Industrie

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Schillernde Schokolade: Wissenschaftler lassen Pralinen leuchten

Schweizer Wissenschaftler lassen Pralinen in Regenbogenfarben ganz ohne Zusatzstoffe schillern. Die Forscher prägen die Oberfläche von Schokolade mit einer Struktur, die die Farbeffekte erzeugt. Den gleichen Trick nutzen auch Chamäleons. Die Schokolade soll zeitnah in den Handel kommen. (Mit Video)

Große Lebensmittelketten bleiben an Osterfeiertagen geschlossen

Die großen deutschen Lebensmittelhändler wollen an den Osterfeiertagen ihre Geschäfte wie üblich geschlossen halten. Das ergab eine Umfrage bei Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Co. Die Kunden sollen ihre Einkäufe für das Fest möglichst frühzeitig erledigen.

Metro in MV vorerst für alle zugänglich 

Das Großhandelsunternehmen Metro Deutschland öffnet seine fünf Metro Gastro Märkte in Wolgast, Greifswald, Wismar, Neustrelitz und Waren ab sofort bis 19. April 2020 für alle Verbraucher. Eine Kundenkarte für den Einlass und Einkauf wird nicht benötigt.

Wie die Industrie auf Corona reagiert

Während Hotels und Restaurants geschlossen sind, haben auch die Zulieferer und andere Unternehmen auf die Corona-Krise reagiert und bieten nun entsprechende Produkte an. So organisiert zum Beispiel hotelkit die Erfassung von Krankenhausbetten.

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Gaststätten zu, keine Feste, Export eingebrochen: Corona-Krise trifft Brauer schwer

Die Corona-Krise trifft die bayerischen Bierbrauer hart. Seit Anfang März sei der Export - sonst ein Viertel des Volumens - nahezu zusammengebrochen, teilte der Bayerische Brauerbund am Dienstag mit. Ob privat, auf Festen oder im Restaurant: Überall fehlten Gelegenheiten zum Konsum.

Deutschlands beste Rosés ausgezeichnet

Das Deutsche Weininstitut hat "Deutschlands beste Roséweine und -sekte 2020" gekürt. Überzeugen konnten ein Sekt aus der Pfalz und ein Wein aus Rheinhessen. Aufgrund der Corona-Krise wurden die Preisträger per Videobotschaft geehrt.

Sektlaune ließ Umsatz bei Rotkäppchen-Mumm 2019 steigen

Die Kellerei Rotkäppchen-Mumm hat 2019 von einer gestiegenen Sektlaune in Deutschland profitiert. In einem «guten Marktumfeld» verkaufte das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt 310,4 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen - ein Plus von 11,7 Prozent.

Coca-Cola: Den Osten im Blick

Der Getränkehersteller Coca-Cola möchte weiter wachsen. Wie der Geschäftsführer Hendrik Steckhahn gegenüber der Zeitschrift „Superillu“ bekannt gab, sehe er gerade in Deutschland noch Wachstumschancen. Bei einem Marktanteil von neun Prozent bei alkoholfreien Getränken sei noch deutlich Spiel nach oben. Besonders der Osten des Landes hat es ihm dabei angetan. Die Ostdeutschen würden es süßer mögen und seien experimentierfreudiger, so Steckhahn im Interview. Deswegen hätte das Unternehmen speziell für sie eine Fanta mit Erdbeergeschmack entwickelt.

Mineralwasser: Jetzt mit Biosiegel

Auch Mineralwasser kann Bio sein – das hat der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschieden. Voraussetzung sei, dass das Wasser die gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoffe deutlich unterschreite. Dabei sei es egal, führten die Richter weiter aus, dass es keine gesetzlichen Vorgaben und damit auch keine Kontrollen für ein entsprechendes Siegel gebe.

Brauereien: Exotische Flaschen sorgen für Millionenkosten

Dass innovatives Flaschendesign nicht nur Vorteile hat, können die Bierbrauer in Sachsen nur bestätigen. Wie die Chemnitzer Morgenpost herausfand, muss bis zu 55 Prozent des Leerguts aufwändig aussortiert und zu den eigentlichen Herstellern geschafft werden. Den sächsischen Brauereien entstünden so Kosten in Millionenhöhe, etwa durch das Nachrüsten der Sortieranlagen.

Überwachung: Bäckereikette bespitzelt Betriebsrat

Nun muss das Gericht entscheiden: Wie die dpa berichtete, hatte eine schwäbische Bäckereikette den Computer eines ihrer Betriebsratsvorsitzenden überwachen lassen und ihn anschließend gefeuert. Der Betriebsrat wollte davon jedoch nichts wissen und erklärte die Überwachung für unzulässig. Auch die Gewerkschaft NGG war etwas aufgebracht und sprach von „Big-Brother-Methoden“. Die Computer des Betriebsrats seien für den Arbeitgeber tabu. Die Bäckereikette selbst sieht das allerdings anders: Sie wollten eine Straftat nachweisen, und dies sei gelungen. 

Urteil: Deutscher Wein darf nicht „bekömmlich“ sein

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Winzer dürfen ihren Wein nicht mehr als „bekömmlich“ lobpreisen. Dies sei eine gesundheitsbezogene Angabe, die auf die leichtere Verdauung hinweise, aber die Gefahren beim Trinken von Alkohol verschweige, urteilten die Richter in Luxemburg. Nun ist es der Winzergenossenschaft Deutsches Weintor in Rheinland-Pfalz nicht mehr erlaubt, ihre säurereduzierten Weine entsprechend zu bewerben. Ob ein Wein bekömmlich ist, darüber entscheidet also zukünftig jede Kehle selbst, sicherlich auch abhängig von der zugeführten Menge.

München: Bayerischer Biernotstand

Den Münchnern geht das Bier aus – Schuld ist jedoch nicht der große Durst, oder etwa faule Brauereien, es sind die fehlenden Bierflaschen. Sie hätten ein riesiges Leergutproblem, so der Geschäftsführer von Paulaner gegenüber der Zeitung tz. Wegen des schönen Wetters sei viel Bier verkauft worden, doch viele Münchner hätten ihre Flaschen noch nicht wieder zurückgebracht.

Gerolsteiner: Mit Wasser zum Erfolg

Das Geschäft läuft glänzend für Gerolsteiner Brunnen. Trotz des schlechten Sommers hat der Mineralwasserhersteller mehr verkauft. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres kletterte der Umsatz auf 124 Millionen Euro, eine Steigerung um 3,2 Prozent. Auch die neu eingeführten Limonaden würden gut angenommen, so das Unternehmen.

DAX: Metro steigt ab

Der Handelsriese Metro wird zukünftig nicht mehr im wichtigsten deutschen Aktienindex DAX gehandelt. Der Abstieg wurde vom Arbeitskreis Aktienindizes beschlossen und vollzieht sich zum 24. September, wie die Deutsche Börse mitteilte. In einem Schreiben an seine Mitarbeiter zeigte sich Metro-Chef Koch kämpferisch und gab an, dass das Unternehmen den eingeschlagenen Kurs fortsetzen wolle und sich konsequent auf die Steigerung des Mehrwerts für den Kunden konzentriere.

Hogatec 2012: deutlich weniger, aber zufriedene Besucher

Der Besucherrückgang bei der Messe Hogatec hält an. Die Neuauflage der Handelsplattform in Essen lockte in den letzten vier Tagen gerade 16.000 Besucher in die Messehallen. Bei der Hogatec 2010 in Düsseldorf, die allerdings von ergänzenden Messen begleitet wurde, zählte der damalige Veranstalter noch 29.000 Gäste. Die Messegesellschaft spricht dennoch von einem  "soliden Grundstein", auf den jetzt aufgebaut werden solle. Immerhin zeigten sich, laut einer Umfrage der Messe, neun von zehn Besuchern zufrieden mit ihrem Besuch der Hogatec in Essen.

WMF: Übernahme geplatzt

Eigentlich wollte der Konsumgüterhersteller WMF sein Kaffeemaschinengeschäft weiter ausbauen. Eigentlich. Denn wie die dpa erfuhr, ist der geplante Zukauf von CMA, einem der führenden Unternehmen für Espresso-Maschinen, nun endgültig gescheitert. Grund seien wesentliche Eckpunkte, die trotz Grundsatzvereinbarung nicht abschließend geklärt werden konnten, so WMF in einer Mitteilung.

Lebensmittel: Bio ist überbewertet

Wo Bio drauf steht, da ist auch Bio drin – ein toller Slogan, mehr allerdings auch nicht. Wissenschaftler der kalifornischen Stanford University haben in einer Übersichtsstudie herausgefunden, dass sich biologische Lebensmittel beim Nährstoffgehalt nicht von herkömmlichen unterscheiden. Eines konnten die Wissenschaftler jedoch mit Sicherheit sagen: Das Risiko, Pflanzenschutzmittel zu sich zu nehmen, sei bei Bio-Lebensmitteln deutlich geringer. Zumindest etwas.

Mittelstand: Karlsberg vergibt Anleihen

Die saarländische Brauerei Karlsberg plant Medienberichten zufolge bis zu 30 Millionen Euro über eine sogenannte Mittelstandsanleihe einzunehmen. Der Erlös solle für Investitionen in eine nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens und des Produktportfolios fließen.

Kaffee: Gute Ernte, schlechter Preis

Die Händler können sich freuen, die Verbraucher weniger. Nach einer sehr guten Ernte im Hauptanbauland Brasilien sind die Rohstoffpreise für Kaffee in diesem Sommer auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Da jedoch der Euro gegen den Dollar massiv an Wert verloren hat, profitieren die Verbraucher nur in Maßen. 

Wein: 2012 wird guter Jahrgang

2012 wird ein gutes Jahr – vor allem für den hiesigen Wein. Wie der Sprecher des Deutschen Weininstituts der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, seien sowohl die Voraussetzungen und die Reifesituation, als auch der Gesundheitszustand als gut zu beurteilen. Vor allem der Regen der vergangenen Tage habe den Trauben gut getan. Nun gilt es, auf einen trockenen und milden Herbst zu hoffen.

Erfindung: Risotto kochen leicht gemacht

Es klingt nach Zukunft: Zutaten kaufen, alles in den Topf werfen, fertig! Glaubt man dem Elektronikkonzern Philips, dann macht der HomeCooker genau das möglich. Gemeinsam mit dem Starkoch Jamie Oliver hat das Unternehmen nun ein Küchengerät entwickelt, dass selbstständig kocht, dämpft, brät und umrührt. Nur abschmecken kann das 400 Euro teure Gerät noch nicht.

Familiensache: Schnapsgigant will Nachfolge intern regeln

Pernod Ricard, der weltweit zweitgrößte Spirituosen- und Weinhersteller, hält nach dem plötzlichen Tod von Verwaltungsratschef Patrick Ricard die Führung fest in Familienhand. Ricards Neffe Alexandre soll zukünftig die operative Führung des Unternehmens und den Verwaltungsratsvorsitz übernehmen. Der 40jährige leitet derzeit eine irische Whiskey-Tochter und übernimmt ein gut bestelltes Haus. Pernod Ricard präsentierte gerade glänzende Geschäftszahlen: Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2010/2011 stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 8,2 Mrd. Euro. Der Gewinn kletterte um 10 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.

Krombacher: Über zwei Millionen für den Umweltschutz

Krombachers Kronkorkenaktion war ein voller Erfolg – und das für die Umwelt! Neben jeder Menge Preise für die Teilnehmer zahlte die Brauerei einen Unterstützungsbeitrag an den WWF für jeden Kronkorken, der keinen Gewinn enthielt. Nun steht das offizielle Ergebnis fest: 2,1 Millionen Euro gehen an ein Klimaschutzprojekt auf Borneo in Indonesien. Neben Aufforstung der Tropenwälder können so nun bis zu 50.000 Hektar Moorfläche renaturiert werden.

Übernahme: Hertz vor Milliarden-Deal

Hertz bleibt weiter am Ball. Seit mehr als zwei Jahren versucht der Autovermieter, seinen US-amerikanischen Wettbewerber Dollar Thrifty zu übernehmen. Bislang ohne Erfolg. Doch mit ihrem neuen Angebot von über zwei Milliarden Dollar kommt neue Bewegung ins Spiel. Die Verwaltungsräte beider Firmen seien nun handelseinig, ließen die Unternehmen sogleich mitteilen.

Plärrer: Zu früh gebraut

Der Augsburger Plärrer, Schwabens größtes Volksfest, gibt Anlass zum Streit. Der Grund sind 60.000 Liter Bier der Augusta-Brauerei, die zum Frühjahrsplärrer 2010 gebraut, jedoch nie bestellt wurden. Der Brauereichef klagte vor Gericht, da sein bisheriger Abnehmer die Biersorte gewechselt hatte, und das ohne ihm Bescheid zu sagen. Den Richtern reichten die Beweise jedoch nicht und wiesen die Klage nun ab.

Lebensmittel: Garnelen „Made in Germany“

Dass es nicht immer asiatische Aquakultur sein muss, hat ein niedersächsischer Landwirt deutlich bewiesen. Vor sechs Jahren begann er gemeinsam mit seinem Sohn Garnelen zu züchten – und das im Landkreis Diepholz, südwestlich von Bremen. Spitzenköche wie Tim Raue oder Johann Lafer sind begeistert. Vor allem der natürliche Geschmack und die Frische seien einzigartig. Der Preis allerdings auch: das Kilo kostet 39 Euro.