Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.
Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.
Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.
Deutschland wird bei ausländischen Gästen immer beliebter. Kulturelle Vielfalt, beeindruckende Landschaften und lebendige Großstädte begeistern Reisende aus der ganzen Welt. Und wie eine Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus herausgefunden hat, ist das Heidelberger Schloss bei ausländischen Touristen die beliebteste Attraktion des Landes. Auf den Rängen zwei und drei liegen Schloss Neuschwanstein und der Kölner Dom. Auf den weiteren Plätzen folgen das Brandenburger Tor in Berlin, die Frauenkirche in Dresden, der Hamburger Hafen, die Loreley im Oberen Mittelrheintal, Schloss Sanssouci in Potsdam und das Schloss Schwetzingen in Baden-Württemberg sowie die Berliner Museumsinsel.
Freie Platzwahl – was im Kino noch in Ordnung ist, hat im Ferienflieger nichts zu suchen. Das hat nun auch Easyjet eingesehen, und will ab November Schritt für Schritt die Sitzplätze wieder zuweisen. Die Drängeleien beim Einsteigen dürften also der Vergangenheit angehören. Eine Umfrage hatte ergeben, dass 70 Prozent der Fluggäste feste Plätze vorziehen würden.
In einem Brief an Klaus Wowereit hat Hartmut Mehdorn das Chaos um den Flughafenbau angeprangert. Wie die Bild berichtete, forderte der Air-Berlin-Chef einen radikalen Umbau des Managements und sprach sich für eine „klassische Organisationsstruktur“ aus. Ob er vielleicht selbst gern den Posten hätte, ließ er allerdings offen.
Eine findige Geschäftsidee hatte ein ehemaliger Bahnmitarbeiter: Der 23-jährige verkaufte seit Anfang des Jahres einfach eigene Fahrkarten. Auch hing er „Außer Betrieb“-Schilder an Ticketautomaten auf und stellte sich daneben, um seine eigenen Produkte an den Mann zu bringen. Ein Bahnmitarbeiter erwischte ihn nun auf frischer Tat und alarmierte die Polizei. In der Wohnung des Beschuldigten fanden die Beamten eine passende Bahnuniform, eine Kontrollzange sowie Stempel und Fahrkarten.
Metalldiebstahl ist für die Deutsche Bahn mehr als nur ein Ärgernis. Allein im vergangenen Jahr entstand so ein Schaden von 15 Millionen Euro. Wie die dapd berichtete, setzt die Bahn nun verstärkt auf mit künstlicher DNA markierte Kabel. So könne der Eigentümer festgestellt werden und die Beute sei schwieriger zu verkaufen.
Halbzeit beim brandenburgischen Volksbegehren. Drei Monate nach Beginn der Aktion für ein umfassendes Nachtflugverbot sind mehr als die Hälfte der erforderlichen Stimmen schon notiert. Wegen des neuen brandenburgischen Wahlrechts bleibt nun noch Zeit bis Anfang Dezember, um die restlichen 40.000 Stimmen zu sammeln. Ansonsten wäre schon in einem Monat Schluss.
Schon die ersten regional beschränkten Streiks brachten die Lufthansa kräftig ins Schwitzen. Die Gewerkschaft UFO kündigte nun jedoch an, am kommenden Freitag zum ersten Mal auf allen Lufthansa-Flughäfen die Arbeit niederlegen zu wollen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, muss sich die Fluglinie daher auf einen der größten Arbeitskämpfe ihrer Geschichte einstellen. In Vorbereitung auf den Ausstand hat die Lufthansa bereits 1200 von 1800 im Flugplan stehenden Flügen gestrichen.
Als hätte er nicht genug eigene Probleme – Michael O´Leary, Chef des Schnäppchenfliegers Ryanair, hat sich über den Berliner Flughafenbau ausgelassen. Es sei ein einziger Scherbenhaufen, der da entstanden ist. Ein großartiges Beispiel für Missmanagement der öffentlichen Hand, ließ der Airline-Chef das Handelsblatt wissen. Auch Air Berlin vergaß der öffentlichkeitswirksame O´Leary natürlich nicht. Das Unternehmen würde er nicht mal geschenkt haben wollen.