AccorHotels geht mit mobilen Schlafcontainern in Serie

| Hotellerie Hotellerie

Die sogenannte „Flying Nest“-Unterkunft verwendet umgebaute Seecontainer, die einen schnellen und einfachen Transport der Module gewährleisten. Um die Gästezimmer in Rekordzeit zusammenzustellen, hat AccorHotels eine Partnerschaft mit Capsa, einem in Lyon ansässigen Start-up-Unternehmen, das sich auf die Umrüstung dieser Module spezialisiert hat, abgeschlossen.

Aufgrund des erfolgreichen Pilotprojekts, das auf Veranstaltungen in ganz Frankreich getestet wurde, tritt das neue Konzept nun in die Kommerzialisierungsphase des B2B-Marktes ein. Mit den neuen Unterkünften verfolgt AccorHotels gleich zwei Ziele: So sollen die Kunden auf Veranstaltungen einzigartige Hotel-Erlebnisse erleben, zudem könnten die umgebauten Container als Entlastung für ausgebuchte Hotels genutzt werden. 

„Ursprünglich für B2B-Kunden entwickelt (Event-Agenturen, Messeveranstalter, Festivals, Events, Firmenkunden, Partner etc.), könnte das Konzept 2019 auch einer B2C-Zielgruppe in Deutschland angeboten werden," erklärte Sébastien Dupic von AccorHotels.

Entworfen wurden die mobilen Gästezimmer von Ora-ïto, einem der berühmtesten Designer seiner Generation. Die „Insel“ genannten Einheiten bestehen aus je sechs Modulen, die mit natürlichen Materialien verkleidet und mit dem Komfort eines Hotelzimmers ausgestattet sind. Bei den Entwürfen wurde natürlich auch an die Nachhaltigkeit gedacht: So wird unter anderem auf fair gehandelte Ausstattung geachtet, umweltfreundliche Farbe, auf Holzverkleidung aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern und auf LED-Beleuchtung. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen für Oktober 2025 eine Steigerung der Übernachtungszahlen. Der kumulierte Wert des Jahres erreicht das Vorjahresniveau, getrieben durch den Inlandstourismus.

Die Berner Oberländer Tourismusgemeinde Grindelwald hat angesichts des Massenandrangs einen vorläufigen Stopp für neue Hotelprojekte beschlossen. Das Dorf, das sich zwischen Abhängigkeit vom Tourismus und den Problemen des Ansturms befindet, möchte den Overtourism eindämmen. Kritik koomt von Schweiz Tourismus.

In Sankt Lorenzen, unweit von Bruneck in den Dolomiten, beginnt für ein tausend Jahre altes Bauwerk ein neues Kapitel.Das Castel Badia eröffnet nach umfassender Restaurierung als Boutique-Hideaway. Das Schloss bietet 29 Zimmer und Suiten sowie ein separates Chalet für Gäste.

Die Hotellerie in Dubai führt ein neues, stadtweites Verfahren für den Check-in ein. Dabei können Gäste die Rezeption umgehen und alle Formalitäten vorab digital erledigen. Biometrische Daten werden hierzu nur erfasst. Das System soll Wiederholungsbesucher, etwa per Gesichtserkennung, zuordnen und die digitale Transformation des Emirats vorantreiben.

Steigende Betriebskosten, ein anhaltender Personalmangel und der wachsende Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) bestimmen die Herausforderungen für die Hotellerie im kommenden Jahr. Das Team der GetAway Group hat zentrale Trends für das Vertriebsjahr 2026 vorgestellt.

Choice Hotels International forciert seine Wachstumsstrategie in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) und kündigt den Markteintritt auf dem afrikanischen Kontinent an. Die ersten drei Hotels sollen Anfang 2026 in Kenia eröffnet werden.

Der deutsche Tourismus blickt auf einen starken Sommer 2025 zurück. Im Gegensatz zum wachsenden Camping- und Ferienwohnungssektor kämpfte die Hotellerie jedoch mit leichten Rückgängen, Preisdruck und hohen Betriebsrisiken, wie der aktuelle dwif-Fakten-Kompass aufzeigt.

Die Hostel-Kette a&o Hostels übernimmt Schulz Hotels aus Berlin. Die Akquisition ist Teil einer 500 Millionen Euro umfassenden Wachstumsstrategie, die durch Investoren unterstützt wird und das Managementteam der Berliner mit einschließt. Ziel ist die weitere Stärkung der Marktposition und die Beschleunigung der Expansion in Europa.

Die Radisson Hotel Group hat ihre Marke Prize by Radisson mit der Eröffnung von zwei Standorten in Bergen in Norwegen eingeführt. Mit dieser Expansion erhöht die Gruppe ihre Präsenz in der UNESCO-Welterbe-Stadt auf insgesamt fünf Häuser.

Die diesjährige Sommersaison gehört zu den stärksten Saisons in der Geschichte des Deutschland-Tourismus. Camping und Ferienwohnungen legten zu, die Hotellerie lag hingegen knapp unter dem Vorjahreswert.