Recyclingprogramm: Kempinski Hotels vertieft Partnerschaft mit Clean the World

| Hotellerie Hotellerie

Die Kempinski Hotels bauen ihre Partnerschaft mit Clean the World aus: In den vergangenen sechs Monaten haben sich weitere Häuser dem Recyclingprogramm angeschlossen. Die Hotelgruppe hat sich damit verpflichtet, ihre Aktivitäten auf dem Gebiet des Recyclings zu erweitern und gleichzeitig die Ausbreitung hygienebedingter Krankheiten zu bekämpfen.

Mit dem Hotelprogramm von Clean the World werden ausrangierte Seifenstücke und in Flaschen abgefüllte Duschgels und Shampoos zum Schutz der Umwelt recycelt und Menschen in Not unterstützt. Der fließende Prozess beginnt im jeweiligen Hotel im Housekeeping mit dem Einsammeln der gebrauchten Seifen und Duschgels, die in einem speziellen Behälter abgefüllt und an eine der sechs Sammelstellen von Clean the World geliefert werden.

Anschließend durchlaufen die Produkte einen Vorgang, bei dem alle Rückstände entfernt und gefiltert werden, um sie dann zu "mahlen". Das Mahlgut wird mit einer im Labor getesteten Sanitärlösung vermischt und zu neuen Seifenstücken gepresst. Die Seifen werden geschnitten, verpackt und an eine der vielen Organisationspartner in der ganzen Welt versandt, darunter das UN-Flüchtlingshilfswerk, Children International, Global Medic, World Vision und das Rote Kreuz, um nur einige zu nennen. Von dort werden die Seifen dann direkt an Bedürftige verteilt, die diese so dringend benötigen.

"Die Zusammenarbeit mit Clean the World, das Engagement für Nachhaltigkeit und  die kontinuierliche Unterstützung Bedürftiger auf der ganzen Welt liegt uns sehr am Herzen und stärkt  unsere soziale Verantwortung als Unternehmen", so Benedikt Jaschke, Chief Quality Officer und Mitglied des Kempinski Vorstands. "Wir bei Kempinski Hotels streben nach einer nachhaltigen Zukunft für unsere Branche und wollen dazu beitragen, die weltweite Ausbreitung vermeidbarer Krankheiten zu bekämpfen. Durch diese starke Partnerschaft schärfen wir zudem das Bewusstsein, das angesichts der aktuellen globalen Pandemie umso wichtiger geworden ist.”

Shawn Seipler, Gründer und CEO von Clean the World, ergänzt: "Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der Luxusmarke Kempinski Hotels. Ihr vorausschauendes und unternehmerisches Verantwortungsbewusstsein sowie die zunehmenden Nachhaltigkeitsbemühungen sagen viel darüber aus, wer sie als Marke sind. Mit dem Seifenrecycling kommt lebensrettende Seife in die Hände von Menschen, die sie dringend brauchen und gleichzeitig wird die Umwelt vor schädlichem Abfall geschützt.”

Seit Beginn der Pandemie hat Clean the World über 3 Millionen Seifenstücke an Obdachlosenheime, Flüchtlingslager und medizinische Notfalleinrichtungen auf der ganzen Welt verteilt. In den nächsten 90 Tagen wird die Organisation weitere 4 Millionen Seifenstücke an die am stärksten gefährdeten und anfälligsten Bevölkerungs-gruppen abgeben, um die Ausbreitung von COVID-19 zu bekämpfen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

"Adlon" bleibt für Berliner Hotel reserviert

Der deutsche Sanitärhersteller Kludi darf seine Produkte, nach einem Urteil des EU-Gerichts, nicht unter dem Markennamen «Adlon» vermarkten. Es bestehe die Gefahr einer unlauteren Ausnutzung der Wertschätzung einer älteren gleichnamigen Marke - des Luxushotels Adlon in Berlin.

Übernachtungen in Deutschland: Juli 2020 22,8 Prozent im Minus

Die Corona-Krise belastet weiterhin massiv die Geschäfte von Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben in Deutschland. Im Juli wurden 45,4 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Minus von 22,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.

Haller Suites: Neues Design-Hotel in Südtiroler Weinbergen

Rooftop-Garden und Terrassen-Suiten inmitten eigener Weingärten, dazu die Küche eines Südtirolerisch-Belgischen Kochduos, oberhalb des Bischofsstädtchen Brixen. Die Haller Suites & Restaurant dürften wird nicht lange ein Geheimtipp bleiben.

B&B Hotels eröffnet neue Häuser in Kempten und Ravensburg

Mit den Eröffnungen des B&B Hotel Kempten und dem B&B Hotel Ravensburg verstärkt B&B Hotels seine Präsenz im Süden. Die Hotels sind die ersten Häuser der Hotelgruppe an den Standorten und erweitern das Portfolio auf deutschlandweit 134 Hotels.

Wie Hotels mit modernen Personalzimmern Mitarbeiter binden 

Seit Jahren leidet die Hotellerie in Deutschland unter akutem Fachkräftemangel. Gute Mitarbeiter sind schwer zu finden – und noch schwieriger langfristig zu halten. Ein wesentliches Kriterium, damit dies gelinge, sei der Komfort von Personalzimmern, ist das Unternehmen furniRENT überzeugt.

Deutsche Hospitality mit 500 Hotels: André Witschi bestätigt Expansionspläne

Die Deutsche Hospitality ist in Kauflaune. Trotz der schlechten Lage in der Geschäftsreise- und Tagungshotellerie will das Unternehmen von rund 130 Hotels auf bis zu 500 Häuser in 2026 wachsen. Dazu sollen nun im großen Stil auch andere Gesellschaften übernommen werden. Im Fokus stehen dabei offenbar kleine bis mittelgroße Ketten. 

„Trauriger Tag“: Booking.com startet weltweiten Personalabbau und befeuert Rabattschlacht

Bereits im August hatte Booking.com einen massiven Stellenabbau angekündigt. Jetzt beginnt der Umbau des Unternehmens. Booking spricht in einer E-Mail von einem „traurigen Tag“. In einer weiteren Nachricht bietet Booking prominente Listungen von Hotels gegen 40 Prozent Rabatt an.

Tropical Islands eröffnet Resort-Erweiterung

Tropical Islands eröffnet nach elfmonatiger Bauzeit und einem mehrwöchigen Probebetrieb offiziell die Erweiterung des Resorts. Zu den bestehenden 113 Ferienhäusern und dem Campingplatz im Außenbereich kommen 135 weitere Häuser hinzu.

Scandic Hotels mit neuem Coworking-Konzept

Die Hotelmarke Scandic hat in ihren 270 Hotels in sechs Ländern ein Netzwerk für Coworking-Plätze eingeführt. Denn auch in den nordischen Ländern boome der Coworking-Trend, erklärte das Unternehmen. Auf Anfrage sind auch private Arbeitsräume in Hotelzimmern verfügbar.

Maritim Golfpark erweitert und modernisiert

Ein neuer Kurzplatz mit sechs Löchern, neu gestaltete und besser platzierte Bunker, die Installation eines automatischen Blitzschutzwarnsystems und eine umgestaltete Gastronomie: Im Maritim Golfpark Ostsee ist die Corona-Pause für zahlreiche Neuerungen genutzt worden.