Aida-Mutter Carnival mit Megaverlust - Kreuzfahrtnachfrage zieht an

| Tourismus Tourismus

Die Aida-Mutter Carnival hat ein weiteres Quartal mit tiefroten Zahlen hinter sich, sie macht jedoch Hoffnung auf ein starkes Comeback. Die Nachfrage nach Kreuzfahrten habe kräftig zugelegt, in den drei Monaten bis Ende Februar seien die Buchungen gegenüber dem vorherigen Vierteljahr um rund 90 Prozent gestiegen, teilte der Konzern am Mittwoch in Miami mit. Das kam bei Anlegern gut an, die Aktie legte deutlich zu. Carnival betonte zudem, bislang nur minimalen Werbe- und Marketingaufwand betrieben zu haben.

Allerdings verbuchte der Kreuzfahrt-Riese zu Jahresbeginn einen höheren Verlust als Analysten erwartet hatten. Unterm Strich schloss Carnival das erste Quartal mit einem Minus von knapp 2,0 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro) ab. Die Corona-Pandemie hat dem Konzern, zu dem neben der deutschen Aida Cruises auch Kreuzfahrtanbieter wie Costa und Princess gehören, heftig zugesetzt. Der Branchenführer war durch Virus-Ausbrüche auf einigen seiner Schiffe schon recht früh in die Schlagzeilen geraten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Radisson Blu Resort Maldives holt Titel bei den Luxury Lifestyle Awards 2021

Im August 2020 eröffnet, sicherte sich das Radisson Blu Resort Maldives nun den Titel "Bestes Luxushotel auf den Malediven" bei den kürzlich verliehenen Luxury Lifestyle Awards 2021. Auf dei gäste warten dort 128 Villen und sieben Restaurants.

Fehlende Touristen: Paris entgehen wegen Corona über 15 Milliarden Euro Einnahmen

Wegen der Corona-Krise sind dem Großraum Paris im vergangenen Jahr 15,5 Milliarden Euro Einnahmen aus dem Tourismusgeschäft entgangen. Die Zahl der Besucher schrumpfte in beispiellosem Ausmaß um rund zwei Drittel auf 17,5 Millionen.

Bei Infektion auf Mallorca können Deutsche gratis ins Corona-Hotel

Deutsche Urlauber, die vor ihrer Rückkehr aus Mallorca positiv auf das Coronavirus getestet wurden, können die Quarantäne kostenlos in einem eigens auf der Insel eingerichteten Hotel für Infizierte verbringen. Wer in seinem Hotel bleiben wolle, müsse das selbst bezahlen.

Was die neue Corona-Testpflicht für Flugreisende bedeutet

Die generelle Testpflicht für Einreisen nach Deutschland mit dem Flugzeug wirft viele Fragen auf - nicht nur für Urlauber auf Mallorca. Die Vorschrift soll in der Nacht von Montag zu Dienstag in Kraft treten. Was Reisende dazu wissen müssen.

Mallorca-Urlaub mit Reiselust und Rechtfertigungsdruck

Wegen hoher Corona-Zahlen in Deutschland hat die Bundesregierung dringend gebeten, nicht nach Mallorca zu fliegen. Tausende Deutsche überzeugt das nicht. Aber ein bisschen Scham ist schon dabei.

Ostseeorte erstellen Tourismuskodex für Gäste und Gastgeber

Noch weiß niemand, wie viele Touristen in diesem Sommer nach Schleswig-Holstein kommen dürfen. Um Gedränge an den Stränden wie im Corona-Sommer zu vermeiden, haben sich die Orte an der Lübecker Bucht auf einen Tourismuskodex geeinigt.

UplandParcs eröffnet Ferienpark in Winterberg

Inmitten der Natur des Sauerlandes eröffnet UplandParcs einen neuen Ferienpark mit 55 Häusern in vier verschiedenen Typen. Bei Planung und Bau stand die Umwelt im Fokus: So wurden beispielsweise nachhaltige Materialien aus der Umgebung verwendet.

Venedig will Kreuzfahrtschiffe zukünftig auf Distanz halten

Venedig will Kreuzfahrtschiffe nicht mehr so nahe an seinen historischen Stätten wie den Markusplatz ankern lassen. Die großen Schiffe sollten künftig übergangsweise vielmehr in einem Industriehafen der norditalienischen Lagunenstadt anlegen.

Nach dramatischen Corona-Einbußen: Sommerurlauber sollen Tui aus der Krise führen

Der Reisekonzern Tui hängt in der Warteschleife: Erst wenn der Urlaub wieder unbeschwert möglich ist, wird sich das Geschäft erholen. Vorstandschef Joussen setzt auf Unterstützung aus der Politik. Die Kritik an den Mallorca-Reisen weist er zurück.

Deutsche Bahn fährt in der Krise 5,7 Milliarden Euro Verlust ein

Die Deutsche Bahn hat im Jahr 2020 in der Corona-Krise unterm Strich einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro eingefahren. Noch ein Jahr zuvor hatte der bundeseigene Konzern einen Gewinn in Höhe von 680 Millionen Euro eingefahren.