Bericht: Bekommt Frankfurt ein Grand Hyatt Hotel?

| Hotellerie Hotellerie

Hyatt treibt den Ausbau des Luxus-Portfolios in Europa, Afrika und im Nahen Osten voran. Nachdem bereits im Dezember Eröffnungen der Marke Grand Hyatt in Saudi-Arabien, auf Zypern und Lanzarote angekündigt wurden (Tageskarte berichtete), könnte es auch in Frankfurt bald so weit sein.

Das Hochhaus-Portal „Skyline Atlas“ will aus vertraulicher Quelle erfahren haben, dass das aktuell noch im Bau befindliche Hochhaus an der Kennedyallee ein Grand Hyatt wird. Zudem sei eine Skybar mit Blick auf die Frankfurter Skyline und den Taunus geplant.

Den Auftrag für den Entwurf des neuen Hotels haben Eike Becker Architekten (Berlin) erhalten, die im Rhein-Main-Gebiet schon bekannt sind, beispielsweise für die Gestaltung vom künftigen FAZ-Hochhaus an der Europaallee, vom ma’ro (Goethequartier Neue Mainzer Straße) und vom Vitopia Campus Kaiserlei.

„Luxus liegt in der DNA von Hyatt. Unsere High-End-Marken in Europa, Afrika und dem Nahen Osten stehen für besonders persönlichen und engagierten Service und setzen weltweit Maßstäbe für anspruchsvolle Reisende“, unterstrich Javier Águila, Group President, Europe, Africa and the Middle East bei Hyatt im Dezember.

„Der weltweite Luxusreisemarkt verzeichnet im Zuge der anhaltenden Branchen-Erholung ein bemerkenswertes Wachstum und die EAME-Region wird voraussichtlich einen großen Teil dieses Segments für sich beanspruchen. Unsere Luxusimmobilien-Pipeline gepaart mit unserem wachsenden Marken-Portfolio unterstreicht Hyatts Engagement für ein sorgsames Markenwachstum an beliebten Standorten und stärkt unsere Position als führendes Unternehmen in der Luxushotellerie weiter.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.