Bericht: Dom-Hotel in Köln eröffnet erst 2027

| Hotellerie Hotellerie

Die Wiedereröffnung des Dom-Hotels in Köln verzögert sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers Bayerische Versorgungskammer, über die zunächst der WDR berichtete, soll das traditionsreiche Haus am Roncalliplatz erst im Jahr 2027 den Betrieb aufnehmen. Ursprünglich war die Eröffnung bereits für Ende 2023 vorgesehen. Damit würde das Hotel rund 14 Jahre nach seiner Schließung im Jahr 2013 wieder Gäste empfangen.

Bauarbeiten verzögern sich wegen Wasserproblemen und technischer Mängel

Wie der WDR berichtet, kommt es auf der Baustelle weiterhin zu Verzögerungen. Als Gründe werden Probleme mit eindringendem Wasser sowie mit der Elektrik genannt. Die baubehördliche Abnahme ist demnach für September 2026 vorgesehen. Erst danach kann das Gebäude an den künftigen Betreiber, die Althoff-Gruppe, übergeben werden, die das Haus anschließend über mehrere Monate in Betrieb nehmen muss.

Bereits im Februar hatte die Bayerische Versorgungskammer den Zeitplan nach hinten korrigiert und erklärt, dass die Übergabe an den Betreiber erst nach der behördlichen Abnahme erfolgen könne. Ein anschließender Probebetrieb sei Voraussetzung für die Eröffnung.

Historisches Gebäude wurde nahezu vollständig neu errichtet

Das Dom-Hotel wird seit 2013 umfassend saniert. Von dem ursprünglich 1893 errichteten Gebäude blieben lediglich die denkmalgeschützte Fassade und das historische Treppenhaus erhalten. Nach Angaben des WDR erwies sich die Bausubstanz des nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebauten Hauses als problematisch. Unter anderem seien Eisenträger der zerstörten Hohenzollernbrücke sowie unterschiedliche Mauersteine verbaut worden. Der Bauherr habe daraufhin die ursprüngliche Planung verworfen und den Neubau hinter der historischen Fassade neu konzipiert.

Baugerüste verschwinden und Geschäfte sollen schrittweise eröffnen

Trotz der erneuten Verzögerung gibt es auf der Baustelle Fortschritte. Nach Angaben des WDR sollen die letzten Baugerüste in den kommenden Wochen entfernt werden. Zudem sei vorgesehen, dass die Geschäfte im Erdgeschoss nach und nach öffnen. Dort sollen Luxus-Boutiquen einziehen.

Nach der Fertigstellung wird die Althoff-Gruppe das Haus als Fünf-Sterne-Plus-Hotel betreiben.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Leipzig Marriott Hotel hat sein Restaurant The Local nach einer Neugestaltung offiziell wiedereröffnet. Durch den Umbau soll das Restaurant nun noch stärker als offener Treffpunkt in der Leipziger Innenstadt fungieren.

Die Vorreiter AG übernimmt als neuer Pächter und Betreiber das Adagio Access Stuttgart Airport Messe in Leinfelden-Echterdingen. Das Aparthotel mit 125 Apartments wird weiterhin unter der Marke Adagio Access betrieben.

Das Strandhotel Sylt in Westerland ist als erstes Haus der Marke auf der Nordseeinsel in das Portfolio von BWH Hotels Central Europe aufgenommen worden. Nun wird es in die BW Signature Collection by Best Western integriert.

Marriott International baut seine Präsenz in Osteuropa und der Kaukasus-Region durch eine neue Vereinbarung mit regionalen Partnern gezielt aus. Insgesamt sind drei neue Hotel- und Wohnimmobilienprojekte in Aserbaidschan und Georgien vorgesehen.

Mercure führt weltweit die digitalen „Mercure Local Maps“ ein, um Gästen durch kuratierte Empfehlungen von Hotelteams authentische lokale Erlebnisse in über einhundert Destinationen zu bieten.

Die Radisson Hotel Group hat zum 1. August 2026 das Management des Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz übernommen. Das Hotel wurde bereits zuvor unter der Marke Park Inn by Radisson im Rahmen eines Franchisevertrags geführt.

Das Central in Sölden hat sein Zimmerangebot um die neu gestalteten Juniorsuiten Nederkogl erweitert. Die Einheiten verfügen über eine Größe von 50 Quadratmetern und sind konsequent auf den 3.163 Meter hohen Hausberg ausgerichtet.

Wie können Hotels trotz massiv gestiegener Kosten nachhaltig profitabel wirtschaften? Für Urs Grimm, Co-Founder und Managing Partner bei UNISONO Hospitality, führt an einer grundlegenden Veränderung der Betriebsmodelle in Verbindung mit Prozess-Automatisierung kein Weg vorbei.

Die britische Verbraucherorganisation Which? hat die Downing Street 10 testweise als Ferienwohnung bei Booking.com eingestellt. Booking.com erklärt, der Test sei nicht repräsentativ für die Plattform.

Der Hotelverband Deutschland empfiehlt Hoteliers, zur Absicherung von Buchungen eine Kreditkarte beim Buchungsvorgang oder spätestens beim Check-in hinterlegen zu lassen. Bei der vorherigen Information des Gastes, einem blockierten Betrag und der Verweigerung einer Kreditkarte sind nach einem dpa-Bericht mehrere Punkte zu beachten.