Savoy Hotel Baur en Ville in Zürich wird nach Renovierung von Mandarin Oriental betrieben

| Hotellerie Hotellerie

Der Verwaltungsrat hat beschlossen, das Savoy Hotel Baur en Ville in Zürich am Paradeplatz einer umfassenden Renovierung zu unterziehen. Das Hotel wird dafür Anfang 2022 den Betrieb für rund zweieinhalb Jahre einstellen und Mitte 2024 wieder aufnehmen. Mit der Wiedereröffnung wird das Management des Hotels an die Mandarin Oriental Hotel Group übergehen. Ab dann wird das Hotel «Mandarin Oriental Savoy Zürich» heißen.

Die Credit Suisse Group AG, Hauptaktionärin des Hauses, betrachtet die Renovierung des Hotels als Bekenntnis sowohl zu Zürich als Standort von Fünf-Sterne-Plus-Hotels sowie zum Ensemble des historischen Gebäudebestandes am Zürcher Paradeplatz.

Der Innenausbau erfolgt nach Plänen des Pariser Innenarchitekten Tristan Auer. Das Bauprojekt sieht vor, das Hotel künftig mit 80 statt aktuell 104 Zimmern zu führen und diese umzugestalten. Den Gästen des Savoy werden damit weniger, aber größere Zimmer zur Verfügung stehen. Auch die im ersten Obergeschoss befindlichen Sitzungs- und Veranstaltungsräume sind – in bereits erfolgter Abstimmung mit der Denkmalpflege – in die Renovierung mit einbezogen, wobei schützenswerte Elemente wie der große Ballsaal oder die Zunftstube der «Vereinigten Zünfte zur Gerwe und zur Schuhmachern» in ihrer Struktur erhalten bleiben. 

Die Lobby und das Gastronomiekonzept werden umfassend neugestaltet. Das Äußere des Hotelkomplexes erfährt – bis auf den Namenszug am Gebäude und einer kleineren Anpassung im Eingangsbereich an der Poststrasse – dabei keine Veränderung.

Neben den für die zukünftigen Gäste augenfälligen Veränderungen im Innern des Gebäudes sind des Weiteren auch die Sanierung der Haustechnik und ökologische Optimierungen vorgesehen mit dem Ziel, dass das renovierte Savoy weniger als halb so viel Kohlendioxid im Betrieb ausstößt wie heute.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mitten im Indischen Ozean liegt die Leitung des Le Méridien Maldives Resort & Spa seit über drei Jahren in den Händen eines gebürtigen Kölners: General Manager Thomas Schult berichtet über seine Führungsphilosophie und ein neues Luxusverständnis zwischen Exklusivität und Nachhaltigkeit.

Die DSR Hotel Holding übernimmt zum 1. September 2026 das Hotel Caro & Selig am Tegernsee. Das Haus wird künftig unter der Marke A-Rosa betrieben.

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.