Kreta, Rhodos, Kos, Mykonos: Griechische Urlaubsinseln ab sofort Hochrisikogebiete

| Tourismus Tourismus

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Kreta und weitere griechische Urlaubsinseln nun als Hochrisikogebiet ein. Die Regelung gilt seit diesem Dienstag. Nach jüngsten Schätzungen des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind derzeit etwa 150.000 Pauschalurlauber aus Deutschland in Griechenland unterwegs. Hinzu kommt eine unbekannte Anzahl an Individualreisenden. Das Land zählt zu den beliebtesten Zielen rund ums Mittelmeer.

Neben Kreta ist nun auch die südliche Ägäis mit Urlaubsinseln wie Rhodos, Kos, Mykonos oder Naxos Hochrisikogebiet. Die Inseln gelten auch wegen ihres intensiven Nachtlebens als Keim der Corona-Ausbreitung in Griechenland. Einreisende aus Hochrisikogebieten, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Für vollständig Geimpfte und Genesene gibt es keine Quarantänepflicht.

Die Regierung in Athen versucht, mit so genannten Mini-Lockdowns die Lage in den Griff zu bekommen. Auf Kreta gilt bis auf wenige Ausnahmen ein Ausgehverbot zwischen 01.00 Uhr bis 06.00 Uhr für die beliebten Urlaubsregionen von Chania, Rethymno und Iraklio. Zudem darf in Lokalen keine Musik mehr gespielt werden. Damit soll vermieden werden, dass die Menschen dicht beieinander tanzen. Diese Maßnahmen gelten auch für andere kleinere Inseln. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Qatar Airways fliegt Siegerpokal über alle Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft

Qatar Airways, die offizielle Fluggesellschaft der FIFA, überflog im Rahmen der eintägigen Feierlichkeiten ein Jahr vor dem Turnier alle acht Stadien der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Qatar 2022. An Bord des Flugzeugs befand sich die Siegertrophäe sowie eine besondere FIFA-Legende.  

Sommer 2022: Griechenland, Mallorca und Türkei bei Tui-Buchungen vorn

Die Buchungen für den Reisesommer 2022 ziehen weiter an. Ziele wie die Balearen, Griechenland und die Türkei zeigen aktuell die höchsten Vorausbuchungen, erklärte Stefan Baumert, Vorsitzender der TUI Deutschland Geschäftsführung anlässlich der Vorstellung des Sommerprogramms 2022.

Ruhiger Saisonstart an der Zugspitze

Strahlende Sonne, gut präparierte Pisten - erstmals seit anderthalb Jahren konnten Skifahrer an der Zugspitze wieder in Lifte steigen und ihre Schwünge ziehen. Dennoch blieb es am ersten langen Saison-Wochenende vergleichsweise ruhig.

Was die Reisewarnungen für Urlauber bedeuten

Immer mehr Länder in Europa werden zu Corona-Hochrisikogebieten. Außerdem gibt es teils neue Einschränkungen - bis zum Lockdown in Österreich. Drohen jetzt hohe Stornogebühren? Die Rechtslage.

Tui: Reiselust der Deutschen trotz Corona ungebrochen

Trotz steigender Infektionszahlen, strengeren Corona-Vorgaben und Länder-Warnhinweisen des Auswärtigen Amts sieht Tui eine «neue Normalität» in der Touristikbranche.

Wieder mehr Touristen in Hamburg

Der Hamburg-Tourismus hat auch im September deutlich zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Gäste um fast 19 Prozent auf 459.533. Vom alten Niveau ist der für die Hamburger Wirtschaft wichtige Fremdenverkehr aber noch immer weit entfernt.

National Geographic kürt Ruhrgebiet als eines von 25 Top-Reisezielen weltweit

Das Ruhrgebiet ist vom renommierten Reisemagazin «National Geographic» als eines von 25 Top-Reisezielen weltweit ausgezeichnet worden. Deutschlands größter Industrie-Ballungsraum wurde unter der Rubrik «Nachhaltigkeit» gewürdigt.

Tourismusmesse «Touristik & Caravaning» öffnet in Leipzig

Auf dem Leipziger Messegelände öffnet am Mittwoch die Tourismusmesse «Touristik & Caravaning». Für die Veranstaltung gelten Corona-Regeln, wie eine Sprecherin sagte. Besucher müssen entweder geimpft oder genesen sein (2G) oder einen negativen PCR-Test vorlegen.

Saisonstart in Ischgl ohne Konzert

Nach dem Corona-Desaster 2020 verzichtet der österreichische Wintersportort Ischgl zum Start der diesjährigen Wintersaison am 25. November auf das traditionelle Eröffnungskonzert. Geplant waren der Auftritt eines Pop-Trios sowie der italienischen Popsängerin Alice.

Rund 50 Mrd. Euro Verlust in deutschen Tourismusdestinationen im 1. Halbjahr

Nach aktuellen Berechnungen der Tourismusberatung dwif beläuft sich der Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 auf 50 Mrd. Euro. Der Tages- und der Übernachtungstourismus sind davon fast gleichermaßen betroffen.