Center Parcs mit Rekord-Sommer 2025

| Tourismus Tourismus

Center Parcs verzeichnete in den Sommermonaten eine durchschnittliche Auslastung von 93 Prozent in seinen deutschen Ferienparks, was eine Steigerung um zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Als Gründe für die hohe Nachfrage werden die Modernisierung der Unterkünfte sowie ein verändertes Reiseverhalten der Deutschen genannt.

Verändertes Reiseverhalten als Faktor

Der Nachrichtenlage zufolge bevorzugen Reisende zunehmend Destinationen mit gemäßigtem Klima. Dieser Trend, der als „Coolcation“ bekannt ist, führt dazu, dass Länder wie Deutschland, die Niederlande oder Skandinavien verstärkt nachgefragt werden. Insbesondere Familien mit Kindern und ältere Reisende entscheiden sich laut einem Bericht des Webportals „Urlaubsguru“ vermehrt für kühlere Urlaubsziele, um den steigenden Temperaturen in weiten Teilen Europas auszuweichen.

Starke Nachfrage in Deutschland und erfolgreicher Start in Dänemark

In der Hauptferienzeit von Mitte Juli bis Ende August erreichten die deutschen Center Parcs eine durchschnittliche Auslastung von 93 Prozent. Besonders hohe Werte erzielten der Park Hochsauerland mit 95 Prozent und der Park Eifel mit 94 Prozent.

Zudem markiert das Jahr 2025 den Markteintritt von Center Parcs in Skandinavien mit der Eröffnung des Center Parcs Nordborg Resort in Dänemark am 20. Juni. Dieser neue Ferienpark erreichte bereits im August eine Auslastung von 92 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 6,75 Tagen.

Frank Daemen, der Managing Director von Center Parcs Deutschland, kommentierte die Entwicklung: „Dies ist ein außergewöhnlicher Erfolg in einem neuen Markt mit einem neuen Produkt.“ Er fügte hinzu: „Unsere Rekordergebnisse zeigen einmal mehr, dass unser Konzept von Urlaub umgeben von Natur genau das bietet, was moderne Familien suchen.“

Daemen zufolge setzen sich die positiven Buchungszahlen auch für die Herbstmonate fort.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das neue Urlaubsresort Caravanserei im Norden Berlins vereint einen Campingplatz mit 150 Stellplätzen und ein Hotel mit 30 Mini-Häusern. Das Konzept setzt auf Komfort, regionale Gastronomie und eine eigene Biogasanlage zur Energieversorgung.

Der Trend des sogenannten „Astrotravel“ gewinnt laut einer Umfrage an Popularität. Passend dazu hat das Reiseportal Urlaubsguru in Zusammenarbeit mit der Astrologin Denise Vanessa Riemer das „Reisehoroskop 2026“ veröffentlicht.

Der neue Fahrplan 2026 der Deutschen Bahn bringt eine Ausweitung des ICE-Halbstundentakts, neue Sprinter-Verbindungen und den ersten barrierefreien Hochgeschwindigkeitszug. Bei der Zuverlässigkeit gibt es aber weiterhin große Herausforderungen.

Ein Blick auf die Altersstruktur und das Reiseverhalten in Deutschland: Experten der Hochschule München zeigen, dass die finanzstarke Boomer-Generation die Klimabilanz des Landes beeinflussen könnte.

Jumeirah steigt mit der Segel-Superyacht „Maltese Falcon“ in das Segment der Luxusyachten ein. Die Yacht wird Teil der Jumeirah Privé Kollektion und soll saisonal Routen im Mittelmeer und der Karibik befahren.

Eine Analyse des Ferienhaus-Portals Holidu zeigt erhebliche Preisunterschiede im Dezember 2025. Das Ranking der günstigsten Destinationen wird von Deutschland dominiert, die teuersten Reiseziele liegen in Finnland und Österreich.

Die Global Hotel Alliance (GHA) hat Einblicke in die erwartete Entwicklung des Reisemarktes für das Jahr 2026 veröffentlicht. Die Umfrageergebnisse deuten auf einen signifikanten Wandel hin zu bewussterem und persönlicherem Reisen.

Die Global Hotel Alliance präsentiert aktuelle Einblicke in die zukünftigen Reisegewohnheiten. Die Umfrage unter 34 Millionen Mitgliedern ihres Loyalitätsprogramms zeigt einen deutlichen Trend zu persönlicheren, langsameren Reisen, bei denen Asien als Traumziel dominiert und technologiegestützte Planung zunimmt.

In Mailand sind Schlüsselkästen zum Einchecken in Ferienwohnungen künftig verboten. Ab Januar werden bis zu 400 Euro fällig, wenn immer noch eine Keybox in der Nähe der Wohnungstür oder an der Hausfassade hängt.

Die Tourismusbranche in Deutschland erhält eine neue Basis zur Messung von Nachhaltigkeit. Neun Kernindikatoren, von der Gästezufriedenheit bis zu den Treibhausgasemissionen, sollen künftig eine einheitliche und ganzheitliche Steuerung des regionalen Tourismus ermöglichen.