Bierbrauer erwarten schwieriges Jahr

| Industrie Industrie

Der Deutsche Brauer-Bund erwartet nach einem historischen Absatzrückgang ein weiteres schwieriges Jahr für die Bierhersteller. Die Erwartungen an neue Impulse durch die Fußball-WM seien nicht hoch. «2026 wird für uns ein sehr hartes Jahr werden, eine Entspannung ist nicht in Sicht», sagte Hauptgeschäftsführer Holger Eichele. Die anhaltend schwache Konsumstimmung belaste Handel und Gastronomie ebenso wie die Brauer.

Auch steigende Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik stellten erhebliche Herausforderungen dar. Die Mehrwegquote liege bei knapp 80 Prozent. Als einzige Getränkebranche erfüllten die Brauer damit die gesetzlichen Vorgaben. 

Mögliche Impulse zur Fußball-WM hingen vom Erfolg der Nationalmannschaft und vom Sommerwetter ab. Sportliche Großereignisse seien kein Selbstläufer mehr. Selbst die Heim-EM 2024 setzte nur wenig Impulse für die Branche. 

Laut dem Verband Private Brauereien hat für 40 Prozent der Bierhersteller das wirtschaftliche Überleben oberste Priorität. Für die regionalen Privatbrauereien hätten aber auch neue Produkte und Anlagen einen großen Stellenwert. 

Der Absatz von alkoholhaltigem Bier brach 2025 in Deutschland um 5,8 Prozent ein. Viele Brauer produzieren verstärkt alkoholfreies Bier oder auch Limonaden. Laut Brauer-Bund haben alkoholfreie Biere 11 Prozent Anteil am Bierkonsum. 

Nach Angaben des Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck, trinkt ein großer Teil der Jugendlichen heute keinen oder nur sehr selten Alkohol. Das sei aus medizinischer Sicht grundsätzlich zu begrüßen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie gestalten die Zukunft der Hospitality-Branche – und nicht nur das. Die Emerging Professionals in Consulting (EPiCs) führen den FCSI in ein neues Zeitalter: digitaler, vernetzter und kollaborativer denn je. Nur die intensive Zusammenarbeit von erfahrenen und jungen Mitgliedern auf Augenhöhe kann den Weg in eine gelingende Zukunft weisen.  

Ein Blick hinter die Kulissen: Die Sortieranlage der Brauerei Veltins verarbeitet täglich 100.000 Mehrwegkästen. Dabei werden rund zehn Prozent aufgrund von Fremdkörpern wie Smartphones, Schlüsseln oder Geldbeuteln manuell nachsortiert.

Deutschland ist für Messen ein wichtiger Standort. Der Branchenverband rechnet für 2026 erneut mit Hunderten Veranstaltungen - und knüpft allmählich wieder ans Vorkrisen-Niveau an.

Das Geschäft der Winzerinnen und Winzer hängt stark von günstigem Wetter ab – aber auch von der Marktlage. Die wirtschaftlichen Bedingungen seien «dramatisch», heißt es in einem neuen Bericht.

Der Lebensmittelhändler kritisierte im November höhere Preisforderungen des Brauereikonzerns AB Inbev. Bestellungen wurden reduziert. Nun hat man offenbar einen Kompromiss gefunden.

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Kauf von Délifrance durch Vandemoortele. Um eine marktbeherrschende Stellung bei Tiefkühl-Backwaren und steigende Preise zu verhindern, müssen jedoch zwei französische Werke verkauft werden.

Pressemitteilung

Stell dir vor, du betrittst einen Raum voller Menschen, die alle dasselbe Ziel haben wie du. Aber statt dich in die vierte Reihe eines dunklen Kinosaals zu setzen und zwei Stunden lang PowerPoint-Folien über dich ergehen zu lassen, passiert... gar nichts. Zumindest nichts Vorgefertigtes. Das ist der Moment beim Green Tourism Camp, in dem die Magie beginnt.

Pressemitteilung

Ab sofort unterstützt JF-Hospitality als Trusted Partner im progros Einkaufspool UNITED Hotels dabei, digitale Strukturen zu vereinfachen, Daten nutzbar zu machen und Umsatzpotenziale gezielt zu heben.

Pressemitteilung

Die Deutsche Hotelakademie (DHA) erweitert ihr Weiterbildungsangebot und startet 2026 mit drei neuen Lehrgängen für die Hotellerie und Gastronomie. Damit reagiert die DHA auf die wachsenden Anforderungen in den Bereichen Convention Sales und Food & Beverage. 

Die Bewerbungsphase für den Internorga Zukunftspreis 2026 läuft. Bis zum 10. Januar können Betriebe aus Gastronomie, Hotellerie und Handwerk ihre nachhaltigen Konzepte einreichen.