Tiffany und Französischer Luxusriese LVMH einigen sich auf Übernahme

| Industrie Industrie

Die US-Juwelierkette Tiffany und der französische Luxusgüterkonzern LVMH haben sich auf neue Konditionen für die Übernahme des US-Konzerns geeinigt. LVMH zahlt jetzt für Tiffany etwas weniger als zunächst ausgemacht, wie LVMH am Donnerstag in Paris mitteilte. Je Tiffany-Aktie seien dies nun 131,50 Dollar statt 135 Dollar.

Die Einigung beendet einen Streit zwischen den beiden Unternehmen, der nach der zunächst gemeinsam angegangenen Tiffany-Übernahme durch LVMH entbrannt war. Nach Beginn der Corona-Krise wollten die Franzosen die Übernahme absagen. Beide Unternehmen überzogen sich mit Vorwürfen. Tiffany pochte auf eine Einhaltung der Vereinbarung. Die in diesem Zusammenhang laufenden Rechtsstreitigkeiten an einem US-Gericht in Delaware sollen nun beigelegt werden, erklärte LVMH.

Der vor 183 Jahren gegründete Juwelier Tiffany ist weltweit bekannt für seine türkisfarbenen Kartons und durch den Hollywoodfilm «Frühstück bei Tiffany's». Berühmt ist das Geschäft an der New Yorker Fifth Avenue. LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton ist der weltweit führende Luxusgüterkonzern. Zu der Gruppe gehören unter anderem Champagnerhäuser wie Veuve Clicquot Ponsardin und Krug sowie Modehäuser wie Christian Dior, Kenzo oder Fendi. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die 10 besten deutschen Rotweine beim Weinwettbewerb LagenCup Rot 2021

​​​​​​​Beim diesjährigen LagenCup Rot 2021, mit ausschließlich roten Lagenweinen aus Deutschland, wurden rund 350 Spitzengewächse verkostet. Die hochkarätige Jury befand: Deutsche Grand Crus können köstlich heranreifen.

Hotelbetten-Suchmaschine will Gäste gut schlafen lassen

Das Fachmagazin „Schlafen Spezial“ präsentiert jetzt einen Hotel-Betten-Check. Eine an Gäste gerichtete Suchmaschine will damit erstmals ein Nachschlagewerk über das konkrete Bettenangebot der Hotellerie schaffen. Teilnehmenden Hotels winken Informationen und ein Zertifikat.

Veltins kann Fassbierverluste wettmachen

Trotz eines deutlichen Ausstoßverlustes der deutschen Brauwirtschaft konnte sich Veltins der negativen Marktentwicklung im ersten Halbjahr entziehen. Man werde jedoch das gesamte nächste Jahr benötigen, um die Pandemie hinter sich zu lassen.

Streit um Champagner zwischen Paris und Moskau: Hersteller protestieren

Die Champagner-Branche in Frankreich protestiert lautstark gegen ein neues russisches Gesetz, wonach ausländische Produkte nur noch als «Schaumwein» verkauft werden dürfen. Die französische Regierung versicherte, die Hersteller zu unterstützen.

Bier aus Brot: Bauer retten Lebensmittel

Wasser zu Wein, das ist bekannt. Aber Bier aus Brot? Beim Brotbier stimmt das zumindest ansatzweise. Es wird mit übrig gebliebenem Brot von der kleinen Craftbier-Brauerei Orca Brau in Nürnberg gebraut. Ein neuer Genusstrend?

Igeho 2021 findet nicht statt

Die Gastgewerbemesse Igeho 2021, die im November in Basel stattfinden soll fällt aus. Das hat die MCH Messe Schweiz in Absprache mit dem Beirat und den Ausstellern entschieden.

VDP-Prädikatsweingüter gut durch Corona-Krise gekommen

Die deutschen Prädikatsweingüter haben im vergangenen Jahr, trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, ihren Absatz steigern können. Dabei spielte das Online-Geschäft eine immer wichtigere Rolle.

Alternativen zu verbotenen Plastikprodukten

Geschirr aus Bambus, Zuckerrohr, Papier: Es gibt viele Alternativen zu Einwegplastik. Kein Wunder, nun gilt ein Plastikverbot. Doch nicht alle Ersatzprodukte sind ökologisch, manche sogar schädlich.

Weinbaubetriebe werden weniger und größer

Der Konzentrationsprozess im deutschen Weinbau schreitet weiter voran. Die Anzahl der Rebflächen bewirtschaftenden Betriebe ging 2020 im Vergleich zu 2010 um 20 Prozent auf 15.151 Betriebe zurück. Die bewirtschaftete Fläche ist im Gegensatz dazu leicht gewachsen.

Pepsi will Zuckeranteil in Getränken senken

Der Getränke- und Snack-Konzern Pepsi will den Zuckeranteil in Getränken deutlich senken. In seinen in der EU angebotenen Getränken strebt der Konzern ein Viertel weniger Zucker bis 2025 an, bis 2030 sollen es 50 Prozent sein.