Hilfe auf Reisen: Google Maps bekommt Übersetzungsfunktion

| Tourismus Tourismus

Google Maps will seinen Nutzern im Ausland die Verständigung erleichtern und ergänzt die Karten-App in den kommenden Wochen um eine Übersetzungsfunktion. Das kündigte der Internetkonzern in einem Blogeintrag an. Nutzer sollen demnach auf ein Lautsprecher-Symbol neben einer Adresse oder einem Ortsnamen drücken können. Dann spricht die App diesen laut aus. Zum Beispiel, wenn sie in Japan unterwegs sind und Einheimische nach dem Weg zu einer Sehenswürdigkeit fragen wollen, aber nicht wissen, wie diese in der Landessprache bezeichnet wird.

Nach Angaben von Google erkenne die Sprachausgabe automatisch, in welcher Sprache man sein Smartphone verwendet, zum Beispiel Deutsch. So bemerkt die Software, ob sie beim Übersetzen unterstützen muss - und zeigt das Lautsprecher-Symbol an. Die Basis für die neue Funktion sei der bestehende Service Google Übersetzer. Dieser werde mit Google Maps verknüpft. Im Laufe des Dezembers soll die neue Übersetzungsfunktion in der Google-Maps-App für Android- und iOS-Geräte verfügbar sein. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Großteil der Deutschen will in 2021 verreisen

Eine aktuelle Studie von Skyscanner ​​​​​​​belegt, dass die Pandemie die Reiseplanung der Deutschen in 2021 deutlich beeinflusst. Dabei ist der Impfstart für mehr als die Hälfte der Befragten in puncto Urlaub nicht relevant: Ganz unabhängig davon wollen 96 Prozent in diesem Jahr verreisen.

Camping bleibt 2021 auf Wachstumskurs

Auch wenn sich die Urlauber aktuell noch mit der Reiseplanung zurückhalten, rechnet der ADAC im Frühjahr mit einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Wohnmobilen und Campingplätzen. Als bevorzugtes Reiseziel dürfte Deutschland wieder hoch im Kurs stehen.

Acht von zehn Deutschen wollen von Fluggesellschaften mehr Respekt

Infolge der Pandemie erwarten acht von zehn Deutschen eine bessere Behandlung und mehr Respekt ihrer Rechte - und würden dafür sogar bei einer anderen Airline buchen. Fast zwei Drittel haben in 2020 mehr über ihre Passagierrechte gelernt.

Impfen und los: Ryanair muss umstrittene Werbung zurückziehen

Ryanair muss eine umstrittene Werbung mit dem Slogan «Jab and Go» zurückziehen, mit dem die Airline für unbeschwerten Urlaub nach einer Corona-Impfung im kommenden Sommer geworben hatte. Laut Aufsichtsbehörde könnten Verbraucher in die Irre geführt werden.

American Express Global Business Travel kauft US-Konkurrenten Ovation Travel Group

American Express Global Business Travel (GBT) hat den US-amerikanischen Geschäftsreise-Spezialisten Ovation Travel Group gekauft. Die Akquisition umfasst alle Marken des Unternehmens, zum Beispiel auch Lawyers Travel.

Passau: Touristische Tagesausflüge bleiben für Besucher verboten

Als einzige Region in Bayern untersagen Stadt und Landkreis Passau wegen der Corona-Pandemie weiterhin touristische Tagesausflüge durch Besucher aus anderen Regionen. Das Verbot sei bis zum 14. Februar verlängert worden, bestätigte ein Sprecher des Landratsamtes.

DTV legt Strategie für Tourismus-Neustart in Deutschland vor

Der Deutsche Tourismusverband geht mit Vorschlägen für einen Neustart des Tourismus in die Offensive. «Die drei Millionen Beschäftigten im Deutschlandtourismus brauchen jetzt Perspektiven und auch Zuversicht», forderte DTV-Präsident Reinhard Meyer.

Pauschalurlaub: Kostenlose Storno-Tarife im Vergleich

Mehr bezahlen und dafür auch kurzfristig ohne Stornogebühren den Urlaub absagen können: Dieses Angebot machen gerade viele große Pauschalreiseanbieter. Verbraucher sollten aber genau hinschauen.

Nachfrage nach Ferienimmobilien steigt in der Corona-Krise

Ferienimmobilien in Deutschland sind in der Corona-Krise begehrt. Noch mehr Menschen als vor der Pandemie schätzten eigene Zweitwohnungen oder -Häuser für den Urlaub oder als Rückzugsort, berichten Immobilienmakler. Die Preise seien deutlich gestiegen.

Campingplätze in Corona-Krise gut besucht

Weniger Städtereisen, dafür mehr Urlaub in der Natur: Campingplätze sind in der Corona-Krise gut besucht worden. Besonders stark nachgefragt waren Angebote in Schleswig-Holstein, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen.