2G-Option zukünftig auch für Gastronomie in Niedersachsen

| Politik Politik

Die sogenannte «2G»-Regel soll in Niedersachsen künftig in mehr Bereichen angewendet werden können - etwa in der Gastronomie, der Kultur, bei Veranstaltungen oder dem Sport. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag im Landtag in Hannover an. Bei Anwendung der «2G»-Regel sollen dann die Maskenpflicht und das Abstandhalten entfallen.

Menschen bis 18 Jahren sollen demnach auch ohne Impfung oder Genesung Zutritt bekommen, da sie sich regelmäßig vor dem Schulbesuch testen. Kinder, die jünger als zwölf Jahre sind, können sich noch nicht impfen lassen. Die derzeitige Corona-Landesverordnung gilt noch bis zum 22. September. Die Ausweitung der «2G»-Regel wird somit voraussichtlich in der kommenden Woche umgesetzt.

Nach der «2G»-Regel wird der Zutritt zu bestimmten Bereichen nur gewährt, wenn Menschen gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind. Ein negativer Corona-Schnelltest reicht dann in der Regel nicht mehr aus. In der derzeitigen Corona-Verordnung für Niedersachsen können Betreiber von Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars bereits den Zugang auf Gäste beschränken, die geimpft oder genesen sind. Dann muss zum Beispiel keine Maske mehr getragen werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Tourismusbranche fordert vor Corona-Beratungen klare Regeln

Vor den Spitzenberatungen von Bund und Ländern über Corona an diesem Montag fordert die Tourismuswirtschaft eine klare und einheitliche Linie für die Branche. Der Wirrwarr rund um die aktuellen Regeln sorge für Unsicherheit bei Gästen und Gastgebern.

Corona-Beratungen von Bund und Ländern: Was heute in Berlin diskutiert wird

Im Lichte der aktuellen Corona-Infektionszahlen beraten die Spitzen von Bund und Ländern an diesem Montag über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Dabei deutet sich bereits an, dass sie ihren bisherigen Kurs beibehalten wollen.

Arbeitsminister Heil sieht höheren Mindestlohn nur als ersten Schritt

Der Bundesarbeitsminister will mehr Respekt für diejenigen, die viel arbeiten, aber nur wenig Lohn bekommen. Neben der Mindestlohnerhöhung auf zwölf Euro müsse noch mehr getan werden.

Dramatische Lage im Gastgewerbe: DEHOGA schreibt an Bundeskanzler und Arbeitsminister

Im Vorfeld der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag hat sich der DEHOGA mit Schreiben an Bundeskanzler Olaf Scholz und an Arbeitsminister Heil gewandt. Der Verband weist darin noch einmal auf die dramatische Lage vieler Betriebe hin und zeigt die drängendsten Handlungsfelder auf.

Mindestlohn soll am 1. Oktober auf 12 Euro steigen

Sie ist ein Kernversprechen von Olaf Scholz, die Arbeitgeber wollen vielleicht gegen sie klagen - die Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro. Jetzt kündigt Arbeitsminister Heil an, wann es so weit sein soll.

Gastronomen und Hoteliers im Südwesten wollen keine Kontaktdaten mehr erfassen

Das Einchecken per App oder das Ausfüllen von Kontaktformularen gehörte in Corona-Zeiten lange zum Alltag. Während es damit nicht nur in Bayern oder NRW schon wieder vorbei ist, müssen baden-württembergische Gastronomen weiter sammeln. Jetzt setzen sie sich zur Wehr.

Lauterbach warnt vor Lockerungen - Vorschlag für PCR-Priorisierung

Die Omikron-Welle baut sich auf. Weil er noch viel höhere Fallzahlen erwartet, will der Gesundheitsminister das Pandemiemanagement anpassen. Bund und Länder befassen sich unter anderem damit, wie mit der Knappheit bei PCR-Tests umgegangen werden kann

Veranstaltungsbranche erwartet Kündigungswelle im März

Viele Menschen in Deutschland waren seit zwei Jahren nicht mehr auf einem Konzert oder einer Messe - das spüren am stärksten die, die von solchen Veranstaltungen leben. Ein Branchenverband schlägt Alarm.

 

Corona-Verordnung Thüringen: Welche Regeln ab Sonntag gelten

Am Wochenende treten in Thüringen neue Corona-Regeln in Kraft. Thüringen vertagt die 2G-Plus-Regel um zwei Wochen und will die nächste Bund-Länder-Runde am Montag abwarten.

CSU dringt vor Bund-Länder-Runde auf Omikron-Check der Corona-Regeln

Am Montag berät die Ministerpräsidentenkonferenz über die Corona-Maßnahmen. Nach Ansicht von CSU-Generalsekretär Blume muss das bisherige Vorgehen wegen der Omikron-Variante auf den Prüfstand.