Hotellerie

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„Aus“ wegen Corona: Geisel Privathotels schließen Anna-Hotel in München

Das nächste Stadthotel schließt wegen drastischer Umsatzeinbrüche durch die Corona-Pandemie. Die Geisel Privathotels machen das Anna-Hotel in München zum Jahresende dicht. Im Sommer hatte die Gruppe bereits das „Aus“ des Zwei-Sterne-Restaurant Werneckhof by Geisel verkündet.

Bericht: Premier Inn Mutter Whitbread plant Abbau von 6.000 Stellen

Premier Inn ist in Deutschland weiter auf Expansionskurs. Doch der britische Mutterkkonzern Whitbread plant jetzt den Abbau von bis zu 6.000 Arbeitsplätzen. Eine Kapitalerhöhung in Höhe von einer Milliarde Pfund wurde bereits durchgeführt.

Leo Apartments Miesbach eröffnet - 6,5 Millionen Euro investiert

Mit den Leo Apartments Miesbach hat südlich von München ein neues Boardinghouse eröffnet. Rund 6,5 Millionen Euro wurden investiert. Die Apartments liegen auf dem Gelände des benachbarten Best Western Premier Bayerischer Hof Miesbach, an das sie organisatorisch angeschlossen sind.

Nächste Corona-Schließung: Accor macht Swissôtel in Zürich dicht

Das Swissôtel am Bahnhof Zürich Oerlikon ist bald Geschichte. Wie die Accor-Gruppe bestätigt, wird das mit 347 Zimmern achtgrößte Hotel der Schweiz geschlossen. Laut Bericht der Zeitung „BLICK“ verlieren alle 270 Mitarbeiter bis Ende November ihren Job.

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Corona-Krise: «Prinz von Hessen» schließt Grandhotel «Hessischer Hof» in Frankfurt endgültig

Das Grandhotel «Hessischer Hof» an der Frankfurter Messe wird geschlossen. Die Unternehmensgruppe «Prinz von Hessen» begründete den Schritt mit hohen Verlusten in Folge der Corona-Pandemie. 63 Mitarbeitern soll nun gekündigt werden.

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Hotel Klosterbräu in Seefeld bietet Mitarbeitern 30.000 Euro fürs gesund bleiben

Das Wellness-Hotel Klosterbräu & Spa in Seefeld in Tirol geht ungewöhnliche Wege, um die Mitarbeiter zu motivieren, achtsam mit dem Thema Corona umzugehen: Bleiben alle Mitarbeiter bis November infektionsfrei, erhalten sie zu gleichen Anteilen einen Bonus von 30.000 Euro.

Hyatt: Expansion in neue Märkte

Hyatt Hotels & Resorts hat neue Märkte im Blick. Wie das Unternehmen bekannt gab, seien Eröffnungen in Armenien (2013), Kambodscha (2013), Sri Lanka (2014) und Uruguay (2015) geplant. Mit der Eröffnung des Hyatt Place Jerewan in Armenien werde zudem das erste Hyatt Place außerhalb der Vereinigten Staaten eröffnet. Das Angebot der neuen Hotels richtet sich sowohl an Geschäfts- wie auch an Freizeitreisende.

Dresden: Volle Betten dank des Weihnachtsmarkts

Die Dresdner Hotellerie freut sich auf die Adventszeit – dank der Weihnachtsmärkte ist gerade im Stadtzentrum kaum noch ein freies Bett zu finden. Sie könnten theoretisch einige Zimmer zwei oder drei Mal verbuchen, so Stephan Becker vom Taschenberg Palais Kempinski im Interview mit den Dresdner Nachrichten. Die Stadt hätte sich in den vergangenen Jahren einen sehr guten Ruf als Weihnachtsstadt erarbeitet. Eine Ursache dafür sei auch die großflächige Kampagne des Dresden Marketings.

Bettensteuer-Irrwitz: Kommunen beschließen neue Abgaben

Immer mehr Kommunen wollen, trotz der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, nicht auf die begehrten Einnahmen der Bettensteuer verzichten. So wurde zu Beginn der Woche in Oldenburg eine entsprechende Satzung verabschiedet, die im Gegensatz zur vorherigen Variante nur noch Privatreisende abkassieren wird. Auch in Thüringen planen, laut Dehoga, die Kommunen, an der Steuer festzuhalten und ihre Satzungen rückwirkend rechtskonform zu gestalten. Dies sei rechtlich jedoch sehr fraglich, betonte Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer Dehoga-Thüringen. Lediglich Jena hatte die Steuer nach dem Urteil umgehend gestoppt und will dies auch beibehalten.

Hipaway: Neues Portal bietet Zimmer für die Hälfte

Im Internet buchen und bis zu 50 Prozent des Preises sparen? Laut dem Berliner Start-up Hipaway soll dies möglich sein. Auf ihrer Webseite bieten die Unternehmer aus der Hauptstadt seit diesem Jahr zwar Fotos der Zimmer und dazugehörige Bewertungen früherer Gäste – nur der Name des Hotels wird erst nach der Buchung bekanntgegeben. Lediglich der grobe Standort wird dem potentiellen Gast mitgeteilt. So soll die Ratenparität umgangen werden und der günstige Preis entstehen. Hipaway bietet seinen Service bisher in 20 Städten an, bis Ende des Jahres sollen 25 weitere hinzukommen und die Marke von 3.000 buchbaren Hotels geknackt werden.

Und wieder eine weg: Gericht kippt Dortmunder Bettensteuer

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Bettensteuer der Stadt Dortmund, die auf private Übernachtungen erhoben wird, für rechtswidrig erklärt. Die zugrundeliegende Satzung sei nichtig. Die fünfprozentige Abgabe ist damit vom Tisch. Bislang hatte die Kommune mehr als 1,2 Millionen Euro kassiert. Das Gericht erklärte, dass die Hoteliers keine rechtliche Handhabe hätten, die für die Differenzierung zwischen privat und beruflich veranlassten Übernachtungen notwendigen Angaben vom Hotelgast zu erlangen. Steuergerechtigkeit sei damit nicht gewährleistet.

46 Millionen-Investment: a-ja-Hotel in Travemünde

Die Deutsche Immobilien AG kauft das Travemünder Aqua-Top-Grundstück für 4,6 Millionen Euro und investiert dort 46 Millionen Euro in den Bau eines Hotels. Das Unternehmen aus Rostock erhielt jetzt den Zuschlag, da der bisherige Investor, Rohlf Oven, das Handtuch geworfen hat. Auf dem 1-A-Grundstück mit Blick auf Meer und Trave soll nun ein „a-ja-Volkshotel“ mit 252 Zimmern und 108 Hotelappartements entstehen. In Warnemünde bei Rostock wird derzeit das erste a-ja-Hotel gebaut und soll im April 2013 zu einem Basispreis von 39 Euro pro Übernachtung eröffnen.

Blackstone kauft größtes Hotel in Dublin

Die Investoren kehren nach Irland zurück. Jetzt hat der Hilton-Eigentümer Blackstone zugeschlagen und das größte Hotel in Dublin für 86 Millionen US-Dollar erworben. Ein Schnäppchen: Im Jahr 2007 wurde das Haus noch für 373 Millionen Dollar veräußert. Jetzt will Blackstone 20 Millionen Dollar in das 501-Zimmer-Hotel investieren, um es als erstes DoubleTree by Hilton in Irland wieder zu eröffnen.

Essen: Ein Inside an der Ruhr

Die spanische Hotelkette Meliá Hotels International kommt nach Essen. Die auf Mallorca ansässige Kette plant ein Vier-Sterne-Haus mit 107 Zimmern ihrer Designmarke Inside, wie eine Meliá-Sprecherin nun bestätigte. Das Unternehmen habe bereits einen Mietvertrag über 25 Jahre mit der Düsseldorfer WGF AG unterschrieben. Doch bis es los geht, wird es noch ein Weilchen dauern – die geplante Eröffnung 2015 hänge mit der anspruchsvollen Innenarchitektur der Inside-Hotels zusammen. Derzeit betreibt die Kette 22 Hotels der Marken Meliá, Tryp und Inside in Deutschland. Verträge für vier weitere Inside-Häuser sind bereits unterschrieben.

November 2012: Düsseldorf spitze beim Durchschnittspreis

Düsseldorf führt im November 2012 die Hotellerie in Deutschland an, zumindest mit einem durchschnittlichen Netto-Logisumsatz von 142 Euro, so sagen es aktuellste Daten von Fairmas. Mit der Messe Medica im Rücken behaupteten die Rheinländer, wie im letzten Jahr, den Spitzenrang und verwiesen München (133 Euro) und Hamburg (120 Euro) auf die Plätze zwei und drei.

Dass Durchschnittspreis nicht alles ist, zeigen die Oberbayern allerdings umgekehrt beim RevPar der Top-3-Städte. Denn beim Umsatz pro verfügbarem Zimmer hatten die Münchner-Hotels im November mit 99 Euro die Nase vorn. Düsseldorf, im Vorjahr noch Tabellenführer belegt mit 98 Euro Platz 2. Erneute Nummer 3: Hamburg mit 92 Euro.

Bei der Auslastung wiederrum schafften es die Hamburger im November mit 77 Prozent an die Spitze. Hier fand ein Platztausch mit München Stadt. Die Isar-Hoteliers holten mit 74 Prozent den zweiten Rang. Bei der Belegung kamen dann auch Berliner mit 73 Prozent auf den dritten Platz des Treppchens.

hoga um acht präsentiert gemeinsam mit Fairmas aktuelle Daten und Trends aus der Hotellerie. Am 1. Dezember stellt Fairmas weitere detaillierte Ergebnisse zur Entwicklung des Hotelmarktes in seinem Hotelticker vor.

hotel.de: mehr Umsatz durch höhere Hotelprovisionen

Die hotel.de AG steigerte in den ersten neun Monaten des Jahres den Umsatz um 13,6 Prozent  von 30,56 Millionen auf 34,70 Millionen Euro. Das Geld kommt aus der Hotellerie. Denn zu dieser Entwicklung hat maßgeblich die im März dieses Jahres durchgeführte Erhöhung der Provision für Einzelhotels von 12 auf 15 Prozent beigetragen. Die Mehreinnahmen wirkten sich auch positiv auf den Ertrag der Gesellschaft aus. Trotz eines praktisch unveränderten provisionsfähigen Netto-Abreisevolumens, stiegen die Umsätze im dritten Quartal um 11,6 Prozent von 11,57 Millionen auf 12,91 Millionen Euro.