Bacardi unterstützt Produktion von Desinfektionsmitteln

| Industrie Industrie

Auch Bacardi will in der Corona-Krise ein Zeichen setzen und länder- und markenübergreifend die Herstellung von mehr als 1,1 Millionen Liter Handdesinfektionsmittel unterstützen. Diese Woche schließen sich acht Bacardi-eigene Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten, Mexiko, Frankreich, England, Italien und Schottland den Bemühungen an. An allen Standorten leitet das Unternehmen seine Produktionskapazität, Ressourcen und Prozesse um, um den benötigten Alkohol zu liefern, der für die erhöhte Produktion von Händedesinfektionsmitteln unerlässlich ist.

Bacardi beteiligt sich zudem an der Spende der Produkte an lokale Organisationen und Notfallhelfer sowie an seine Mitarbeiter und Auftragnehmer. Darüber hinaus stellt das Unternehmen ausgewählten Partnerunternehmen, die ihre Produktion von Handdesinfektionsmitteln für den kommerziellen Verkauf erhöhen wollen, Alkohol zum Selbstkostenpreis zur Verfügung.
 

„In unserer 158-jährigen Geschichte haben wir uns vielen Herausforderungen gestellt, und wir tun dasselbe noch einmal als Reaktion auf COVID-19", sagte Jean-Marc Lambert, SVP Global Operations für Bacardi. „Alle unsere Marken und Partner, die an dieser Initiative beteiligt sind, werden dazu beitragen, dass die Versorgung mit Handdesinfektionsmitteln den Menschen, die sie am dringendsten benötigen, zugute kommt. Unser Ziel ist es, im Kampf gegen COVID-19 einen sehr realen Unterschied zu machen".

Doch nicht nur Bacardi stellt seine Prdouktion um, auch Jägermeister, Klosterfrau, Pernod Ricard und andere Alkoholanbieter helfen in der Corona-Krise bei Engpässen von Desinfektionsmittel aus (Tageskarte berichtete).


Zurück

Vielleicht auch interessant

Boykott gegen Rassismus: Unilever und weitere Unternehmen stoppen Facebook- und Twitter-Werbung

Facebook und Twitter stehen wegen einer Flut an Hasskommentaren, Propaganda, Spam und Fake News schwer in der Kritik. Ein Werbeboykott soll die Online-Plattformen zu entschlossenerem Handeln drängen. Mit Unilever erhält eine in der Vorwoche gestartete Boykottaktion bedeutenden Zulauf.

Engpass bei Südtiroler Speck durch Corona-Ausbruch bei Tönnies?

Der Corona-Ausbruch beim deutschen Fleischhersteller Tönnies sorgt auch bei Südtiroler Speckherstellern für Unruhe. Speck und Wurst aus der norditalienischen Provinz könnten unter Umständen knapp werden. Wo „Südtirol“ draufsteht, ist vielfach „Ostwestfalen“ drin.

Bierkartell: Für Kölsch-Brauereien zeichnet sich niedrigeres Bußgeld ab

Im Düsseldorfer Bierkartell-Prozess zeichnet sich eine drastische Verringerung der Bußgelder für die drei Kölsch-Brauereien Gaffel, Früh und Erzquell ab. Alle Verfahrensbeteiligten stimmten am Mittwoch einem Verständigungsvorschlag des Düsseldorfer Oberlandesgerichts zu.

17 Mitarbeiter bei Produzent von Dönerfleisch positiv getestet

Bei einer Dönerfleischproduktion in Moers bei Duisburg sind 17 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtete der Kreis Wesel am Mittwoch. Insgesamt habe der Betrieb 275 Mitarbeiter. Die Infizierten seien in Quarantäne, das gelte vorsorglich auch für 43 weitere Personen.

Öko-Test: Die meisten Fischstäbchen sind empfehlenswert

Mit Fischstäbchen auf dem Teller überzeugt man auch Kinder, die Fisch sonst nicht so sehr mögen. Die gute Nachricht: Die meisten Produkte können sie ihrem Nachwuchs ohne Bedenken servieren, wie ein Vergleich der Zeitschrift «Öko-Test» (Ausgabe 7/2020) zeigt.

Corona-Ausbruch in Wiesenhof-Schlachthof bei Oldenburg

In Niedersachsen gibt es neue Fälle von Corona-Infektionen unter Schlachthof-Mitarbeitern. Betroffen ist der mehrheitlich zur PHW-Gruppe («Wiesenhof») gehörende Schlachthof Geestland Putenspezialitäten in Wildeshausen bei Oldenburg.

Brauer setzen auf Kreativität und Reinheitsgebot

Ein Bier, das nach Banane schmeckt? Das geht - ganz ohne Banane, dafür mit der Ausbildung zum Brauer und zur Mälzerin. Pro Jahr fangen knapp 400 Azubis die Ausbildung an. Technisches und naturwissenschaftliches Interesse dürfen dabei nicht fehlen.

Mögliches Zerbersten: Niehoffs Vaihinger ruft afri Cola zurück

Die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH ruft afri Cola in Glasflaschen zurück. Laut Hersteller weisen Flaschen mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten eine Instabilität auf, die zu einer Rissbildung, schlimmstenfalls zu einem Zerbersten der Flasche führen könnten.

Roland Trettl wird Gesellschafter bei Ozonos

Zwei Monate nachdem sich der Fußballtrainer Niko Kovac als neuer Gesellschafter der Ozonos GmbH vorgestellt hat, ist nun auch Roland Trettl offiziell mit an Bord des Salzburger Start-Ups, das unter anderem mobile Luftfilter herstellt.

ZDF: Wie gut sind Nestlés Lebensmittel?

Wie gut sind Nestlés Lebensmittel? Wie weit reichen Macht und Markenstärke des Nahrungsmittelkonzerns im Vergleich zur Konkurrenz? Und wie fair und umweltfreundlich handelt er? Das ZDF geht diesen Fragen in einer Dokumentation nach.