Tourismus

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The Edge: Spektakuläre neue Aussichtsplattform eröffnet in New York

Wohl fast jeder schwindelfreie New-York-Tourist möchte die Stadt auch von oben sehen. Bislang wetteifern hauptsächlich Empire State Building, Rockefeller Center und One World Trade Center um Besucher. Jetzt kommt eine neue Aussichtsplattform dazu - mit großer Ansage.

Lufthansa-Konzern schickt zwei Drittel der Beschäftigten in Kurzarbeit

Der Lufthansa-Konzern will in der Corona-Krise rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch in Frankfurt, dass die Sozialleistung in verschiedenen Ländern für insgesamt 87 000 Mitarbeiter beantragt worden ist.

Bahn spendet Lebensmittel an Tafeln

In den Bordbistros der Deutschen Bahn gibt es wegen der Coronakrise derzeit Speisen und Getränke nur in Einwegverpackungen und zum Mitnehmen. Damit Currywurst, Chili und andere Speisen nicht verderben, hat das Unternehmen 600 Kilogramm Lebensmittel an die Frankfurter Tafel gespendet.

DJH sieht Zukunft der Jugendherbergen aufgrund Corona-Pandemie stark gefährdet

Im August 2020 feiert die Jugendherbergsidee ihren 111. Geburtstag: Ob es mit den Jugendherbergen auch in den nächsten Jahren weiter kann, darüber vermag das Deutsche Jugendherbergswerk derzeit keine verlässliche Prognose abzugeben.

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Touristen in Südafrika gestrandet - Deutsche Urlaubergruppe vor TV-Kameras gestoppt

Nach dem Inkrafttreten einer weitreichenden dreiwöchigen Ausgangssperre in Südafrika am Freitag sind tausende Touristen gestrandet. Der Kleinbus einer 14-köpfigen Urlaubergruppe aus Deutschland wurde am frühen Morgen sogar vor laufenden TV-Kameras gestoppt.

Zwei Milliarden Euro Staatshilfe für Tui?

Der weltgrößte Reisekonzern Tui steht in der Corona-Krise laut Insidern kurz vor einer Einigung über staatliche Unterstützung in Milliardenhöhe. Laut Bloomberg gehe es um Staatshilfe im Umfang von knapp zwei Milliarden Euro.

Reisewirtschaft startet Solidaritätsaktion #verschiebdeinereise

Der Deutsche Reiseverband und der Deutsche Tourismusverband haben eine Kampagne ins Leben gerufen, die Reisende dazu aufruft, ihre schon gebuchten Reisen nicht zu stornieren, sondern aufzuschieben.

Stuttgart 21: Bahn veröffentlicht Entschädigungen

Die Deutsche Bahn hat ein seit Monaten erwartetes Gutachten zur Entschädigung von Stuttgarter Grundstückseigentümern veröffentlicht. In der Landeshauptstadt sind rund 3.000 Grundstücke von Tunnelbauarbeiten im Zuge des Projekts Stuttgart 21 betroffen. Das Gutachten modifiziert und erweitert das in Deutschland bisher angewendete Münchner Entschädigungsverfahren, das beim dortigen U-Bahnbau entwickelt wurde. Die Stuttgarter Version sei an die „spezielle topografische Situation und die Wertverhältnisse der Landeshauptstadt angepasst" worden, teilte das Kommunikationsbüro des Großprojekts mit.

Tourismus: Oberbayern will neuen Dachverband

Der Tourismusverband Oberbayern musste in letzter Zeit viele schlechte Nachrichten verkraften: EU-Förderbestimmungen wurden jahrelang verletzt, Rechnungen für Leistungen eingereicht, die gar nicht erbracht wurden. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe stellte das Bayerische Wirtschaftsministerium die Zahlungen ein, es folgte die Insolvenz des größten deutschen Tourismusverbandes. Doch nun soll es mit einem neuen Verein weitergehen. Sie hätten sich bereiterklärt, eine neue Dachorganisation zu gründen, so die frühere Münchner Tourismuschefin Gabriele Weishäupl gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Der vorläufige Name des Verbandes: Initiative Oberbayern-Tourismus.

Tegel: Viele Verletzte durch giftige Dämpfe

Bei Reinigungsarbeiten am Berliner Flughafen Tegel kam es am Wochenende zu mehr als 50 Verletzten. Die betroffenen Personen klagten nach dem Besuch einer öffentlichen Toilette über Augenreizungen und Übelkeit. Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Bundespolizei und der Berliner Polizei wurden hinzugezogen. Mitarbeiter der Kriminaltechnik stellten anschließend einen erhöhten Ammoniakgehalt fest. Ersten Erkenntnissen nach könnten zu hoch konzentrierte Reinigungsmittel die Ursache gewesen sein. Flughafensprecher Ralf Kunkel betonte jedoch gegenüber Spiegel-online, dass keine schädlichen Stoffe mehr in der Luft seien.

Reiserecht: Schwitzen oder Schnarchen?

Auf Reisen lieber schwitzen oder schnarchen? Eine ungewöhnliche Frage? Für die Richter in Düsseldorf und Frankfurt sicher nicht. Denn die entschieden, dass ein Fluggast keinen Schadensersatz erhält, wenn er aufgrund seines strengen Körpergeruchs das Flugzeug verlassen muss, ein unverbesserlicher Schnarcher auf dem Nachbarsitz jedoch kein Reisemangel ist. Diese und andere kuriose Urteile aus der bunten Welt des Tourismus hat die Zeitung „Die Welt“ nun in einem Artikel zusammengestellt.

Nürnberg: Kein Alkohol mehr im Hauptbahnhof

Am Nürnberger Hauptbahnhof darf an Wochenenden künftig kein Alkohol mehr getrunken werden. Das deutschlandweit erste Alkoholverbot in einem Bahnhof beginnt diesen Freitag um 20 Uhr. Laut Aussage der Deutschen Bahn sollen damit vor allem die ausufernden Party-Exzesse beendet werden. In der Vergangenheit sei der Bahnhof immer wieder Treffpunkt von Hunderten Feiernden gewesen. Das Verbot gelte jedoch nicht überall: Einzelhändler dürften weiterhin Alkohol verkaufen, der auf der Verkaufsfläche auch getrunken werden könne, so der Unternehmenssprecher.

Ryanair: Italien ermittelt wegen Steuerhinterziehung

Michael O´Leary kommt nicht zur Ruhe. Der streitbare Ryanair-Chef steht nun in Italien im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft. Die Justizbehörden der norditalienischen Stadt Bergamo ermitteln wegen Steuerhinterziehung. Zeitungsberichten zufolge werde Ryanair beschuldigt, die Lohnnebenkosten für 220 italienische Mitarbeiter nicht bezahlt zu haben. Die Fluglinie wies die Anschuldigungen entschieden zurück. Sie seien für die Lohnnebenkosten nicht zuständig, da sie keine feste Niederlassung in Italien hätten, so das Unternehmen.

Prozess: Alltours-Chef verlangt Gutachten

Der erste Verhandlungstag im Prozess des Alltours-Chefs Willi Verhuven endete bereits nach 20 Minuten. Die Verteidiger Verhuvens, der wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt ist, hatten die Zulassung zweier Gutachten gefordert. Die Richterin gab dem Antrag statt. Dem 62-jährigen wird vorgeworfen, während einer Demonstration einen Polizisten angefahren zu haben. Verhuven bestreitet die Vorwürfe. Nun sollen ein medizinisches und ein verkehrstechnisches Gutachten seine Unschuld beweisen.

Dienstreisen: Loyal dank Zufriedenheit

Geschäftsreisen sind für viele Unternehmen unerlässlich. Doch für die Mitarbeiter bedeuten sie häufig vor allem eines: Stress. Um den Erfolg einer Dienstreise zu erhöhen, sollten Chefs ihren Angestellten bei der Organisation und der Durchführung unter die Arme greifen. Denn das fördert die Zufriedenheit des Mitarbeiters und damit seine Loyalität gegenüber dem Unternehmen. So lautet das Ergebnis der aktuellen Studie „Chefsache Business Travel“ des Deutschen Reiseverbandes (DRV). Viele Firmen hätten jedoch nur den Geschäftsabschluss vor Augen. Neben dem unmittelbaren Erfolg würden die Unternehmensführungen die Zufriedenheit der Mitarbeiter oft vernachlässigen, bringt es Stefan Vorndran vom DRV auf den Punkt.

Online: Travelzoo warnt vor schwächerem Gewinn

Das Onlineportal Travelzoo hat vor schwächeren Gewinnen für das dritte Quartal dieses Jahres gewarnt. Das gab das Internetportal, das sich auf die Vermittlung günstiger Reise-Deals spezialisiert hat, nun in New York bekannt. Hauptgrund sei die Absicht, nun auch ins Hotelgeschäft einsteigen zu wollen. Erste Gespräche für die Übernahme einer Hotelbuchungsseite seien bereits geführt worden. Die Aktien des Unternehmens reagierten umgehend und fielen um knapp 15 Prozent. Travelzoo rechnet jedoch noch immer mit einem Gewinn zwischen 20 und 22 US-Cent je Aktie, Analysten waren zuvor von 29 Cent ausgegangen.

Ryanair: Die EU reagiert

Ryanairs Pannenserie der vergangenen Wochen hat nun auch ein politisches Nachspiel. Die EU-Kommission unterstrich am Montag ihre Aussage, die Mitgliedsländer gesetzlich zum Informationsaustausch über Vorkommnisse im Luftverkehr zu verpflichten. Noch in diesem Jahr solle ein entsprechender Entwurf vorliegen, teilte die Sprecherin von EU-Verkehrskommissar Siim Kallas in Brüssel mit. Nach einem Bericht der Zeitung „Die Welt“ kündigte derweil die Bundestagsfraktion der Grünen an, die Sicherheit bei Ryanair zum Thema der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses machen zu wollen.

Bodenmais gastfreundlichster Ort in Deutschland

Bodenmais ist Gewinner des HolidayCheck Destination Award 2012. Unter mehr als 5.000 auf HolidayCheck erfassten Gemeinden in ganz Deutschland hat sich der Ferienort als gastfreundlichste Destination des Jahres 2012 durchgesetzt. Nirgendwo in Deutschland haben sich die Gäste 2012 wohler gefühlt als im Bayerischen Wald.
HolidayCheck (PDF)

Fernbuslinien planen Attacke auf Deutsche Bahn

In Deutschland dürfen demnächst Linienbusse auch im Fernverkehr eingesetzt werden. Die „Deutsche Touring“ und „National Express“ rüsten sich, den Markt zu erobern. Deutsche Touring will künftig 40 europaweite Buslinien der Marke Eurolines für innerdeutsche Fahrten öffnen. National Express aus Großbritannien geht im nächsten Jahr mit mindestens fünf Linien in Deutschland an den Start. Die Preise für Fahrten mit den Überlandlinien sollen bei neun Euro beginnen.

Vergleich: Viele Buchungsportale sind unfair

Wer seinen Urlaub online bucht, muss sich zwischen unzähligen Angeboten entscheiden. Doch welches Portal hat die besten Preise? Und welches sollte man lieber meiden? Genau diese Fragen hat die Zeitschrift „Reise & Preise“ nun beantwortet. Untersucht wurde jeweils ein gebuchter Flug von Frankfurt nach Bangkok und zurück mit Emirates. Doch lediglich sechs der 16 getesteten Portale konnten mit dem Fair-Play-Siegel der Zeitschrift ausgezeichnet werden. Bei zehn Anbietern lag der Endbetrag deutlich über dem, was dem Kunden zunächst suggeriert worden war. Fünf der getesteten Portale hatten darüber hinaus voreingestellte Versicherungen und gebührenpflichtige Zahlungsweisen.

DRV: Kein Reiseverkauf auf der ITB

Der Vertrieb im Deutschen Reiseverband (DRV) protestiert vehement gegen das Vorhaben der Messe Berlin, während der Publikumstage der ITB Berlin, den Verkauf von Reisen zu ermöglichen. Trotz der Einwände des Branchenverbands hält der Veranstalter weiter an seinen Plänen fest. Der Verkauf von Reisen auf einer Fachmesse sei für die gesamte Branche von Nachteil – besonders für die Reisebüros, betonte DRV-Vizepräsident Otto Schweisgut in einer Pressemitteilung. Sie seien strikt dagegen und hätten ihren Standpunkt auch in zahlreichen Gesprächen mit der Messe Berlin erläutert.

Lufthansa: Germanwings soll Europageschäft profitabel machen

Die Lufthansa fliegt zukünftig auf den meisten Kurz- und Mittelstrecken abseits der Drehkreuze Frankfurt und München mit ihrer Billigflieger-Marke Germanwings. Ab 2013 soll das Angebot in einer „aufgewerteten, neuen Germanwings“ positioniert werden. Die Lufthansa wird neben den Langstrecken nur noch die innerdeutschen und europäischen Strecken aller Flüge von und nach Frankfurt und München durchführen. Mit der Maßnahme will die Airline versuchen, im Europaverkehr wieder profitabel zu fliegen. Gewerkschaften kündigten Proteste an.

Oberbayern: Tourismusverband ist pleite

Zunächst waren es nur Gerüchte. Nun hat sich bestätigt, dass der Tourismusverband München-Oberbayern tatsächlich pleite ist. Wie die Bild berichtete, trat der Interims-Geschäftsführer Stephan Götschel am Dienstagmorgen den Gang zum Insolvenzgericht an. Die Mitglieder seien nicht bereit gewesen, eine weitere Finanzierungsbrücke bereitzustellen, teilte der Rechtsanwalt mit. Die Insolvenz war bereits am Montag in einer Mitgliederversammlung und einer anschließenden Vorstandssitzung beschlossen worden. Der Freistaat Bayern hatte im Juli, nach dem Verdacht auf missbräuchlich verwendete Fördergelder, einen umfassenden Förderstopp angeordnet.

Dienstreisen: Gepäckverlust ist purer Stress

Der Verlust von Gepäckstücken und eine fehlende Internetverbindung sind die größten Stressfaktoren auf Dienstreisen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der CWT Solutions Group unter 6.000 Geschäftsreisenden. Die ermittelten Ursachen lassen sich dabei in drei Hauptkategorien unterteilen: Zeitverlust, unvorhergesehene Ereignisse und die durch das Reisen unterbrochene Alltagsroutine. Hinter den Spitzenreitern Gepäckverlust und Internetverbindung zählen laut Untersuchung das Fliegen in der Economy-Class auf Langstreckenflügen sowie Flugverspätungen zu den größten Stressauslösern.

Tourismuswirtschaft: TUI-Chef führt Spitzenverband

Die Mitglieder des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) haben Michael Frenzel, den Vorstandsvorsitzenden der TUI AG, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Frenzel steht dem Spitzenverband nun für zwei Jahre vor. An der Kasse der Interessenvertretung sitzt ein Hotelier und Gastronom: Dehoga-Präsident Ernst Fischer wurde als Schatzmeister und stellvertretender Präsident wiedergewählt.

Deutsche Bahn: Der Winter kann kommen

Die Bahn ist fit für den Winter. Wie Konzernchef Rüdiger Grube der Frankfurter Rundschau verriet, sei sein Unternehmen für die kommende kalte Jahreszeit gut gerüstet. Sie seien zunehmend besser vorbereitet, nicht zuletzt hätten sie sehr viel in eine bessere Prävention investiert. Auch nach dreistelligen Millioneninvestitionen im vergangenen Jahr habe die Bahn wieder Ausgaben im zweistelligen Millionenbereich geplant, so Grube. Der Fahrgastverband Pro Bahn sieht das allerdings etwas anders: Der Verbandsvorsitzende Karl-Peter Naumann sagte im Spiegel, dass die Bahn noch immer zu wenig Reserven bei Zügen und Gleisen hätte. So gäbe es bei eventuellen Ausfällen kaum Ersatz.

Urteil: Schiffe schwanken

Nach Stürzen auf schwankenden Kreuzfahrtschiffen steht Passagieren kein Schmerzensgeld von der Reederei zu. Laut der Zeitschrift „ReiseRecht aktuell“ besteht für die Reederei keine besondere Versicherungspflicht. So müssen beispielsweise auch keine speziellen Haltegriffe in den Kabinen installiert werden. Das hat das Amtsgericht Rostock in einem aktuellen Urteil entschieden. Geklagt hatte eine Kreuzfahrtpassagierin, die bei unruhiger See in ihrer Kabine stürzte und sich das Becken brach. Das Gericht wies die Klage ab, die Frau hätte wissen müssen, dass Kreuzfahrtschiffe schwanken.