Airbnb testet Integration von HotelTonight

| Hotellerie Hotellerie

Die nächste Wachstumsphase nimmt bei Airbnb Gestalt an: Das Unternehmen hat damit begonnen, erste Hotels hinzuzufügen, die auch an dem kürzlich erworbenen HotelTonight teilnehmen. Wie Skift berichtet, gehe der Schritt Hand in Hand mit der Eliminierung von Gebühren für neue Hoteleinträge, um dadurch konkurrenzfähiger mit Booking Holdings zu werden.

Derzeit sei Airbnb noch nicht so weit, die HotelTonight-Partner in großem Maßstab zu integrieren. Es wird daher nun getestet, welcher Prozess dabei am besten funktioniert. Eine automatische Integration aller Partner wird es aber nicht geben, da die Hotels von HotelTonight weiterhin die Kontrolle darüber haben sollen, ob sie über Airbnb vertreiben wollen oder nicht. 

Die Abschaffung der Gebühren für neue Einträge und die Implementierung eines reinen Host-Gebührenmodells für alle Hotels, die sich neu bei Airbnb anmelden, ist Teil des Übergangs von einer Webseite für alternative Unterkünfte hin zu einer umfassenden Reiseplattform. Zu diesem Zweck hatte Airbnb im Januar bereits das dänische Startup Gaest gekauft (Tageskarte berichtete), das eine Plattform aufgebaut hat, über die stunden- oder tageweise Orte für Meetings und andere Veranstaltungen gebucht werden können.

„Wir konzentrieren uns darauf, das Reisen neu zu gestalten, indem wir eine Reiseplattform aufbauen, die kombiniert, wo die Gäste wohnen, was sie tun und wie sie dorthin gelangen", erklärte ein Airbnb-Sprecher. „Die Teams von Airbnb und HotelTonight arbeiten daran, diese globale Plattform zu nutzen, um mehr Möglichkeiten für Hotelpartner zu schaffen, direkt in die Nachfrage unserer Gäste einzusteigen und davon zu profitieren."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Marke Appartello - Smarttime Living erweitert ihr Angebot um einen neuen Standort in Berlin. Der Betrieb in der Dörpfeldstraße richtet sich an Gäste, die für wenige Tage oder mehrere Wochen eine Unterkunft benötigen.

Hyatt hat im zweiten Quartal 2026 ein Wachstum beim RevPAR sowie bei den Gebühreneinnahmen erzielt und seine Jahresprognose bestätigt. Belastungen kamen unter anderem aus dem Nahen Osten, Mexiko und den Folgen des Hurrikans Melissa.

Hotels können sich noch bis zum 11. September 2026 der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com anschließen. Nach Angaben der SHCA beteiligen sich bereits 10.783 Hotels an dem Verfahren vor dem Bezirksgericht Amsterdam.

Das Palais Coburg in Wien nimmt ab dem 3. August 2026 schrittweise wieder Hotelgäste auf. Zunächst öffnen die Suiten und der Spa-Bereich, die historischen Prunkräume folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Chinas Marktaufsicht hat gegen Trip.com wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht eine Geldbuße und weitere Maßnahmen verhängt. Das Unternehmen akzeptiert die Entscheidung und kündigt Änderungen bei Partnerschaftsmodell und Preisgestaltung an.

Nach einem erneuten Cyber-Angriff auf einen Hotel-Softwaredienstleister sind nach Angaben des Datenschutzbeauftragten Mecklenburg-Vorpommerns Stamm- und Buchungsdaten von Hotelgästen abgeflossen. Die Behörde nennt den betroffenen Anbieter nicht und ruft Hotels dazu auf, ihre Gäste vor Phishing-Angriffen zu warnen.

Das Umweltbundesamt hat Kriterien für Nachhaltigkeitszertifizierungen von Hotels vorgelegt. Sie bilden die Grundlage für die geplante Umstellung des Hotelverzeichnisses des Bundes auf zertifiziert nachhaltige Hotels und legen fest, welche Zertifizierungssysteme anerkannt werden.

Hilton will die Rentabilität seiner Hotels für Eigentümer verbessern. Niedrigere Gebühren, KI-Anwendungen und eine Überprüfung der Kostenstrukturen gehören zu den angekündigten Maßnahmen.

Wyndham Hotels & Resorts hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben 25 neue Franchiseverträge unterzeichnet und 13 Hotels in der EMEA-Region eröffnet. Wachstumsschwerpunkte liegen in der Türkei, Indien, Zentralasien und dem Segment der Branded Residences.

Hilton hat im zweiten Quartal 2026 Umsatzkennzahlen und Gewinn gesteigert. Gleichzeitig baute die Hotelgruppe ihre Entwicklungspipeline weiter aus und erhöhte ihre Prognose für das Gesamtjahr.