DEHOGA fordert Verlängerung der Überbrückungshilfe

| Politik Politik

Der DEHOGA Bundesverband fordert eine Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen in das nächste Jahr. Die Hauptgeschäftsführerin Verbandes sagte, Ingrid Hartges, sagte «Mit Blick auf diese Betroffenheit und aktuelle Entwicklungen erwarten wir die Verlängerung der Überbrückungshilfe bis Ende März».

Das Gastgewerbe leide immer noch unter den verheerenden Corona-Folgen. Von Normalumsätzen sei die Branche noch weit entfernt.» Relevante Teile der Branche beklagten weiterhin massive Umsatzausfälle, etwa die Stadthotellerie und die Betriebsgastronomie, so Hartges.

Die Überbrückungshilfe III Plus, das zentrale Kriseninstrument der Bundesregierung, ist bislang bis Ende 2021 befristet.

Hartges begrüßte die geplante Verlängerung der Kurzarbeiterregelung. Firmen und Beschäftigte, die wegen der Pandemie in Schwierigkeiten sind, sollen weiter erleichterten Zugang zu Kurzarbeit erhalten. Geplant ist es, die Regelung um weitere drei Monate bis zum 31. März 2022 zu verlängern, wie eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums am Mittwoch mitgeteilte hatte.

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Es wäre konsequent, auch die Überbrückungshilfe entsprechend zu verlängern, um mit einem Vorratsbeschluss vorbereitet zu sein, falls dies aufgrund staatlicher Maßnahmen notwendig wäre. Wichtig ist hierbei aber auch, das Verfahren zu vereinfachen und stärker die besonderen Branchenabhängigkeiten zu berücksichtigen.»

Hartges sagte, die Aussichten für die kommenden Monate seien mit Blick auf die sich wieder zuspitzende Corona-Lage und verschärften Zugangsregeln getrübt. «Die staatlichen Corona-Hilfen waren richtig, wichtig und nur konsequent. Für die Sicherung der Arbeitsplätze sind diese Maßnahmen unerlässlich. Unternehmer wie Mitarbeiter brauchen Planungssicherheit und Perspektiven und deshalb ist die Verlängerung bis Ende März geboten.»

Die Überbrückungshilfe bekommen Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent. Erstattet werden fixe Betriebskosten. (Mit dapa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Niederlande: Omikron-Verdachtsfälle im Ramada-Hotel 

Dutzende aus Südafrika in Amsterdam gelandete Passagiere sind nach Einschätzung niederländischer Behörden mit dem Coronavirus infiziert. Die infizierten Personen wurden Berichten zufolge in einem bewachten Isolationshotel untergebracht.

Schleswig-Holstein lehnt Sonderhilfen für Gastronomie ab

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsministerium sieht trotz verschärfter Corona-Lage und ausfallender Weihnachtsfeiern keine Notwendigkeit für ein Sonder-Hilfsprogramm für Gastronomen.

2G in Hamburg: Hotels, Kultur und Freizeit nur mit Impfung

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt in Hamburg ab Montag flächendeckend die 2G-Regel. Für Ungeimpfte heißt das, fast alle Freizeit- und Kultureinrichtungen bleiben ihnen verschlossen. Auch als Touristen sind sie nicht mehr willkommen.

Bitte um Teilnahme: Umfrage zu Arbeitskräften und Azubis aus dem Ausland

Über 1.000 Mitglieder haben bereits bei der DEHOGA-Umfrage zu Fachkräften und Auszubildenden aus Drittstaaten mitgemacht. Um einen noch aussagekräftigen Branchenüberblick in seine Gespräche mit der Bundesagentur für Arbeit und anderen Akteuren einbringen zu können, bittet der Verband um noch stärkere Beteiligung.

Überbrückungshilfe IV: Bundesregierung verlängert Corona-Hilfen bis Ende März 2022

Der geschäftsführende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich nach der Kabinettsitzung zu den Modalitäten der Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen geäußert, auf die sich Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium verständigt haben.

Hotels und Restaurants in zwölf Kreisen und Städten Bayerns geschlossen

In zwölf besonders von Corona betroffenen Kreisen und Städten in Bayern ist das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren worden. Dort lag die Inzidenz am Freitag wieder über der 1000er-Marke. Gastronomie und Beherbergungsbetriebe aller Art müssen schließen,

 

 

2G-Regel auch im Hotel: Verschärfte Corona-Regeln in Berlin von Samstag an in Kraft

Vor allem Ungeimpfte müssen sich in Berlin auf erheblich mehr Einschränkungen einstellen - nicht zuletzt beim Einkaufen. Es gilt die 2G-Regel plus Maskenpflicht in der Innengastronomie. Ferner dürfen nur noch geimpfte und genesene Gäste in Hotels. Eine Übersicht.

Alles dicht um 17 Uhr: Niederlande verhängen abendlichen Lockdown

Angesichts schnell steigender Infektions- und Patientenzahlen verhängen die Niederlande einen abendlichen Lockdown. Geschäfte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen täglich bereits um 17 Uhr schließen. Die verschärften Maßnahmen gelten ab Sonntag für zunächst drei Wochen.

Österreich verlängert Kurzarbeit und führt Saisonstarthilfe ein

Den von der Pandemie und dem neuerlichen Lockdown Betroffenen wird finanziell unter die Arme gegriffen. Die Corona-Kurzarbeit wird bis Ende März 2022 verlängert, kündigte Arbeitsminister Martin Kocher an. Saisonbetriebe im Tourismus bekommen eine „Saisonstarthilfe“.

Söder fordert Bundesnotbremse und Impfpflicht

Die Corona-Zahlen in Bayern steigen kaum gebremst weiter. Ärzte und Pfleger sind am Anschlag, erste Patienten werden in andere Länder verlegt. Ministerpräsident Söder und Minister Holetschek rufen zum Impfen auf - und richten dringliche Forderungen Richtung Berlin.