Motel One Group - Umsatz wächst zweistellig auf 200 Millionen Euro

| Hotellerie Hotellerie

Die Motel One Group startet mit einem kräftigen Umsatzplus ins Geschäftsjahr 2025. Im ersten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 200 Millionen Euro – ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch operativ setzt sich der Wachstumskurs fort: Die Gruppe betreibt zum Quartalsende 99 Hotels mit 27.928 Zimmern in 13 Ländern. Das Management EBITDA erreichte 22 Millionen Euro. Die Auslastung kletterte auf 62 Prozent, der Umsatz pro verfügbarem Zimmer lag bei 80 Euro.

Pipeline mit 132 Hotels gesichert

Zum 31. März 2025 umfasst das gesicherte Portfolio 132 Hotels mit rund 37.500 Zimmern – ein Anstieg um 14 Hotels und über 5.000 Zimmer im Vergleich zum Vorjahr. Für das Gesamtjahr sind Eröffnungen in Lissabon, Paris, Frankfurt und Wien geplant. Ergänzt wird das Wachstum durch die Marke The Cloud One Hotels, die bereits mit Häusern in New York, Hamburg, Nürnberg, Düsseldorf, Prag und Danzig vertreten ist und neue Zielgruppen in urbanen Hotspots anspricht.

„Designed for you“ als neuer Claim

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung wurde die Markenidentität von Motel One neu aufgeladen. Der neue Claim „Designed for you“ soll auf den Punkt bringen, was die Marke laut Unternehmen auszeichnee: Designkompetenz, zentrale Lagen, Gästeorientierung – und das zu einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die neue Markenhaltung spiegelt sich nicht nur in einer emotionaleren Bildsprache und persönlicheren Tonalität wider, sondern auch in weiterentwickelten Farb- und Formwelten. 

beOne – neues Loyalty-Programm für Direktbucher gestartet

Ein weiterer Meilenstein im ersten Quartal 2025 war die Neuausrichtung des Membership Programms beOne, das mit einem Mehrwert für Mitglieder aufwartet: 10 Prozent Preisvorteil für Direktbuchende in allen Häusern der Marken Motel One und The Cloud One Hotels – unabhängig vom Reisezweck. Begleitet wird die Neuausrichtung durch die Kommunikationskampagne „Switch On. beOne.“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Generator erweitert seine Präsenz in London und Paris. Das Unternehmen übernimmt das Novotel London Greenwich und unterzeichnet einen Managementvertrag für ein Bürogebäude im 13. Pariser Arrondissement.

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.