Wie der Instagram-Algorithmus funktioniert

| Technologie Technologie

Instagram wird für Hotels und Restaurants immer wichtiger. Wie genau aber der Algorithmus funktioniert, der die Bilder in die Accounts der Nutzer spült, wusste kaum jemand so genau. Bis jetzt. Denn nun hat Instagram eine Gruppe Journalisten ins neue Büro in San Francisco eingeladen, um das Ganze zu erklären. 

Drei Hauptfaktoren bestimmen den Instagram-Feed:

  • Interesse: Der vorausgesagte Wert, wie sehr die Veröffentlichung von Interesse für den Nutzer sein wird. Dies ergibt sich durch das vergangene Verhalten des Nutzers bei ähnlichen Inhalten.   
  • Aktualität: Wann wurde der Post geteilt? Aktuelle Veröffentlichungen werden verständlicherweise priorisiert im Vergleich zu älteren Beiträgen.  
  • Beziehung: Wie nah steht der Nutzer zum Verfasser des Posts? Personen, mit denen in der Vergangenheit bei Instagram interagiert wurde, werden höher eingestuft.

 Darüber hinaus gibt es noch drei weitere Kriterien, die den Feed beeinflussen: 

  • Häufigkeit: Wie oft öffnet der User Instagram? Schließlich will das Netzwerk stets die besten Bilder seit dem letzten Besuch zeigen. 
  • Folgen: Folgt ein Nutzer einer großen Anzahl an Personen, wird immer eine Auswahl ihrer Posts gezeigt. So kann es vorkommen, dass von einer bestimmten Person weniger angezeigt wird. 
  • Nutzung: Auch die Nutzungsdauer ist wichtig. Verbringt ein User stets nur kurze Zeit bei Instagram, werden nur die besten Posts angezeigt. Dauert es für gewöhnlich länger, öffnet Instagram auch die tieferen Ebenen. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Gastrofix und Epson präsentieren erste technische Sicherheitseinrichtung (TSE) für iPad-Kassensysteme

Gastrofix und Epson haben das Rennen um die erste technische Sicherheitseinrichtung (TSE) für iPad-Kassensysteme gewonnen. Als erste Anbieter stellen die Unternehmen eine Lösung vor. Voraussichtlich mit einer Frist bis zum Ende September 2020, in der das Fehlen der TSE nicht beanstandet wird, müssen Kassen ab Januar gleichen Jahres eine solche Einrichtung aufweisen.

Gastronomie-Portal Gastivo meldet erstmals zweistellige Millionenumsätze  

Das im Juli 2018 gestartete Gastronomie-Onlineportal Gastivo von der Team Beverage AG hat Anfang September 2019 die Marke von zehn Millionen Euro netto Warenumsatz überschritten. Damit übertreffe die Entwicklung der Plattform die Prognosen und Erwartungen deutlich, teilten die Betreiber mit.

Verbraucher ziehen Sprach- und Chat-Assistenten echten Menschen vor

Immer mehr Verbraucher ziehen Bots einem menschlichen Berater und Verkäufer vor, so eine Studie des Capgemini Research Institute. Die tatsächliche Verbreitung scheint jedoch hinter der Begeisterung und Nachfrage zurückzubleiben. Künftig sollten zudem Kundenwünsche wie Privatsphäre stärker im Fokus stehen.

OpenTable personalisiert die Restaurantsuche

Der Tischreservierungsdienst OpenTable, Schwesterunternehmen von Booking, bietet Nutzern seiner App jetzt individuellere Essensvorschläge. Aus früheren Buchungen, Lieblingsrestaurants und Essgewohnheiten sollen Angebote unterbreitet werden, die den Geschmack treffen.

Mobiles Bezahlen: Europas mobile Zahlungssysteme vereinigen sich gegen Google und Apple Pay

Was die Europäische Zentralbank EZB und die Deutsche Bundesbank in den letzten Monaten wiederholt vehement gefordert hatten, wird Realität: ein eigenes, nach europäischen Standards entwickeltes und europaweit gültiges System für mobiles Bezahlen als Gegengewicht zu außereuropäischen Systemen.

Brennstoffzellen für den Busfernverkehr

FlixBus und Freudenberg Sealing Technologies arbeiten in einem Projekt zu CO2-freier Mobilität zusammen. Gemeinsam wollen sie Reisebusse mit Brennstoffzellenantrieb auf die Straße bringen. Die Erweiterung der Partnerschaft um einen Bushersteller ist geplant. Hierzu laufen bereits erste Gespräche.

Die Plaza Hotelgroup digitalisiert das Hotelerlebnis mit Code2Order

Die Plaza Hotelgroup setzt seit Juni dieses Jahres auf von Code2Order zur Digitalisierung des Hotelaufenthaltes. So können unterschiedliche Hotel- und Serviceinformationen vor der Anreise, während des Aufenthaltes und auch nach dem Aufenthalt zur Verfügung gestellt werden.

Facebook gibt Nutzern mehr Kontrolle über Daten aus Websites und Apps

Vor mehr als einem Jahr hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg den Nutzern versprochen, sie könnten Daten «bereinigen», die das Netzwerk von anderen Websites und Apps erhält. Jetzt ist die Rede davon, die Informationen vom Nutzerprofil zu trennen, die Daten selbst bleiben.

Bitkom-Umfrage: Digitalisierung sorgt für mehr Transparenz bei Lebensmitteln

Verbraucher in Deutschland wünschen sich mehr Transparenz bei Lebensmitteln. Neben neuen Kennzeichnungen können aber auch digitale Technologien dabei helfen herauszufinden, was in unserem Essen steckt und woher es eigentlich kommt. 

KI in der Küche: Frisches Geld für Delicious Data

Das Münchener Startup Delicious Data überzeugt Investoren mit einer Prognose-Software für die Gemeinschafts- und Systemgastronomie. Mithilfe künstlicher Intelligenz soll die Anzahl verkaufter Essen im Voraus berechnet werden, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Clarissa und Michael Käfer sind unter den Investoren.