Industrie

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Schillernde Schokolade: Wissenschaftler lassen Pralinen leuchten

Schweizer Wissenschaftler lassen Pralinen in Regenbogenfarben ganz ohne Zusatzstoffe schillern. Die Forscher prägen die Oberfläche von Schokolade mit einer Struktur, die die Farbeffekte erzeugt. Den gleichen Trick nutzen auch Chamäleons. Die Schokolade soll zeitnah in den Handel kommen. (Mit Video)

Vom Herd aufs Spargelfeld

Eigentlich schwingt Maik Graven als Koch im Restaurant «de Deichgräf» direkt am Rhein die Löffel. Doch Graven ist in Kurzarbeit und erntet deshalb derzeit Spargel. So auch Hendrik Weyenberg, der normalerweise als Barkeeper jobbt.

Aldi holt Nudel-Nachschub per Sonderzug

Damit es auch künftig genug Pasta im Regal gibt, holt Aldi zusammen mit DB Schenker die Ware nun per Sonderzug aus Italien nach Deutschland. Insgesamt hat die Bahn-Logistiktochter mehr als 200 Tonnen Pasta in rund 300 Paletten geliefert.

Isolation statt Feiern - Wie wirkt sich Corona auf die Sektlaune aus?

Auf ein gutes Sektjahr 2019 folgt die Corona-Krise. Der Verkauf von alkoholischen Getränken läuft zwar weiter. Rotkäppchen-Mumm ist aber trotzdem nicht in Feierstimmung.

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Gaststätten zu, keine Feste, Export eingebrochen: Corona-Krise trifft Brauer schwer

Die Corona-Krise trifft die bayerischen Bierbrauer hart. Seit Anfang März sei der Export - sonst ein Viertel des Volumens - nahezu zusammengebrochen, teilte der Bayerische Brauerbund am Dienstag mit. Ob privat, auf Festen oder im Restaurant: Überall fehlten Gelegenheiten zum Konsum.

Sektlaune ließ Umsatz bei Rotkäppchen-Mumm 2019 steigen

Die Kellerei Rotkäppchen-Mumm hat 2019 von einer gestiegenen Sektlaune in Deutschland profitiert. In einem «guten Marktumfeld» verkaufte das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt 310,4 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen - ein Plus von 11,7 Prozent.

Deutschlands beste Rosés ausgezeichnet

Das Deutsche Weininstitut hat "Deutschlands beste Roséweine und -sekte 2020" gekürt. Überzeugen konnten ein Sekt aus der Pfalz und ein Wein aus Rheinhessen. Aufgrund der Corona-Krise wurden die Preisträger per Videobotschaft geehrt.

England: Pferdefleisch im Hamburger bei Lidl und Aldi

Nicht jede Rindfleisch-Bulette hält was sie verspricht: In England und Irland ist in Hamburgern, die in Supermärkten verkauft wurden, Pferdefleisch entdeckt worden. Der Anteil betrug bis zu 29 Prozent. Auch Schweine-DNA tauche in den Frikadellen, auf bestätigte die Lebensmittelaufsicht FSAI. Die Burger wurden bei Lidl, Aldi, Iceland, Tesco und Dunnes gefunden und sofort aus den Regalen genommen. Die Unternehmen teilten mit, dass in Deutschland keine Produkte betroffen seien. Sogar der Premierminister äußerste sich und hält den Gaulskandal für „absolut unakzeptabel“. Führende Experten mutmaßen, dass sich Pferdefleisch schon seit Jahren in britischen Buletten befinden könnte, es sei bislang nur nie getestet worden.

Kleidung: Haute Couture im Hotel

Berufskleidung ist in Hotellerie und Gastronomie ein Muss. Es sehe ja nun auch wirklich seltsam aus, wenn alle Angestellten ihre privaten Klamotten tragen dürften. Doch dass der Einheitslook auch modisch sein kann, weiß zum Beispiel die Designerin Simone Plitzko – denn die 41-jährige hat sich genau darauf spezialisiert. Schließlich sei Berufskleidung zu designen genauso kreativ, wie das Entwerfen von Haute Couture, so Plitzko. Wer also neugierig darauf ist, in welchen Hotels die tiefsten Ausschnitte getragen werden, der sollte ihr Interview im KarriereSpiegel auf keinen Fall verpassen. 

Krombacher mit Allzeithoch bei Ausstoß und Umsatz

Der Ausstoß der Krombacher-Gruppe stieg im Jahr 2012 um 1,4 Prozent und damit um 88.000 Hektoliter. Erstmals konnte dabei die 6,5 Millionen-Hektoliter-Marke übertroffen werden. Damit kann die Krombacher-Gruppe im zweiten Jahr in Folge einen Rekord verzeichnen. Das positive Ergebnis spiegelt sich auch in der Umsatzentwicklung wider. So konnte das Unternehmen seinen Gesamtumsatz um 1,2 Prozent und damit um 8,1 Millionen Euro auf 657,9 Millionen Euro steigern.

Lebensmittel: Und noch ein Siegel

Der Tierschutz wird für Verbraucher immer wichtiger. Damit beim Einkauf auch ja nur Fleisch von glücklichen Tieren im Einkaufskorb landet, hat der Deutsche Tierschutzbund nun ein neues Siegel entwickelt. Das Tierschutzlabel wird zwar zunächst nur für Wurst und Fleisch von Schweinen und Hühnern vergeben, doch langfristig sollen die Kriterien auch auf alle anderen Nutztierarten erweitert werden. Experten rechnen jedoch damit, dass die ausgezeichneten Produkte 20 bis 30 Prozent teurer werden als die herkömmlichen.

Warsteiner wächst 2012 im In- und Ausland

Die Warsteiner-Brauerei hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen: Sowohl im Inland als auch im Ausland konnte der Absatz der Marke Warsteiner um 0,5 % ausgebaut werden. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe lag im Geschäftsjahr 2012 bei 530 Millionen Euro - eine Steigerung um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Trocken: Wein- und Sektbestände sinken

Die eingelagerten Bestände an Wein und Sekt haben in Deutschland den niedrigsten Stand seit 2000 erreicht. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte, waren am Stichtag 31. Juli 2012 im Handel und bei den Erzeugern nur noch 10,8 Millionen Hektoliter eingelagert. Im Jahr 2000 waren es hingegen noch rund 16 Millionen Hektoliter gewesen.

Warsteiner Preis für Eckart Witzigmann

Eckart Witzigmann wird zu Beginn des Jahres um eine Auszeichnung reicher: Für sein Lebenswerk erhält der Jahrhundertkoch den Warsteiner Preis. Am 25. Februar wird der gebürtige Österreicher in Berlin den Preis aus den Händen von Catharina Cramer, der geschäftsführenden Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Preises, entgegennehmen.

Radeberger: Schlappe vor Gericht

Der Braukonzern Radeberger hat im Streit um mögliche Pfand-Tricksereien eine Schlappe vor Gericht kassiert. Radeberger muss die Abmahngebühren übernehmen, die der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entstanden waren. Die DUH hatte dem Konzern vorgeworfen, acht statt 25 Cent Pfand auf Bierflaschen aus Mexiko erhoben zu haben. Die Umwelthilfe wertete den Richterspruch als Bestätigung ihrer Vorwürfe. Diese Darstellung wies Radeberger zurück.

Krombacher: „Tatort“ ohne Insel

Vielleicht ist es ja schon aufgefallen – seit Neujahr gibt es keine Krombacher-Werbung mehr vor dem „Tatort“. Seit 18 Jahren war die Insel in der nordrhein-westfälischen Wiehltalsperre eine feste TV-Größe am Sonntagabend. Doch seit dem 1. Januar verbietet der Rundfunkstaatsvertrag das sogenannte „Presenting“ einzelner Fernsehformate durch Werbekunden. Aber auch dieses Netz hat Löcher: Das Verbot gilt lediglich nach 20 Uhr, an Sonntagen und an bundesweiten Feiertagen. Auch bei Großereignissen wie den Olympischen Spielen darf weiterhin geworben werden. So ganz ist die idyllische Insel also doch nicht von der Mattscheibe verschwunden.

Carsharing: Avis kauft Zipcar

Zipcar, nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter für Carsharing, hat bald einen neuen Eigentümer. Der US-amerikanische Autovermieter Avis Budget will das Unternehmen für rund 500 Millionen US-Dollar kaufen, so eine Firmenmitteilung. Die Verwaltungsräte seien sich bereits einig, nun müssten nur noch die Aktionäre und die Wettbewerbsaufsicht ihr Einverständnis geben.

Tchibo bläst zum Angriff auf Nespresso

Im Kaffee-Kapsel-Krieg hat der Kaffeeriese Tchibo gegen Nespresso weiterhin das Nachsehen und belegt den zweiten Platz beim Absatz in Deutschland. Mit günstigeren Kapseln und Maschinen wollen Hamburger Röster den Schweizer Rivalen endlich stürzen, so, wie dies in anderen Ländern bereits gelungen ist. Tchibo sieht für das nächste Jahr ein Wachstumspotential von bis zu 25 Prozent in dem Markt, in den bald auch Starbucks einsteigen wird.

Wider den Suff: Russen schränken Bierverkauf ein

Um dem Alkoholismus der Landsleute zu begegnen, greift Putin durch. In Russland darf ab sofort zwischen elf und 20 Uhr kein Bier mehr an Buden und Kiosken verkauft werden. Ferner würden die Mengen, die abgegeben werden dürfen, limitiert. Die Maßnahmen bedeuten einen herben Rückschlag für große Braukonzerne wie Carlsberg oder Anheuser Busch InBev. Bei vielfach stagnierenden oder rückläufigen Stammmärkten setzten die globalen Brauer vor allen Dingen auf den russischen Durst, um Wachstumspläne umzusetzen.

Coca-Cola: Gewerkschaft droht mit Streik

Deutschlands größter Getränkehersteller könnte noch im Januar des nächsten Jahres bestreikt werden. Eine Sprecherin der Gewerkschaft NGG sagte, dass es im Vorfeld der nächsten Tarifrunde zu Warnstreiks kommen könnte. Es geht um Lohnerhöhungen, Arbeitszeiten sowie den möglichen Abbau von Arbeitsplätzen. Bei Coca-Cola arbeiten in Deutschland gut 10.000 Beschäftige. Einen Braune-Brause-Engpass werden die angedachten Warnstreiks wohl nicht auslösen.

Eckes-Granini übernimmt Pago-Fruchtsäfte

Die Eckes-Granini Group hat den Kauf von Pago, einem der führenden österreichischen Hersteller von Fruchtsäften, bekanntgegeben. Verkäufer ist die Brau Union aus Wien, eine Tochtergesellschaft von Heineken. Bei der Brau Union war man zu der Überzeugung gelangt, dass Pago besser zu einem auf fruchthaltige Getränke spezialisierten Anbieter wie Eckes-Granini passe. Pago erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 92 Millionen Euro. Eckes-Granini setzte zuletzt 888 Millionen Euro um. Somit wird zukünftig ein Milliardenumsatz für den Hohes C-Hersteller greifbar.

Jetzt wird’s herb: Neues Pils bei Warsteiner

Die Warsteiner Brauerei bringt im Januar 2013 ein neues Produkt auf den Markt: Warsteiner Herb. Der höhere Bitterwert im Vergleich zum Original wird durch eine größere Menge an Hallertauer Aromahopfen erzielt. Mit der Markteinführung von Warsteiner Herb stößt das Unternehmen erstmals in das Segment herber Pilsbiere vor.

Optimist: Warsteiner-Erpresser verurteilt

Unverbesserlicher Optimismus ist ja eigentlich etwas Gutes – bis er dann zum Realitätsverlust führt. Als zu Beginn des Jahres ein 51-jähriger Mann die Chefin der Warsteiner-Brauerei erpresst hatte, war diese Grenze eindeutig überschritten. 478 Millionen Euro hatte er zunächst gefordert, später nur noch zwei Millionen. Zehn Jahre zuvor hatte der Mann auf einen Aufruf der Brauerei reagiert, um Hinweise zu Verleumdungen zu geben, die zu der Zeit in der Öffentlichkeit grassierten. Das Unternehmen reagierte jedoch nicht, die erhoffte Belohnung blieb daher aus. Mit dem Geld wäre er nach San Francisco geflogen und hätte mit den Jungs von Google Geschäfte gemacht, so der Angeklagte vor Gericht. Es sei also keine Erpressung gewesen, sondern ein berechtigter Anspruch auf Schadenersatz. Die Richter sahen das anders und verurteilten ihn zu acht Monaten auf Bewährung.

Stellenabbau: Proteste bei Coca-Cola

Trotz positivem Geschäftsergebnis möchte Coca-Cola sparen und nach Gewerkschaftsangaben bundesweit 450 Stellen streichen. Nach Informationen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) solle zudem der Standort Ratingen geschlossen werden, alleine hier wären 200 Arbeitsplätze betroffen. Um den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen, führt die NGG derzeit eine deutschlandweite Protestaktion durch. Die „Coca-Cola-Weihnachtstrucks“ dienen laut einem Bericht des Saarländischen Rundfunks dabei als Ortsmarke. Erste Station der Aktion war in der vergangenen Woche Bremen, am Mittwoch stand das saarländische Neunkirchen auf dem Programm.

Rückrufaktion: Pizza mit Biss

Kein guter Tag für den Pizzahersteller Wagner: Nachdem ein Kunde beim Verzehr einer Wagner-Pizza auf ein Stück Metall biss und sich den Zahn abbrach, startete das Unternehmen eine großangelegte Rückrufaktion. Mehrere Millionen Pizzen der Marken „Die Backfrische“ und „Big Pizza“ mit einer Mindesthaltbarkeit bis einschließlich November 2013 sowie einzelne Produkte, die im Ausland vertrieben werden, seien betroffen, so ein Unternehmenssprecher. Die Fremdkörper seien laut Wagner Bauteile einer Mehltransportmaschine, die in den Teig gelangten.

Hügli übernimmt Marken und Vertrieb von Vogeley

Der Schweizer Fertiggerichtehersteller Hügli übernimmt zum 1. Januar 2013 Teile der Vogeley-Gruppe mit Sitz in Hameln. Hügli erwirbt die Markenrechte von Vogeley und Wachter, die Rezepturen und den Kundenstamm der Niedersachsen. Das teilte das Lebensmittelunternehmen in Steinach in der Schweiz mit. Über den Kaufpreis wollen die Eidgenossen nicht reden. Es wurde Stillschweigen vereinbart.

Auszeichnung: Sinalco ist „Marke des Jahrhunderts“

Sinalco ist eine der „Marken des Jahrhunderts“. Die Limonade aus der Hövelmann-Gruppe erhielt gleichzeitig den „Markenpreis der Deutschen Standards“ für die herausragenden Verdienste rund um Markenführung und Markenpflege. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen einer Gala im Berliner Hotel Adlon von Dr. Florian Langenscheidt, dem Herausgeber der „Marken des Jahrhunderts“.