Hilfe auf Reisen: Google Maps bekommt Übersetzungsfunktion

| Tourismus Tourismus

Google Maps will seinen Nutzern im Ausland die Verständigung erleichtern und ergänzt die Karten-App in den kommenden Wochen um eine Übersetzungsfunktion. Das kündigte der Internetkonzern in einem Blogeintrag an. Nutzer sollen demnach auf ein Lautsprecher-Symbol neben einer Adresse oder einem Ortsnamen drücken können. Dann spricht die App diesen laut aus. Zum Beispiel, wenn sie in Japan unterwegs sind und Einheimische nach dem Weg zu einer Sehenswürdigkeit fragen wollen, aber nicht wissen, wie diese in der Landessprache bezeichnet wird.

Nach Angaben von Google erkenne die Sprachausgabe automatisch, in welcher Sprache man sein Smartphone verwendet, zum Beispiel Deutsch. So bemerkt die Software, ob sie beim Übersetzen unterstützen muss - und zeigt das Lautsprecher-Symbol an. Die Basis für die neue Funktion sei der bestehende Service Google Übersetzer. Dieser werde mit Google Maps verknüpft. Im Laufe des Dezembers soll die neue Übersetzungsfunktion in der Google-Maps-App für Android- und iOS-Geräte verfügbar sein. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wasserstoffzug: Bahn kündigt Probebetrieb im Raum Tübingen für 2024 an

Wasserstoffzüge könnten bei der Deutschen Bahn eines Tages Dieselzüge ersetzen und so die Klimabilanz verbessern. Dafür ist für 2024 ein Probebetrieb im Raum Tübingen geplant. Der Zug von Siemens soll eine Reichweite von 600 Kilometern haben.

Tourismusbranche in Schleswig-Holstein mit Zuwächsen im September

Urlauber haben im September deutlich mehr Übernachtungen in Schleswig-Holstein gebucht. Deren Zahl stieg im Vergleich zum September 2019 um 16,2 Prozent auf mehr als 4,2 Millionen. Gewinner waren die Campingplätze. In Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen lief es hingegen nicht so gut.

Dresden sagt Striezelmarkt ab

Der berühmte Dresdner Striezelmarkt fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Das Infektionsgeschehen in Dresden und Umgebung lasse keine andere Entscheidung zu, so der Oberbürgermeister. Die Stadt hatte zuvor lange an den Plänen für den 586. Striezelmarkt festgehalten.

Flughäfen kommen nicht aus Corona-Krise

Selbst die Herbstferien haben die deutschen Flughäfen nicht aus der Corona-Flaute geholt. Im Oktober wurden 3,94 Millionen Fluggäste abgefertigt und damit 83,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Flughafenverband ADV mitteilte.

Falkensteiner Ventures investiert in Camping-Plattform JetCamp

Die vor zwei Jahren von Hotelier Erich Falkensteiner gegründete Investitionsgesellschaft Falkensteiner Ventures steckt Geld in die Plattform JetCamp. Die Webseite ermöglicht das Suchen und Buchen von Campingplätzen. Mit der Finanzspritze will das Startup das Wachstum beschleunigen.

Dänemark führt regionales Modell für Reisebeschränkungen ein

Dänemark will bei seinen Reisebeschränkungen für Deutschland und andere europäische Länder künftig nicht mehr die Corona-Zahlen des ganzen Landes zugrundelegen. Stattdessen wird ein regionales Modell als Basis für die Maßgaben eingeführt.

Einzige spanische Region ohne Reisewarnung: Corona-Flucht auf die Kanaren

Die Kanarischen Inseln sind momentan eines der letzten bereisbaren Urlaubsziele in Europa. Die Inseln sind derzeit die einzige spanische Region ohne Reisewarnung - und sonniger Sehnsuchtsort im Corona-Winter. Wer trotz Pandemie kommt, ist begeistert.

Corona-Sorgen vor Saisonstart in Thüringens Wintersportregionen

Vor dem geplanten Start der Wintersportsaison im Thüringer Wald beherrschen Corona-Sorgen die Planungen in den Skigebieten. Das gilt vor allem für die Skilifte und die Gastronomie entlang der Langlaufstrecken.

US-Behörde lässt Boeing-Krisenjet 737 Max wieder in die Luft

Das Startverbot für Boeings Unglücksflieger 737 Max ist nach mehr als anderthalb Jahren aufgehoben worden. Der Jet war im März 2019 im Zuge zweier Abstürze mit insgesamt 346 Toten aus dem Verkehr gezogen worden.

Schluss mit Nüssen und Riegeln für lau: Lufthansa streicht kostenfreie Bordverpflegung

Der Lufthansa-Konzern streicht auf seinen Europaflügen die kostenfreie Verpflegung in der Economy-Klasse. Vom kommenden Frühjahr an müssen die Kunden für Snacks und Getränke an Bord bezahlen, wie der Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte.