Industrie

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Schillernde Schokolade: Wissenschaftler lassen Pralinen leuchten

Schweizer Wissenschaftler lassen Pralinen in Regenbogenfarben ganz ohne Zusatzstoffe schillern. Die Forscher prägen die Oberfläche von Schokolade mit einer Struktur, die die Farbeffekte erzeugt. Den gleichen Trick nutzen auch Chamäleons. Die Schokolade soll zeitnah in den Handel kommen. (Mit Video)

Metro zieht Geschäftsjahresziele wegen Virus-Krise zurück

Der Handelskonzern Metro zieht wegen des Coronavirus seinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr zurück. Der Konzern begründete dies in einer Mitteilung mit einer seit Mitte März eindeutig negativen Gesamtentwicklung in Bezug auf Umsatz und Ergebnis.

Deutschlands Brauer sitzen in der Corona-Krise auf dem Trockenen

Die deutschen Brauer können über die unzähligen Bier-Witze in Bezug auf Corona nur schwer lachen. Die Branche ist vom Wirtschaftsstillstand extrem getroffen. Vor allem eine Gruppe leidet.

Brauereien sollen von Stundung der Biersteuer profitieren

Kneipen zu, Messen und Großveranstaltungen abgesagt. Auch viele Brauereien werden von der Corona-Krise getroffen. Die Stundung der Biersteuer soll Brauern die Möglichkeit eröffnen, die Liquiditätslage zu verbessern. Der Verband warnt vor einer Kettenreaktion.

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Gaststätten zu, keine Feste, Export eingebrochen: Corona-Krise trifft Brauer schwer

Die Corona-Krise trifft die bayerischen Bierbrauer hart. Seit Anfang März sei der Export - sonst ein Viertel des Volumens - nahezu zusammengebrochen, teilte der Bayerische Brauerbund am Dienstag mit. Ob privat, auf Festen oder im Restaurant: Überall fehlten Gelegenheiten zum Konsum.

Sektlaune ließ Umsatz bei Rotkäppchen-Mumm 2019 steigen

Die Kellerei Rotkäppchen-Mumm hat 2019 von einer gestiegenen Sektlaune in Deutschland profitiert. In einem «guten Marktumfeld» verkaufte das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt 310,4 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen - ein Plus von 11,7 Prozent.

Deutschlands beste Rosés ausgezeichnet

Das Deutsche Weininstitut hat "Deutschlands beste Roséweine und -sekte 2020" gekürt. Überzeugen konnten ein Sekt aus der Pfalz und ein Wein aus Rheinhessen. Aufgrund der Corona-Krise wurden die Preisträger per Videobotschaft geehrt.

Gaffel: Absatzrekord in 2012

Die Privatbrauerei Gaffel kann sich freuen – 2012 war das absatzstärkste Geschäftsjahr in der 100-jährigen Firmengeschichte. Ganze 484.000 Hektoliter verkaufte das Kölner Familienunternehmen im vergangenen Jahr, 16.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein der Absatz der alkoholfreien Fassbrause konnte um fast 50 Prozent gesteigert werden.

hotel.de verfehlt Prognose

Die hotel.de AG hat vorläufige Zahlen für 2012 vorgelegt. In ihrem Kerngeschäft verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatzanstieg von 11 Prozent auf 45,53 Millionen Euro. (Vorjahr: 41,02 Mio. Euro). Dabei habe die Gesellschaft vor allen von einer gestiegenen Marge profitiert. Nach Angaben von hotel.de entwickelte sich das vierte Quartal allerdings unterproportional. Der Jahresüberschuss wird nach derzeitigem Stand bei 0,99 Millionen Euro (Vorjahr: 1,07 Millionen Euro) gesehen. Umsatz und EBIT liegen unter Plan.

Nestlé unterliegt im Kapselstreit

Zwei Hersteller, die Nespresso-Kaffee-Kapseln klonen, dürfen ihre Nachahmerprodukte jetzt ohne Warnhinweise verkaufen. Nestlé wollte die Unternehmen zwingen, ihre Kapseln mit den Worten „Nicht geeignet für Nespresso-Maschinen“ versehen zu müssen. Die Anbieter hingegen verkaufen mit der Aufschrift „Geeignet für Nespresso-Maschinen“. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf jetzt gebilligt.

Pferdefleisch: Immer mehr Supermärkte betroffen

Der Lebensmittelskandal um die mit Pferdefleisch vermischten Produkte weitet sich aus – nun sind auch die Supermarktketten Kaufland, Aldi und Kaiser´s Tengelmann betroffen. Besonders in den verschiedenen Pasta-„Spezialitäten“ der Märkte hatte sich der Pferdefleisch-Verdacht bestätigt.

Heinz: Ketchup-Konto eingefroren

Bei der Übernahme des amerikanischen Ketchup-Giganten Heinz ist anscheinend einiges schief gelaufen. Wegen des Verdachts auf Insiderhandel hat die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC nun ein auffälliges Depot in der Schweiz einfrieren lassen. Die SEC verdächtigt den bislang unbekannten Besitzer, durch einen Tipp von der bevorstehenden Übernahme gewusst zu haben.

Freitod: Metro-Gründer nimmt sich das Leben

Einer der reichsten Männer des Landes ist tot – Otto Beisheim, Mitbegründer und Großaktionär des Großhändlers Metro, beendete sein Leben im Alter von 89 Jahren mit einem Pistolenschuss. Medienberichten zufolge habe Beisheim an Depressionen gelitten, auch von der Alzheimer-Krankheit ist die Rede.

App: Nie mehr auf den Kellner warten

Wem die Wartezeiten im Restaurant zu lang erscheinen, sollte sich vielleicht die neue Smartphone-App „Bestellbar“ anschauen. Das Programm der Firma Viadee zeigt die Speise- und Getränkekarte des teilnehmenden Restaurants, und ermöglicht so das Bestellen am Kellner vorbei. Einzige Voraussetzung: Der Gast muss sich mit Hilfe eines an jedem Tisch angebrachten QR-Codes anmelden. Den Probelauf hat das kleine Programm bereits hinter sich: Im Münster „Enchilada“ können schon seit einem Dreivierteljahr Getränke per App bestellt werden. Auch ein Bundesligist aus dem Ruhrgebiet plane, nach Aussage des Unternehmenssprechers, in Kürze den Einsatz der App in seinem VIP-Bereich.

Bionade: Zurück zu den Anfängen

Der Siegeszug der Bionade war bemerkenswert – doch nach der Übernahme des Szenegetränks durch die Radeberger-Gruppe folgte ein jäher Absturz. Nun sollen ein neuer Slogan und die Rückbesinnung auf Bioläden das Getränk wieder in die Spur bringen. Es ginge einfach darum, die Bionade wieder mehr in den Alltag der Menschen zu bringen, so Geschäftsführer Christian Schütz.

Urteil: Zu viel Cola führt (mit) zum Tod

Nach dem Tod einer Neuseeländerin hat das zuständige Gericht entschieden, dass der exzessive Konsum von Coca-Cola maßgeblich zu ihrem frühen Ableben beigetragen hat. Nach Angaben des Richters hatte die Frau jahrelang rund zehn Liter Coca-Cola am Tag getrunken. Dies hatte neben anderen Problemen offenbar eine Rolle bei den Herzrhythmusstörungen gespielt, die letztlich zum Tod führten. Richter David Crerar machte jedoch deutlich, dass das Unternehmen nicht für die Gesundheit von Konsumenten verantwortlich gemacht werden könne, wenn diese „ungesunde Mengen“ der Brause tränken.

Pferdefleisch jetzt auch in Deutschland

Nun ist das erste Pferdefleisch auch in Fertiggerichten in Deutschland entdeckt worden. Gestern Abend rief die Supermarktkette Real die „TiP Lasagne Bolognese, 400g, tiefgekühlt“ zurück. Die Aufregung ist groß. Denn obwohl Pferdefleisch recht lecker und mager ist, handelt es sich natürlich um eine schwere Form der Verbrauchertäuschung.

Coca-Cola kann Gewinn deutlich steigern

Coca-Cola hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2012 einen Umsatz von 11,455 Milliarden US-Dollar erzielt. Gegenüber dem Vorjahreswert entspricht dies einem Plus von vier Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um starke zwölf Prozent auf 2,183 Milliarden US-Dollar. Während der Absatz in Europa um fünf Prozent sank, machte der weltweit größte Softdrink-Hersteller vor allen Dingen in Indien und Russland sehr gute Geschäfte.

Forschung: Wein auch für Allergiker

Pollen, Hausstaub oder Bienen – rund 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland leiden nach Schätzungen von Medizinern an Allergien. Selbst beim Wein gibt es viele, die mit unangenehmen Symptomen reagieren. Und schuld sind die Sulfite. Gut, dass es das EU-finanzierte Projekt „SO2SAY“ gibt. Denn Wissenschaftlern aus vier europäischen Ländern und Israel ist es nun offenbar gelungen, einen Wein abzufüllen, der nahezu vollständig auf Schwefeldioxid verzichtet.

Pferdefleisch: Britische Firma belieferte auch Deutschland

Der Skandal um die mit Pferdefleisch "verunreinigten" Tiefkühlgerichte in Großbritannien bekommt eine neue Dimension – denn auch Deutschland wurde über Umwege von dem betroffenen Unternehmen beliefert. In elf von 18 getesteten Lasagnen der Firma hatte die britische Lebensmittelaufsicht zuvor Pferdefleisch entdeckt. Nun kam heraus, dass verschiedene Produkte über einen deutschen Vertriebspartner auch an deutsche Großverbraucher geliefert wurden. Ein Sprecher des NRW-Verbraucherschutzministeriums sprach am Freitag auch sogleich von verschärften Kontrollen. Bisher sei aber noch nichts aufgefallen.

Insolventer „Überkinger“ verkauft

Die IQ 4 YOU GmbH aus dem oberbayerischen Obermeitingen hat den insolventen Überkinger Mineralbrunnen gekauft. 2010 hatte die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG die sanierungsbedürftige Gesellschaft bereits aus dem Konzern ausgegliedert. Der neue Eigentümer plant nun, die Marke Überkinger wieder auf Erfolgskurs zu bringen und gleichzeitig in eine neue Abfülllinie für Getränkedosen zu investieren.

Brauerei: Ermittlungen wegen Millionenbetrugs

Eine Brauerei aus dem Karlsruher Raum wird derzeit verdächtigt, Biersteuer in Millionenhöhe hinterzogen zu haben. Der Betrugsfall zieht bereits internationale Kreise, da französisches Bier illegal von Karlsruhe aus nach England exportiert worden sein soll. Gegen elf Verdächtige wird ermittelt, bestätigte Peter Lintz von der Staatsanwaltschaft Mannheim. Drei Männer sitzen in Untersuchungshaft. Um welche Brauerei es sich dabei jedoch handelt, wollten die Ermittler nicht verraten.

Was macht der Markt? Neues „Benchmark-System“ für die Hotellerie

Die Konkurrenz schläft nicht: Das gilt besonders für die deutsche Hotellerie. Aber was genau tut sich am Markt? Gesichertes Faktenwissen über den Wettbewerb ist gefragt. Fairmas, der deutsche Marktführer im Bereich Hotel-Benchmarking, bringt im März 2013 die nächste Generation seines Systems an den Start. Hotelmanager und Hostelbetreiber erhalten damit eine belastbare Zahlengrundlage für Vertriebsentscheidungen und können Trends noch schneller erkennen.

Bier: Zu wichtig für die Übernahme

Die Übernahme von Corona durch Anheuser-Busch InBev ist geplatzt. US-amerikanische Wettbewerbshüter haben den Kauf verhindert, um „das bestehende Kopf-an-Kopf-Rennen“ im Wettbewerb der beiden Unternehmen zu erhalten. Ein Kauf könne bedeuten, dass Verbraucher Milliarden Dollar mehr für Bier ausgeben müssten, so der oberste Kartellwächter. Bier sei eben „die Art von Produkt, die für Verbraucher von Bedeutung ist“.

Wein: Weniger gekauft, mehr ausgegeben

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr mehr Geld für ihren Wein ausgegeben – die Ausgaben sind um 1,2 Prozent gestiegen. Die verkaufte Menge sank hingegen um 2,8 Prozent, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) am Mittwoch mitteilte. Laut eines DWI-Sprechers gaben die Bundesbürger so rund sechs Milliarden Euro für ihren Genuss aus und kauften dafür etwa 1,4 Milliarden Liter.

Entscheidung: Wo „Bud“ draufsteht, da ist auch „Bud“ drin

Der US-amerikanische Bierbrauer Anheuser-Busch hat den Streit um den Markennamen „Bud“ gewonnen. Das Unternehmen hat nun das alleinige Recht, den Namen für seine Biere in der Europäischen Union zu verwenden. Die Entscheidung des Europäischen Gerichts beendet damit den jahrelangen Rechtsstreit mit der tschechischen Budweiser-Brauerei.

Bei Coca-Cola wird gestreikt

Die Gewerkschaft macht Ernst – wie zuvor angekündigt, legten die Mitarbeiter an zwei bayerischen Standorten die Arbeit nieder. Bundesweit soll es an den nächsten Tagen in fast 50 weiteren Betrieben zu Warnstreiks kommen. Die Gewerkschaft NGG versucht so, den Druck vor der anstehenden Tarifrunde am 30. Januar zu erhöhen. Beide Tarifparteien streiten sich über eine Lohnerhöhung, die Arbeitszeit sowie den möglichen Abbau von Arbeitsplätzen.