Tourismus

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Reisen vom Sofa aus: In Corona-Zeiten virtuell durch die Welt

Strände verwaist, öffentliche Plätze menschenleer: Viele Urlaubsziele sind dieser Tage nicht wiederzuerkennen. Die Reisenden zu Hause fragen sich, wann sie wieder aufbrechen können und haben nun jede Menge Zeit, neue Pläne zu schmieden. Inspiration bieten virtuelle Angebote.

Lufthansa will Auflagen der EU-Kommission für Rettungspaket annehmen

Kurz vor Pfingsten ist bei der Rettung der Lufthansa der nächste Schritt gelungen: Berlin und Brüssel erzielen nach schwierigen Gesprächen einen Kompromiss über Auflagen beim Rettungspaket. Der Lufthansa-Vorstand stimmt zu. Der Schlusspunkt ist das noch nicht.

Niederländische Bürgermeister an deutsche Nachbarn: Kommen Sie nicht

Die Bürgermeister der niederländischen Grenzorte haben ihre Nachbarn in Nordrhein-Westfalen freundlich gebeten, an Pfingsten zu Hause zu bleiben. Die Sorge sei groß, dass sich das Corona-Virus durch große Menschenansammlungen schnell verbreiten werde.

Pfingsten ​​​​​​​dahoam: Gedränge auf Wanderwegen, Almen voll Picknickdecken

Volle Parkplätze, zugeparkte Rettungswege, Staus auf den Straßen und Menschenmengen auf engen Wanderwegen - Behörden, aber auch Einheimische und Bauern blicken mit Sorge auf die Pfingstferien in Bayern.

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Bayern erlaubt Messen ab 1. September 2020

In Bayern soll es ab 1. September trotz der Corona-Pandemie auch wieder Messeveranstaltungen geben. Darauf haben sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verständigt.

Südtirol: Transit durch Österreich erlaubt / Gratis-Corona-Test für Touristen

Der Landeshauptmann von Südtirol, Arno Kompatscher, hat bestätigt, dass die Einreise nach Italien ab dem 3. Juni über Österreich möglich ist. Darüber hinaus werden nicht nur Angestellte in Hotels auf Corona getestet. Auch Touristen sollen künftig Gratis-Tests auf das Virus angeboten werden.

Türkei rechnet mit Aufhebung der Reisewarnung für deutsche Touristen

Außenminister Maas will die weltweite Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie noch vor den Sommerferien für alle EU-Länder aufheben. Aber was ist mit beliebten Urlaubsländern außerhalb der EU? Der Blick richtet sich dabei vor allem auf ein Land.

Nachtflug: Ferienflieger landet trotz Verbot

Da hat der Kollege einmal nicht aufgepasst – und schon landet ein Ferienflieger von TUIfly mitten in der Nacht am Frankfurter Flughafen. Das Problem war die Ausnahmegenehmigung, die dort bei Landungen nach 23 Uhr benötigt wird. Es gab nämlich keine. Eigentlich sollte die Maschine in Zweibrücken landen, konnte dies aber wegen des schlechten Wetters nicht. Die TUI-Disposition habe sich dann für Frankfurt entschieden, aber die Genehmigung nicht bedacht, wie ein Sprecher mitteilte. Möglicherweise wird nun ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit eingeleitet, das mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro verbunden sein könnte.

OLT: Ein Billigflieger weniger?

Die regionale Fluggesellschaft OLT Express Germany steht offenbar kurz vor der Pleite. Am Montag blieben alle Maschinen der Bremer Airline am Boden – was mit den bereits gekauften Tickets passiert, ist allerdings noch offen. Laut eines Berichts des Spiegels werde das Unternehmen in Kürze Insolvenz anmelden. Grund für die Pleite sei, dass der Eigentümer einem Sanierungskonzept nicht zugestimmt habe.

Umfrage: Air Berlin bleibt Sorgenfall

Laut einer Umfrage in der Reiseindustrie wird Air Berlin wohl weiterhin das Sorgenkind der Branche bleiben. Der Lobbyverein Travel Industry Club hatte in einer nicht repräsentativen Studie 235 Manager der Reiseindustrie befragt und kam zu einem düsteren Ergebnis: 54 Prozent der Befragten gaben an, dass Air Berlin auch weiter rote Zahlen schreiben werde. 60 Prozent sahen die Zukunft, der aus ihrer Sicht unverzichtbaren Airline, in Gefahr. Auch der neue Hauptstadtflughafen kam in der Umfrage nicht gut weg: 53 Prozent der Manager glaubten demnach nicht, dass der Flughafen vor 2015 in Betrieb gehen werde.

Air France startet Billigflieger "HOP!"

Neue Konkurrenz für Germanwings, Ryanair und Co.: Die französische Fluggesellschaft Air France nimmt den Markt der Billigflieger ins Visier. Durch die Zusammenlegung von regionalen Fluglinien entsteht die Marke „Hop!“. Die neue Airline, die vor allem Regionalflüge innerhalb Frankreichs und Europas auf dem Plan hat, werde ab dem 31. März täglich 530 Flüge zu 136 Zielen ansteuern, teilte das Unternehmen mit.

Flugreisen: Frühbucher zahlen mehr

Der frühe Vogel bekommt eben doch nicht immer den Wurm – zumindest nicht den günstigsten. Eine Suchmaschine analysierte 125 Millionen Flugsuchen und kam zu einem überraschenden Ergebnis: Eine Buchung bereits Monate vor dem Reisetermin lohnt sich einfach nicht. Denn internationale Flugverbindungen seien „durchschnittlich drei Wochen vor Abreise am günstigsten“. Basis der Untersuchung war der deutsche Markt auf swoodoo.com und kayak.de innerhalb des letzten Jahres.

Ryanair: Alles gleich im neuen Jahr?

Ryanair macht weiter wie gehabt – die Pannenserie setzt sich auch im neuen Jahr fort. Eine 737 der Fluglinie musste nun im italienischen Genua notlanden, weil es mal wieder Probleme mit dem Luftdruck gab. Zwei Passagiere wurden anschließend wegen Ohrenschmerzen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, später jedoch wieder entlassen.

Männer: Zu schwer zum Fliegen

Da staunten die Fluggäste am Flughafen Liverpool nicht schlecht, als sie doch nicht so einfach in den Winterurlaub starten durften. Denn der Jet war zu schwer – es waren einfach zu viele Männer an Bord. 135 Männer und nur 19 Frauen standen auf der Passagierliste, und da Fluglinien mit Durchschnittsgewichten arbeiten, um das Gesamtgewicht zu errechnen, war der Flieger eine Tonne schwerer, als wenn der Geschlechteranteil ausgeglichen gewesen wäre. Zudem sei überdurchschnittlich viel Gepäck an Bord gewesen. Das Flugzeug konnte dann trotzdem noch abheben, vier Passagiere ließen sich freiwillig umbuchen und bekamen eine Entschädigung.

Tui: „Ziemlich sauer über Markencheck“

Der ARD-Markencheck ist für Unternehmen selten sehr erfreulich. Doch das, was zu Beginn der Woche über den größten deutschen Reiseveranstalter ausgestrahlt wurde, überraschte dann doch. Er sei, ehrlich gesagt, ziemlich sauer über das, was er gesehen habe, machte Mario Köpers, Leiter der Tui-Unternehmenskommunikation, seinem Ärger Luft. Mit einer dermaßen negativen Darstellung habe er nicht gerechnet. Dass die Berichterstattung derartig tendenziös ausfalle, sei im Vorfeld zu keinem Zeitpunkt abzusehen gewesen. Auch viele Verbraucher sahen das ähnlich und kritisierten die Sendung in den sozialen Netzwerken zum Teil scharf.

Air Berlin: Die Mitarbeiter spielen nicht mit

Die Mitarbeiter von Air Berlin haben offensichtlich wenig Lust dazu, auf Teile ihres Gehalts zu verzichten. Er könne keine Bereitschaft unter den Mitarbeitern erkennen, dass sie auf Lohn verzichten würden, so Ver.di-Sprecher Christoph Schmitz. Das gelte sowohl für die geforderten fünf Prozent des Einkommens als auch für das 13. Monatsgehalt. Die Gewerkschaft lehne prinzipiell Einschnitte in laufende Verträge zur Sanierung von Unternehmen ab. Auch der angekündigte Stellenabbau werfe weitere Fragen auf.

Air Berlin: Mitarbeiter sollen verzichten

Mit gutem Beispiel voran – einem Focus-Bericht zufolge sollen die Mitarbeiter der angeschlagenen Fluglinie auf fünf Prozent ihres Gehalts verzichten, und der Vorstand sogar gleich auf zehn. Eine Sprecherin des Unternehmens wollte die Maßnahme jedoch nicht kommentieren. Es gebe einen konstruktiven Dialog mit den Mitarbeitervertretungen. Und sie hätten nicht die Absicht, diesen über die Medien zu führen. 

Australien: Der mit dem Hai tanzt

Da fackelte der 62-jährige Großvater nicht lange – nachdem sich ein Hai einem australischen Strand näherte, an dem auch viele Kinder badeten, packte der beherzte Tourist das Tier am Schwanz und versuchte, es zurück ins offene Meer zu ziehen. Der Hai habe ihn nur knapp verfehlt mit seinem Biss, so der Mann. Zuvor hatten bereits Rettungsschwimmer ihr Glück versucht und einen Helikopter zur Unterstützung gerufen.

Italien will Touristen zurück

Die italienische Regierung plant, dem Tourismus im Land massiv unter die Arme zu greifen, da immer mehr Urlauber andere Länder bevorzugen. So sollen Bauvorschriften für Hotels geändert, Tourismussteuern überarbeitet und öffentliche Gelder gezielter in diesen Sektor gepumpt werden. Es sei das Ziel, mehr internationale Touristen nach Italien zu locken und das nicht nur in Städte wie Rom, Venedig und Florenz, so der zuständige Minister.

Bauernhof-Urlaub boomt

Urlaub auf Bauernhöfen ist so beliebt wie nie zuvor. Wie das bayerische Landwirtschaftsministerium mitteilt, ist die Zahl der Übernachtungen im Freistaat im vergangenen Jahr um 400.000 auf ein Rekordhoch von 12,7 Millionen gestiegen. Jeder siebte Feriengast in Bayern übernachtet inzwischen auf einem Bauernhof oder bei einem Winzer.

Reiseland Deutschland vor neuen Rekorden?

Laut einer Befragung des Travel Industry Clubs, in dem 650 Führungskräfte der deutschen Reiseindustrie organisiert sind, wird Deutschland als Reiseland auch im Jahr 2013 bestens abschneiden. 97 Prozent der befragten Experten glauben, dass sich der Deutschland-Tourismus weiterhin positiv entwickeln wird. 83 Prozent sind der Meinung, dass die Deutschen 2013 verstärkt im eigenen Land Urlaub machen und so ein eventuelles Fernbleiben ausländischer Besucher kompensieren werden.

Ausgeträumt: Der Dreamliner am Boden

Nachdem bereits am Mittwoch japanische Fluglinien ihre Dreamliner am Boden ließen, ziehen nun auch weitere Länder ihre Konsequenzen aus der Pannenserie im Hause Boeing. Alle in den USA, Europa, Japan und Indien registrierten 787-Maschinen dürfen vorläufig nicht mehr abheben. Die Fluglinien müssen nun nachweisen, dass die Batterien ihrer Flugzeuge sicher seien. Es ist die drastischste Maßnahme gegen einen amerikanischen Flugzeughersteller seit 1979.

Dreamliner: Doch eher ein Albtraum?

Und wieder eine Panne beim Dreamliner – Wegen Rauchentwicklung im Cockpit musste am Mittwoch einer von Boeings Vorzeigefliegern in Japan notlanden. Die dortigen Fluggesellschaften halten nun alle Maschinen des Typs vorsorglich am Boden. Bereits in den vergangenen Tagen war es vermehrt zu Zwischenfällen gekommen. Er denke, dass sie sich dem Punkt nähern würden, ab dem sie es als ernsthafte Krise betrachten müssten, so ein Analyst vom Luftfahrtbeobachter Teal Group.

TripAdvisor: Neue Suchfunktion im Test

Wie die Bewertungsplattform TridAdvisor bestätigte, werde derzeit eine „neue Suchfunktion“ für Hotels überprüft, die sowohl auf dem Computer als auch mobil genutzt werden kann. Die Funktion selbst wird wohl keine große Überraschung werden und wird seit Jahren erwartet: Verfügbarkeit und Preis, abhängig von An- und Abfahrtsdaten und dem jeweiligen Ort. Interessant wird das Ganze jedoch durch die Kombination mit den Mengen von Nutzerbewertungen. So kann nicht nur nach der Gesamtbewertung gesucht werden, sondern auch nach den besten Angeboten für beispielsweise Familien oder Geschäftsreisen. 

Air Berlin: 900 Arbeitsplätze werden gestrichen

Air Berlin räumt auf – bis Ende 2014 plant das Unternehmen rund 900 Stellen zu streichen. Auch betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen, so die Fluglinie am Dienstag in Berlin. Die Streichungen seien Teil des im vergangenen Jahr angekündigten Sparprogramms, mit dem Air Berlin wieder in die schwarzen Zahlen starten will. Erklärtes Ziel sei es, in diesem und im nächsten Jahr rund 400 Millionen Euro einzusparen.

Gefährlich: Urlaub für Mutige

Einfach so am Strand zu liegen, ist ja eher langweilig. Wer es lieber etwas aufregender möchte, der sollte einen Blick auf die „RiskMap 2013“ werfen, die jährlich von der Unternehmensberatung für Risikomanagement Control Risks in London herausgegeben wird. Die gefährlichsten Länder der Welt sind demnach Somalia und Afghanistan. Doch auch Reisen in den Irak, in den Norden des Kongo, in die Region Darfur im Sudan und in den Gazastreifen versprechen außergewöhnliche Urlaubserlebnisse.

Körperverletzung: Alltours-Chef muss 25.000 Euro zahlen

Widerstand gegen einen Vollstreckungsbeamten und fahrlässige Körperverletzung: Willi Verhuven, Chef des Reiseunternehmens Alltours, ist vom Landgericht Duisburg zu 50 Tagessätzen in Höhe von 500 Euro verurteilt worden. Außerdem muss der Unternehmer für zwei Monate seinen Führerschein abgeben. Verhuven soll einen Polizisten umgefahren haben.