Bürgerbegehren gegen Hotel am Forggensee

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Der Inhaber des Füssener Festspielhauses möchte am Ufer des Forggensees ein Luxushotel mit 149 Zimmern, großem Wellnessbereich und Tagungszentrum bauen. Damit möchte er unter anderem die Zukunft des privatfinanzierten Musiktheaters sichern, wie unter anderem der Bayerische Rundfunk berichtet.

Die Naturschützer halten davon allerdings wenig und wollen die Planungen nun mit einem Bürgerbegehren stoppen. Die Initiatoren werfen dem Inhaber des Festspielhauses laut BR vor, rein privatwirtschaftliche Zwecke zu verfolgen und somit das Allgäuer Landschaftsbild und wertvolle Biotope für Tiere und Pflanzen zu zerstören. 

Einen Mehrwert für die einheimische Bevölkerung wird ebenfalls angezweifelt. Stattdessen befürchten die Naturschützer noch mehr Touristen in Füssen und am Forggensee. Zudem habe die Stadt schon heute ein Verkehrsproblem und der Füssener Arbeitsmarkt in der Hotellerie und Gastronomie sei ohnehin bereits leergefegt.

Obwohl sich der Verantwortliche des Festspielhauses im April dazu bereiterklärt hatte, die Länge des geplanten Hotels zu reduzieren und die Fassade aus natürlichen Materialien zu errichten, ist der Kompromiss mit dem Start des Bürgerbegehrens offensichtlich gescheitert. Nun brauchen die Naturschützer laut BR knapp 1.300 Unterschriften der Anwohner, um anschließend einen Bürgerentscheid zu beantragen. Ist dieser dann zulässig, stimmen die wahlberichtigten Füssener über das geplante Hotel ab. 


 

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