Snack-Boom hilft Pepsi in Corona-Krise

| Industrie Industrie

Der amerikanische Getränke- und Lebensmittelriese Pepsi kommt, dank hoher Nachfrage nach Chips und anderen Knabbereien, besser als erwartet durch die Corona-Krise. Im zweiten Quartal legten die Erlöse der Snack-Sparte Frito-Lays im Heimatmarkt Nordamerika verglichen mit dem Vorjahreswert um sieben Prozent zu, wie PepsiCo am Montag mitteilte. Noch besser lief es bei der Tochter Quaker Foods North America, die etwa Haferflocken, Müsli-Riegel und Reis-Cracker anbietet und ein Plus von 23 Prozent erreichte.

Das Hauptgeschäft mit Getränken litt allerdings erheblich, so dass der konzernweite Umsatz des Coca-Cola-Rivalen insgesamt um drei Prozent auf knapp 16 Milliarden Dollar (gut 14 Mrd Euro) sank. Der Nettogewinn sackte um rund ein Fünftel auf 1,65 Milliarden Dollar ab. Die Prognosen der Analysten wurden dennoch bei Weitem übertroffen, die Aktie reagierte vorbörslich mit deutlichen Kursgewinnen. Wegen der hohen Unsicherheit durch die Pandemie traut sich Pepsi nach wie vor keine Prognose zum Verlauf des restlichen Geschäftsjahres zu. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Veltins stundet Rückzahlung für Gastronomie im ersten Quartal

Die Brauerei Veltins hat neue Hilfsmaßnahmen für ihre Vertragspartner in der Gastronomie beschlossen. Danach erhalten die bereits im vergangenen Jahr temporär ausgesetzten Darlehensrückzahlungen über das gesamte erste Quartal nochmals eine Erleichterung.

Saale-Unstrut: Kaum Aussicht auf Eiswein

Zu trocken, zu wenig geerntet, Corona-Krise und (noch) zu wenig Frost. Um Eiswein steht es diesen Winter in Sachsen-Anhalt bisher schlecht. Die Weinbauern an Saale und Unstrut setzen auf Kreativität und Qualität.

Krombacher: Dank alkoholfreier Getränke nur 3,9 Prozent Umsatzrückgang

Deutschlands größte Privatbrauerei Krombacher hat die Folgen der Corona-Krise auf das Biergeschäft mit starken Standbeinen im Einzelhandel und bei alkoholfreien Getränken abfedern können. Der Umsatz der Gruppe ging um nur 3,9 Prozent in 2020 zurück. Der Gastro-Absatz sank um 60 Prozent.

Deutsche trinken mehr Wein

Die Deutschen haben im vergangenen Weinwirtschaftsjahr vom 1. August 2019 bis zum 31. Juli 2020 im Durchschnitt 0,6 Liter mehr Wein pro Person getrunken als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus der aktuellen Weinkonsumbilanz hervor.

Mice-Messe Imex fällt auch 2021 aus

Die Mice-Messe Imex in Frankfurt fällt auch im Jahr 2021 aus. Das teilten die Veranstalter Ray Bloom und Carina Bauer auf der Internetseite der Messe mit. Die Imex war bereits im Jahr 2020 ausgefallen.

Kahla Porzellan will mit neuem Eigentümer wieder durchstarten

Nach dem insolvenzbedingten Neubeginn will der Thüringer Porzellanhersteller Kahla bereits in diesem Jahr die Gewinnzone erreichen. Das Unternehmen will sich mit einem neuen Eigentümer insbesondere auf den deutschen Markt fokussieren.

Alkoholfreier Wein: Wie die prozentarmen Tropfen wirklich schmecken

Wenn dem Wein sein Alkohol als Aromaträger abhandenkommt, ist er nicht mehr der, der er mal war. Aber auch alkoholfreie Weine können Geschmack ins Glas bringen. Fragt sich nur, wie viel davon.

Thüringen exportiert mehr Bier

Der Bierabsatz der Thüringer Brauereien und Bierlager hat sich in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres positiv entwickelt. Vor allem der Export ins Ausland zog kräftig an. Exportiert wurden 483.000 Hektoliter, ein Anstieg um knapp 22 Prozent.

Gerstensaft wird hochprozentig: Das «Lockdown»-Bier aus der Lausitz

Im ersten Lockdown blieben Gastwirte literweise auf ihrem Bier sitzen. Ein Brauereichef und ein junger Brenner aus der Lausitz retten den Gerstensaft mit einer Idee: aus Bier wird Likör.

Sektsiegel: Verband der Prädikatsweingüter (VDP) zeichnet Schaumweine aus

Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) hat ein Sektstatut beschlossen und vergibt nun ein Siegel. Zu den Anforderungen gehört die Herstellung in traditioneller Flaschengärung. Jahrgangssekte müssen mindestens 24 Monate auf der Hefe liegen.