Loftstyle Hotel Hannover mit Neuausrichtung

| Hotellerie Hotellerie

Das Loftstyle Hotel Hannover reagiert auf die aktuelle Marktsituation mit einer stark reduzierten Nachfrage nach Hotelzimmern sowie Tagungsräumen und hat sich deshalb neu aufgestellt: So wurde eine Etage und die gesamte Großtagungsfläche des Hauses bis Ende 2022 an ein Medienunternehmen vermietet. Zudem setzt der Betreiber auf das Konzept „Wohnen auf Zeit“ und baut weitere 24 Zimmer durch die Installation einer Kitchenette zu Apartments um.

Zudem bleiben weiterhin monatsweise mietbare Büroräume für Privatpersonen oder Unternehmen als Alternative für das Homeoffice im Angebot. Derzeit verfügt das Loftstyle Hotel Hannover damit noch über 285 Gästezimmer sowie vier Tagungsräume mit einer Kapazität von jeweils bis zu 40 Personen.

Reduzierung des Hotelangebotes und Fremdvermietung

„Wir haben uns in diesen schwierigen Zeiten intensiv Gedanken gemacht, welche Strategie uns für die nahe Zukunft am bestmöglichen rüstet“, erklärt dazu Loftstyle Hotels Geschäftsführer Kai Hartherz. „Dass der Bedarf an Hotelzimmern und Veranstaltungsflächen auch in nächster Zeit – wir sprechen hier von Monaten, vielleicht Jahren – niedrig bleiben wird, steht fest. Allein durch den Wegfall von Messe-Veranstaltungen in der Messestadt Hannover sind hier dramatische Zahlen zu beklagen. Wir sind sehr froh darüber, einen Teil unserer Kapazitäten durch eine Fremdvermietung nun zeitlich begrenzt vom Markt nehmen zu können. Unser Hotel wird jetzt vorübergehend kleiner und passt sich darüber hinaus mit den zusätzlichen Apartments einer veränderten Nachfrage an."

"Diese Maßnahmen sind zwar mit erheblichen Investitionen verbunden, jedoch sehen in der derzeitigen Lage keine anderen Lösungen. Basierend auf den Erfahrungen hier in Hannover werden wir gegebenenfalls auch weitere Hotels aus unserem Portfolio entsprechend umstrukturieren und nach einem möglichen ‚Untermieter‘ suchen“, so Hartherz weiter. „Das Konzept ‚Wohnen auf Zeit‘ sowie die Loftstyle Offices werden bereits auch in unseren drei Stuttgarter Häusern angeboten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Umstrittenes 700-Betten-Hotel auf der Loreley wird nicht gebaut

Das umstrittene Projekt eines 700-Betten-Hotels auf dem weltberühmten Loreley-Felsplateau hoch über dem Rhein ist geplatzt. «Das war ein harter Schlag für uns», erklärte am Donnerstag Sven Hollesen, Vorstand der norddeutschen Planet Gruppe, die rund 85 Millionen Euro investieren wollte.

Hotelketten schlagen Alarm und fordern Entschädigung

In Köln traten Vertreter von mehreren Hotelketten auf, um gemeinsam ihrer Enttäuschung über die Politik Luft zu machen und um Entschädigungen zu fordern. Unisono betonten sie, dass die bisher vom Staat gezahlten oder zugesagten Hilfen längst nicht ausreichten.

Hotels in Sachsen-Anhalt öffnen als Modellprojekt

Zwei Hotels im Landkreis Mansfeld-Südharz wollen am Freitag im Rahmen eines Modellprojektes für vier Wochen öffnen. «Modellprojekte sind zwingend notwendig für eine Langzeit-Strategie in der Covid-19-Pandemie», sagte Hoteleigentümer Clemens Ritter.

Turnen mit Kempinski: Neue Zimmerkategorie verbindet Reisen und Fitness

Berlin, München, Dubai, Shanghai: Hier befinden sich die ersten Kempinski Hotels mit der neuen Zimmerkategorie, dem Kempinski Fit Room, den die Hotelgruppe gemeinsam mit Technogym Schritt für Schritt global einführt.

Ruby sichert sich viertes Hotel in London

Im neuen „Friars Yard“ entsteht bis Anfang 2024 ein weiteres Hotel der Ruby Gruppe auf sieben Etagen mit 169 Zimmer. Entwickler ist Endurance Land, Investmentpartner Angelo Gordon.

Hyatt eröffnet drei Hotels unter der Marke JdV by Hyatt in Schweden

Hyatt hat die Eröffnung von drei Boutique-Hotels unter der Marke JdV by Hyatt in Schweden bekanntgegeben. Mit den drei Hotels und Hotell Reisen in Stockholm ist Hyatt nun insgesamt viermal in Schweden vertreten.

Maritim muss mit Notverkäufen von Hotels Überleben sichern

Wegen knapper Kassen in der Corona-Krise sieht sich die Hotelkette Maritim gezwungen, sich von einem Teil ihrer Standorte zu trennen. Man habe in Pandemiezeiten einen Liquiditätsverlust von 140 Millionen Euro verkraften müssen, teilte das Unternehmen aus Bad Salzuflen mit.

Hotellerie in Deutschland: März-RevPar bei 8,60 Euro

Der März schloss etwas besser als der Februar. Bundesweit und über alle Hotelkategorien hinweg erreichte die Belegungsrate 12,6 Prozent. Die durchschnittliche Zimmerrate stand mit durchschnittlich 68,60 Euro in den Büchern, der RevPar lag bei 8,60 Euro.

RevPAR 2020 in allen baltischen Staaten um etwa zwei Drittel gesunken

Christie & Co hat einen Bericht über den baltischen Hotelmarkt 2020 veröffentlicht, der die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Hauptstädte Tallinn, Riga und Vilnius beleuchtet. In allen drei Märkten sank der RevPAR deutlich.

Boutique-Hotel Barbarossa in Konstanz jetzt bei Romantik

Romantik setzt sein Wachstum an touristischen Standorten und in ausgewählten Städten fort: Mit dem Hotel Barbarossa am Obermarkt in Konstanz am Bodensee schließt sich ein weiteres Haus mit Geschichte der Hotelmarke an.