Lufthansa will Klage gegen Gewerkschaft Ufo zurückziehen

| Tourismus Tourismus

Im Tarifkonflikt mit der Kabinengewerkschaft Ufo hat die Lufthansa ein Signal des Entgegenkommens gesetzt. Am kommenden Montag werde man die beim Hessischen Landesarbeitsgericht anhängige Statusklage zurücknehmen, kündigte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt an. In dem Verfahren sollte im April die Gewerkschaftseigenschaft der Ufo überprüft werden, die seit 2002 im Lufthansa-Konzern für Flugbegleiter Tarifverträge abschließt.

«Wir wollen damit ein Signal der Deeskalation senden und Lösungsräume in einer schwierigen, festgefahrenen Situation eröffnen. Vor allem im Interesse unserer Kabinenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter brauchen wir konkrete Ergebnisse für drängende Themen. Dies lässt sich nur im Dialog erreichen», erklärte Vorstandsmitglied Detlef Kayser.

Die Rücknahme der Klage war schon Teil einer bereits erreichten Verständigung, die aber in dieser Woche wieder vom Tisch genommen worden ist. Ufo hat mit unbefristeten Streiks zur Vorweihnachtszeit gedroht, nachdem zuvor das Unternehmen von der Schlichtungsvereinbarung zurückgetreten war.

In dem Konflikt hat es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren vor gut zwei Wochen rund 1500 Flüge mit rund 200 000 betroffenen Passagieren ausgefallen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Forsa-Umfrage zu Reisezielen, Planung, Kosten: So urlaubt Deutschland 2020

Balearen, die bayerischen Berge oder doch lieber Balkonien? Die Deutschen zeigen sich in diesem Jahr reisefreudig, denn 84 Prozent haben geplant, mindestens einmal zu verreisen, so eine aktuelle Umfrage des forsa-Instituts.

ITB Berlin 2020: Inspirationen für die schönste Zeit des Jahres

Am 7. und 8. März 2020 öffnet die weltgrößte Reisemesse ihre Pforten für Privatbesucher - es gibt viel zu entdecken: Magische Momente mit Harry Potter, Abenteuer durch die Virtual Reality-Brille, Monsterjagd mit Pokémon Go oder die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future".

Touristen im Südwesten zieht es nach draußen - und aufs Fahrrad

Auch wenn es noch ein paar Wochen dauert - die Tourismus-Betriebe im Südwesten bereiten sich schon jetzt auf die anstehende Saison vor. Dabei gehen sie weiter von einem starken Trend zum Urlaub im eigenen Land aus. Auch das Fahrrad dürfte eine wichtige Rolle spielen.

Berichte: China reist nicht zur ITB

Vom 4. bis zum 8. März 2020 werden 10.000 Aussteller aus über 180 Ländern auf der internationalen Tourismusbörse ITB erwartet. Aussteller aus China, Hongkong und Macau haben ihre Teilnahme allerdings abgesagt. Das Coronavirus hat ihre Messepläne durchkreuzt.

Angesagt bei Familien: Urlaub in Deutschland

Urlaub im eigenen Land ist angesagt. Für den kommenden Sommer liegen die TUI-Buchungen bereits 15 Prozent über dem Vorjahr. Grund genug für den Touristikkonzern, das Angebot im Heimatmarkt weiter auszubauen. Mit rund 2.300 Hotels gibt es das größte Angebot aller Zeiten im Land.

Infos für Besucher der Reisemesse ITB

Die ITB in Berlin ist die größte und wichtigste Reisemesse der Welt. In diesem Jahr werden vom 4. bis 8. März rund 10 000 Aussteller aus mehr als 180 Ländern in den Messehallen rund um den Funkturm erwartet. Fachbesucher diskutieren von Mittwoch bis Freitag über wichtige Themen der Tourismusbranche.

Deutsche Bahn meldet eine Million mehr Fahrgäste allein im Januar

Bahnfahren wird nach Angaben von DB-Chef Richard Lutz für immer mehr Kunden attraktiver. Allein im Januar seien über eine Million mehr Menschen auf die Fernverkehrszüge der DB umgestiegen als im Vorjahresmonat.

Für eine Million US-Dollar Raffles Maldives Meradhoo als exklusive Privatinsel mieten

Von Richard Branson mit Necker Island bis zu Steven Spielbergs Inseln im portugiesischen Madeira-Archipel, sind Privatinseln in der Regel nur den Milliardären vorbehalten. Mit „You Run Raffles Maldives” haben Reisende nun für „nur“ eine Million US-Dollar die Gelegenheit, das Resort exklusiv für sich und bis zu 70 Gäste zu mieten.

Kreuzfahrtbranche erwartet Wachstum trotz Virus-Ausbreitung

Der Kreuzfahrt-Tourismus in Asien ist vom Ausbruch der Krankheit Covid-19 stark betroffen. Doch die Branche erwartet keinen nachhaltigen negativen Einfluss auf ihr langfristiges Geschäft.

Unsichere politische Lage bremst Wirtschaft aus – Geschäftsreisen besonders betroffen

Ob Ausschreitungen, Kriege oder Handelskonflikte: Die geopolitische Lage beunruhigt die Wirtschaft. Vier von fünf Unternehmen sehen große Auswirkungen auf ihre wirtschaftliche Situation. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung von AirPlus International.