Roten Platzes liegen. So kam das legendäre 5-Sterne-Hotel Metropol, von dessen Balkonen bereits Lenin mehrere Reden an das Volk gehalten hatte, jetzt unter den Hammer. Die Nobelherberge mit 362 Zimmern, darunter 72 Suiten, brachte der Stadt Moskau 8,7 Milliarden Rubel in die Kasse. Die umgerechnet 215 Millionen Euro wurden von einem russischen Unternehmen auf den Tisch gelegt.